Nikon AF-S NIKKOR 80-400 mm 1:4,5-5,6G ED VR und Nikon AF VR Zoom-NIKKOR 80-400mm

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Anne

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Wie gross ist der Unterschied zwischen den beiden Objektiven,bezueglich der Schnelligkeit des AF und der Abbildungsleistung?
Alternativ ueberlege ich das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC und das Tamron 150-600mm zu kaufen,ein Vergleich zu den Nikkors wuerde mich daher auch interessieren.Wobei ich mehr zu einem der Nikkors tendiere,da ich wahrscheinlich 2 so grosse Objektive nur selten mitnehmen wuerde.Ich nutze hauptsaechlich die Nikon D 800,habe aber auch noch eine DX Kamera hier,mit der ich auch mit dem Nikkor auf die Brennweite vom Tamron kommen wuerde.
 
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Es soll hauptsaechlich zum Fotografieren von Tieren sein und eben hauptsaechlich im Urlaub.

Kannst du hier noch etwas tiefer ins Detail gehen? Tiere ist ein sehr weiter Begriff.

Ist es eher Zoo/Tierpark und/oder Reisen nach Afrika, dann würde ich zum 80-400 greifen.
Willst du jedoch viel Wildlife hier zu Lande fotografieren und womöglich auch noch Vögel, dann würde ich dir ganz klar zum 150-600 raten. Denn dann benötigst du einfach mehr Brennweite.
 
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Ich habe mir nun im Laden die beiden Tamrons angeschaut,das Nikkor hatte leider kein Laden auf Lager.Aber ich habe mich fuer das Nikkor entschieden,denn 2 so grosse Objektive sind schwer zum Tragen und mit dem 80-400 bin ich auch flexibler.Wenn ich 600mm brauche,was eher selten sein wird,kann ich meine DX Kamera verwenden.
[MENTION=68333]M.E.C.Hammer[/MENTION]

Das Objektiv soll viele Jahre im Einsatz sein und da kann ich mich jetzt weniger auf ein Reiseziel festlegen.Ich fahre am Wochenende oft mit den Kindern in die Natur,sehe hier allerdings kaum Tiere,da ich erstens morgens noch nicht so frueh unterwegs bin und zweitens die Tiere schon lange vorher gewarnt werden und genug Zeit haben sich zu verstecken......Voegel interessieren mich weniger.Ich wuerde jetzt aber mal sagen das ich die naechsten 2-3 Jahre innerhalb Europs bleiben werde.Das kann eine Woche z.B. in die Alpen oder an die Nordsee sein oder auch ein laengerer Urlaub nach Skandinavien,Mitteleuropa.Wir haben bis vor ein paar Monaten im Ausland gelebt,wodurch meine Kinder Deutschland und Europa bisher kaum kennen.Mich selbst zieht es derzeit mehr Richtung Norden.
 
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Ein 85mm werde ich mir bestimmt auch irgendwann noch kaufen.An meiner D 80 habe ich immer gerne das 50 mm 1.4 genutzt,ich wuerde sogar sagen das so 70-80% aller Bilder meiner Kinder damit gemacht wurden.Jetzt an der D 800 sind mir die 50mm, gerade fuer Portraits, zu kurz.Aber vorher will ich den Telebereich abdecken und auch den Weitwinkelbereich.
Im Laden wollte ich mir die Tele noch anschauen,aber bis auf einen Laden sind hier nur die grossen Ketten,wo man keine Objektive leihen kann.Bei dem einen Fotoladen kann ich es aber versuchen.

Ich kann die Empfehlungen von Christian B. in Beitrag #3 und die von Rainer Martini in Beitrag #15 nur unterstützen. Ich besitze das alte 80-400VR und nutzte es an DX-Kameras zwischen 2006 und 2013 so häufig wie kein anderes. Wenn man kein ausgewiesener Spezialist für Tiere ist, der es sich leisten kann und will, stundenlang im Tarnzelt oder Auto zu verbringen, macht es wenig Sinn, ein tonnenschweres Objektiv zu erwerben. Sehr lange Brennweiten machen nicht automatisch gute Bilder! Es gibt nur selten Lichtbedingungen, unter denen gute Fernaufnahmen möglich sind! Außerdem sollte man sich überlegen, ob man mehr freihand oder vom Stativ fotografiert. Ich habe neben dem 80-400VR noch ein Sigma 150-500. So wie der Stativ-Fuß konstruiert ist, mit einem großen Überhang der ausgefahrenen Frontlinse, ist es eine Pest, damit vom Stativ zu arbeiten. Auch sollte man einen Blick auf die Naheinstellgrenze werfen, die beim Nikon 80-400 bei 1,5 Metern liegt, beim Tamron SP 150-600mm beispielsweise aber bei 2,7 Meter!!!! Das ist bei letzterem eine ganz erhebliche Einschränkung. Für die beste Abbildungsqualität gibt es nur ein Prinzip: so wenig Luft wie möglich zwischen Motiv und
Kamera.

Viele Grüße
Herbert
 
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Auch sollte man einen Blick auf die Naheinstellgrenze werfen, die beim Nikon 80-400 bei 1,5 Metern liegt, beim Tamron SP 150-600mm beispielsweise aber bei 2,7 Meter!!!! Das ist bei letzterem eine ganz erhebliche Einschränkung. Für die beste Abbildungsqualität gibt es nur ein Prinzip: so wenig Luft wie möglich zwischen Motiv und
Kamera.

Dein Sigma 150-500 hat immerhin 2,2 m Naheinstellgrenze. Die Brennweite des Tamron gegenüber dem Nikon 80-400 ist unten fast doppel so groß, am langen Ende 50 % größer. Naheinstellgrenze des Nikon mit AF: 1,75 m. Tamron 50 % mehr. So what?
 
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Dein Sigma 150-500 hat immerhin 2,2 m Naheinstellgrenze. Die Brennweite des Tamron gegenüber dem Nikon 80-400 ist unten fast doppel so groß, am langen Ende 50 % größer. Naheinstellgrenze des Nikon mit AF: 1,75 m. Tamron 50 % mehr. So what?

Ich weiß nicht, was Du mir mit Deinen Ausführungen erzählen möchtest.
Es ist meine Erfahrung, dass man mit einem 80-400 u.a. als Reiseobjektiv erheblich
mehr anfangen kann, als mit einem Glas, das fast die doppelte Anfangsbrennweite hat.
Da liegen Welten dazwischen. So lassen sich mit dem 80-400er noch tolle Portraits machen, man kann damit auf Veranstaltungen fotografieren und selbst beim Blümchenfotografieren auf der Wiese taugt es besser, weil es hier auch auf die geringere Nahdistanz ankommt, denn näher dran heißt weniger "Unkraut" zwischen Motiv und Frontlinse. Ein Objektiv mit 600mm Brennweite mag gut für Piepmätze taugen, aber die haben die Threaderöffnerin bislang noch nicht interessiert.

Viele Grüße
Herbert
 
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