Ok, also das kommt ja nicht aus heiterem Himmel (...)
Wenn ich die Pressemitteilung richtig verstehe, dann schon.
Es handelt sich anscheinend um das abgelaufene Finanzjahr.
https://www.dpreview.com/news/22539...95m-wiped-off-value-of-its-measuring-business
Man ist anscheinend völlig überrascht, daß der Cash Flow nicht
war wie erwartet. Man hat "herausgefunden" daß der Wert der Sparte
deutlich gesunken ist und berichtigt daher nun den Firmenwert.
Ich erinnere mich an einen Kommentar eines Freundes, der einen
Windows NT Rechner mühsam konservieren muss, weil Nikon die
Software für ein Rasterelektronenmikroskop nicht weiterentwickelt.
Kaufpreis eine Viertelmillion, WIMRE. Der hat gesagt sie würden
nie wieder eins von Nikon kaufen.
Denken wir an die Halbleiterstepper zurück: Da ist das Geschäft vor
die Wand gefahren weil Zeiss/ASML seine Geräte für die Programmierung
durch die Kunden geöffnet hat und Nikon nicht.
Wenn das bei der Messtechnik ähnlich aussieht, dann ist erneut
Software die Achillesferse bei Nikon.
Ich weiss nicht was mich mehr beunruhigt: Daß die ihr Geschäft nicht
im Griff haben und von sowas kalt erwischt werden, oder daß sie aus
ihren Fehlern nicht lernen? Softwareabschottung ist ja schon seit den
Zeiten verschlüsselter NEFs ein Problem das nachhaltig das Geschäft
beeinträchtigt.