Der Umbau lässt sich idR. mit Schraubenzieher und Feile recht leicht selbst machen.
Hier ist eine Anleitung dazu:
Nikkor Objektive von prä-AI nach AI umbauen
www.chr-breitkopf.de
Ein Tipp dazu noch: Wenn man vor dem Feilen den Anfang und das Ende des zu entfernenden Bereiches mit einer kleinen Metallsäge einsägt, dann sieht das Ergebnis professioneller aus.
Mal aus reiner Neugier: Warum und für welche Objektive macht man sowas heutzutage denn noch?
Nikon hatte schon damals einige sehr gute Objektive. Wenn man mit 24MP fotografiert und scharfe Ecken bei Offenblende nicht so wichtig sind, dann reicht die Leistung auch heute noch aus. (Gilt nicht für alle Objektive, und Festbrennweiten sind zu bevorzugen.)
Mit anderen Worten: Wenn man kein Pixelpeeping betreibt, sondern sich die Bilder einfach nur anschaut, kann man an den Objektiven auch heute noch seine Freude haben.
Ich habe mehrere Objektive aus der Zeit, wo ich ob der gebotenen Leitung keinen Anlass für eine Investition in moderne Objektive sehe.
Aber nur bei solchen non AI, bei denen man den Blendenring problemlos vom Objektiv abmontieren kann - die Feilspäne bei der Bearbeitung dürfen nicht ins Objektiv gelangen, was bei einem nicht demontierbaren Blendenring trotz Abkleben und Abblasen meist passiert.
Ich habe auch schon Objektive umgebaut, bei denen sich der Blendenring nicht abschrauben ließ (keine Schrauben vorhanden oder Schrauben ruiniert).
Aber im Prinzip hast du recht. Besser Blendenring abbauen (insbesondere bei Auftragsarbeiten, wo du haften müsstest).
Außerdem kann ich das eben nur mit Handarbeit per Feile machen, was sehr mühsam und Zeit raubend ist.
Der angesprochene Marcel von Engen machte das meiner Erinnerung nach mit einer speziellen Vorrichtung an einer Fräsmaschine.