Frage Sättigung/Farben an Laptop-Bildschirm

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zwiebelsack

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Hallo zusammen,

ich bin seit etwas über einem halben Jahr DSLR-Besitzer (vorher D60 und jetzt D90, weil meine Freundin unbedingt mein altes Modell haben wollte ;-) und lerne stetig dazu.

Heute war ich in einem Park unterwegs und habe ein wenig mit den Werten für Weißabgleich sowie Sättigung gespielt, um ein wenig wärmere und mit kraftvolleren Farben ausgestattete Bilder zu produzieren (vorher hab ich dazu ein wenig bei Ken Rockwell gelesen).

Die Bilder auf dem Display der D90 sehen zum Teil sehr satt und sehr warm aus, wie ich mir das auch gewünscht hatte (ansonsten hätte ich es ja bei neutral belassen können).
Als ich die Bilder auf mein Laptop geladen hatte (mehr hab ich derzeit nicht zur Verfügung), fand ich die Farben weit weniger satt. Genau genommen bin ich etwas verwirrt, steuere ich nämlich die Sättigung in Elements nach oben, gleicht in einem Beispiel der Boden (Sonnenstrahlen scheinen durch Bäume, ein paar rötliche Blätter liegen herum etc.) dem Bild auf der Kamera recht gut. Allerdings wird dann scheinbar der Himmel zu blau.

Ich weiß, dass es Kalibrierungshardware gibt (z.B. die Spyder-Modelle), möchte aber mal generell fragen, wie sich ein Laptop-Bildschirm einstellen lässt (gibt es Tools zur Steuerung von Gamma und Sättigung etc. ohne die besagte Hardware zu kaufen?).
Relativ auffälliges Beispiel für die Sättigungsgeschichte sind ein paar Fotos, die im Fotobuch wesentlich zu satt wirken, obwohl sie auf dem Computerbildschirm in Ordnung waren. Im Allgemeinen bin ich mit den Farben am Laptop zufrieden (z.B. Zeitungsbilder etc.) und ohne die genannten Abweichungen wär es mir auch nicht derart aufgefallen.

Ok, viel geschrieben. Vielleicht kann mir ja der eine oder andere einen Tipp geben.

Danke dafür.

zwiebelsack
 
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Wobei man immer wieder dazusagen sollte, das es derzeit -bis auf wenigste Highest-Endes-Lösungen- keine Notebook-TFT's gibt die sich wirklich vernünfitg kalibrieren lassen.

Mein DELL ist per Spyder kalibriert, trotzdem tun sich zum Eizo CG immer wieder Welten auf, selbst der DELL-TFT an dem die Kiste im Büro hängt ist besser. Bei allen kommt das gleiche Notebook (per Dock) und die gleiche Kalibriermaus zum Einsatz, direkte Vergleichbarkeit ist also gegeben.
 
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Ich stimme Stefan 100% zui. Habe bis jetzt kein Laptop Monitor gesehen,
bei dem man die Farben wirklich vergleichen kann. Nicht umsonst kostet ein vernünftiger Monitor mehr als ein heutiger Durchschnittslaptop.

Den Laptop (oder Netbook) nehme ich nur zum aussortieren von Ausschuss unterwegs.
 
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Hallo,

danke für die Anworten und den Link. Habe gestern noch in die Puppen an den Einstellungen rumgespielt und bin nicht wirklich auf einen grünen Zweig gekommen (zumindest nicht so satt grün wie er sein sollte ;-)

Habe heute Morgen mal QuickGamma und QuickMonitorProfile ausprobiert. Der Kontrast an meinem Laptop-Bildschirm lässt sich "hardwareseitig" nicht hochregeln. In der Systemsteuerung habe ich aber die nvidia Systemsteuerung gefunden und dort auch Regler für Helligkeit, Gamma und Kontrast. Wenn ich dort alles so einstelle, dass es bei QuickGamma wie gefordert aussieht (lande dann bei Schritt 4) und dann bei QuickGamma auf den Gamma-Regler klicke verändert sich urplötzlich wieder alles und ich sehe die grauen Balken durchgehend (habe den Gammawert hierbei noch nicht einmal verändert und wer das Tool schon einmal genutzt hat, weiß vermutlich wovon ich spreche :).

Kann es also sein, dass die nvidia Systemsteuerung mit QuickGamma nicht so recht kann? Wie lässt sich das "entkoppeln"?

Generell habe ich die Frage, wie "geeicht" eigentlich DSLR-Displays sind? Werden die vom Hersteller so kalibriert, dass sie mir ein realistisches Ergebnis zeigen? Nach wie vor ist mir nicht klar, wieso die Farben auf dem Digi-Cam-Display derart "leuchten" und am Bildschirm sieht's dann im Vergleich relativ schwach aus. Welcher Anzeige kann ich denn im ersten Schritt trauen?

Danke und Grüße

zwiebelsack
 
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Die Displays auf den Kameras sind so eingestellt, dass deine Bilder super aussehen. :D
Für Farbkontrolle auch nicht geeignet. Ich prüfe dort nur Ausschnitt, Schärfe und Belichtung über das Histogram.

Falls du Windows XP verwendest, muss dein Programm in der Lage sein dein erstelltes Farbprofil auszuwerten. Das machen einige Bildbearbeitungsprogramme. D.h. die Bilder können im Explorer deutlich anders aussehen als in Photoshop.
 
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Na gut, wenn das so ist, dann freu ich mich einfach, dass meine Kamera scheinbar bessere Bilder macht, als ich derzeit zu sehen imstande bin. ;-)
 
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Wobei man immer wieder dazusagen sollte, das es derzeit -bis auf wenigste Highest-Endes-Lösungen- keine Notebook-TFT's gibt die sich wirklich vernünfitg kalibrieren lassen.

Mein DELL ist per Spyder kalibriert, trotzdem tun sich zum Eizo CG immer wieder Welten auf, selbst der DELL-TFT an dem die Kiste im Büro hängt ist besser. Bei allen kommt das gleiche Notebook (per Dock) und die gleiche Kalibriermaus zum Einsatz, direkte Vergleichbarkeit ist also gegeben.

das kann ich nach ausgiebigsten tests mit allen möglichen soft-und hardware hilfsmitteln mehr als bestätigen.
ich hab ein macbook pro der allerletzten generation, dass angeblich einen der besten bildschirme was farbwiedergabe betrifft hat. tatsächlich ist die farbwiedergabe untersättigt und lässt sich mit keinem hilfsmittel erhöhen. in die nvidia-steuerung lässt sich am mac nicht direkt eingreifen. kein vergleich zum externen eizo.

@zwiebelsack: ken rockwell ist eine fragliche adresse, aber das nur am rande. grundsätzlich ist es so, dass wenn du keine bilder in die druckkette einleitest, der hype um das farbmanagement zart übertrieben ist. ganz genau stimmen die wenigsten schirme (ausgenommen professionelles zeug wie eizo cg und andere). auch mein eizo sw nicht. im prinzip ist das aber weit weniger tragisch als propagiert. die meisten menschen machen bilder und sind glücklich ohne zu wissen das die bilder überall anders aussehen. von webbrowsern und anderen anwendungen will ich gar nicht reden. trotzdem empfiehlt es sich am eigenen schrim annähernd korrekte farben zu bekommen, was auch ohne teure hard/software geht. traue mich zu behaupten, dass sofern alle einstellungen hardwareseitig vorgenommen werden können es möglich ist den bildschirm annähernd gut wie mit z.b. einem spyder (habe ich selbst und auch schon den versuch gemacht) einzustellen. die meisten anwendereinstellungen sind deutlich zu bunt und vor allem viel zu hell.

gutes gelingen :up:
steve
 
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