Objektiv zu schwer?

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Engineer

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Hallo liebe Mitglieder des Forums!

Da ich demnächst beabsichtige ein Telezoom für meine D80 zu kaufen, wollte ich euch fragen, ob es Probleme mit dem Gewicht und Schwerpunkt geben könnte. Speziell interessiert mich, ob die Bajonetthalterung bei Objektiven ohne Stativschelle leidet. Schließlich ist die Kamera und das Bajonett ja nicht aus Panzerstahl und es wirkt ein dauerhafter Hebel. Wenn mich meine bescheidenen Statikkentnisse nicht täuschen, könnte es mit der Zeit einige Verschleißerscheinungen und durch eventuelles "Herunterhängen" des Objektivs bedingte Qualitätseinbußen beim Einsatz auf einem Stativ geben. Ich denke da speziell an ältere Schiebe-Tele oder (als einen der leichten Vertreter) das 70-300 VR.

Was meint ihr? Bei Stativfotos lieber noch sparen und ein Tele mit Stativschelle kaufen?

Danke schonmal im vorraus!

Gruß
Marco
 
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Hallo Marco,

ich habe das 80-200er Schiebezoom und gehe relativ oft in den Zoo.
Wenn Du Dich nicht scheust, die iso auf 640 od. 800 hochzudrehen,
brauchst Du an hellen Tagen sicher kein Stativ. Ich habe dazu den
1,4er Kenko-Konverter (Nikon-Konverter gehen nicht mit nicht
AF-S/I-Objektiven!). Das 80-200er ist bei Offenblende zusammen mit
dem Konverter meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen, weil
sich starke Überstrahlungen an Hell/Dunkel-Übergängen zeigen.
Mindestens einmal abblenden, Du verlierst so dann 2 Blenden;
und dann ist Schluss mit "Aus der Hand". Ich habe mir deshalb
noch eine 300er FB gekauft. 200 mm ist wohl haufig auch
"zu kurz".

Gruss
Uli G. = Programmautomatik
 
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Nächste Variante (nur um den guten engieer komplett zu verwirren) :D

statt des 100-300/4 sigmas kannst du auch das 80-200er mit 1.4er Konverter benutzen. Das ist dann auch bei f4 offen und verträgt sich mit dem Konverter noch ganz gut. Preislich wird sich das ganze nicht so viel tun, ich hab allerdings keine Ahnung was das sigma so kostet. Flexibler bist du damit allemal da du ja ohne Konverter noch mit 2.8 arbeiten kannst.

Das angesprochene 70-300 VR ist übrigens auch eine recht gute Linse.

Für Zoo und so wäre mir das 120er zu kurz. Ich bin in der Wilhelma fast immer mit 1.4er Konverter am 200er rumgerannt.

Fazit: Die Entscheidung musste ich für mich vor etwa einem Jahr auch fällen. Wie sie ausgegangen ist weisst du ja. Aber jeder hat seine Prioritäten eben woanders.

edit: @uli komisch ist mir noch nie aufgefallen, gibts Unterschiede in der optischen Rechnung zwischen Dreh und Schiebezoom ?
 
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Barney schrieb:
statt des 100-300/4 sigmas kannst du auch das 80-200er mit 1.4er Konverter benutzen. Das ist dann auch bei f4 offen und verträgt sich mit dem Konverter noch ganz gut. Preislich wird sich das ganze nicht so viel tun, ich hab allerdings keine Ahnung was das sigma so kostet. Flexibler bist du damit allemal da du ja ohne Konverter noch mit 2.8 arbeiten kannst.

Ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen daß das 80-200 +TC 1.4 am langen Ende an das Sigma rankommt und offenblende sowieso nicht.

Zudem läßt sch das Sigma 100-300 F4 DG sehr gut mit dem 1.4 TC von Sigma nutzen und macht dann immerhin bei 140-420/5.6 noch sehr gute Bilder.
Beim heutigen Treffen im Heidelberger Zoo werde ich die Kombination ausgiebig testen und Bilder in voller Größe bereitstellen.

Ach ja, das Sigma kostet ca. 1000€ und der 1.4 TC ca. 190€

Gruß
Thomas
 
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powerbauer schrieb:
Beim heutigen Treffen im Heidelberger Zoo werde ich die Kombination ausgiebig testen und Bilder in voller Größe bereitstellen.

Das ist super! Am besten in diesem Thread, dann bekommt man es auch auf jeden Fall mit! :)
 
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sagrada schrieb:
Das ist super! Am besten in diesem Thread, dann bekommt man es auch auf jeden Fall mit! :)

Als mir der Postbote meinen TC gebracht hat, habe ich gleich ein Testbild bei 420mm offenblende geschossen. Es war Nachmittags und düster deshalb nur 1/13 sec. aber so siehts aus unbearbeitet ungeschärft

Klick

Heute Abend gibts dann mehr.

Gruß
Thomas
 
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powerbauer schrieb:
@Engineer
Ja zum Beispiel heute Mittag im Heidelberger Zoo, da kannst du dann auch mal das Sigma 100-300F4 DG testen.

Gruß
Thomas

War dann doch erst um 18:15 Uhr aus dem Westerwald zurück. :motz:
Wäre toll gewesen die Objektive mal zu testen. Aber schließlich muss ich mir ja irgendwie meine Brötchen (und Gläser;) ) verdienen. Doch für ein 100-300F4 DG reicht es leider noch nicht. :heul:

Gruß
Marco
 
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Bei manchen Objektiven wäre die Montage der Kamera am Stativ nicht empfehlenswert, wie hier zum Beispiel ....

LG, Andy

original.jpg
 
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volkerm schrieb:
Positiv ist die Stativschelle, aber optisch ist das 70-300VR bei den langen Brennweiten sichtbar besser.

Hat aber deutlich mehr CA. Zum Ausprobieren würde ich dem Engineer daher das 75-300er mit Schelle empfehlen. Spart erstmal Geld und ist bis 200mm ausreichend scharf und nahezu CAfrei. Ich gebe meines aber (noch) nicht her.

Er wird wenn er wirklich Tierfotografie betreiben will mit dem 70-300 VR nicht glücklich werden und früher oder später eine 300er Festbrennweite oder gar was längeres kaufen. :)

Stefan
 
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AndyE schrieb:
Bei manchen Objektiven wäre die Montage der Kamera am Stativ nicht empfehlenswert, wie hier zum Beispiel ....

LG, Andy

Die Objektive sind nie zu schwer - siehe Andys Beispiel - bei schweren Objektiven gibt es verschiedene Aufhängungsmöglichkeiten (des Objektivs) - die Kamera sitzt dann nur wie ein Pickel hintendran.

Für Tieraufnahmen in der freien Natur kommt es im wesentlichen auf den Geldbeutel an 300mm + Konverter ist für den Anfang ganz gut - danach wird´s teuer!

Gruß vom
Kay
 
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..ach... ihr machts mir wirklich nicht leicht! :confused: ;)

Letztendlich wird dann wohl doch der Geldbeutel entscheiden. Vielleicht warte (spare) ich ja noch ein wenig und hol mir was 'Gscheits. :)
Danke für die vielen Tipps!

Gruß
Marco
 
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