RapidRAW - ein Raw-Bildeditor :: kostenloser Ligthroom-Klon, der gerade alle interessiert - jetzt in Version 1.3.4

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

d-hubs

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Liebe Community.

hier ein kleiner Nachtrag am Mittwochabend,

RapidRAW, Raw-Bildeditor ist nun in Version 1.3.4 freigegeben.

RapidRAW - vergleichbar etwa mit darktable oder Lightroom - gerade sehr im Gespräch: Es bietet ein einfaches, ansprechendes Bearbeitungserlebnis in einem kompakten Paket (unter 30 MB) für Windows, macOS und Linux.

CyberTimon, der Entwickler: "Ich habe dieses Projekt mit 18 Jahren als persönliche Herausforderung entwickelt. Mein Ziel war es, ein leistungsstarkes Tool für meinen eigenen Fotografie-Workflow zu entwickeln und gleichzeitig mein Verständnis von React und Rust mit Unterstützung von Google Gemini zu vertiefen"

vgl. https://github.com/CyberTimon/RapidRAW

zwei Videos zum Thema:

Der neue KOSTENLOSE Lightroom-Klon, über den alle reden – RapidRAW - von Anthony Morganti


Stats: 92000 Views :: 4100 likes :: 118 comments


News & Updates I RapidRaw I Generative neue Funktion!


....was ist alles neu in der 1.3.4:

  • Image Importer: RapidRAW now includes an image importer, allowing you to bring photos into a chosen location within your open library.
  • IBatch Renaming: You can now batch rename images using a flexible, customizable naming scheme:
  • IReworked Crop & Transforms Tool: The transform tools - especially 90° rotation
  • IImage Straighten Tool: With the new straighten tool, you can draw a line (e.g. a horizon or reference edge),
  • New Theme Image: Took a shot somewhere in Switzerland with the Mavic 4 Pro recently - it's now featured as the new dark theme home screen.

....ein genereller Überblick auf die Features: -... vgl. die Github-Seite (Link unten):

Core Editing Engine

  • GPU-Accelerated Processing: All image adjustments are processed on the GPU using a custom WGSL shader for rapid feedback.
  • Masking: Create masks with AI subject and foreground detection. Combine with traditional Brush, Linear, and Radial masks for great control.
  • Generative Edits: Remove objects or add new elements with text prompts. Each edit creates a non-destructive patch layer, powered by an optional ComfyUI backend.
  • Full RAW Support: Supports a wide range of RAW camera formats thanks to rawler.

vgl. https://github.com/CyberTimon/RapidRAW

RapidRAW v1.3.4 - New Library Management & Refatored Crop Tools
 
Anzeigen
Unterstützt wohl aber nicht das Nikon NEF HighEfficencyStar Format
 
2 Kommentare
shovelhead kommentierte
aus Erfahrung mit solchen Projekten: Wahrscheinlich hat der Entwickler von RapidRAW keine Kamera mit diesem Format zur Hand. Du KÖNNTEST dich direkt an den Entwickler wenden und ein paar Dateien im gewünschten Format verschicken. Irgendwo im Programm wird es eine Info/Contact Seite geben.

Ansonsten schau mal hier auf der Liste der vorgeschlagenen/geplanten Veränderungen und Korrekturen für rawler https://github.com/dnglab/dnglab/issues. Dort könnte dein Punkt bereits stehen und wenn nicht, dann machst Du einen Request.
 
F
fwolf15 kommentierte
@shovelhead

Ok, ich schau da mal

Edit: da hat wohl einer das gestern auch schon eingeworfen wegen den compressed * Dateien

aber noch was zum erheitern:

Lesen und verstehen war gestern Abend nicht meine Stärke: CyberTimon, der Entwickler: "Ich habe dieses Projekt mit 18 Jahren als persönliche Herausforderung entwickelt"

im ersten Moment dachte ich, warum braucht man da 18 Jahre für...
 
30 MB im Vergleich zu rd 760 MB bei LR.

Glaube kaum, dass dies auch nur annähernd ein Klon ist.
 
2 Kommentare
pixelschubser2006 kommentierte
Das allein ist aber wenig aussagekräftig.
 
Frank2111 kommentierte


Es ist schlichtweg nicht möglich, mit 4% des Programmvolumens die gleiche Leistung darzustellen.

Mir sagt das, dass das Programm aber auch nicht ansatzweise mit LR vergleichbar und schon gar kein Klon ist.

Brauchte ich gar nicht runterzuladen, sagt mir der gesunde Menschenverstand. Diejenigen, die es hier probiert haben, bestätigen meine Vorbehalte.
 
Hab das Ding gerade mal ausprobiert. Meiner Ansicht nach vollkommen unbrauchbar. Die Maskierung funktioniert selbst bei einem einfachen Objekt nicht, starke Belichtungsänderungen führen zu grauenhaften Ergebnissen, die Tiefen- und Lichterregler haben zuwenig Wirkung.

Da habe ich dann aufgehört. Schon wieder deinstalliert...
 
1 Kommentar
shovelhead kommentierte
Wenn Du ein fertiges und funktionelles Programm suchst, nimm darktable ;o)
 
BITTE BEACHTEN WENN IHR DAS PROGRAMM AUSPROBIERT:

RapidRAW wude von einem18-Jährigen komplett innerhalb zwei Wochen programmiert (kein Witz) - und zwar neben seinem Job, als reines Hobbyprojekt. Die derzeitige Version ist NICHT fertig, das Farbmanagement ist in den Kinderschuhen und Änderungen an den Helligkeits- und Kontrastwerten führen zu teils katastrophalen Farbverschiebungen und -Entsättigungen.

Leider hat der Entwickler in seiner jugendlichen Ungeduld mit der ersten Veröfentlichung gleich eine 1.0 Versionsnummer vergeben. Es ist üblich 1.0 erst für eine stabile, komplette, getestete und "für produktive Arbit sichere" Programmversion zu verwenden. Solange die Tabs noch nicht hinterlegt und funktionell sind, wäre 0.5 schon hoch gegriffen, aber .... 18 Jahre alt, erstes eigenes Projekt ...

Testen lohnt trotzdem.
 
2 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Wenn der jugendlich ungeduldige Entwickler das dann gleich, wie hier, in Trumpscher Manier als "A beautiful, non-destructive, and GPU-accelerated RAW image editor built with performance in mind" auslobt, wohingegen schon die Bildvorschauübersicht auf meinem sehr performanten Notebook (mit separater GPU) langsam und beschaulich arbeitet, dann stellen sich mir in Kombination mit den anderen beobachteten Schwächen die Nackenhaare hoch.

Ich finde nicht, dass sich das Testen gelohnt hat. Das Ding braucht noch SEHR viel Arbeit. Da sind RawTherapee und DarkTable schon deutlich weiter, und auch die kommen nicht annähernd an LR heran.
 
Zuletzt bearbeitet:
shovelhead kommentierte
Oh, darktable ist in jeder Hinsicht möchtiger und fähiger als das recht beschränkte und simplifizierte LR - es gibt einfach viel mehr Optionen und der Umfang der einzelnen Eingriffe geht viel weiter. Aber (!) dt braucht eben auch eine gewisse Eingewöhnung; die Lernkurve ist eher flach
 
Das mit den 18 Jahren hatte ich anders verstanden. Es ist trotz der Vorgehensweise im Ergebnis mehr als respektabel. Habe es heute mal ausprobiert und fand es nicht schlecht. Allerdings habe ich auch einen Faible für übersichtliche, klar strukturierte Programme. Und schlanke obendrein. Insofern erscheint mir das Programm durchaus beobachtenswert.
 
Kommentar
Auch LR hat mal klein angefangen, die meisten haben nur vergessen die 1.0er Version ausgesehen hat und welche Bugs anfangs drin waren. Und da standen eine erfahrene Entwicklertruppe dahinter und kein 18jähriger Freizeitprogrammierer.
Von daher, eine respektable Leistung, auch wenn nach oben noch viel Luft ist. Wer von uns hätte es wohl besser gemacht?
OK, die Ankündigung war vielleicht nicht ganz das gelbe vom Ei, aber Werbung in eigener Sache ist selten objektiv.
 
Kommentar
Hallo liebe Community, hallo dembi64, Pixelschubser 2006, schovelhead, lokatz und Frank2111,


vielen Dank für Eure Beiträge


dank - auch für die kritischen Stimmen...


Frank2111
30 MB im Vergleich zu rd 760 MB bei LR. Glaube kaum, dass dies auch nur annähernd ein Klon ist.

und .... lokatz

und bzw....:


und die Hoffnungsvollen...
dembi64

...ja und von dir shovelhead:

und pixelschubser2006

vielen vielen Dank für die Rückmeldungen - die kritischen (!! SEHR wichtig) und auch die sagen wir mal "zufriedenen" und "optimistischen"
- also jene die sagen - das geht schon - jeder fängt mal klein an - und hat noch nicht gleich eine Riesenabteilung an Entwickler - hinter sich.
Man kann man schon das ein oder andere anfangen ... (ich z.B. setze das für a, b, c ein) .

Auch die Kritischen Stimmen sind wichtig... - von Frank2111 und Lokatz :: im Ernst jetzt: Solche Beiträge sind schon wichtig.
Jupp: ...genau für sowas hammer den thread da!

ehrlich jetztma.. ;

Und ja: Wir sind ja jetzt schon weiter - ich denke, dass wir hier im Kern und auf dem Punkt (eines kleinen Threads in einem Forum wie diesem hier durchbuchstabieren können was Open-Source im Kern ausmacht, und bedeutet)

Im Kern gehts m.E. bei Open Source Entwicklung darum - immer auch die User "mitzunehmen" (!!) - also darum;

a. Diskursräume aufzumachen und wenn die da sind, dann haben wir schomma ne ganze Menge.

b. dann kommen Leute hier rein: Es ensteht diese Raymondsche Bazaarsituation https://en.wikipedia.org/wiki/The_Cathedral_and_the_Bazaar

... das ist m.E. eines der zentralen Paradigmen von Open Source-Entwicklung - von diesem Muster lebt m.E. alles was sich unter dem OpenSource-Thema versammelt - von Apache bis Zotero - von Linux bis VScode und und und... so weiter.

Die Community - sie ist m.E. auch immer wichtig - auch als Tester - mit all den hieraus entwachsenden Rückmeldungen: Also es brauchts halt so gesehen dann eben auch innovative Leute - und/ oder (!!!) eben auch gerade die, die unzufrieden sind - und viele viele andere hier - und die User wie Euch Frank2111 und Lokatz,

.... Auch und vor allen Dingen die, die sagen was Sache ist - also etwa so:

  • - Hab das Ding gerade mal ausprobiert. Meiner Ansicht nach vollkommen unbrauchbar.
    - führen zu grauenhaften Ergebnissen, die Tiefen- und Lichterregler haben zuwenig Wirkung.
    - ich finde nicht, dass sich das Testen gelohnt hat.
    - mit den anderen beobachteten Schwächen die Nackenhaare hoch.
    - ich lass mir doch die Zeit nicht stehlen von den Anfängern,
    - das ist mit Verlaub der größte Usability-Schrott unter der Sonne - hätten die doch bloß mal das oder jenes gemacht.
    - Mir reichts - her mit Lightroom - da hab ich meine Ruhe. Die haben Ahnung

- und sowieso (ich überzieh hier mal sehr stark): OpenSource ist der letzte Mist - wir brauchen Redmont Her damit! Wir pfeifen auf den Linux-Mist.

:hae: Und bei diesen erfahrungsgetränkten Momenten - wenns also mal gar ned läuft - und so kleine Open Source Projkete (oder Linux oder LibreOffice) überhaupt nicht im Ansatz das macht was es soll - ist das immer eine STERNSTUNDE - denn in der Krise liegt immer auch ein Funken Hoffnung - auf die Lösung - darauf dass es von hier aus weitergeht.

kurz gesagt: Das Problem ist die Geburtsstunde der Lösung - und in der Krise ist immer auch schon eine Lsg. mit angelegt.
Für uns hier wär das dann halt so: Ihr meldet den Leuten von RapidRAW zurück was ihr besser machen wollt - was ihr für schlecht gemacht haltet. Sagt den RawByte-Typen was hier noch gebraucht wir.

Und ums mal pragmatischer zu sagen: Und wenn wir hier nochmals die für jede OpenSouce-(Support)-Community relevanten Kriterien uns anschauen, dann sieht man, um welche Kriterien es hier noch gehen kann ...: - vgl. auch die am MIT in Boston beheimatete Bibliothek der Open-Source-Forschergemeinde https://flosshub.org/biblio :

discourse of universe / universe of discourse (G.H.Mead) :: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskursuniversum
Cathedral or Bazaar - Eric Raymond :: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kathedrale_und_der_Basar

OpenSource wird halt (auch) im Wesentlichen von der Commmunity (mit-.) gebaut.


schönen Einstieg ins Wochenende,

Matze




PS. Nachtrag: ...also es brauchts halt sozusagen den Austausch -- oder das "schlichte Bekanntmachen "

Okay - Mag ja sein dass das vllt. zu viel Pathos ist - geschenkt: sehr gern kann man auch analytischer über OpenSource reden... - nüchterner und so...
Reden wir mal halt mal etwas nüchterner - Wie überhaupt sind die Chancen um Open-Source bestellt? Wie kommt ein OS-Projekt zum Erfolg - und wie kann dieser Erfolg auf Dauer gestellt werden. Das sind Fragen die mich immer interessieren - insbesondere auch und gerade - im Blick auf Linux. Sagen wir mal - ich sehe es wie der oben bereits erwähnte Eric Raymond (1999) in the "Cathethral and Bazaar": wenn er schreibt: "The Linux Community seems to resemble a great babbling bazaar of differnt agendas and approaces ....

and (so würde ich nun noch unter Rückgriff auf die Ansätze von a. Bruno Latours ANT und b. Gilles Deleuzes "Assemblage-Thinking" hinzufügen: a. agents and b. assemblages) out of which a coherent and stable sysem could seemingly emerge only by a succession of miracles. "

Halten wir fest: wir haben also hier neben den Begriff der Miracles (Raymond) noch ein paar weitere:

a. Bruno Latours ANT und b. Gilles Deleuzes "Assemblage-Thinking" hinzufügen: @shovelhead - eine kleine hommage an die Franz Philosophie (und Soziologie) des 20 Jhds. - in der Tat - die ist wichtig - und passt hier auch sehr gut rein.

a. agents and b. assemblages)

Raymonds Miracles - die sinds, die mich besonders interessieren: Die "Cathedral and Bazaar"-Metapher von Eric Raymond. Seine berühmt gewordene Metapher vom "Kathedralen- und Basar-Modell" zeigt, dass Open-Source-Projekte nicht zentral geplant (Kathedrale), sondern vielmehr - hmmm, sagen wir mal "organisch und chaotisch" (basar-mäßig halt) wachsen. In einem Basar-Modell gibt es viele Beteiligte mit verschiedenen Interessen und Rollen, und diese - sorry - "Polyzentralität" trägt m.E. maßgeblich zum Erfolg eines Open-Source-Projekts bei.

und ich denke halt mal - zu dem "great babbling bazaar", da gehört unendlich viel hinzu - am Ende sogar dieses minikleine Forum. hier auf dem Nikon-Subforum- ein kl. Forum im Diskursuniversum eben.

Damit das aber nicht grad so in der Luft hängen bleibt und wir halt (nicht) nur über Wunder reden - schalten wir nochmals einen oder zwei Scheinwerfer an, um hinter Raymonds ansonsten sehr klaren und erhellenden Gedanken zu kommen. Dies kann helfen, um Raymonds Wunder besser zu verstehen - blicken wir also noch auf a. Bruno Latours ANT und b. Gilles Deleuzes "Assemblage-Thinking" - die im Bazaar-Modell so etwas darstellen wie a. agents and b. assemblages)

In der Tat: "Miracles" bei Raymond: sie sind m.E. ein Hinweis auf einen wichtigen Forschungszweig der Netzwerkforschung angebracht - auf die ANT - die Actor Network Theory. Bin davon überzeugt dass OpenSource am allerbesten dann verstanden wird - wenn wir die Nachrichten selber als Akteure verstehen - m.a.W. also im SYSTEM nicht nur menschliche Akteure sondern auch anderes - wie etwa Nachrichten mit veranschlagen. Sehr schön und auf den Punkt haben dies die beiden OpenSource-Forscher Lanzara & Mourner gebracht:

The Knowledge Ecology of Open-Source Software Projects:

Cit:

(Ende des Zitats)

vgl. https://flosshub.org/sites/flosshub.org/files/lanzaramorner.pdf

Hier schließen die beiden Autoren Michelle Mourner und Giovanny Lanzara an die Actor Network Theory; Für sie, und für Bruno Latour sind Akteure eben nicht nur Menschen, sondern es gibt auch non-human Akteure (wichtig) in Prozessen: im Sinne von... "Human &/ non-human-actants are equal... " hier ein paar schöne Einführungen zur Actor Network-Theory:

Schauen wir hier noch auf den Einbezug der Actor - Network - Theory in die Open-Source-Forschung - dieser Einbezug ist ausgesprochen fruchtbar, vielversprechend und für unser Thema hier ausgesprochen ertragreich. Und glücklicherweise, damit man nicht sooo viel lesen muss, könnte ich hier in diesem Step mit dem ANT-Bezug noch zwei kleine Video-Clips einbauen, die sollen das doch anspruchsvolle Proramm etwas auflockern.

kurz - und hinreißend: - kann man schnell mal in der Mittagspause gucken

Actor-Network Theory in Plain English (von Spreadlove)



länger - und fast schon großes KINO - bitte mit Kopfhörer auf gr. Bildschirm ansehen.

A Brief Explanation of Bruno Latour's Actor Network Theory


So nun aber wirklich - euch allen einen schönen Einstieg ins Wochenende


achso - vor wenigen Stunden wurde die RapidRAW in Version 1.3.5 freigegeben. . Sieht so aus als würd die Sonne nicht unter gehen im Land der Open-Source Entwicklung..

vgl. https://github.com/CyberTimon/RapidRAW )


und ja: laaaaaang lebe Open Source ...

LG Matze
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Dein implizites Argument ist schwach. Open Source ist nicht automatisch besser. Ein schlechtes Open Source-Programm, und das hier diskutierte ist bisher ein solches, bleibt ein schlechtes Open Source-Programm, auch wenn die grundsätzliche Intention ohne Zweifel gut ist. Gute Open Source, wie GIMP, RawTherapee, DarkTable, ImageMagick, dcraw und ExifTool, um nur ein paar zu nennen, finden ihre Anerkennung (auch meine).

Nebenbei bemerkt programmiere ich seit Jahren meine eigene Software, unter anderem auch mit Nutzung eines Teils der genannten Software, die MEINE Bedürfnisse (und die einiger Freunde) abdeckt und in einigen Bereichen deutlich mehr kann als RapidRAW UND LR. Aber bleib ruhig bei deinen Klischees über "User".

LG Lothar
 
B
Brunke kommentierte
@d-hubs Anfangs war mir auch nicht klar, dass Du der Programmierer bist. Zuviel Pathos, zuviel wirrer Text und Links. Ich habe angefangen zu lesen und bin dann nur noch über die Zeilen geflogen. Wenn es Euch ernst ist mit der Kommunikation mit den Anwendern, solltet Ihr dafür strukturierter vorgehen.

Aber ich merke Begeisterung. Lass Dir die nicht nehmen. Ich nehme heute erstmal die Existenz des Programms zur Kenntnis. Vielleicht erwächst daraus etwas Großes. Ich wünsche Euch/Dir (?) viel Erfolg.
 
4 Kommentare
ni27fo kommentierte
@markusm1000 Bist Du so spitzfindig, daß Du (einigermaßen zu Recht) meinst, nicht die Bearbeitung an sich, sondern das Ergebnis ebenselber soll das Erlebnis auslösen?
Oder ist Dir Erlebnis als Wort schon zu groß, weil Du damit Gefahr und Abenteuer verbindest - und nicht nur Freude oder Ärger ob des Ergebnisses?
 
D
d-hubs kommentierte
Hallo und guten Abend Brunke, Lothar und Markus,

Danke - für eure Rückmeldungen - vielen Dank!!!

Danke dir Lothar:

also : Danke Lothar, ... mir gings nicht um die WERTUNG - dass Open Source besser ist als "proprietär" - ne eigentlich nicht
Vielmehr gings mir um die Rückmeldekultur - das was Raymond als "babbling bazaar" beschrieben hat.

...ich wollte nicht mit Klischees hier ankommen - und nochmals Sorry fürs vllt. etwas viel Abschweifen.


... RapidRAW kommt nicht von mir-... und mir würds nur gefallen wenns halt mit OS auch was gutes gäb. Zugegebenermaßen mag ich den OpenSource Gedanken - die Idee dass aus einer Gruppenaktivität auch was Neues entsteht - etwas was einige dann vllt. auch gebrauchen können...


Ein Computerprogramm sollte Berechnungen durchführen können, ohne dabei Erlebnisse zu verursachen.

...ja schon - aber UX also User-Experience ist ja auch das was oben moniert wurde. Find die nich so unwichtig...


liebe Grüße und euch noch einen schönen Abend.
Matze
 
markusm1000 kommentierte
Oder ist Dir Erlebnis als Wort schon zu groß
Es ist indifferentes Gequatsche ohne Wert. Wenn ich ein Produkt anpreise, stelle ich dessen Eigenschaften vor und betone dessen Alleinstellungsmerkmale. Ich sage, warum der Kunde mein Produkt kaufen soll und nicht das der Konkurrenz.

Was aber ist "Erfahrung" oder "Erlebnis", was heute Einzug in jeden zweiten Satz einer Werbung gefunden hat? Warum soll ich ein Produkt kaufen, zu dem sich nicht mal der Hersteller Gedanken macht, sondern 08/15-Marketinggeblubber ablässt?
...ja schon - aber UX also User-Experience ist ja auch das was oben moniert wurde. Find die nich so unwichtig...
UX gehört in die (Software)entwicklung, nicht in die Werbung. Wenn man da extra drauf hinweisen muss, läuft bereits etwas schief.

Gehst Du zu einem Vorstellungsgespräch und betonst dabei, dass Du heute saubere Socken an hast?
 
Zuletzt bearbeitet:
ni27fo kommentierte
In deinem letzten Satz steckts doch schon drin: Wenn die Werbeindustrie, die ein Heidengeld für Marktforschung ausgibt, so etwas in (gefühlt) jeden zweiten Satz schreibt, dann wird das schon messbar zu Verkaufserfolgen führen - ungeachtet dessen, daß es für in dieser Hinsicht nüchtern denkende Menschen, zu denen ich uns beide zähle, nervig sein kann. Der junge Programmierer hat sich da wohl inspirieren lassen

Aber sei es drum - es geht ja hier eher um das Produkt an sich, als um dessen Bewerbung
 
Wenn wir schon über Open Source sprechen im Allgemeinen sprechen, müssen wir zunächst mal sagen, das es sich hier um ein Anfängerprojekt handelt, dass mit nicht mit drei Bytes mit den erfolgreichen und über Jahrzehnte gereiften und weiterentwickelten Projekten oder gar Linux als OS vergleichen darf - allerdings auch nicht daran messen muss. Immer fair bleiben!
Ich bin großer Open Source Fan, weil ich speziell im Bereich von Betriebssystem, klassischen Büroanwendungen und einigen mehr hier eine politische Dimension erkenne. Also die Vorteile von Open Source. Bei Photo-Anwendungen sehe ich das noch zweitrangig, und bei vielen Produktivanwendungen muss man auch anerkennen, dass man nicht das Produkt, sondern den Support und die Weiterentwicklung bezahlt. Bei meiner kaufmännischen Software zahle ich alle zwei Jahre neu und bekomme 5% Neues, davon 4% Anpassungen an neue Gesetze und Systeme, 1% neue Funktionen, die mich weiterbringen.
Generell finde ich das ganze Wirtschaftsgefüge kritisch, weil ich immer wieder über kleine, preiswerte (oft kleine zweistellige Eurobeträge!) Softwareanwendungen stolpere, die sich bei mir bewähren. Im Grafiksektor wäre das z.b. der GraphicConverter. Aber auch Affinity verdrängt meine teuer bezahlten QuarkXpress-Lizenzen.
Womit mir bitte keiner mehr kommt ist "Experience"... Wenn der Benutzer von Erfahrungen spricht, sind diese meistes negativ. Ich will mit Produkten eigentlich auch keine Experience, sondern einfach nur das der Krempel funktioniert. Ich kann dieses Website-Geschwafel besonders in der IT nicht mehr hören. Man liest oft mehr über Exprience als über das was das Produkt überhaupt kann. Manchmal ist es sogar so krass, dass man nicht mal versteht, was die ganze Firma überhaupt produziert. Sogar Intel war da mal sehr krass drauf. Hat sich zwischenzeitlich aber etwas gebessert.
 
Kommentar
ein nettes Programm, das erstaunlich gut funktioniert. Habe es nur am Laptop meiner Tochter mit Canon JPGs getestet. Es läuft dort erstaunlich gut. Ideal für junge Leute, die mal eben Bilder bearbeiten wollen. Die Regler benötigen jedoch Überarbeitungen. Dehaze funktioniert mal rein gar nicht so wie bei Lr. Und auch andere Einstellungen führen schnell zu Abrissen in Farbkanälen.

Aber bei all der Kritik hier, muss man aber auch sagen, dass das Programm funktioniert und einsatzbereit ist. Nicht im Sinne von Lr, Capture One, DXO und anderen teuren Programmen. Aber für 0,0 Euro erschreckend gut und leistungsstark. Noch ein paar wenige Programmversionen und Weiterentwicklungen und schon wird es zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Lr.

Oder mit anderen Worten: Geniales Programm wo an vielen Ecken nur noch der Feinschliff fehlt. Ich bin schon gespannt auf die kommenden Versionen in der nächsten Zeit.
 
Kommentar
-Anzeige-