Nikon D5300 mit Reisezoom

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

meer_licht

Unterstützendes Mitglied
Registriert
Moin allerseits,

ich fotografiere schon etwas länger mit Nikon DSLR. Erst war es eine D50 und aktuell ist es eine D5100. Trotzdem würde ich mich längst nicht als fortgeschrittenen Fotografen bezeichnen.

Gerne möchte ich meine derzeitige Ausrüstung upgraden und bin mit meiner Auswahl bislang bei der D5300. Klar könnte mich auch die D5500 reizen, weil etwas neuer. Mir wäre jedoch das GPS deutlich wichtiger, als der Touch-Screen des aktuelleren Modells. Doch auch hier bin ich noch für Anregungen offen und dankbar.

Deutlich unentschlossen bin ich, was die Auswahl des Objektivs angeht. Aktuell habe ich das "übliche" 18-55 mm Kit-Objektiv und ein Nikkor 55-300 mm. Da ich die Kamera meist unterwegs und auf Reisen nutze, nervt mich aber der ständige Objektivwechsel.

Im Moment schwanke ich zwischen

  • dem (wohl besser beurteilten) Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105 mm 1:3.5-5.6G ED VR,
  • dem Sigma 18-200mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM (C),
  • dem Sigma 18-250mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM,
  • dem Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical MACRO
  • und dem Tamron AF 18-270mm F/3.5 -6.3 Di II VC PZD.

Als Bundle mit dem Kamerabody bewegen sich alle Objektive innerhalb meines Preislimits. Doch was sollte bei der Entscheidung den Ausschlag geben? Ist die Qualität des Nikkor so deutlich besser, daß es den Vorteil der deutlich größeren Brennweite von Sigma und Tamron wett macht? Und wie erheblich ist der Unterschied bei Sigma und Tamron in Bezug auf die Macro-Eigenschaften?

Für eure Hilfe und Erfahrungsberichte wäre ich dankbar . . .

Grüße vom Meer ;-)

meer_licht
 
Anzeigen
zum Gehäuse:

exakt die gleiche Überlegung hatte ich auch GPS ist für viele Aufnahmen bedeutsam, insbesondere wenn ich später bei der Verschlagwortung auch den Ort angeben möchte.

Darum wurde es auch bei mir die D5300.

zum Objektiv:

ich habe mich für das Tamron 16-300 PZD entschieden. Hatte Glück und bekam ein Vitrinenteil für 475 EUR vom dt. Händler.

Bei der Auflistung vermisse ich auch ggf. das 18-140 VR Nikkor...

wie oft brauchst du die Brennweiten oberhalb 200 mm? Hier könnte ggf. auch die Antwort für dich liegen.
 
Kommentar
Hi,

diese Frage wird hier regelmäßig diskutiert, deshalb hilft dir die Suche.
Was bezüglich der optischen Qualität m. E. wichtig zu wissen ist: fotografierst du RAW oder JPG?
Für JPG kann die Kamera bestimmte Fehler (Farbfehler, Verzeichnung), die bei dieser Objektivgattung immer auftreten, für Nikon Objektive herausrechnen bzw. minimieren. Für Fremdhersteller kann sie das nicht.
 
Kommentar
Hi,

diese Frage wird hier regelmäßig diskutiert, deshalb hilft dir die Suche.
Was bezüglich der optischen Qualität m. E. wichtig zu wissen ist: fotografierst du RAW oder JPG?
Für JPG kann die Kamera bestimmte Fehler (Farbfehler, Verzeichnung), die bei dieser Objektivgattung immer auftreten, für Nikon Objektive herausrechnen bzw. minimieren. Für Fremdhersteller kann sie das nicht.

dafür gibt es ggf. Software wie DXO. wo entsprechende Profile hinterlegt sind.
 
Kommentar
Man würde Qualität verschenken.
Ich will aber den Thread nicht kapern.
Wer in RAW fotografiert, hat ja bereits irgendeinen Workflow. Und dem sind Möglichkeiten und Grenzen der Bearbeitung von RAW vs. JPG evtl. auch schon bekannt.
Wer aber von einer älteren 5xxx auf eine neuere 5xxx wechselt und den Objektivwechsel lästig findet und deswegen auf ein Objektiv mit größerem Zoombereich wechseln möchte, hat darüber vielleicht noch nicht nachgedacht.
Und vielleicht ist es ihm auch egal. Und vielleicht würde ihm das auch nie auffallen.
Da ich halt viele dieser Threads mit der Eingangsfrage gelesen habe weiß ich, dass immer auf die starke Verzeichnung (aller) dieser Objektive im Weitwinkelbereich hingewiesen wird, dann kommen die üblichen anderen Kritikpunkte, etc.
Und deshalb gebe ich den Hinweis auf gewisse automatische Korrekturen, die halt nur bei Objektiven des Herstellers passieren.
 
Kommentar
und deshalb ergänze ich mit dem Hinweis auf DXO.

Egal ob RAW oder JPEG und egal ob Originalobjektive oder Fremdhersteller - DXO korrigiert idR alle passenden Objektive und deren Verzeichnungen etc. sehr gut aus.

Damit bleibt dem TO jede Option.
 
Kommentar
Moin allerseits,

zunächst einmal vielen Dank an forensurfer und mhensche für die bisherigen Antworten.

Bei der Auflistung vermisse ich auch ggf. das 18-140 VR Nikkor...

wie oft brauchst du die Brennweiten oberhalb 200 mm? Hier könnte ggf. auch die Antwort für dich liegen.

Das Nikkor 18-140 wäre grundsätzlich auch eine Erwägung. Eigentlich sollte es ja nur ein neuer Body werden - dann war der Gedanke, daß es ja auch ein neues leistungsfähigeres 18-55mm-Objektiv dazu geben könnte, dann war der Blick auf das 18-105 von Nikon, dann der Blick auf andere Mütter (Sigma, Tamron) die auch schöne Töchter haben . . . :dizzy:

Brennweiten über 200 mm nutze ich schon recht häufig. Am Meer hat man halt nicht immer die Chance näher ans Objekt zu gehen, manchmal muß man es sich eben heranholen. Da komme ich mit 18-55 mm nicht wirklich weit. Und gerade beim Spaziergang am Strand oder beim Urlaub in der Natur ärgern mich doch manchmal der Fotorucksack und der Objektivwechsel. Bei geplanten Fototouren mag das anders sein. Aber dafür ist ja auch noch mehr Ausrüstung vorhanden. Mir geht es deshalb konkret um ein "Immerdrauf" und um eure aktuellen Erfahrungen damit.

. . . diese Frage wird hier regelmäßig diskutiert, deshalb hilft dir die Suche.

Das hier nicht gerade wenig geschrieben und diskutiert wird, ist mir bewußt, Michael. Wenn Du mal schaust, seit wann ich hier angemeldet bin . . . ;) - nur sind es leider oft Fragen von Neueinsteigern ohne konkrete Erfahrungsberichte in den Antworten.

Aktuell treibt mich z.B. die Frage nach den unterschiedlichen Erfahrungen zwischen den Sigma 18-250 mm mit 72 mm Filterdurchmesser (wohl das ältere Modell) und der gleichen Brennweite mit 62 mm Filterdurchmesser (neuer, leichter).

Was bezüglich der optischen Qualität m. E. wichtig zu wissen ist: fotografierst du RAW oder JPG?

Sowohl, als auch. So wie ich aber deutlich eher der Gelegenheitsfotograf, als der ambitionierte Profi bin, so ist es auch (bislang) bei der Bildbearbeitung. Also eher seltener Umgang mit RAW. Ich würde aber nicht ausschließen, daß sich das irgendwann mit etwas mehr Zeit auch ändern kann.


Grüße vom Meer . . . ;-)

meer_licht
 
Kommentar
Hi,

ich kann Dir zu dem Sigma 18-250 leider nichts sagen. Habe nur eben gesehen, dass es neu wirklich sehr günstig zu kaufen ist.

Wenn ich Deine Selbstbeschreibung lese, vermute ich, dass Du eher nicht mit (zusatzkostenverursachender) Fremdsoftware (DXO, Lightroom, o.ä.) arbeitest, um ggf. Verzeichnungen damit korrigieren zu können. Ist m.E. auch nicht unbedingt notwendig, wenn man die Möglichkeiten der kostenfreien Nikon-Software ausschöpft und Nachbearbeitung am PC auf ein zeitliches Minimum beschränken möchte.

Aus meiner Erfahrung können die Verzeichnungen bei 18mm Brennweite bei diesen Superzooms schon sehr deutlich sichtbar und damit störend sein ... so dass kamerainterner oder -externer Korrekturbedarf besteht oder zukünftig (mit gewisser Wahrscheinlichkeit) entstehen könnte.

In Deinem Fall würde das dann eher für ein Nikon-Originalobjektiv sprechen. Mit einem Nikkor AF-S 18-300mm/3.5-6.3 VR (dieses schöne Objektiv nur zum Beispiel!) machst Du dann nichts falsch ... müsstest aber dafür leider etwas tiefer in die eigene Geldbörse greifen. Vielleicht kommt das ja evt. auch in Frage?

Viele Grüße *glueckauf*
 
Kommentar
Sowohl, als auch. So wie ich aber deutlich eher der Gelegenheitsfotograf, als der ambitionierte Profi bin, so ist es auch (bislang) bei der Bildbearbeitung. Also eher seltener Umgang mit RAW.

Moin,

so würde ich denn auch eher zu einer Nikon Variante tendieren.
Ich verstehe auch deine Motivation, habe selbst seinerzeit das 18-55 gegen das 18-105 getauscht. Das habe ich nun meiner Tochter mitgegeben und mir das 18-140 gekauft. Insofern kann ich auch nur zu diesen Objektiven sagen, dass ich bezüglich der Schärfe, Kontraste, immer sehr zufrieden war, das 18-140 ist in beiden Punkten einen Hauch besser als das 18-105. Und etwas weniger empfindlich gegen Flares im Gegenlicht.
Mit dem 18-140 habe ich jetzt zu Weihnachten wieder die "üblichen" Familienfotos geschossen. Bei mir läuft der Workflow immer durch Lightroom und da ist es schon interessant zu sehen, dass wirklich jedes Bild eine Korrektur der optischen Verzeichnungen durchläuft. Das macht die Kamera halt bei JPG für dich.

Zu den anderen Objektiven bekommst du hoffentlich noch Tipps von deren Besitzern.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten