Nikon D750 Diskussion

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Ich glaube, dass die Emotionen in dieser Diskussion daher rühren, dass diese Kamera nichts Überraschendes bietet, was nicht heißt, dass sie deshalb schlecht wäre.

Perfekt Zusammengefasst.

Es ist ja nicht so das es nichts gäbe was man noch verbessern könnte. Warum das nicht gemacht wird, oder noch nicht, ist dabei unerheblich.

Angenommen die D750 hätte 12 Bilder/sec gemacht - dann würde man sie viel positiver aufnehmen und nicht als D600 Nachfolger empfinden, sondern als eine neue Kamera. Aber als Sportkamera waren die Erwartungen so eben nicht erfüllt.

Hätte die D750 4k Videos bei 60fps, hätte man massiv Druck auf Canon ausgeübt. Aktuell können einige Canon's 4k, also zieht es die DSLR Video Leute eher dort hin. Dann hätte man auch wieder ein Alleinstellungsmerkmal, D800 Pixelmoster, D750 Videomonster zusätzlich zu toller Kamera.

Warum Nikon nicht die DX Objektive nimmt, die durchwegs ähnlich groß sind wie die zugehörgien Nex Objektive, und eine Mirrorless als direkte Konkurrenz baut, verstehe ich auch nicht. Das wäre auf jeden Fall etwas Neues. Ob gut oder schlecht mag unterschiedlich bewertet werden.

Nikon 1 ist nichts halbes und nichts ganzes. Um das Geld hätte man viele Entwicklungen im DX Bereich bezahlen können.


Das blöde bei solchen Aussagen wie diesen ist, man kann sie nicht beweisen. Egal was man als Nikon macht, immer wird jemand kommen und sagen "hättet ihr das gemacht dann wäre alles viel besser geworden".
 
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Hallo, bin am Überlegen von meiner derzeitigen Nikon D7100 auf die neue FX D750 umzusteigen. Habe zwei FX-geeignete Objektive: Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR und Nikkor 105mm 1:2,8G VR. Habe an den Kauf des Kits mit dem 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR gedacht. Das würde zunächst einmal meinen Geldbeutel nicht zu sehr strapazieren. Wie denkt ihr darüber?

Meine Erfahrung mit der D600:

70-300: Behalten, aber nur wenn nötig verwenden.
105er: Perfekt

Zusätzlich würde ich nehmen
50/1.8: Klein, leicht, lichtstark, billig - hab' ich 60% der Zeit drauf
28/1.8: Ein sehr gutes Weitwinkel, vielleicht das neue 20mm stattdessen?

Wie Du siehst nimm ich lieber eine Festbrennweite in Lichtstark und gehe drei Schritte um zu "zoomen" ;)
 
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Hallo Leute,

ich finde es amüsant wie hier eine Kamera zerissen wird die noch nicht einmal auf irgend einem Ladentisch zu finden ist. Sind unsere "alten" Kameras wirklich so schlecht dass jeder hier in der Diskussionsrunde zwingend einen Nachfolger für D600, D700, D800, D900(ops, gibts ja noch gar nicht) D4 haben muss?

Wer heute in FX einsteigen möchte aber nicht tausende von Euros ausgeben kann und möchte wird mit der D750 sicherlich eine gelungene Kamera bekommen, zumal diese sich sicherlich bei gut unter den 2000 Euro einpendeln wird und somit zwischen der D610 und der D810 liegt.

Ich persönlich fotografiere immer noch mit einer recht "antiken" D600 und denke nicht ernsthaft über einen Ersatz nach zumal sowohl die Bildqualität wie auch die Bedienung nicht das schlechteste ist was der Markt hergibt.

Sorry Leute, hier wird auf einem extrem hohen Level darüber gejamert was Nikon mal wieder alles nicht gemacht hat. Ich für meinen Teil werde jetzt jedenfalls eines machen:

FOTOGRAFIEREN GEHEN !!!
 
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Schön, toll.
Dann wär dir also am ehesten gedient, wenn Nikon die D700 so wie sie war weitergeführt hätte und sagen wir mal alle 5-7 Jahre noch ein paar MP draufgeklatscht hätte?

Willkommen im Digitalzeitalter! :confused:
Die Zeiten sind nun mal längstens vorbei in denen man ca 20 Jahre oder mehr mit ein und derselben Kamera bei gar leicht steigender Bildqualität fotografiert.


Die Endkunden erwarten von jeder Kamerageneration ein Mehr an Bildqualität und weil aber Bildqualität nicht das einzige Kriterium an Mehr an Technik sein darf und sie sowieso nun ein völlig ausreichendes Mass erreichte, implementieren die Hersteller in selbiger Klasse immer mehr an Funktionen. Rein fotografische Funktionen lassen sich kaum mehr erweitern, selbst die objekitvbasierte Antiwackel-Technik ist eine Erfindung aus dem vorherigen Jahrtausend.
So ist es nur logisch, dass nun Dinge wie WLan und all dieses Zeugs implementiert wird.

Interessante Antwort, die zum Nachdenken anregt...

Was erwarten Endkunden wirklich und was ist mehr oder minder erfolgreiches Marketing?

Wenn ich die D750 nehme, so bietet sie mir als Endkunden ein Konzept, dass ich annehmen kann oder auch nicht. Die Kombi aus KB Sensor und Schwenkdisplay ist z.B. etwas, was mir persönlich sehr entgegen kommt.

Das technisch noch Luft nach oben bleibt, lässt für mich in 2 Jahren eine nachgebesserte Upgradevariante vermuten - dann mit 1/8000 sec., einen Verschluss, der auf 250.000 Auslösungen getestet wurde, womöglich auch mal ein Batteriegriff ähnlich Canon, bei dem unten eine weitere Vorrichtung für eine Handschlaufe vorhanden ist...

Ansonsten gibt es im Portfolio zwar keine eierlegende Wollmilchsau, dafür aber in den vielen verschiedenen Sparten von klein über kompakt bis Professionell lauter Angebote, die von der technischen Seite her mehr liefern, als ein Endkunde es sich für 10 oder 20 Jahren hätte vorstellen können.

Für mich hinken eher die Endkunden der Entwicklung hinterher... auch durch das "easy easy Marketing" geschürt - You press the button and your are a great photographer... suggerieren ist die eine Seite, sich aber weiterentwickleln und wirklich an den Herausforderungen zu Wachsen, das ist ggf. die eigentliche Kunst, die der Endkunde zu leisten hat.
Es ist halt nicht mit dem Kauf von Kamera und Objektiven getan, sondern die aktive Auseinandersetzung mit dem Hobby, das lernen an Bildergebnissen und das Erkennen der eigenen fehlenden Fertigkeiten.... das muss das Ziel sein.

Auch sollte jeder für sich erst einmal definieren, was er mit der Fotografie als Hobby bezweckt. Nicht jeder muss - nur weil er ein paar Tausend Euro für Konsumartikel ausgegeben hat, gleich ein Profi sein oder werden! Die Freude am Fotografieren sollte doch im Vordergrund stehen. Ich bin froh, dass ich nicht von der Fotografie leben muss, sondern mir die Freude an der Kreativität, das Ausprobieren und neu entdecken bewahren kann. Ich habe auch die Muße, ggf. einem der anderen Hobbies zu frönen und muss nicht auf Knopfdruck das geniale Bild liefern. Diese Freiheit ist es, was bei mir zwischenzeitlich seit fast 45 Jahren die Fotografie zum Haupthobby werden ließ.

Darum freue ich mich auch über eine D750 - selbst wenn ich sie aktuell nicht benötige, denn es zeigt mir, dass Nikon noch lebt.

Gut Licht und immer eine kleine Bildidee im Hinterkopf ;)
 
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ich finde es amüsant wie hier eine Kamera zerissen wird die noch nicht einmal auf irgend einem Ladentisch zu finden ist.

Sorry, das sehe ich anders. Wenn ich eine Nikon habe (D600) und es kommt eine neue Kamera im höheren Segment heraus (D750), es stellt sich aber kein Haben wollen Gefühl ein, dann empfinde ich das Nikon kein großer Wurf gelungen ist.

Und die D750 empfinde ich eben so. Ein paar Detailverbesserungen zur D600, mehr nicht. Wie wichtig die jedem sind sei dahingestellt.

Es ist also genau umgekehrt, ich würde nach wie vor überlegen eine D600 um wenig Geld zu kaufen, weil die 750er nicht so viel mehr kann. Das hat nichts mit verreißen zu tun. Sondern mit Haben-wollen oder nicht. Und das macht nachdenklich.
 
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Das Schwenkdisplay ist hochwillkommen, allerdings gefallen mir andere Lösungen da deutlich besser. K.A. warum man das nicht wie bei der D5300 gemacht hat. Deren Bauform hat sich doch bewährt

Ist das so, hat sie sich bewährt? Die D750-Lösung erscheint mir stabiler (gefühlter Wert), aber ich habe auch keine Ahnung, ob's in den 5000ern jemals Probleme gab (und Statistiken wird ja wohl kaum geben, oder?).

Und ich gebe Dir recht, die D750 könnte (müsste das Teil mal in die Hand nehmen) eine bessere D610 sein... und eine starke Ergänzung zur D800 (gerade wegen des Klappdisplays, die Lösung mit dem externen Monitor nervt beim Filmen furchtbar, das ist dann immer gleich so aufwändig).

Wäre ja noch interessant zu wissen, ob sich die AF-Video-Funktion verbessert hat (bräuchte man da eigentlich ein zweites AF-Modul, damit eine Spiegelreflex soft nachregeln kann?). Beste Grüße, Sans Ear
 
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Nein, habe ich es nicht. Selbstverstaendlich muss man seine Kamera bedienen koennen, wie will man sonst ein Foto machen?

Aber auch in der digitalen Zeit entwickelt sich niemand fotografisch weiter, indem er stundenlang die Vor- und Nachteile von Kameragehaeusen diskutiert oder seine D700 durch eine D800 ersetzt. Dementsprechend gilt Feiningers Aussage auch 2014 noch.

Pictor hat korrekt wiedergegeben, was gemeint ist.

Gruss

Martin

Dieser Beitrag liest schon ganz anders.
 
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Sorry, das sehe ich anders. Wenn ich eine Nikon habe (D600) und es kommt eine neue Kamera im höheren Segment heraus (D750), es stellt sich aber kein Haben wollen Gefühl ein, dann empfinde ich das Nikon kein großer Wurf gelungen ist.

Und die D750 empfinde ich eben so. Ein paar Detailverbesserungen zur D600, mehr nicht. Wie wichtig die jedem sind sei dahingestellt.

Es ist also genau umgekehrt, ich würde nach wie vor überlegen eine D600 um wenig Geld zu kaufen, weil die 750er nicht so viel mehr kann. Das hat nichts mit verreißen zu tun. Sondern mit Haben-wollen oder nicht. Und das macht nachdenklich.

Nun, eine echte D700 Nachfolgerin wäre auch ein Sammelsurium der Technik, die Nikon heute anbieten kann.

(Wunschmodus an) Gehäuse der D800/D810 oder verfeinerte Variante der D700, Sensor der D4s oder etwas mehr MP, AF der D810, 8fps mit großem Puffer, kein GPS, kein WLan, kein Klapperdisplay (Wunschmodus aus)

Und eben solch eine Kamera hätte, trotz vorhandener Technik ein fettes Habenwollen; weil sie die Lücke schließt, die die D700 zwischen D4s und D810 nicht mehr ausfüllen kann. Sie wäre für Nikon aber kein Massengeschäft!

Unbestritten ist die D750 eine sehr gute Kamera, die viele Fotografen glücklich machen wird; sie bleibt aber eher eine Consumer-Kamera um den Vollformat-Markt weiter zu erobern und ist eben nicht der kleine Ableger der D4s, auf den die reichlich D700-Leuts schon lange gewartet haben.

Ja, ich gebe zu, dass ich mich nach der Präsentation der D750, grün und blau geärgert habe und sehr enttäuscht war....

Vielleicht ja doch Die :D (gestern):

picture.php
 
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Schön, toll.
Dann wär dir also am ehesten gedient, wenn Nikon die D700 so wie sie war weitergeführt hätte und sagen wir mal alle 5-7 Jahre noch ein paar MP draufgeklatscht hätte?

Ein unnötiger und nicht durchdachter Kommentar.

Zur D750 hab ich kein einziges Wort geschrieben, das überlasse ich Leuten wie dir, ich melde mich, wenn ich die ersten Bilder damit gemacht habe.

Grüße
Erhard
 
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weil sie die Lücke schließt, die die D700 zwischen D4s und D810 nicht mehr ausfüllen kann.
Da gibt es keine Lücke, die Kameras stehen nebeneinander. Was es nicht mehr gibt ist eine Profikamera für Sparbrötchen.
Nikon wird den D700 Fehler nicht wiederholen und ohne Not die D4(s) Verkäufe selbst kannibalisieren.
Das war ja kein Fehler sondern Marketing: Mit der D3 alleine wäre FX nie auf Stückzahlen gekommen, also hat man den FX-Sensor ins D300-Gehäuse gesteckt.
Mittlerweile ist die neue Technik (DSLR generell) etabliert und es besteht keine Notwendigkeit mehr Profigehäuse zu verschenken, also wurde die Semiproreihe mit der D300s eingestellt. Um hin und wieder mal den Markt anzuschieben, gibt es ja noch die Cashback-Aktionen.
Wenn die 7DII wie warme Semmeln weggeht, könnte man die D400-Pläne wieder aus der Schublade kramen, aber im FX-Bereich gibt es derzeit wohl keinen Bedarf.
 
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Sorry, das sehe ich anders. Wenn ich eine Nikon habe (D600) und es kommt eine neue Kamera im höheren Segment heraus (D750), es stellt sich aber kein Haben wollen Gefühl ein, dann empfinde ich das Nikon kein großer Wurf gelungen ist.
Es dürfte doch sowohl anhand der technischen Spezifikationen als auch an der Marketingkampagne deutlich geworden sein, dass Nikon diese Kamera nicht für die Handvoll von Leuten gebaut hat, die immer noch an der D700 festhalten oder ihr nachjammern.

Diese Kamera zielt vor allem auf Neukunden und wechselwillige Nutzer anderer Systeme, seien dies ambitionierte DX-Fotografen, die bereits Nikon benutzen oder Nutzer anderer Marken. Diese Zielgruppe hat ohnehin keine "emotionale Bindung" an eine Kamera wie die D700. Für die ergibt sich bei den FX-Modellen vielmehr die Abstufung:

D6x0 = FX-Einsteiger
D7x0 = FX-Mittelklasse
D8x0 = FX-Oberklasse

Entsprechend sorgfältig müssen die Modellreihen in Punkto Ausstattung und Leistungsfähigkeit voneinander abgegrenzt sein, damit es eben nicht zu einer Kannibalisierung kommt. Eine D750 als D810 mit einem 24- statt 36-MP-Sensor, wie sie offenbar viele hier erwartet haben, und dann auch noch für einen Listenpreis, der bei 2.200-2.300 € liegt, wäre für Nikon ein Schuss in Knie, denn damit würden sie ihrer gerade neu herausgebrachte D810 jegliche Verkaufsgrundlage entziehen. Da mir der Einblick in die betriebsintere Kalkulation von Nikon leider verwehrt ist, kann ich nur vermuten, dass eine als D750 bezeichnete De-facto-D810 mit 24-MP-Sensor bei einem Listenpreis von 2.300 € wohl nicht einmal mehr die Deckungsbeiträge erbrächte.

(Die einstellige D-Modellreihe wird aufgrund ihres Preises und ihrer völlig anderen Positionierung von der Ziegruppe ebenso wenig als Alternative wahrgenommen wie die Df, die innerhalb der Nikon-Modellpalette eine Sonderstellung innehat. Von daher habe ich mir mal erlaubt, diese Kameras zu vernachlässigen, denn sie zielen - anders als die o. g. FX-Baureihen - nicht auf den Massenmarkt.)

Deshalb schert sich Nikon auch nicht um die Erwartungshaltung dieses kleinen Häufchens von "Traditionshütern", egal wie lautstark diese in ein paar Internetforen auftreten. Denn mit D700-Kunden, denen sie 2008 mal Kameras verkauft haben, kann man in der heutigen Marktwirtschaft keine Erträge mehr erwirtschaften, die groß genug sind, um das Überleben einer Firma sicherzustellen, die global agiert.

Dies dürften, etwas vereinfachend zusammengefasst, wohl die Überlegungen von Nikon sein.


Ist das so, hat sie sich bewährt? Die D750-Lösung erscheint mir stabiler (gefühlter Wert), aber ich habe auch keine Ahnung, ob's in den 5000ern jemals Probleme gab (und Statistiken wird ja wohl kaum geben, oder?).
Liest denn hier niemand mehr die Infos, die hier schon längst gepostet wurden? :confused:
Ein Mitarbeiter von Nikon Canada hatte doch in einem Video sehr ausführlich erklärt, warum man das Schwenkdisplay so eingebaut hat, wie es jetzt in der D750 eingebaut ist, nämlich weil sonst sämtliche Bedienelemente links des Displays ersatzlos weggefallen wären, somit die Bedienung auf der Kamerarückseite de facto der D5x00-Baureihe entsprochen hätte. Ich schätze, das wäre von der Mehrzahl der Kunden wohl nicht goutiert worden.

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2278325-post188.html


Da gibt es keine Lücke, die Kameras stehen nebeneinander. Was es nicht mehr gibt ist eine Profikamera für Sparbrötchen.
Das war ja kein Fehler sondern Marketing: Mit der D3 alleine wäre FX nie auf Stückzahlen gekommen, also hat man den FX-Sensor ins D300-Gehäuse gesteckt.
Richtig, das Motto lautet bekanntlich: Mit Speck fängt man Mäuse. :D


Mittlerweile ist die neue Technik (DSLR generell) etabliert und es besteht keine Notwendigkeit mehr Profigehäuse zu verschenken, [...]
Die FX-Technik ist nicht nur etabliert, sie ist darüber hinaus auch hinreichend diversifiziert. 2007 hatte Nikon genau einen einzigen FX-Sensor im System, folglich konnte die D700 nur denselben Sensor bekommen wie die D3. Inzwischen hat Nikon einen 16-, einen 24- und einen 36-MP-Sensor. Es besteht daher nicht mehr der von der Verfügbarkeit diktierte Zwang, von der FX-Einsteiger- bis zur FX-Vollprofi-DSLR allen Modellen denselben Sensor zu spendieren. Gleiches gilt für die Grundform des Gehäuses: die D700 war eine D300 mit einem der Sensorgröße geschuldeten größeren Prismensucher und Spiegelgehäuse. Auch das AF-Modul war schon vorhanden. Im Grunde war die D700 noch viel mehr als die D750 eine reine Baukastenkamera, denn sie hatte nichts, was Nikon nicht schon bei den technisch in Frage kommenden "Eltern-Modellen" einsetzte.
 
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Für mich stellt sich die D750 als eine sehr interessante Kamera dar.
Ob die Kamera in den Consumer- oder Semiprofibereich eingestuft wird, das ist mir so was von egal.
Auch interessiert mich herzlich wenig, ob die Kamera D650 oder D750 heißt, sondern nur, ob sie für mich geeignet und bezahlbar ist.
Und das scheint sie zu sein.
Nach dem Verlust meiner D700 suchte ich eine Nachfolgerin.
Bis ich mir als Zwischenlösung die D7100 zulegte, habe ich mehrere Wochen die D5100 meiner Frau benutzt.
Und dabei habe ich den Schwenkmonitor schätzen gelernt.
Von da an stand für mich fest, dass meine nächste FX einen Schwenkmonitor haben muss.
Gerade für bodennahe Aufnahmen ist er für einen Brillenträger ein extremer Gewinn, damit man nicht ständig den Winkelsucher benutzen muss.
Auch lassen sich z.B. Makroaufnahmen im LiveView durch die Lupenfunktion wesentlich komfortabler realisieren.
Und mit dem neuen Sensor und dem neuen Autofokussystem denke ich schon, dass es eine Kamera sein wird, die zwar im Consumerbereich angesiedelt ist, aber eine Bildqualität liefert, die die Profikameras auch kaum besser können.
Wenn dann das Handling noch stimmt und die ersten Tests noch das bestätigen, was ich erhoffe, dann wird es bestimmt meine nächste Kamera.
 
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Du scheinst mich mit jemandem zu verwechseln. Mir ist die D700 egal.

Das einzige wo ich Dir nicht zustimme ist das
D6x0 FX Einsteiger und
D750 FX Mittelklasse ist.

Ich würde die D750 als den Nachfolger der D600 ansehen. Wenn es in ein paar Jahren eine D620 und eine D760 gibt, dann hast Du Recht gehabt.

Ich begründe das mit drei Fakten

UVP
D750: 2149.- EUR
D610: 1949.- EUR

Es gibt nichts was die D600 besser kann als die D750.

Es gibt keinen Unique Selling Point für die D750 gegenüber D600, nur natürliche Evolution.
 
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D6x0 = FX-Einsteiger
D7x0 = FX-Mittelklasse
D8x0 = FX-Oberklasse

Entsprechend sorgfältig müssen die Modellreihen in Punkto Ausstattung und Leistungsfähigkeit voneinander abgegrenzt sein, damit es eben nicht zu einer Kannibalisierung kommt. Eine D750 als D810 mit einem 24- statt 36-MP-Sensor, wie sie offenbar viele hier erwartet haben, und dann auch noch für einen Listenpreis, der bei 2.200-2.300 € liegt, wäre für Nikon ein Schuss in Knie, denn damit würden sie ihrer gerade neu herausgebrachte D810 jegliche

Nichts für Ungut aber eine Kamera für über 2000,-€ sollte schon einen vernünftigen Verschluss bieten. Mit 1/8000s und Sync Zeit von 1/250s. Ein Bild pro Sekunde mehr wäre bei dem Preis auch drin. Für mich eine Frechheit!:down:

Schwenkmonitor und ein besseres Video ist gut,können einige bestimmt auch gebrauchen aber die Kamera bietet ansonsten doch kaum mehr als die 610.
Mittlerweile schätze ich die vielen MPs meiner D800 sehr. Man kann wunderbar cropen und die BQ ist fast schon wie Mittelformat. Aber sie ist dadurch auch sehr lahm. Eine schnelle 24MP könnte ich gut gebrauchen und da bin ich bestimmt nicht der einzige.

Nö,tut mir leid Nikon,was ihr da in letzter Zeit rausbringt,ist weder innovativ,noch technisch auf dem Niveau der Konkurrenz,sondern einfach nur teuer. Die D200 war ein Bringer,die D700 und die D800 aber so...:rolleyes:

Gruß
Siggi
 
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Was ich von der D750 gelesen habe finde ich richtig Klasse. Hier passt doch wirklich vieles!
Warum muß man die Kamera mit der D700 vergleichen? Sie ist sicherlich sehr gut. Sie die D700 ist auch sehr langlebig. Wem die 750 nicht gefällt soll doch bei seiner Alten bleiben.
 
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Nichts für Ungut aber eine Kamera für über 2000,-€ sollte schon einen vernünftigen Verschluss bieten. Mit 1/8000s und Sync Zeit von 1/250s. Ein Bild pro Sekunde mehr wäre bei dem Preis auch drin. Für mich eine Frechheit!:down:
Keine Ahnung, was an meinem Beitrag so schwer zu verstehen ist. :confused:

Ich versuche es noch einmal ganz langsam in einfachen Worten:

Nikon will eine deutliche Abgrenzung der Baureihen, um zu verhindern, dass gesteigerte Verkäufe der billigeren Modelle zu Lasten der teureren Baureihen gehen. Das geht eben nur über die Ausstattung und Schnelligkeit der Modelle.

Ob man für 3,50 € mehr noch einen schnelleren Verschluss oder eine schnellere Bildfolge hätte einbauen können, ist aus Nikons Sicht völlig irrelevant. Abgesehen davon sind Generationen von Fotografen, auch die Profis, sogar mit deutlich längeren Zeiten als 1/8000 Sek. als kürzester Verschlusszeit und mit sehr deutlich weniger als 6,5 FPS ausgekommen - und sie haben dabei phantastische Aufnahmen gemacht!
Nikon hat entschieden, dass 1/8000 Sek. als kürzeste Verschlusszeit den Profimodellen D8x0 und Dx vorbehalten bleibt, ebenso wie Nikon es vermeidet, bei der Geschwindigkeit der Bildfolge zu nah an die einstelligen D-Modelle heranzurücken. Beide Entscheidungen sind aus Marketinggründen vollkommen verständlich. Ich glaube auch nicht, dass die intendierte Zielgruppe die 1/8000 Sek. oder mehr als 6,5 FPS vermissen wird.

Wer die Zielgruppe Nikons offenkundig ist, habe ich weiter oben beschrieben. Es sind jedenfalls nicht diejenigen, die sich vor über sechs Jahren mal 'ne D700 gekauft haben und jetzt fürs gleiche Geld einen um 200 % verbesserten Nachfolger einfordern. Daher geht es Nikon auch am verlängerten Rückgrat vorbei, ob hier eine Handvoll unentwegter D700-Fans herumjammert oder Tobsuchtsanfälle bekommt.

Und noch etwas: ich habe hier lediglich wiedergegeben, wie ich Nikons Strategie verstehe. Persönlich hätte ich natürlich auch lieber eine D4 inkl. der dazugehörigen FX-Linsen mit Goldrand für 399,- € im Kit. Denn das würde den Preis für eine D750 vermutlich auf ca. 129,- € sinken lassen, und die hätte ich momentan noch passend im Portemonnaie. :D
 
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Verstehe auch die permantenten Vergleiche mit einer D700 nicht. Nikon hat eine D750 raus gebracht und hat sich was dabei gedacht. Da kann ich nur den Kopf schütteln, wie viele sich hier - noch vor Erscheinen der ersten Kamera - als Betriebswirt / Marketingspezialisten positionieren und über Marktpolitik und Zielgruppendefinition schwadronieren. Bemerkenswert auch, was so mancher hier im Forum darüber Bescheid weiß, was Nikon mit der Positionierung der D750 beabsichtigt!

Die D750 ist eine in vielen Punkten bessere D6xx. Und sie spricht mich als alternative zu einer teueren D800 / D4 im Vergleich zu den D6xx-Modellen an. Und wenn sie sich bei rd. 2.000 € eingependelt hat werden die Diskussionen eine völlig andere Bahn nehmen.

Gruß Thomas
 
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Keine Ahnung, was an meinem Beitrag so schwer zu verstehen ist. :confused:

2200,- € für ne Kamera mit nur 1/4000s als kürzeste Verschlusszeit und nur 1/200s X-Zeit ist zu teuer. Keine Ahnung,was daran so schwer zu verstehen ist.

Sehe ich ja alles ein,die Kameras müssen sich voneinander unterscheiden aber da bleibt immer noch der viel zu hohe Preis. Sagen wir mal für 1500,- vielleicht OK. Und das Ding ist doch,dass die Kamera irgendwo da im nächsten Jahr auch preislich liegen wird. Der Preisverfall gerade bei den Nikon DSLRs ist schon heftig.


Gruß
Siggi
 
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