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Na, das ist ja mal ein Appetithäppchen. Klasse Bilder, durchweg durch die Bank.

Übrigens habe ich mir die Ortelius mal angeschaut. Das Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff gefällt mir, hat nichts mit den allgemein Bekannten zu tun :up:.
 
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Danke fuer den Trip auf die Falklands! Die Falklands zu besuchen ist so ein Traum von mir, ich moechte da unbedingt mal hin, rational erklaeren kann ich das nicht.....ich will da einfach mal hin....
 
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Tolle Bilder, und das war ehrlich nur ein Einstand!?
Fast noch besser finde ich deinen amüsanten Schreibstil! :up:
 
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Mensch Bernd, du läufst ja richtig zur Höchstform auf! So launig waren deine Kommentare schon lang nicht mehr, super! #42 finde ich richtig beeindruckend, das hätte ich nicht geglaubt! Bitte zeige uns einfach alle Fotos, dann musst du nicht so lange auswählen! Und: du hast ja jetzt Pausenverbot!
.
 
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Vielen Dank für Eure netten Kommentare, die vielen Thanks und Daumen.

Lass Dir Zeit, denn bis dahin ist die Entzündung meines Zeigefingers wieder abgeklungen .
Danke, dann gönne ich Deinem Zeigefinger heute eine Ruhepause.

Das Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff gefällt mir, hat nichts mit den allgemein Bekannten zu tun
Von den Expeditionskreuzfahreren gibt es so ca. zwei Dutzend
von unterschiedlichsten Reedereien.
Ich kenne nur die Plancius und die Ortelius.
Von den Parametern sind sie aber sehr ähnlich.

Die Plancius hat mir besser gefallen.
- Lounge/Bar vorn mit großen Fenstern
- schnellerer Zugang zu den Außendecks
- Durchgängige Außendecks (teilweise überdacht) von vorn bis hinten.
- geräumigeres Restaurant mit großen Fenstern auf beiden Seiten.
- Monitore in den Zimmern. Die Bullaugen waren in der Antarktis
fast immer durch Stahlplatten gesichert. Man kann also nicht aus dem Fenster schauen. Steht man um 4 Uhr auf, sieht man erst,
dass es regnet, wenn man angezogen auf dem Außendeck steht ...
... da hat ein Monitor mit dem aktuellen Außenbild große Vorteile.

Die Ortelius
- höhere Eisklasse (auf der Reise nicht gebraucht)
- Hubschrauberdeck (auf der Reise nicht gebraucht)
- zweite Gangway für schnelleres Umsteigen in die Zodiacs.
- breitere Kabinen in der Billigklasse, wobei man durch den großen
Abstand nur schwer in die oberen Betten klettern kann.


Danke fuer den Trip auf die Falklands!
Die Falklands haben mich sehr positiv überrascht.
Die kleinen Inseln, auf denen wir angelandet sind, sind in Privatbesitz.
Tourismus ist neben den Schafen eine wichtige Einnahmequelle.
Es gibt dort auch Übernachtungsmöglichkeiten.
Somit könnte man auch ohne Kreufahrtschiff sich dort herumtreiben
und mit viel Zeit sich die Fotomotive erarbeiten.
Ich bin davon überzeugt, dass man alleine auf den Falklands einen schönen Urlaub verleben kann.

Wenn man in Stanley ist, merkt man sofort, dass die Falklands britisch sind.
Fotografisch hat es mir dort nicht so gut gefallen.
Bilder von Stanley werde ich in der detaillierteren Fotoreportage zeigen.

Tolle Bilder, und das war ehrlich nur ein Einstand!?
Ja, das ist nur der Einstand.
Noch nicht ganz, es fehlen noch Antarktische Halbinsel und
zwei Anlandungen auf den Southshettlands.

#42 finde ich richtig beeindruckend, das hätte ich nicht geglaubt!
Zu den Seeelefanten und Pelzrobben soll man einen größeren Sicherheitsabstand (waren es 15m? ) einhalten.
Die Robbendichte ist aber größer als der Sicherheitsabstand.
Bis auf die Pelzrobbenmännchen sind die Tiere aber sehr entspannt.
Die Seeelefantenbaby sind sehr neugierig und verspielt.
Mit herumliegenden Fotorucksäcken wird gekuschelt und mal probegeknabbert.
Setzt man sich an den Strand kommen sie angerobbt und wollen
Streicheleinheiten, Milch , etc.
Wenn sie niesen, hat man den Sabber im Gesicht und/oder auf der Frontlinse.

Aber auch die Pinguine sind neugierig und schauen mal vorbei.
Die kleinen Königspinguine (Wollpinguine) knabbern gerne beim Fotografieren an der Gegenlichtblende.

Bitte zeige uns einfach alle Fotos, dann musst du nicht so lange auswählen!
Lieber nicht. Ich habe jeweils über 1000 Bilder von Kappsturmvögeln,
Riesensturmvögeln und Eisbergen.
Die will sicherlich keiner alle sehen.
Ich foltere Euch ja schon mit unendlich vielen alten Autos aus Kuba
 
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Am vierten Tag sind wir immer noch unterwegs.
Die Antarktis ist immer noch nicht in Sicht.
Die Elefanteninsel, die wir in größerer Distanz passieren bleibt im Schneetreiben verborgen.
Die Ortelius bekommt einen Eisüberzug.
Immer mehr Eisberge aus der nahem Wedelsee ziehen am Schiff vorbei.
#53

Zwischen Johnsville Island und der Antarktischen Halbinsel fahren wir in den Antarctic Sound.
Die Eisberge werden größer.
#54

Einige Eisberge sind mit Adelie Pinguinen dekoriert.
Leider haben sie Angst vor der Ortelius und flüchten vor uns.
Es flüchten die Pinguine, nicht die Eisberge.
Im kühnen Sprung hüpfen sie von den Eisbergen und stürzen sich ins Eiswasser.
#55

Eine Eisbarriere versperrt uns den Weg.
Es knirscht, knackt und scheppert am Rumpf.
Langsam schiebt sich die Ortelius hindurch und erreicht wieder freies Fahrwasser.
#56

Der Schnee lässt nach.
Noch versuchen sich die Berge zu verschleiern.
Aber wir bekommen einen ersten Blick auf die Antarktis!
#57

Wolken und Schnee weichen Sonnenschein! :cloudy:
Ein eisiger Wind feht über das Schiff. :frier:
Trotzdem bin ich die ganze Zeit auf dem Vordeck. :blue:
und knipse Eisberge mit und ohne Pinguine.
Auch ein Eisberg mit Wedellrobbe driftet vorbei.

Wir wollen Brown Bluff weiter südlich erreichen.
Im letzten Jahr ist die Wedellsee nicht aufgetaut.
Somit ist sie jetzt mit zweijährigen Eis bedeckt.

Als Alternative wird Hope Bay mit der Argentinischen Station Esperanza ausgewählt.
Wir sind willkommen!
Die Argentinier funken, dass es heute quasi windstill ist.
Nur 50 Knoten!
Das sind über 90 km/h. :take0:
#58

Wir haben die Hoffnung in Hope Bay nahe der Staion Esperanza landen zu können.
Die Hoffnung stirbt schnell.
Die Küste ist komplett mit Eis bedeckt.
Es ist ein hoffnungsloser Fall.

Hope(less) Bay
#59

Traurig drehen wir ab.
Wir fahren wirder nach Norden.
Jetzt kann ich mir die ganzen Eisberge und Pinguine nochmal von der anderen Seite anschauen ...

Die Planung für den Folgetag wird geändert.
In der Nacht umkurven wir die Nordspitze der Antartkischen Halbinsel und fahren auf der Westseite wieder nach Süden.
 
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Glückwunsch, super Bilder, super Beschreibungen. Es hat einfach nur ganz viel Spaß gemacht deinen Bildern und Kommentaren zu folgen. Vielen Dank dafür und natürlich gerne mehr.[emoji2][emoji2][emoji2]


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Saubere Arbeit Bernd! Wie immer

Witzige Anmerkungen und tolle Bilder. Was will man mehr?

Außer mehr davon

Danke fürs zeigen.

Gruß Timo
 
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Auch diesen Morgen stehe ich um 4 Uhr auf.
Der neue Tag empfängt mich mit dicken Wolken und Schnee.
Wieder kein schöner Sonnenaufgang oder Stimmungsbilder mit tiefstehender Sonne.

Wir fahren durch die Gerlachestraße an der Antarktischen Halbinsel nach Süden.
Der Kapitän hält einen größeren Abstand zur Küste um dem Eis auszuweichen.
Wir passieren vorbeitreibende Eisberge in einer unfassbaren Formenvielfalt.
Dieser Eisberg wird durch eine Wolkenlücke angestrahlt.
Die Berge der Antarktischen Halbinsel sind nur zu erahnen.
#60

Auch die Berge haben eine große Vielfalt an Formen.
Hier ragt eine Felsnadel empor.
Ob sie das Vorbild für ein Londoner Hochhaus ist?
#61

Durch die Wolken gibt es ein diffuses Licht.
Das Eis absorbiert die langwellige Strahlung.
Daher schimmern die Eisberge in einer breiten Palette von Blautönen.
Eissturmvögel (Snow Petrel) umkreisen uns und die Eisberge.
#62

Immer mehr Eisberge tauchen auf.
Mit reduzierter Geschwindigkeit fahren wir im Slalom dazwischen durch.

Viele Eisberge und Eisschollen sind bevölkert.
Sie sind Rastplatz für Dominikanermöwen, Skuas, Adelie Pinguine und Krabbenbeißerrobben.
Der Star des Tages ist ein Seeleopard.
#63

Wir erreichen Charlotte Bay.
Auch hier ist die Küste noch komplett mit Eis bedeckt.
Eine Anlandung am Portal Point ist nicht möglich.
Wir fahren tiefer in die Charlotte Bay.
Als Ausweichziel steuern wir den Meusnier Point an.
Die Guides schwärmen mit den Zodiacs aus und suchen eine Landestelle.
#64
 
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Die Suche ist erfolgreich.
Es ist gerade Ebbe und das zurückweichende Wasser hat einen kleinen Streifen felsigen Strand freigegeben.
Wir besteigen die Zodiacs.
#65

Erstmalig betrete ich den 7. Kontinent.
Ein großer Schritt für Kiboko ...
... ein unbedeutender Schritt für die Menschheit.

Leider erwische ich diesmal nicht das erste Boot.
Am Strand herrscht bereits Volksfeststimmung.
Die Chinesische Gruppe posiert mit einer überdimensionalen roten Fahne.
Dann fotografieren sie sich mit nacktem Oberkörper gegenseitig.
Ich versuche den Rummel zu entfliehen,
um wenigstens auf den Bildern den Eindruck einer einsamen, menschenleeren Antarktis einzufangen.
#66

In einer Lagune schwimmen Eiswürfel.
Gerne würde ich die Eismaschine sehen, die so große Eiswürfel produziert.
Wie groß müssen die Gläser sein, damit die Eiswürfel reinpassen?
Wie viel Hektoliter Whiskey braucht man, um so ein Glas zu füllen?
#67

Ein Loch im Eiswürfel erlaubt einen Durchblick ...
... die Eiswürfelmaschine muss irgendwo dahinter stehen.
#68

Dominikanermöwen (Kelp Gull) bevölkern die Eiswürfel in der Lagune
#69

Weitere Besucher sind hier Blauaugenscharben, Seeschwalben und eine neugierige Krabbenbeißerrobbe.

Leider ist der Aufenthalt hier nur sehr kurz.
Die Guides drängen zum Aufbruch.
Das Wasser steigt und der schmale Streifen wird immer kleiner.
Nach einer Stunde geht es wieder zur Ortelius zurück,
kurz bevor die Flut sich den letzten Rest Küstenstreifen verschluckt
 
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Wir fahren in die nächste Bucht, Wilhemina Bay und erreichen mit 64,32.25° den südlichsten Punkt dieser Reise.
In der Bucht befindet sich eine kleine Insel namens Enterprise Island.
In Foyn Harbour unternehmen wir eine Zodiac-Cruise.
Das heißt, wir landen nicht an, sondern fotografieren nur vom Schlauchboot aus.

Die Bucht diente den Walfangschiffen als Ankerplatz.
Im Jahr 1915 ist auf dem Walfänger Governoren ein Feuer ausgebrochen.
Um Besatzung und Ladung zu retten, wurde das Schiff in der Bucht auf Grund gesetzt.
Das Wrack liegt dort heute noch.
Wir fahren dort hin und umkreisen die Governoren.
#70

Das Wrack ist heute ein idealer Nistplatz für Antipodenseeschwalben (Antarktische Seeschwalben).
Diese verteidigen das Schiff und fliegen Angriffe auf die Zodiacfahrer.
#71

An den Hängen der Bucht warten Blauaugenscharben auf die Schneeschmelze.
Ein paar Adelie Pinguine sind ebenfalls auszumachen.

Ein Zügelpinguin erklimmt den Hang.
Auf allen Vieren kämpft er sich nach oben.
Dabei verwendet er seinen Schnabel als Eispickel.
Als er schon ein Teil der Strecke geschafft hat,
dreht er sich für uns um und winkt zurück.
Hallo Pinguin! :hallo:
#72

Wir sind schon auf dem Rückweg, als ein anderes Boot auf einem Eisberg eine Krabbenfresserrobbe entdeckt.
Wir fahren nochmal zurück ...
#73

Dann geht es zurück zum Schiff.

Auf der Fahrt durch die Gerlachestraße treffen wir auf einen besonders schönen Eisberg.
Die Ortelius dreht einen Ehrenrunde.
#74

Das nächste Ziel ist Deception Island.
 
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[MENTION=63036]Kiboko[/MENTION]
Hallo Bernd,

wieder supertolle Fotos von Dir! Habe meine Daumen alle schon verballert, hier noch welche :up::up:

Auch wenn [MENTION=1]Klaus Harms[/MENTION] dies Forum für ein Technikforum hält, ich finde die Kombination von Kunst und Technik macht es hier erst so richtig reizvoll - und wenn dann noch soooo tolle Fotos zu sehen sind, macht es jeden Tag wieder Spaß, hier rein zu sehen.

VG Holger
 
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Um Himmels Willen, Holger; ich merke, ich muss meine Ironie kenntlicher machen!

Klaus, ich kenne mich ja noch nicht aus im "Club", bin heute das erst Mal als Mitglied (*vielen Dank*) dort gewesen und habe den Unterschied noch nicht so verinnerlicht. Ironie und Sarkasmus finde ich immer gut ... nur manchmal habe ich noch das Problem, hier den Hintergrund zu verstehen (Ihr seid eben schon etwas länger dabei). :winkgrin:

VG Holger
 
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Am frühen Morgen erreichen wir Deception Island.
Die Insel ist ein Vulkan.
Eine schmale Passage - Neptuns Blasebalg - können wir in die Kaldera fahren.
#75

Die Insel bot einen sicheren Hafen für die Walfangschiffe.
In Whalers Bay wurde zwischen 1912 und 1931 die südlichste Trankocherei der Welt betrieben.
1944 entstand eine britische Forschungsstation auf dem Gelände.
Ein Vulkanausbruch 1967 beschädigte die Forschungsstation.
Kaum war sie repariert, wurde sie bei weiteren Ausbrüchen 1969 und 1970 von Ascheregen und Schlammlawinen zerstört.
Die Überreste können heute noch bewundert werden.

Nach dem Frühstück wollen wir Anlanden.
Ich lasse das Frühstück ausfallen und warte an der Gangway auf das erste Zodiac.
Ich möchte wenigstens eine verfallenes Hause ohne Fußspuren und fotografierende Riesenpinguine aufnehmen.

[MENTION=63036]
Auch wenn [MENTION=1]Klaus Harms[/MENTION] dies Forum für ein Technikforum hält

Um dem Anspruch des Technikforums gerecht zu werden,
kommen jetzt die Kochtöpfe der Trankocherei
#76

Gebäude der Walfangstation.
Niemand hat hier Schnee gefegt.
Was ist, wenn hier morgens um 7 die Touristen kommen und ausrutschen?
#77

Das Seeelefantenbaby will ich auf Augenhöhe fotografieren.
Es ist rund 10m entfernt.
Kaum liege ich auf den Boden kommt es auf mich zu gerobbt,
bis es die Schnauze in die Gegenlichtblende steckt.
So ein Seeelefantenbaby weiß was gut ist.
Die Nachbarn mit Canon und Pentax sind weniger interessant.

Siehe dazu das "Making Off" in Bild #3
#78

Am Strand gibt es viele Fotomotive.
Robben, Skuas und Pinguine, die aus dem Wasser steigen.
Dieser Eselspinguin posiert vor der Ortelius in der Whalers Bay.
#79

Viel zu schnell ist hier wieder die Zeit um.
Mit dem Staff-Zodiac muss ich leider als letzter Passagier die Insel wieder verlassen.
 
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Am Nachmittag erreichen wir die letzte Station unserer Reise, Halfmoon Island.
Die kleine halbmondförmige Insel gehört zu den Südschetlandinseln.
Hier ist eine argentinische Forschungsstation, die wir aber nicht besuchen.
Unser Ziel sind die Pinguinkolonien
Sie liegen ganz oben auf dem Gebirgskamm,
da hier der Wind am stärksten bläst.
Der Wind weht den Schnee weg und es entstehen die ersten schneefreien Plätze.
Auch wenn der Weg weit ist, ist das ideal für den Nestbau.
#80

Der Weg zur Kolonie ist weit.
Er beginnt am Strand.
#81

Im Schneesturm geht es nach oben.
#82

Unermüdlich schleppen die Pinguine Steinchen vom Strand hoch auf den Berg.
Die Steinchen benötigen sie zum Nestbau.
Sie brüten auf einen Steinchenhaufen.
Die Steinchen wirken wie eine Drainage und halten das Ei und später das Küken trocken.
#83

Diese Zügelpinguine haben es zügellos getrieben.
Die Schmutzfinken werden zum Baden ins Meer geschickt. :winkgrin:
#84

Zwischen den Zügelpinguinen brüten ein paar Goldschopfpinguine.
In Strandnähe treffen wir auch auf Eselspinguine.
Ein Adeliepinguin müht sich ebenfalls den Hang hinauf.
Der Schnabel dient wieder als Eispickel.
#85

Der Weißgesicht Scheidenschnabel vernascht gerade ein Pinguinei.
#86

Weddellrobbe beim Yoga
#87

Auf der Insel könnte ich Tage verbringen,
um die Pinguine beim Steinchenschleppen, Steinchenklauen, Raufen, Vögeln und Brüten zu beobachten,
während Skuas versuchen die Eier zu klauen und die Scheidenschnäbel nach den Resten suchen.
Kormorane und Seeschwalben sausen vorbei.
Was für ein geiler Ort!
Leider ist die Zeit wieder viel zu schnell vorbei.

Das war die letzte Station der Reise.
Es folgen zwei Tage Überfahrt nach Südamerika über die Drake Passage.
 
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