Zu der Diskussion mit dem Sucherbild bei Erscheinen des Tamron waren das nicht wenige, die gemeckert haben. .
Aha, "nicht wenige" - dann wird's ja schon relevant gewesen sein...
Meine Einschätzung ist: auf einen Foren-Meckerer kommen 10 Zufriedene, die keine Veranlassung sehen, ihre Gefühlslage der Welt mitzuteilen.
Denn der Stabi selber ist sogar noch einen Tacken besser als der von Nikon egal..
Beim 70-300 vielleicht; bei den hier besprochenen Supertele-Zooms sagt der Test deutlich, dass der VC gegenüber OS und VR deutlich abfällt. Mag ja sein, dass der VC gut ist; der VR im 200-500 ist nur besser...
An jedem der Modelle gibt es in den Default-Settings aus persönlicher Sicht gewisse Schwächen, einfach weil die Einstellungen nicht den fotografischen Präferenzen entsprechen. Diese Settings ändern zu können ist mir 40.- locker wert.
Ist ja auch okay. Für den, der kein Extra-Teil kaufen will und "out of the box" einfach loslegen mag, ohne sich erst in Konfigurationsprogramme vertiefen zu müssen, ist das
Sigma eben mit Nachteilen behaftet. Wenn ich mir die Silberrücken-Riege meines Fotoclubs so ansehe, dann können zwar so einige von denen toll fotografieren, aber schon recht grundlegende Funktionen in eher übersichtlich komplexen Bildbearbeitungsprogrammen sind für diese Prä-Computerzeit-Fossile echte Herausforderungen. Und die sollen ein Objektiv mit einem USB-Dock bedarfsgerecht konfigurieren? Lustig...
Jedenfalls lieber, als aus Trotz weil die das nicht genauso machen wie ich das will, z.B. den etwas lahmen AF des Nikon ewig in Kauf zu nehmen.
Dieser Satz ist albern und Du weisst es sicher selbst. Die Stabi-Konfigurationsmethode bei Sigma war
ein Entscheidungsfaktor für mich, die sichtbar (siehe Test) bessere Schärfeleistung des Nikkors eine weitere, plus die effektive Wirkung des Stabis beim Auslösen. Da stört mich leicht geringere AF-Geschwindigkeit eher weniger. Schnell sind die 3 sowieso allesamt nicht, wenn sie gegen die Spitzenlinsen gemessen werden.
CB