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Im Wesentlichen liegen der Abbildung von Regen die gleichen Regeln wie für Aufnahmen von Nebel, Rauch, oder anderen atmosphärischen Bestandteilen zugrunde. Es ist aber meist das Gegenlicht, das ihn gut abhebt.
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So ist es.
Was man vom Regen im Foto sieht, ist entweder der Reflex auf den Wassertropfen (am besten vor dunklem Hintergrund) oder Teile des Hintergrunds (sofern Kontrast vorhanden).
Ein Lichtreflex auf den Tropfen ist (wegen der runden Tropfenform) immer sehr klein, also schlecht sichtbar (außer in starker Defokus-Unschärfe bei Frontalblitz).
Aber ein Wassertropfen ist eine kleine (optische) Linse.
In jedem Tropfen sieht man spiegelverkehrt und stark verkleinert den Hintergrund.
Ist der Hintergrund direkt hinter dem Tropfen dunkel, aber ringsum sehr hell und fotografiert man mit längerer Brennweite einen Ausschnitt, in dem nur der dunkle Teil des Hintergrunds sichtbar ist, dann zeigt jeder einzelne Tropfen ein kleines dunkles Zentrum mit großem hellem Ring vor dunklem Hintergrund - er ist also sehr gut sichtbar.
Ist die Zeit lang genug, dass der Tropfen im Foto verwischt, dann "zieht er helle Bahnen" vor dem dunklen Hintergrund (wie Sterne bei langen Zeiten).
Verwischte Tropfen vor hellem Hintergrund funktionieren deshalb nicht, weil die dunklen Bahnen, die der Tropfen theoretisch ziehen müsste, vom hellen Hintergrund weitgehend überstrahlt werden, sie sind dann (fast) nicht sichtbar.
Es ist also fast ausschließlich eine Frage der Hintergrund-/Licht-Kombination und weniger eine Frage der Kameraeinstellungen, ob man den Regen sieht. Glück kann natürlich eine Rolle spielen, ist aber weniger gut reproduzierbar...