Die Produktionskosten von APS-C-Sensoren und KB-Vollformat-Sensoren
sollen angeblich nicht mehr so weit auseinander liegen.
Wer behauptet das?
Eine größere Sensor- (Chip-) Fläche bedeutet immer eine größere
Wahrscheinlichkeit für Defekte -> höherer Ausschuss -> höherer Preis.
MfG, Jürgen
Das mit der Kostenannäherung Teilformatsensor-Vollformatsensor
habe ich kürzlich irgendwo gelesen. Ich glaube sogar, es war gar
keine Fotozeitschrift, sondern in einer Computerzeitschrift.
Hallo,
wozu?
...
Ferner bietet man nun mit der D700 eine sehr gute und auch bezahlbare Kamera mit Vollformat an, eine "abgespeckte D90FX" wie von dir gewünscht würde in erster Linie der D700 und der D300 Kunden abgraben.
Mal im Ernst wenn du ein sehr gutes Produkt herstellen würdest was du sehr gut verkaufts, warum sollst du dir selber in die Suppe spucken?
Die Chipprduktion unterliegt was die Rentabilität/Leistungsfähigkeit angeht, dem Moorschen Gesetz (im Gegensatz zu den optischen Fähigkeiten, die den physikalischen Gesetzen unterliegen und Leistungssteigerungen in diesem Bereich nicht so leicht möglich sind).
Stefan,
das Mooresche "Gesetz" ist kein Gesetz im wissenschaftlichen Sinne - vielmehr eine Beschreibung einer Tendenz.
Zur Rentabilität bei der Chipproduktion:
Derzeit sind die 300mm Wafer die gängige Größe. Im Durchschnitt kostet so ein Wafer bei einem Auftragsfertigungsbetrieb ca. 5000$. Ca. 55-60 Stk FX Sensoren passen auf so einen Wafer.
Wenn am Ende der Entwicklungszeit des Produktionsprozesses (ca. 12-18 Monate) die Ausbeute im 90% Bereich ist, kannst Du von ca. 100$ (66 Euro) pro FX Sensor ausgehen. (Versus ca. 30 Euro für DX)
Sobald Nikon den Prozess im Griff hat, kann die untere Grenze für FX sehr weit runtergehen. Die produktionskosten für den FX Sensor werden nicht dasHindernis sein.
Wenn am Ende der Entwicklungszeit des Produktionsprozesses (ca. 12-18 Monate) die Ausbeute im 90% Bereich ist, kannst Du von ca. 100$ (66 Euro) pro FX Sensor ausgehen. (Versus ca. 30 Euro für DX)
LG, Andy
Deshalb, nach Photokina und Weihnachten, also im Januar 2009 wird die D700 ganz locker unter 2000 EUR verkauft und wirft noch immer mehr Deckungsbeitrag ab, als eine D300 jetzt.
Zur Rentabilität bei der Chipproduktion:
Derzeit sind die 300mm Wafer die gängige Größe. Im Durchschnitt kostet so ein Wafer bei einem Auftragsfertigungsbetrieb ca. 5000$. Ca. 55-60 Stk FX Sensoren passen auf so einen Wafer. 450mm Wafer sind bereits im anrollen.
Wenn am Ende der Entwicklungszeit des Produktionsprozesses (ca. 12-18 Monate) die Ausbeute im 90% Bereich ist, kannst Du von ca. 100$ (66 Euro) pro FX Sensor ausgehen. (Versus ca. 30 Euro für DX)
Ich träume da gerade einen verrückten Traum:
Könnte es zeitnah eine D90 FX mit dem D700-Sensor geben???
Preis so um die 1400,- Euro ???
Die Produktionskosten von APS-C-Sensoren und KB-Vollformat-Sensoren
sollen angeblich nicht mehr so weit auseinander liegen.
Wenn Nikon dies realisieren würde, wäre ein Damm gebrochen.
Ich glaube, dann ginge es mit Vollformat richtig los.
Weder Canon noch Sony haben oder planen sowas, folglich ist Nikon nicht unter Druck.
Naja, weder Canon noch Sony hatten einen Konkurrenten zur D40 und weder Canon und Sony hatten einen direkten Konkurrenten zur D200...
Nikon hat gerade zum Überholen angesetzt und wird hoffentlich auf diesem Weg weitermachen. Da ist Innovation das Gebot der Stunde. Und das hat Nikon die letzten zwei Jahre ganz gut beachtet.
Wie geschrieben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir ein FX-Gehäuse unterhalb der D700 in nicht so ferner Zukunft sehen werden...
Michael
Derzeit sind die 300mm Wafer die gängige Größe. Im Durchschnitt kostet so ein Wafer bei einem Auftragsfertigungsbetrieb ca. 5000$.
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