Nikon D300 + interner Blitz: Einstellungshilfen erbeten

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typestar63

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Ich besitze zwar ein SB-800, das mit der D300 für mich durchaus erfreuliche Ergebnisse auch mit TTL-Automatik bringt.

Aber gerade dann, wenn ein Blitz hilfreich wäre (Schattenaufhellung bei spontanen Bildern, Schnappschussportraits etc.) ist er sicher gerade nicht mit dabei.
Der interne Blitz der D300 zerstört aber das Bild (bei mir) komplett, absolute Überbelichtung. Ich habe versucht wie im Manual auf S. 292 angegeben, nur per "M" (manueller) Einstellung die Blitzleistung auf 1/4 oder gar 1/8 zu reduzieren, das zeigt sich aber nicht im Ergebnis der Bilder: die bleiben überbelichtet, der Blitz erschlägt das Bild (Situation: schnelles Schnappschussportrait, mit einem 18-70 mm AF-S)

Kann mir jemand hier sinnvolle Ratschläge geben, um den internen Blitz doch benützen zu können. Denn dieses Feature
wäre "nett", aber eben nur "nett". Mit ist klar, dass man den SB-800 nicht vergleichen darf, aber wenn die Kamera diesen gut steuern kann, wieso nicht auch den internen Blitz).
Mir ginge es nur um eine Aufhellung der Schatten, keinen "Total-Einsatz"...
Danke für Hinweise!
 
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Beim internen Blitz wird per Default TTL-BL verwendet - er wirkt also als Aufhell-Blitz und geht von ausreichend hellem Umgebungslicht aus.
Ich wuerde die Leistung trotzdem um -1 Blende herabsetzen - in Abhaengigkeit von der Situation.

Deine "voellige" Ueberbelichtung verstehe ich allerdings nicht - stell´ doch mal ein Bild (mit EXIFs) ein!

Manuell ist natuerlich nur eine gute Idee, wenn Du den Wert einstellst, der die korrekte Belichtung liefert! Wenn 1/8 zu hell ist, nimm 1/16, 1/32, 1/64 oder 1/128 ...

Du weisst aber, wo und wie Du die Blitz-Belichtungskorrektur benutzen kannst? Direkt unter dem Knopf, mit dem Du den Blitz "ausfaehrst" ...
 
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Hi,

das Problem bei i TTL-BL ist, dass meines Wissen nach versucht wird den "Hintergrungd" ebenfalls mit aufzuhellen. Ich verwende in den meisten Fällen die i TTL Spotmessung und passe bei Bedarf noch die Blitzleistung per Korrektur an. Auch den Einsatz der Blitzleistungsspeicherung per FN-Taste kann ich nur empfehlen.

Gruß
Jens
 
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Das Aufhellen des Hintergrundes sollte aber doch so stark zuschlagen. Bei der Matrixmessung sollte beim Benutzen entsprechender Objektive die Entfernung zum Objekt auch in die Berechnung der Blitzleistung fließen, so das es nicht überbelichtet werden soll.
 
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Das bestätige ich: Auf recht kurze Entfernungen ist die Blitzsteuerung des bordeigenen Popups tatsächlich etwas zickig, zumindest bei mir.
Is' halt so, weshalb auch immer, aber i.d.R. kein Problem

Wie TJA sagte: Im Zweifelsfall das Biest auf M setzen und die Leistung entsprechend drosseln auf 1/16 ... 1/64 oder so, bzw. vorher einfach mal versuchen das mit dem Knöpel links neben dem Prisma auf - 1 oder -1,3 oder so zu bändigen.

Oder SB einpacken. :)

Gruß
 
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Aber gerade dann, wenn ein Blitz hilfreich wäre (Schattenaufhellung bei spontanen Bildern, Schnappschussportraits etc.) ist er sicher gerade nicht mit dabei.
Der interne Blitz der D300 zerstört aber das Bild (bei mir) komplett, absolute Überbelichtung.

Es gibt da zwei kleine Workarounds für schnelles Aufblitzen und aus Erfahrung fahre ich damit eigentlich sehr gut. Zum einen habe ich den internen Blitz per Default eine Belichtungskorrektur per -0.7 gegeben und zum anderen nutze ich dann auch oft ISO-Werte ab 800, in Verbindung mit dem normalen Program-Modus. Für den manuellen Modus habe ich bei "Schnellschüssen" eigentlich keine Zeit und mit der Zeitautomatik ist der Ausschuß zwangsläufig bzw. prinzipbedingt auch zu hoch.
 
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Beim internen Blitz wird per Default TTL-BL verwendet - er wirkt also als Aufhell-Blitz und geht von ausreichend hellem Umgebungslicht aus.
Ich wuerde die Leistung trotzdem um -1 Blende herabsetzen - in Abhaengigkeit von der Situation.

Du weisst aber, wo und wie Du die Blitz-Belichtungskorrektur benutzen kannst? Direkt unter dem Knopf, mit dem Du den Blitz "ausfaehrst" ...

@ TJA:
Lieber TJA, vielen Dank für den Hinweis zum Knöpfchen (und: Schande über mich...!) -- nur ist bei mir eine Korrektur von minus 1,7 bis 2 Blenden nun die richtige Einstellung. Damit gelingen nun sogar "aufgehellte" Makros, 1:2 bis 1:1 mit dem Apo-Macro-Lanthar 125 mm...

@pbhq:
Danke für den Hinweise auf deine Erfahrungen mit dem Programm-Modus, den habe ich eigentlich bei all meinen Kamera-Erfahrungen als allerersten ausgeschlossen! Aber technisch könnte ich nachvollziehen, dass damit eine "Lichtmischung" leichter gelänge.
Wenn Automatik, habe ich immer nur mit Zeitautomatik gearbeitet.

@wulf: SB einpacken ist sicher ein wichtiger Hinweis.
Wie gesagt: bei mir hat ein Drosseln des Blitzes über "M" auch bei Herunterschrauben auf 1/64 nichts gebracht...

Vielen Dank für eure Hilfestellungen!

Vielen Dank auch an alle für weitere Hinweise!
 
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@pbhq:
Danke für den Hinweise auf deine Erfahrungen mit dem Programm-Modus, den habe ich eigentlich bei all meinen Kamera-Erfahrungen als allerersten ausgeschlossen!

Ach, der Programm-Modus ist gemeinhin besser als der geneigte User zu glauben meint, zumindestens solange der halbwegs erfahrene Fotograf mit dem hinteren Stellrand die Gewichtung zw. Blende & Zeit jederzeit schnell an die aktuelle Situation anpassen kann ;).
 
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