Portrait in natuerlichem Licht

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David_USA

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Nikon D3, DC 105/2.

Eines meiner Lieblingsportraits aus den letzten Monaten.

2562400849_be8918af72_o.jpg
 
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Erstklassige Arbeit, wie eigentlich alle Bilder die du hier zeigst!

Aaaaaber, mir persönlich ist das zu glatt gebügelt, zu perfekt, ohne Fehler, da fehlt mir ein Stück von den Ecken und Kanten die jede Person (egal ob groß oder klein) so individuell und liebenswert machen.
 
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Ich hab auch nichts gegen Schmutz und "Fehlern", die machen ein Bild lebendig, aber bei der Haut einer 3-Jaerigen gibts halt nichts. Eine kleine rote Stelle hab ich weggemacht, weil die einfach nicht passte zum sonst perfekten Look und es ist auch generell meine Regel alles was nicht permanent ist zu entfernen.

Zu den ueberstrahlten Stellen: genau das mag ich, sie machen ein Bild real, interessant geben dem Bild Dynamik. Alles richtig zu belichten ist eine rein technische Anforderung die der subjektiven Bildwirklung oft widerspricht. Ueberbelichtung kann natuerlich schlecht aussehen aber ich finde hier gibt es dem Bild was. Ist natuerlich Geschmackssache, aber das ist hier schon bewusst gemacht. Aber ich gebe Dir insofern recht, oben auf der Stirn ist der Bereicht relativ "gross". Wenn ich im Nachhinein etwas aendern koennte wuerde ich von (Kamera-)rechts eine schwarze Fahne aufstellen um ihre linke Gesichtshaelfte etwas dunkler zu machen. Ist aber reine Theorie. Mit Kindern in dem Alter tut man sich keinen Gefallen Equipment aufzubauen. Das klappt wegen mangelnder Geduld nicht oder man bekommt langweile Gesichtsausdruecke weil die Luft raus ist bis man alles aufgebaut hat.
 
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Alles richtig zu belichten ist eine rein technische Anforderung die der subjektiven Bildwirklung oft widerspricht.

Stimmt absolut. Und um wieviele EV "falsch" belichtet ein Bild sein darf (besser: sein muss, um zu wirken), ist wie immer eine Frage des Einzelfalls. Hier für meinen Geschmack - wie gesagt - einen Tick zu viel (da die Stirn sehr flächig ist), aber dem Grunde nach natürlich genau richtig, um dem Bild Spannung und Tiefe zu geben.
 
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Ich muss dazusagen das ich recht schwierige Bedingungen hatte. Ein Kind mit 3 kann Anweisungen nur begrenzt umsetzen. Kleine Korrekturen in der Position fuer besseres Licht waren hier schwer.

Mit Kindern die 10 Jahre alt sind kann man richtig arbeiten wie mit einem Modell und seine Shots/Licht genau aufbauen. Das finden die spannend und geniessendie ganze Aufmerksamkeit die sie bekommen. Die bluehen richtig auf. Ein bischen Aufregung ist natuerlich immer dabei und das gibt eine super Stimmung die auf den Fotos rueber kommt.

Ein Maechen von 3 Jahren (wie sie) kuemmert sich nicht um den Fotografen, das ist nur noch so einer der einem irgendwas sagen will. Mit 3 Jahren ist man genau in der Phase wo man den eigenen Willen so richtig austestet. Irgend wo zu posieren ist langweilig. In der Natur auf Entdeckungsreise zu gehen ist dagegen spannend. So hab ich diese Session dann auch aufgebaut. Im Park mit Baeumen/Wald und sie dann immer irgendwo hin gelockt. Naja jeder der Kinder hat kennt das ja.

Unser shooting war Mittags und um diese Jahreszeit steht die Sonne hier wirklich fast direkt ueber einem. Grausig! :)
 
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