Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Natürlich! Ist doch echt praktisch, wenn man zur Untermauerung eigener kruder Theorienen mal eben einen Freund aus der Tasche ziehen kann, der World Press Photo Award Gewinner ist. Einen Koch-Kumpel mit 7 Michelin-Sternen hast Du doch auch, oder?
 
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Natürlich! Ist doch echt praktisch, wenn man zur Untermauerung
eigener kruder Theorienen mal eben einen Freund aus der Tasche
ziehen kann, der World Press Photo Award Gewinner ist.

Noch besser ist es wenn der echt ist und das auch so gesagt hat:
http://www.zeitraster.de/blog/?p=725

Das wäre er. Ruf ihn an und frag ihn zur Fuji, wenn Dir danach ist.

Das könnte natürlich Deine eigenen kruden Theorien ins Wanken
bringen. Daß es eine ganze Reihe von Leuten gibt die gerne eine
vollformatige Spiegellose von Canon oder Nikon kaufen wollen ist
doch inzwischen jedem klar. Sogar Nikon selbst ist das mittlerweile
klar. Hätten Nikon und Canon das nicht so schleifen lassen wäre
es nie möglich gewesen daß Sony so groß geworden ist.

Canons letzte Zahlen sagen 70% Zuwachs bei EOS M über das Jahr.
Handfeste Fakten die man sich nicht schönreden kann.

Einen Koch-Kumpel mit 7 Michelin-Sternen hast Du doch auch, oder?

Ich kann leider nur mit zwei mal zwei Sternen dienen.
Folge eines Foodfotoworkshops in meinem Studio.
Sterneköche und Foodblogger haben Gerichte konzipiert
und zubereitet, ich hab ihnen beigebracht wie man sowas
fotografiert.

Falls es Dich interessiert: "Molekulare Cocktails" im Neuen
Umschau Verlag. Die Bilder im Ergebnisteil sind fast alle von mir.

 
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Was sollte man bei Minolta MD denn umrüsten? Mit einem stinknormalen Billigadapter kann man die MDs an Sony mit Zeitautomatik betreiben. Ich mag mich irren, aber ich glaube, das ist mehr als ein prä-Ai-Objektiv an einer D3xxx bringt.
 
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Hallo,
Mir sind diese Diskussionen immer zu sehr schwarz und weiss und hangeln sich an technischen Daten entlang, die in der Praxis kaum eine Rolle spielen. Sich über 0,048573 helleres und grösseres Sucherbild zu streiten finde ich da eher amüsant.

Vorab, ich nutze meine D750 sehr sehr gerne, ich mag diese Kamera, sie ist universell, sie ist zuverlässig und die Bildqualität ist hervorragend. Trotzdem glaube ich das die DSLR in naher Zukunft nur noch einen Nischenmarkt besetzen wird. Hochpreisige Kameras für Enthusiasten und die Profis z.B. im Sport.

Die breite Masse wird immer mehr zum Telefon gehen (eigentlich tut sie das jetzt schon) und wer sich die aktuellen Modelle ansieht wird schnell feststellen, das von dieser Seite der Angriff auf den Kameramarkt kommen wird. Samsung, Huawei und Apple haben schon 2 Linsen in den Geräten, Unschärfe wird berechnet und mit AR wird bald der passende Hintergrund in mein Bild hineingerechnet. Dann ist das Ganze in sekundenschnelle in den sozialen Medien geteilt und fertig für Freunde, Bekannte etc, denen es scheissegal ist, ob das mit 1,4 Art Objektiv, 105mm 1,8 oder einer Kitscherbe für 20€ entstanden ist.

Nun zurück zu den spiegellosen. Ich werde mir auch eine kaufen, eine Fuji X100F. Warum? weil sie klein ist, weil sie lautlos auslösen kann und weil ich das Bedienkonzept total geil finde. Blende am Objektiv einstellen, ein Zeitenrad und ein Rad für die ISO und Feierabend. Für meine Art zu fotografieren brauche ich eigentlich nicht mehr. Neulich hatte ich eine Leica Q in der Hand, die bedient sich genauso. Nach 2 Sekunden hatte ich das System verstanden und konnte loslegen, keine 100 Seiten Manual lesen.

Ich schweife ab. Den Vorteil das eine Kamera klein und leise ist, sollte man nicht unterschätzen. In der Streetfotografie benutzt fast niemand mehr eine DSLR, genau aus diesen Gründen. Früher wurden die Leica Kameras genutzt, eben weil sie diskret, leise und fast lautlos ist. Hochzeitsfotografen schätzen lautloses auslösen ebenfalls und auch ich habe manchmal keine Lust selbst meine D750 mit dem kleinen 50mm 1,8 mitzuschleppen. Ich arbeite zur Zeit an einem Langzeitprojekt, bei dem ich mir wünschen würde eine diskretere Kamera dabei zu haben. Natürlich ist das rein subjektiv, aber ich kenne viele denen es ähnlich geht.

Noch ein Wort zur Bildqualität. Gibt es da heutzutage überhaupt noch was schlechtes auf dem Kameramarkt? Kann irgendwer auf Bildern erkennen (ohne EXIF) womit sie gemacht sind? Kann man sich nicht einfach an schönen Bildern erfreuen ohne darüber zu diskutieren womit sie gemacht sind?

Trotzdem glaube ich das den spiegellosen die Zukunft gehört. Genauso wie damals die SLR den Markt veränderte, wird das wieder geschehen. Die Technik schreitet weiter voran, wer erinnert sich nicht an die Debatten als die ersten Digitalknipsen auf den Markt kamen?
Alles Mist ausser analog und jetzt?

Ich erfreue mich an der riesigen Auswahl auf dem Markt und bin gespannt auf eine Vollformat Spiegellose von Nikon. Hochwertig, von mir aus gerne mit einem festeingebauten 35mm und meine Kameramarke wäre in der Zukunft angekommen.

grüße,
Jürgen
 
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Gestern habe ich mit einem Freund gesprochen, World Press Photo Award Gewinner. "Die Nikon nehme ich immer noch zusätzlich mit,
aber meist verwende ich dann doch die Fuji". Warum? EVF.
Worin besteht jetzt der genaue Zusammenhang zwischen EVF und WPPA-Gewinn? Kann man den WPPA nur noch mit Aufnahmen aus EVF-Kameras gewinnen?

Auf gut Internet-Deutsch nennt man das "Buzzword Dropping": Steht zwar kausal nicht im Zusammenhang, soll aber Eindruck schinden. Das Preisfoto hätte man mit jeder beliebigen Kamera machen können, weil das Preiswürdige hier die Komposition bzw. der Moment war. Dafür hätte technisch gesehen eine Papp-Wegwerfkamera genügt...

CB
 
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Man muss nicht jeden sinnfreien Spruch kommentieren. WPPA hin oder her, die Smartphone- Generation kann vielleicht nicht mehr gut mit optischen Suchern umgehen, aber ich glaube jeder ältere geübte Fotograf kann sehr wohl ein durchschnittliches Sucherbild interpretieren. Und für was hat man LV? Wenn nicht wärs besser man beschränkt sich auf Handyknipsen.
 
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Es ist alles gesagt, nur nicht von jedem

Noch vor vier Jahren hätte ich die D850 nach Ankündigung sofort vorbestellt. Auch die für irgendwann angekündigte Nikon Mirrorless XYZ hätte ich wahrscheinlich eine Vorbestellung platziert, sobald dies möglich gewesen wäre. Heute hat sich mein Haben-Wollen-Reflex deutlich gemindert. Das von Thom Hogan oft angeführte "Good enough syndrom" hat sich bei mir eingestellt. Da spielt es keine Rolle, ob die nächst angekündigte Kamera nun eine Spiegellose oder eine mit Spiegel ist.

Ich habe für mich ziemlich klar definiert, was mich weiter bringen würde und was nicht.

Mehr Auflösung? Nein (36MP der D800 reichen völlig)
Höhere ISO? Nein (fotografiere selten über ISO 1600)
Mehr FPS? Nein (habe die D3 und D500)
Kleineres System? Nein (habe dafür die Nikon 1)

IBIS? Ja (habe keine ruhige Hand und viele Objektive ohne VR)
Global Shutter? definitiv ja (endlich Synchronzeiten jenseits der 1/250 sek ohne workarounds)

Es sind also zwei wesentliche Merkmale, bei denen ich denke, dass sie mich weiterbringen würden. IBIS bei einer DSLM/DSLR von Nikon wäre ein sofortiger Kaufgrund. Global Shutter wird kommen, die Frage ist nur, wann? Auch dann ein sofortiger Kaufgrund für mich. Alles andere wird meine Fotografie nicht verbessern/erleichtern.

Und ich glaube, dass es vielen so geht wie mir. Sie brauchen einfach keine neue Kamera, die bekannte Funktionen besser bedient als bisher. Damit werden nur die gelockt, die das Geld für ihr Hobby locker sitzen haben oder die, die ihre alte Kamera wegen Verschleiß/Defekt ersetzen müssen.

Meine Sorge ist, dass Nikon mit dem Schritt zu FX mirrorless nicht mutig genug sein wird. Meine Hoffung ist, dass sie die lange Zeit gut genutzt haben, um einen richtigen Treffer zu landen. Ich wünsche mir, dass Hoffnung über Sorge siegt, allein mir fehlt der Glaube...

VG,
Peter
 
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Was sollte man bei Minolta MD denn umrüsten? Mit einem stinknormalen Billigadapter kann man die MDs an Sony mit Zeitautomatik betreiben. Ich mag mich irren, aber ich glaube, das ist mehr als ein prä-Ai-Objektiv an einer D3xxx bringt.

Das weiß ich natürlich. Genauso gut kann man jedes Nikon-Objektiv (sogar prä-Ai) und ganz viele andere Objektive aller möglicher anderer Marken mit einem Adapter an Sony adaptieren. Das ist der Vorteil des geringen Auflagemaßes von Sony-E-Kameras (was natürlich auch wieder ein Vorteil der Spiegellosigkeit ist.)

Darum ging es in der Diskussion, die u.a. ich hier geführt habe, aber überhaupt nicht.

Einfach mal genau lesen, was ich jeweils geschrieben habe. Es ging in meiner Diskussion mit Stefan L. um die Frage, welches System innerhalb des Systems ohne Adapter seit wann kompatibel ist. Nikon seit den 50ger Jahren, Minolta/Sony seit 1985. (Das wird den meisten Leuten egal sein, einigen, wie mir aber nicht). Schon da habe ich geschrieben, dass man Minolta MD-Objektive nicht "ohne Adapter" an Sony-Kameras verwenden kann.
 
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Christian wir haben glaube ich einfach nur unterschiedliche Meinungen, was kompatibel bedeutet.

Für mich ist es nicht komaptibel, wenn ein Objektiv zwar mechanisch paßt, ich aber erst die Bedienungsanleitungen vom Objektiv und der Kamera studieren muß, ob sie auch elektronisch harmonieren.

Kompatibel heißt für mich, das ich jedes jemals für das System gebaute Objektiv ohne Funktionseinschränkung an jeder aktuellen Kamera dieses Systems betreiben kann.

Wenn ichs recht im Kopf habe gilt das nicht nur für Minolta/Sony, sondern auch für Canon, von daher ist F derzeit das am wenigsten kompatible System auf dem Markt und die radikalen Schnitte der beiden anderen in den 80ern sind aus heutiger Sicht eher positiv zu werten.
 
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Hochpreisig kann sie ruhig sein. hervorragende Linse, von mir aus gerne eine Festbrennweite (28 oder 35mm) hochwertiges Material, dann könnte das was werden. Leica mit der Q oder Sony mit der RX 1 verkaufen sich auch. Sowas könnte ich mir vorstellen, alles andere haben die anderen schon im Griff.

grüße,
Jürgen
 
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Mir ist schon klar, dass es dir um die Kompabilität geht, nur gehen, wie auch Stefan aufzeigt, Kompabilität und Nutzbarkeit nicht zwangsläufig Hand in Hand. Mir geht es in meinem Beitrag um die praxisnahe Nutzbarkeit.
 
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Bitte nicht die Begrifflichkeiten durcheinanderbringen. weder die beiden o. g. noch die Fuji 100 laufen unter der Gattung spiegellose (auch wenn sie natürlich kenen haben)

Als Spiegellose bzw. mirrorless bezeichnet man immer die Systeme mit Wechselobjektiven. Die von Dir genannten sind Edel oder High-End Kompakte
 
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Mir ist schon klar, dass es dir um die Kompabilität geht, nur gehen, wie auch Stefan aufzeigt, Kompabilität und Nutzbarkeit nicht zwangsläufig Hand in Hand. Mir geht es in meinem Beitrag um die praxisnahe Nutzbarkeit.

Wie schön, wenn es Dir darum geht, aber dann bitte nicht einen Beitrag von mir dazu zitieren, bei dem es um etwas anderes geht.

Wenn man allerdings jetzt den Begriff der "praxisnahen Nutzbarkeit" aufgreifen will, sind die von Stefan und Dir herangezogenen - in der Tat bestehenden - Inkompatibilitäten bei der Nutzbarkeit alten Nikonequipments mit modernen Kameras bewußt herausgepickte Randerscheinungen, die in dieser Hinsicht eben gerade nicht ins Gewicht fallen. Stefan zieht z.B. das Beispiel einer Einsteigerkamera heran (D3300), um Inkompatibilitäten aufzuzeigen. Wer sich eine Einsteigerkamera kauft, tut dies aber nicht, um ein 50mm MF-Objektiv aus 1978 anzusetzen. Sein Beispiel, an dem er seine Kritik aufhängt, ist zwar zutreffend, aber gerade grundsätzlich (theoretisch) und nicht ein Anwendungsfall der "praxisnahen Nutzbarkeit".

Wenn man aber die richtigen modernen Nikon-Kameras kauft (z.B. die D850), kann man rückwärtskompatibel nahezu alles verwenden, was Nikon je gebaut hat, und zwar meist mit einem Funktionsumfang, den die alten Sachen damals nicht hatten. In einer Weise, die in der "praxisnahen Nutzbarkeit" jede Adapterlösung übertreffen. In meinem "Spielkeller" stehen über 100 Nikkore von 1950 bis 2017. Und ob Du es glaubst oder nicht - wenn ich z.B. meine D500 in die Hand nehme, kann ich bis auf 2 prä-Ai-Objektive, die ich nur mit der Df oder D60 beitreiben kann, alle Objektive benutzen. Und zwar ganz praktisch mit Matrixmessung und Zeitautomatik, so wie ich immer fotografiere. Egal, ob es sich um das 1.4/105E AF-S oder das SSC-1.2/55mm mit Berg- und Tal-Fassung handelt. 98% praxisnahe Nutzbarkeit. Das nenne ich ein System.

Aber mal ganz davon abgesehen. Wenn ich ein langjähriger Minolta MD-Fan gewesen wäre oder eine Contax gehabt hätte: Natürlich würde ich mich dann jetzt darüber freuen, dass ich meine alten Schätzchen, so ich sie denn noch besitze, plötzlich wieder verwenden kann, weil ich einen Adapter und eine Sony NEX kaufen kann. Das will ich alles überhaupt nicht bestreiten, und das finde ich auch alles toll und super. Und wer das besser findet als Nikon, der soll sich bitte dort bedienen und den Nikon-Gebrauchtmarkt mit seinen alten Sachen bereichern, da finde ich dann vielleicht auch noch etwas, was in meiner Sammlung noch fehlt.
 
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Na Christian nun hast du aber auch nur den Dir genehmen Teil meiner Argumentation rausgesucht

Ich hatte auch beschrieben, das die Top-Kameras der letzten Generation zusammen mit vielen anderen nicht mehr kompatibel mit den neuesten Objektiven sind


Aus den Inkompatibiltäts-Bemerkungen zum AF-P 70-300


Geht man also nach der hier immer wieder postulierten Forderung: Kauft nicht ständig neue Kameras, sondern investiert lieber in Glas, könnte man recht bald ziemlich gekniffen sein, da man für seine alten Schätzchen gar keine neuen Optken mehr bekommt.


Ich weiß, Du magst das F-Bajonett und das sei Dir auch unbenommen, meine Aussage war aber, das man ausschließlich mit den aktuellesten Top-Modellen eine Kompatibilität erzielen kann und daran ist wohl wenig auszusetzen.
 
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Ich habe von dieser postulierten Forderung persönlich noch nie viel gehalten, weil sich die Technologie eben grundsätzlich geändert hat. Sicherlich muss man nicht jeden Generationssprung bei Kameras mitmachen, aber so wie man früher die neueren, besseren Filmemulsionen irgendwann ausprobiert und für sich ggf. angenommen hat, muss man heute den Sensor (und damit die Kamera) in die Planung des Systems einbeziehen. Das weiss man bei Nikon auch und vollzieht jetzt eben den vor Jahrzehnten nicht gemachten Schritt zur elektronischen Blendensteuerung nach. Ob der Zeitpunkt der richtige ist, mag diskussionswürdig sein; der Grundsatz ist es nicht. Die Gebrauchtpreise von DSLR bereits in der vorletzten Generation sprechen für sich: Kameras sind Anhängsel zu Objektiven geworden, Sensorhalter, aber nicht mehr ewig lang sogar nach der Einstellung begehrte Wertgegenstände. Finden wir uns einfach damit ab.

CB
 
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Ich hatte auch beschrieben, das die Top-Kameras der letzten Generation zusammen mit vielen anderen nicht mehr kompatibel mit den neuesten Objektiven sind

Aus den Inkompatibiltäts-Bemerkungen zum AF-P 70-300

Du brauchst gar nicht auf das AF-P 70-300 allein abheben, das ist bei allen AF-P-Objektiven so, nur hier im Forum erst beim Erscheinen des AF-P 70-300 FX (es gibt auch noch 2 DX-Modelle) aufgefallen.Warum? Bisher waren die AF-P-Objektive reine Kit-Objektive für die Einsteigerkameras. Sie sind vor allem für die Video-Funktion der Kameras gedacht. Das funktioniert auch wirklich super. Ich habe mir extra ein 18-55 AF-P für 80 EUR gekauft, um das mal ausprobieren zu können und auch um testen zu können, wie inkompatibel das Objektiv mit älteren Modellen tatsächlich ist und wo die Einschränkungen sich auswirken. (Wobei man zusätzlich sehen muss, dass die AF-P DX-Modelle bislang AF-S-Objektive sind, auch das neue 10-20mm, während das AF-P ein E-Objektiv ist, was zusätzlich Kameras älter D3 ausschließt). Das zu testen, interessiert mich wirklich.

Dazu hatte ich noch keine Zeit, aber dann werde ich dazu noch was schreiben, wie gravierend diese Frage tatsächlich ist - wenn ich soweit bin, mache ich dazu einen neuen Thread auf.


..... meine Aussage war aber, das man ausschließlich mit den aktuellesten Top-Modellen eine Kompatibilität erzielen kann und daran ist wohl wenig auszusetzen.


Das kann man so auch nicht stehen lassen. Du müsstest zumindest das Wort "uneingeschränkte" vor "Kompatibilität" einfügen. Mit der D3 z.B., die sicher nicht zu den "aktuellsten Top-Modellen" gehört, kann man wunderbar mit Altglas und mit allen neuen Nikkoren fotografieren, DX-Objektive natürlich im DX-Modus. Einzige Ausnahme - wohl - das AF-P 70-300mm FX (q.e.d., s.o,) und die DX-AF-P-Objektive. Betti Na meinte ja aber auch, es ginge Dir gar nicht ums Prinzip, sondern um die "praktische Nutzbarkeit". Da muss man dann vielleicht die DX-Objektive bei der Betrachtung von FX-Objektiven und die Filmobjektive (AF-P) bei den nicht zum Filmen ausgerüsteten Kameras grundsätzlich außen vor lassen?
 
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ihr solltet euch verständigen, ob ihr über abwärts- oder aufwärtskompatibilität diskutieren wollt.

Und ob dies aus Sicht der Kamera oder aus Sicht des Objektivs zu beurteilen ist.

Wobei das das Problem nicht löst. Es ist schon richtig, dass es an verschiedenen Stellen Brüche im Nikon-System gegeben hat, und zwar sowohl bei den Kameras als auch bei den Objektiven. Und nicht immer war das alles wirklich nachvollziehbar und wirklich gelungen. Das ist gar keine Frage. Ich habe mich da auch schon manchesmal drüber geärgert, und um den Durchblick zu behalten, muss man sich schon wirklich gut auskennen und am besten eine kleine Sammlung haben...

Im großen und ganzen gibt es aber dennoch ein System, das nicht ins Lächerliche gezogen werden sollte.
 
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