Produktfotografie im Food Bereich

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Tom#2

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Moin zusammen,
ich bin in der Firma gefragt worden ob ich mir vorstellen könnte für meinen Arbeitgeber die Produktfotgrafie zu übernehmen für die Internet Seite, Neukundenakquise, Produktkataloge usw.
Nun ist das ganze Thema Neuland für mich und ich bin auf der Suche nach Lesestoff um mich ins Thema ein zu arbeiten.
Das Ganze ist für den Lebensmittelsektor im Fleisch und Fleischwaren Bereich wie auch für unser Tochterunternehmen welches Dips & Saucen, Salate, Suppen, Eintöpfe usw. herstellt.

Hat jemand von euch Tips und evt. Links für mich wo ich mich einlesen kann?
Einen Link habe ich bisher hier im Forum gefunden
https://www.nikon-fotografie.de/vbu...ur-produktfotografie.html?270870=#post2463693
 
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[MENTION=2259]jazzmasterphoto[/MENTION] [MENTION=76322]fx33[/MENTION]

Moin Seven, moin Jörg

natürlich muss man eure Bedenken bei seiner Entscheidungsfindung mit einbeziehen.
Man müsste aber auch wissen von welcher Seite so ein "Anliegen" kommt.
Wenn ein AG seinen AN fragt ob er nicht Lust hätte für die Firma zu fotografieren, weiss er in aller Regel wie diese Person fotografiert.Sonst würde er nicht fragen.
Nicht falsch verstehen ich möchte keinen zu irgendwas hin reden.
Was mir ein bisschen gegen den Strich geht ist dieses von vorne rein "nieder machen"
nee das ist schwer, kannst sowieso nicht usw.

Als mein Chef mich seiner Zeit fragte habe ich es nie bereut, das ich JA gesagt habe.
Und nein es hat meinem Job als Sys-Admin auch nicht geschadet.
 
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Wichtig ist eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen dem Anfragenden und dem Befragten. Selbst große, bekannte und berühmte Fotografen haben irgendwann in ihrem Leben das allererste Mal eine Kamera in die Hand genommen und ihr erstes Bild gemacht.

Und ich wette, es war in aller Regel nicht der unbedingte Brüller.

Natürlich bedingt gute Fotografie die Kenntnis des Handwerks als solches und verlangt zudem nach Ideen und Kreativität. Ersteres kann man lernen und ist die Grundlage dafür, technisch gute Bilder machen zu können. Ideenreichtum und Kreativität ist dann der Schnaps oben drauf, der den entscheidenden Schritt zum guten Fotografen macht.

Du traust Dir die Aufgabe zu, Tom? Dann mach es! Du bist unsicher oder weißt gar, dass das Projekt Dich überfordern könnte? Dann lass es!
 
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Neulich im Windows-Forum:

Hey Leuz ich hab da mal ne Frage an Euch:

Eigntlich bin ich ja Fotograf und arbeite für nen großen IT-Unternehmen. Aber mein Boss weiß, dass ich gern an meinen Kisten rumschraube und mich auch im I-Net ganz gut auskenne und hat mich letztns gefragt, ob ich nich nebenbei auch noch als Netzwerk-Admin arbeiten will (der Berufs-Admin is einfach zu teuer, klaro).
Natürlich hab´ ich jetzt klein bisschen Bammel, weil ich hab ja eigentlich null Ahnung von großen Netzwerken. Könnt Ihr mir vllt. nen paar Links oder YT-Videos posten, wo ich mich schlau machen kann?

Supi, danke!!! :)

Ach ja... Wenn jetzt wieder diese oberschlauen Profi-Admins daherkommen und meinen, gleich wieder sagen zu müssen, dass man das gelernt haben muss und dass man sich da voll auskennen muss und so...
Hey, müsst Ihr immer gleich alles schlecht machen!? Jeder hat doch mal klein angefangen, Ihr habt doch sicher auch mal Fehler gemacht in Euerer Anfangszeit, oder...?
Das was Ihr könnt, hab´ ich mir an einem oder zwei Wochenenden im Netz zusammengelesen! Da gibts voll viele Infos und voll viele krasse Profis, die das genau erklären wie es geht! Und mein Boss weiß doch, dass ich eigntlich Fotograf bin. Bloß weil ich jetzt das Netzwerk gegen die Wand fahre, wird das wohl kaum auf mich zurückfallen...
 
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Moin

mamchmal ist ja doch noch Licht im Keller,
so freue ich mich wenn User die Tips annehmen und sich weiter entwickeln(Fx33)

was die "niedliche Bratwurst" angeht, leiste ich mir auch eine Meinung....
als erstes hatte ich Kopfkino-...Würste die unnatürlich hochstehen....
lassen Interpretationen zu...die nix mit Werbung einer Fleischwarenfabrik zu tun haben

und dau passt das ich bei meinem Altmeister tatsächlich mal einem Job beiwohnen konnte
wo eine " Nakte eine Leberwurstdose" halten muste....:eek::confused::hehe:

der Kunde wollte es so, ernannte sie auch "Schatzi" obwohl sie aus der Buchhaltung kam....
die Frau was so dünn, das die Knochen knackten.....ihr was sichtbar unwohl....
und mein Altm,eister schaute mich an...das Signal das ich mal in der DuKo verschienden sollte...
hinterher hatten wir noch mal drüber geredet...was man für einen Blödsinn manchmal Knipsen muss ;)

die Oberchracks...
ja die fassen immer mal Kameras an, haben in der Regel eine umfassende Ausbildig...
meist auch eine längere Zeit als Assi im passendem Studio...
es ist also Wunschdenken, das man "auch mal ne Kamera" nehmen muss...
und dann zum Profi mutiert :eek:

kann mich gut an diverse ARTE Sendungen erinnern...
wo man die Halbgötter der Fotografie mal ordentlich auf den Zahn gefühlt hatte....
ja und alle erzählten wie es gelaufen war :cool:
der Haken...alle hatten völlig unterschiedlich Werdegänge :hehe:

und dazu....
ich habe ca. 5 User aus verschiedenen Foren schon mal "online gecoacht"...
es hatte gut ein Jahr gedauert....:eek:...bis sie fit genug waren...
dann aber sind die richtig erfolgreich geworden.
Mfg gpo
 
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Um den Stand mal zusammenzufassen:

Ich bin ein großer Freund von "Jeder muß seine
Erfahrungen selber machen", aber das bedeutet
noch lange nicht, daß man jemanden sehenden
Auges in eine Existenzgefährdung rennen läßt. :cool:



 
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Um den Stand mal zusammenzufassen:

Ich bin ein großer Freund von "Jeder muß seine
Erfahrungen selber machen", aber das bedeutet
noch lange nicht, daß man jemanden sehenden
Auges in eine Existenzgefährdung rennen läßt. :cool:




Seven vollkommen richtig
aber siehst du was, was andere oder ich nicht sehen:)
wo ist da eine Existenzgefährdung wenn Tom seinem Chef ein paar "Wurstfotos" macht,er sich diese anschaut ob es ihm gefällt oder nicht.. wenn ja ist es ok und wenn nein ist es doch auch ok.
Denke aber das sich Tom noch dazu äußern wird.
 
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wo ist da eine Existenzgefährdung wenn Tom seinem Chef ein paar "Wurstfotos" ......

Kurt....und ich verstehe nicht, das du es nicht verstehst :confused:

wir leben in einer Zeit, wo alles schneller abgeht, wo Geld gemacht wird ohne zu Arbeiten,
alle Firmen stehen unter extremen Druck der von vielen Seiten kommt>>>

Bei Fleisch und Wurstwaren sind es erstens Vorschriften der Beörden,
gleich dazu kommen EU Vorschriften und Märkte die sich ständig ändern,
gemeint sind hier Discounter, die die Hersteller schlicht erpresen...
die Preise diktieren :rolleyes:

und dann kommen wir....die Konsumenten, denen die Kohle vielleicht auch niicht so locker sitzt...
das alles kann man doch nicht ignorieren :cool:

kommen wir zu Firma die wir nicht kennen...
ich kenne aber haufenweise Krauterläden bis zum Mittelstand mit 100 oder 500 Mitarbeitern...
und logisch gibt es einen Cheff...ist er angestellt, muss er den Besitzern gerecht werden...

ist der Boss selbst Eigentümer und war er bisher erfolgreich am Markt vertreten....
wäre es normal wenn er sich eine Werbeagentur leisten würde, oder eienn PR Laden,
oder Leute die sich richtig auskennen, die beratent tätig sind....

ohne es zu wissen können wir das wahrscheinlich alles abhaken,
denn dann wäre ein gestandener Profi engagiert worden :hehe:

und nein.-...es wird damit "nicht teurer oder überzogen" denn die Konkurenz unter Berufsfotografen extrem hoch
aber, unter denen die ich kenne, wäreren sofort 10x davon in der Lage sowas perfekt zu erledigen

die Firma bekommt dann eine Rechnung(Honorar)...
die vorher besprochen und unter normlen Umständen auch eingehalten wird....
diese Rechnung kann die Firma unter "Werbemittel gut von der Steuer absetzen....

nur scheinbar isr dieser Krug am TO vorbeigegangen,....
die Firma will kein Geld ausgeben...
man nimmt einen Angestellten der mal schöne Urlaubsbilder gezeigt hat und läst ihn machen...

die Punkte die nicht geklärt sind
# wer investerit ins Licht/Blitzanlage mit Zubehör...(geschätzt e 2000-3000€
# wer stellt die Kamera und Objektive...oder wer bezahlt dafür eine Gebrauchsgebühr
# was passiert wenn Schäden auftreten---wer ist wie Versichert

also nochmal nachdenken :fahne:
Mfg gpo
 
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Denke aber das sich Tom noch dazu äußern wird.

Richtig das wird er, nur nicht im Moment,

denn er geht mal in sich,
schläft nochmal drüber,
recherchiert,
übt fleissig im stillen Kämmerlein,
bekommt in den nächsten Tagen ein paar Artikel mit nach Hause von denen Refernzbilder erstellt werden wo dann entschieden wird ob sie verwertbar sind.

Und dann erst sehen wir weiter was daraus wird.
Diese "Referenzbilder" mache ich selbstredend "für Nüsse" aber dann weiß ich auch woran ich bin.
Sollte es nicht klappen bin ich ein Stück schlauer, weiß woran ich arbeiten muß und mache dann eben weiter mit Lost Places, Sonnenuntergängen und Urlaubslandschaften ;)

Nachtrag von Do. 23.11.17
Ich werde in diesem Tread vorläufig nichts mehr schreiben und keine Thanks mehr verteilen weil ich mich jetzt trotz aller Einwände und Bedenken usw. erst einmal auf das konzentriere um das wo es hier geht :book: :cam:
 
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Kurt....und ich verstehe nicht, das du es nicht verstehst :confused:

Mfg gpo

Moin Gerd
ich verstehe nicht das du nicht verstehst oder verstehen möchtest worum es mit geht.:)
Grundsätzlich kann man deiner Abhandlung zustimmen, aber sorry ich bin lange genug auf diesem Planeten und das alles ist nicht neues (für mich) .
Es geht bzw ging mir nicht primär um die "Wurst.
Wenn z.B. Tom geschrieben hätte wir verkaufen "Gummihämmer" "Nasenbohrer"
"Weihnachtszündkerzen" oder "Ostereierversteckautomaten" wäre dieser Thread
sehr ähnlich abgelaufen.
Denn nach kurzer Zeit werden die Vorschlaghämmer ausgepackt :
das ist zu schwer für dich, damit fällst du auf die Nase , usw.
Das sind für mich keine Zielführenden hinweise oder Tips, das ist für mich unterschwellig Konkurrenz denken ( wäre doch besser wenn ich den Auftrag bekommen würde):fahne:
Wie Klaus schon schrieb jeder hat mal klein angefangen, und wenn man es nicht
selber ausprobiert ....
Zumal in diesem Fall keins der aufgezeichneten "Horrorzanarien " eintreten wird
wenn es nicht klappt. Außer vielleicht das Tom ein paar Stunden mit fotografieren "verbraten" hat:)
Aber wie dem auch sein warten wir einfach mal ab wenn Tom bzgl. Food seine ersten
Erfahrungen gemacht hat.
 
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Hallo Kurt!
... das ist für mich unterschwellig Konkurrenz denken ( wäre doch besser wenn ich den Auftrag bekommen würde):fahne:
Direkt eher nicht, denke ich. Indirekt aber machen solche "Aufträge" von Chefs an Angestellte den Markt kaputt. :frown1:

Leider ist das aber in vielen Bereichen heutzutage so ähnlich geworden... :rolleyes:

Ich erinnere an den früheren Zeitungsreporter mit seinem Fotografen - das war ein gutes Zweierteam: Jeder machte das, was er gelernt hatte und beherrschte, so gut wie irgend möglich.
Damals waren die Texte in der Zeitschrift dann, nach einer Überprüfung und ggf. Korrektur durch das Lektorat, orthographisch und Sinn-gemäß, einwandfrei. Und die Fotos waren sowohl technisch als auch vom dokumentarischen oder gar künstlerischen, fotografischen Aspekt her einwandfrei.
Heutzutage werden die armen (sowohl vom Verdienst her, als auch sonst bedauernswerten) "Bildreporter" dazu angehalten, ihre geschriebenen Texte selbst zu lektorieren - das Ergebnis ist sowohl "online" als auch in gedruckten Zeitschriften zu bewundern... :eek: :rolleyes: :motz:
Und die Fotos, die diese "Bildreporter" dazu abliefern, kann man durchaus treffend mit "bemüht, aber nicht gekonnt" beschreiben. :p

Zu Toms "Auftrag" möchte ich anmerken, dass "noch kein Meister vom Himmel gefallen ist" und "jeder Weg mit dem ersten Schritt beginnt", also [MENTION=122463]Tom#2[/MENTION] : Nur Mut!
Ich gebe nur zu bedenken, dass jede zeitliche und finanzielle Investition in dieses Vorhaben vom Arbeitgeber zu tragen sein müsste, also nix mit "in der Freizeit, am Abend, mit eigenem Equipment"... :cool:
 
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Wie Klaus schon schrieb jeder hat mal klein angefangen, und wenn man es nicht
selber ausprobiert ....

Kurt....
das ist leider ein Ansatz der einfach nicht stimmt:eek:

ich sagte ja schon...die erfolgreichen Obergurus haben alle eine fundierte Ausbildung,
plus jahrelange Assi Zeit, wo man sich "in Ruhe" weiterbilden konnte....
man wird nähmlich nicht automatisch als Modefotgraf geboren...oder Bierfotograd oder Food Artist
und man kann es nachlesen oder schauen, denn fast alle sind mal intensiv vorgestellt worden :cool:


Zumal in diesem Fall keins der aufgezeichneten "Horrorzanarien " eintreten wird

ich frage mich wirklich was du für Jobs machst....in der "freien Wirtschaft" ist alles möglich :hehe:

nur mal ein realistisches Beispiel....
ein junger Mann möchte Autos fahren...steigt ein und und gibt Gas....
die Frage ist wie schnell brettert er gegen den nächsten Baum, crascht andere Fahrzeuge oder mach Schuhkinder platt...

er ist verpflichtett einen Führerschein zu machen und....
alle die sich erinninnern können, bestätigen das man als NewBee die ersten drei Jahre...
hochgradi gefährdet ist, Beulen in die Kiste fährt usw....
frag doch mal die Versicherung warum die Prämien/Kosten für Anfänger so hoch sind :p

Mfg gpo
 
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er ist verpflichtett einen Führerschein zu machen und....
alle die sich erinninnern können, bestätigen das man als NewBee die ersten drei Jahre...
hochgradi gefährdet ist, Beulen in die Kiste fährt usw....
frag doch mal die Versicherung warum die Prämien/Kosten für Anfänger so hoch sind :p

Mfg gpo

Aber genau dieser Vergleich lässt mich wieder den Gedanken des Konkurrenzdenken auffassen. Klar darf einer der super gut Auto fährt und keinen Führerschein hat nicht einfach mal eben auf öffentlichen Straßen fahren, aber ich denke es gibt genug Autofahrer für die war die Fahrerscheinprüfung nichts anderes als einfach nur eine unbeliebte Pflicht die getan werden muss um es legal zu machen. Und um wieder die Brücke zur Fotografie zu schlagen: Ich lese aus dem einen oder anderen Post hier, dass Tom ohne ein Meister der (food)fotografie zu sein/haben, es doch bitte sein lassen soll... und da sind wir dann wieder bei dem Konkurrenzdenken oder gar Neid der vielleicht gestandeneren Fotografen.

Gruß
Wolfgang
 
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Kurt....
das ist leider ein Ansatz der einfach nicht stimmt:eek:

ich sagte ja schon...die erfolgreichen Obergurus haben alle eine fundierte Ausbildung,
plus jahrelange Assi Zeit, wo man sich "in Ruhe" weiterbilden konnte....
man wird nähmlich nicht automatisch als Modefotgraf geboren...oder Bierfotograd oder Food Artist
und man kann es nachlesen oder schauen, denn fast alle sind mal intensiv vorgestellt worden :cool:

Mfg gpo

Gerd ich werde das dumme Gefühl nicht los,
das du absichtlich nicht verstehen möchtest:)

wenn man schreibt das jeder mal klein angefangen hat, heißt das nichts anderes
das man seine "Lehrjahre" durchlaufen muss.

ich frage mich wirklich was du für Jobs machst....in der "freien Wirtschaft" ist alles möglich :hehe:
Mfg gpo

das tut zwar nichts zur Sache, aber wenn du dann besser schlafen kannst:
ich habe über 30jahre als Sys-Admin für einen großen privaten Automobilimporteur
gearbeitet.
 
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..... es doch bitte sein lassen soll... und da sind wir dann wieder bei dem Konkurrenzdenken oder gar Neid der vielleicht gestandeneren Fotografen.
Gruß
Wolfgang

tja....habe ich das soooo beschrieben oder behauptet....:confused: ich glaube nicht

das Firmen und Private Fotojobs machen....
ist nicht neu, läuft seit Digizeit gute 20 Jahre und....
ja sie haben die Märkte soweit abgegrast, das es sich heute nicht mehr Lohnt
das als "selbstständigem Beruf" zu machen

der Haken auch hier...den ganzen Kleinschizz machen alle selbst
und oft klngelt das Telefon, weil man mit seinem Können nicht weiter kommt...

der Witz ist aber...Berufsfotografen leben nicht von den paar "Spezialaufträgen"
denn nur die müsten dann, wegen dem Aufwand doppelt so teuer werden :p

[MENTION=95338]Kurt[/MENTION]....ja alls klar...aber die Autos mustest du nicht in deiner Freizeit waschen :fahne:
Mfg gpo
 
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tja....habe ich das soooo beschrieben oder behauptet....:confused: ich glaube nicht


Hab ich geschrieben dass ich du das behauptest? ich habe nur das aufgefasst was man aus dem was manchen hier schreiben annhemen kann oder das gefühl bekommt, und scheinbar bin ich da ja nicht der einzige.

Ja, und seit der Digitalisierung ist es bestimmt für viele Fotografen schwer(er) geworden, da gebe ich dir Recht. Eine Freundin von mir ist auch Fotografin, also noch gelernt und so. Mittlerweile oder seit der Digitalisierung ist das nur noch ein Zubrot zum anderen Job was vorher eher umgedreht war. Alleine was weggefallen ist an zu fotografierenden Hochzeiten, zu analogen Zeiten musste man eben wissen was man macht, da man das Ergebnis ja nicht gleich gesehen hat. Heute knipsen alleund viele, und wenn es nicht so ausschaut wie man es sich vorgestellt hat, was solls... auf der Speicherkarte ist ja Platz, also nochmal schnell 10 Bilder vom gleichen Motiv. Und wenn dann doch mal sowas zu fotografieren ist, dann muss man aufpassen dass nicht jeder "mitknipst"

Aber wir werden OT

Gruß
Wolfgang
 
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Heute knipsen alleund viele, und wenn es nicht so ausschaut wie man es sich vorgestellt hat, was solls... auf der Speicherkarte ist ja Platz, also nochmal schnell 10 Bilder vom gleichen Motiv.

Aber wir werden OT

Gruß
Wolfgang

Moin Wolfgang
naja ganz so OT ist es nicht,
durch die Digitalisierung werden wir täglich mit einer Bilderlawine zugeschüttet.
Für die Meisten hat ein Foto nicht mehr den Wert wie zu Analogzeiten.
Es ist mehr ein Wegwerfartikel für den schnellen Konsum geworden.
 
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Versuchen wir doch mal, diese Frage ganz sachlich anzugehen...

Zunächst: Der TO kann überhaupt nichts dafür, er wurde von seinem Chef um etwas gebeten und versucht jetzt - zugegeben auf eine etwas untaugliche Weise - sich fehlendes Fachwissen anzueignen.
Der Chef (von dem wir nichts wissen) ist also derjenige, um den es hier geht.

Er braucht Fotos, die er werblich = kommerziell (also professionell) nutzen will. Er muss sich die Frage stellen, welche Zwecke diese Fotos erfüllen sollen und muss sich dann fragen, von wem er geeignetes Bildmaterial zu einem angemessenen Preis erhält.

Es geht also um Qualitätsansprüche.

In der Fotografie gibt es wie in jeder anderen Berufsgruppe ein breites Spektrum von Anbietern (= Fotografen). Von “unten nach oben“ gesehen:
Es gibt Amateure/Hobbyisten, es gibt Berufseinsteiger, es gibt Allrounder und es gibt Spezialisten für die verschiedensten Bereiche der Fotografie. Und in jedem Bereich gibt es bessere / schlechtere Fotografen mit höheren / niedrigeren Honoraren.

Nun ist nicht jeder Profi, nur weil er sein Geld mit Fotografie verdient, auch automatisch ein guter oder sehr guter Fotograf. Zudem ist ein guter Sport- oder Modefotograf auch nicht gleichzeitig ein guter Produkt- oder Foodfotograf. Und manche Amateure oder Hobbyisten können in ihrem “Spezialgebiet“ durch langjährige Erfahrung und ehrgeiziges Streben nach Qualität auch mit den Profis auf diesem Gebiet ohne weiteres mithalten (Tierfotografie z.B.). Das macht die Auswahl eines geeigneten Fotografen nicht leichter, zumal die Preisspanne bei den Honoraren riesig ist.

Toms Chef hat sich nun - warum auch immer - für das billigste und damit auch qualititiv unterste (bitte nicht persönlich nehmen!) Level entschieden. Entweder sind seine Ansprüche an die Qualität der Fotos etwas unterhalb der Grasnabe, oder er lässt sich (zu sehr) vom Preisgedanken leiten.

Hätte er einen Rechtsfall, würde er dann einen Jurastudenten, einen Juristen mit abgeschlossenem 1. Staatsexamen, einen Volljuristen mit frischer Zulassung als Anwalt, einen erfahrenen Allrounder oder einen Fachanwalt um Rat fragen?

Analog dazu hat sich Toms Chef für ein Jura Erst-Semester entschieden.

Dieser Student im ersten Semester ist sich nun verständlicherweise unsicher, wie er vorgehen soll, er meldet sich in einem Jura-Forum und fragt die anwesenden User um Rat. Das sind Sys-Admins, Betriebswirte, Ärzte, Bodenleger, Archaeologen oder Fotografen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Werdegänge ein wenig mit Gesetzen und Paragraphen beschäftigt haben und ein paar wenige Juristen. Im Moment ist es so, dass die Sys-Admins, Betriebswirte, Taxifahrer, Ärzte, Bodenleger, Archaeologen und Fotografen ihm den Rat geben, es einfach mal zu probieren. Sie wissen nicht, welche Ansprüche der Chef tatsächlich hat, sie wissen nicht, wie komplex das juristische Thema ist, um das es in diesem Fall geht, aber sie empfehlen dem Jurastudenten “mach´einfach mal!“. Die Juristen raten ab und schildern die theoretisch möglichen Fallstricke.

Natürlich kann das zufällig richtig gut laufen, weil der Student im ersten Semester Verwaltungsrecht belegt hat, weil genau der Analogfall in der letzten Vorlesung eingehend diskutiert wurde und weil es ohnehin nur um 49,50 Euro geht.

Es kann aber auch in epischer Breite und mit fragwürdiger Konsistenz in die Hose gehen. Nicht nur bei einem juristischen Rat, sondern auch bei Fotos. Nämlich dann, wenn der Chef einfach nicht realisiert, was er für lau zu erwarten hat...

You get what you pay for.

Es kann im schlimmsten Fall sein, dass er Erwartungen an die Fotos hat, die, so sie nicht erfüllt werden, zu Missstimmigkeiten führen (wir wissen ja nicht, was für ein Typ Mensch er ist...), die sich auf den TO auswirken, obwohl er seinem Chef nur einen Gefallen tun wollte.
Klar kann es auch sein, dass der Chef völlig entspannt ist und denkt “probieren wir´s doch mal, wenn es gut wird ist es gut, wenn nicht, dann hat es immerhin nix gekostet“.


Mit wenigen Worten: Wir alle haben zu wenig Input, um belastbare Ratschläge zu erteilen. Und dabei ist die Frage nach der technischen Ausstattung noch die allergeringste!
 
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Natürlich kann das zufällig richtig gut laufen, weil der Student im ersten Semester Verwaltungsrecht belegt hat, weil genau der Analogfall in der letzten Vorlesung eingehend diskutiert wurde und weil es ohnehin nur um 49,50 Euro geht.


Aber man kann es auch analog mit was anderem vergleichen und da sieht die Quote besser aus:

Im Krankenhaus kann dir ein Assistenzart genauso gut den Blinddarm rausnehmen wie der Prof. Dr. Dr. Schießinsbein. Und ich glaube nicht dass die "Ausschussquote" so schwarz ist wie sie manche hier malen. Aber ich gebe dir Recht, es fehlt uns der Input oder eben vielleicht alle Informationen die der TO hat. Wir wissen nichts über die Ansprüche (um es wieder mit dem medizinischen Fall zu vergleichen indem der Patient einfach nur gesund raus kommen will, ob die evtl die Narbe drei Grad schräger verläuft wie vom Chefartzt wird der PAtient nie erfahren) seines Chefs, oder was er bis jetzt für seine Bilder bezahlt hat. Vielleicht ist es ja so dass Ihm die Bilder die evtl entstehen ( nur mit dem Wissen aus Büchern, YT Videos etc) reichen, er nicht die Chefarztvariante haben will? sondern einfach gesund, also mit neuen vielleicht auch besseren Bildern arbeiten will. Ich finde es OK dass der TO auf Gefahren und Risiken hingewiesen wird, aber manchen packen hierzu ( vmtl um es zu untermauern) doch die ganz große Keule raus und veruschen es dem TO doch irgendwie madig zu machen.

Gruß
WOlfgang
 
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Aber man kann es auch analog mit was anderem vergleichen und da sieht die Quote besser aus:

Im Krankenhaus kann dir ein Assistenzart genauso gut den Blinddarm rausnehmen wie der Prof. Dr. Dr...

Du würdest also einen ungelernten Amateur gleichsetzen mit einem Arzt mit abgeschlossenem 6-jährigem Medizinstudium und PJ... in der Facharztausbildung?
Würdest Du Dir den Blinddarm auch von einem Erstsemester entfernen lassen...?

Mit Verlaub, nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich... ;)
 
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