LennyL

NF Mitglied
Registriert
Hallo zusammen,
ich stehe vor einer kleinen „Luxus-Entscheidung“, bei der ich euren Rat gebrauchen könnte.

Ich habe aus einem Nachlass drei Nikon-Objektive in einem absolut neuwertigen Top-Zustand geerbt (scheint fast so, als ob sie nie benutzt wurden):
  • Nikkor 28mm 1:2.8 D
  • Nikkor 50mm 1:1.8 D
  • Nikkor 85mm 1:1.8 D
Ich hatte schon immer großes Interesse daran, tiefer in die Fotografie einzusteigen und mir eine richtige Spiegelreflexkamera zuzulegen, bin aber irgendwie nie den letzten Schritt gegangen. Jetzt liegen diese drei Schätze bei mir im Schrank.

Nun stehe ich vor der großen Frage: Verkaufen oder behalten?

Nach meinen ersten Recherchen weiß ich, dass diese AF-D Linsen einen mechanischen Autofokus-Motor im Gehäuse brauchen (Stangenantrieb glaube ich...).

Ich bin hin- und hergerissen zwischen zwei Wegen:
  1. Weg 1 (Behalten & Einsteigen): Ich kaufe mir einen gebrauchten Body mit Motor (D7200/D750) und lerne das Fotografieren direkt mit diesen hochwertigen Festbrennweiten.
  2. Weg 2 (Verkaufen & Modern starten): Ich verkaufe das Set und investiere das Geld komplett neu in ein modernes, spiegelloses System mit einer modernen Kit-Linse.
Meine Fotomotive wären vor allem die Familie (Kinder), aber auch mal Dokumentation in der Werkstatt oder Landschaft.

Macht der Einstieg über das alte „D-Glas“ heute noch Spaß und Sinn, oder holt mich da die Frustration ein.

Ich freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen!

Gruß Lenny
 
Anzeigen
Behalten und D750/780 kaufen, wäre mein Rat. Nun bin ich ein alter Sack, der seit 1978 nur mit Nikon fotografiert hat und selber noch genug Stangen AF Objektive hat und auch benutzt. Für mein relativ neues 5,6/500PF plane ich allerdings eine Z5II mit FTZ2 Adapter anzuschaffen, wegen der besseren AF-Tracking Eigenschaften bei fliegenden Vögeln. Das ist aber der einzige Grund!
Für die AF-D Linsen bekommt man fast nichts mehr, trotz hoher Qualität. Leider!
@Wuxi 600,-€ halte ich für sehr sportlich 300-400 schon eher.
@Ernö - wie Du ja an den Bretagne Bildern siehst, bin ich auch "leicht" mit Fuji unterwegs. :e100:

Für die professionelle Anwendung bleibe ich bei Nikon F, siehe meine HP... :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Du hast großes Interesse, tiefer in die Fotografie einzusteigen. Daraus kann man schließen, dass Du das Equipment auch erweitern willst. Daher würde ich die Objektive verkaufen und in neue/aktuelle Ausrüstung investieren.
Du schreibst, dass die Objektive neuwertig aussehen, als ob sie nie benutzt wurden. Das kann auch ein Nachteil sein, wenn die Schmierung der internen Mechanik verharzt ist. Ein weiteres Problem könnte eingedrungene Feuchtigkeit durch lange und ungünstige Lagerung sein; evtl. liegt auf den Linsen ein Pilzbefall vor.
 
Kommentar
Die Frage ist, wieviel Du ausgeben möchtest. Mit einer recht günstig zu kaufenden gebrauchten DSLR (ich schließe mich Achim mit der Empfehlung der D780 an, da die Brennweitenbrücke bei einer DX-Kamera wie der D7200 eher Tele-lastig wäre, ohne Weitwinkelbereich) ist das ein hochwertiger und budgetschonender Einstieg in "ernsthafte" Fotografie. Die Objektive sind gut, modernere sind allerdings deutlich besser - aber auch teurer. Wenn Geld wenig Rolle spielt und Du Dich zukunftsfest aufstellen willst, wäre heute bei Nikon der Einstieg ins Z-System der einzig wirklich sinnvolle Weg.

Spaß des Lernens wirst Du aber auch mit den alten Objektiven haben, wenn Du ihre Grenzen hinsichtlich Fokussiergeschwindigkeit und Abbildungsqualität (das AF-D 1,8/85 mag z.B. keine Kontrastkanten bei hellem Licht, beispielsweise Zweige am Baum, da produziert es doch kräftige chromatische Aberrationen; der AF-S-Nachfolger ist da deutlich besser).
 
Kommentar
Finanzielle Betrachtung:
Für die alten Objektive kriegst Du +/- €600. Damit braucht man noch zusätzlich rund €1500 für einen Einstieg in das Nikon z System (Vollformat).
Dagegen kannst du evtl unter €1000 einen geeigneten Body für die Bestandsobjektive finden.

Spass macht das sicher noch, früher gab es ja nichts anderes.

Und wenn Du „Blut geleckt hast“ kannst du ja das gebrauchte Set immer noch verkaufen, dann sogar als Set mit Body.


(Das schreibt jetzt einer der komplett auf Nikon z umgestellt hat und damit sehr glücklich ist. Aber früher hatte ich auch Spaß.)
 
Kommentar
Ich hänge dir mal Gebrauchtpreisliste von Pöpping an. Das sind die erzielten Preise aus tatsächlich abgewickelten Verkaufen. Klar sind das Durchschnittswerte und im Einzelfall kann es bei abgeranzten Produkten drunter und bei sehr gute erhaltenen Modellen auch etwas drüber liegen aber die Schwankungen sind überschaubar. Bei gutem Wind und etwas Geduld kannst du für deine Objektive wahrscheinlich zusammen ca. 300-320.- bekommen.




Ich würde mir an deiner Stelle ein D750 holen. Ist für rund 400.- zu haben und die beste 24MP Allround-DSLR von Nikon und auch so ziemlich die günstigste mit halbwegs aktueller Technik.
 
Kommentar
Dem geschenkten Gaul schaut man nicht zwischen die Fußzehen.... oder wie der Spruch sich nannte.
Nutze die 3 Objektive und versorge dir eine D.
Lege los und dann wirst du merken ob es dir liegt.
Kann auch sein du verlierst die Lust und gehst lieber in den Schnitzverein.
Jetzt auf Z umzusteigen ist doch Käse.
Verbratest einen Haufen Geld um eventuell festzustellen, das Geschenk hätte es auch getan für Kinder Werkstatt Blümchen.
 
Kommentar
Hallo Lenny,
eine Nikon DSLR mit eingebautem AF-Motor für den Stangen-AF besorgen, wäre die einfachtste Möglichkeit, mit den Objektiven Spaß zu haben. Ergibt m.M.n. aber nur Sinn, wenn man eine gute gebrauchte und vor allem preiswerte beschaffen kann. Gibt einige die in Frage kommen, die wichtigsten wurden schon genannt. Dann kann man mit geringem Invest testen.

Die "beste" passende DSLR wäre natürlich die D850. Natürlich auch die teuerste Lösung, daher würde ich die definitiv nicht empfehlen.

Aber eigentlich habe ich Zweifel, ob das sinnvoll ist, diese Objektive als Basis für den Start ins vertiefte Hobby zu nutzen.
Zwar sind die Brennweiten sinnvoll und gut nutzbar, und die Objektive selbst waren zu ihrer Zeit auch gut, aber keine Kracher. Verglichen mit aktuellen Objektiven schon gar nicht. Verglichen mit aktuellen Kamera-Objektiv-Kombinationen ist vor allem auch im Bereich AF inzwischen viel mehr möglich. Es könnte daher sein, dass mit diesen Objektiven recht schnell Frust oder Desinteresse entsteht.

Wenn Du das Fotografie-Hobby vertiefen möchtest, sollte genau das Dein Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen sein. Dabei solltest Du Dich nicht gedanklich damit "belasten", dass Dir ein paar Objektive zugeflogen sind, denn die schränken Dich nun bei dieser Überlegung ein.
In dem (nicht sonderlich wahrscheinlichen) Fall, dass Deine Überlegungen Dich genau dahin führen sollten, das Z-System doof zu finden, und mit einer F-Bajonett-Kamera glücklich werden zu wollen, dann, und nur dann, hast Du jetzt schon ein paar schöne Objektive und brauchst nur noch eine passende Kamera.

Aber ansonsten: Deine genannten Einsatzzwecke sprechen eher für einen moderneren AF (Familie, speziell Kinder; wg. Augen- und Gesichtserkennung) und ein gutes Standard-Zoom ggf. in Kombination mit einem Makro (Dokumentation in der Werkstatt).
Du musst den "Ballast" ja auch nicht gleich über Bord werfen...

Hast Du schon ein Budget festgelegt?
 
Kommentar
Die D750 wäre auch meine Empfehlung. Dann hast Du eigentlich schon eine komplette Ausrüstung zusammen.
Wenn dann der Spieltrieb anhält, kannst Du Dir für kleines Geld noch eine Filmkamera, wie eine F-801, FM2, F4 oder, oder, oder… zulegen.
Insgesamt recht wenig Geld eingesetzt aber ohne Ende Möglichkeiten zum experimentieren.
 
Kommentar
Die Grundsatzfrage ist, ob Du im Spiegelreflexsystem noch glücklich wirst. Dann wäre eine gebrauchte D750 sicher ein gutes Gerät für die vorhandenen Objektive.
Ich würde, für diese Objektive und die von Dir genannten Einsatzbereiche, das APS-C System (D7200/D7500/D500), nicht empfehlen!

Wenn Du aber grundsätlich schon eher zum spiegellosen System tendierst, dann würde ich keinen müden Euro mehr in eine Spiegelreflex investieren.

Dann lieber verkaufen und mit einer neuen Ausrüstung (z.B. Z50II oder Z5II) starten. Gerade für Kinder (generell Menschen) macht einem der Autofokus per Augen- oder Gesichtserkennung das Leben viel leichter.
 
Kommentar
Wo kriegt man für diese 3 Objektive 600 Euro? D-Glas ist nach wie vor "top", aber nichts mehr Wert. Die Phantasiepreise diverser Händler, würde ich nicht als Referenz nehmen.

Ich würde eine F-801 für unter 80 Euro besorgen, und los gehts. Oder eine D700 für unter 250 Euro, wenn es denn digital sein soll. Gut erhaltene D800 gibt es mittlerweile ab 350 Euro.
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich habe nicht nachgesehen nur optimistisch geschätzt.

Kernaussage bleibt: verkaufen lohnt nicht, also besser günstegen Alt-Body dazu gesellen = guter EInstieg.
 
P
pulsedriver kommentierte
genau so ist es. Meine Wahl wäre die D800, ich mag das etwas grössere Gehäuse. Ausserdem mag ich ihre Sensoreigenschaften. Mit dem schwachen AA Filter. Sollte unter 400 zu finden sein. Die D600 ist kleiner, leichter, in der Dynamik dabei auch top. Sie kostet 30 bis 40% weniger, ist der günstigste Vollformat Body mit modernem Sensor. Was mir an ihr nicht so gefallen hat: Das etwas dickere AA Filter. Gibt sauberere Bilder, weniger Artefakte. Aber eben auch etwas weniger knackige Details, ausser man schärft deutlich stärker nach. Den Aufpreis für eine D810 oder D610, D750? Würde ich persönlich nicht zahlen.
 
Auch wenn man später von der Leidenschaft zur Fotografie gepackt wird und tatsächlich ins Z-System einsteigt, sind die Kosten für eine DSLR vergleichsweise so gering, dass es dann kaum mehr eine Rolle spielt.
Ich werde mir in absehbarer Zeit sicher wieder eine DSLR holen.
 
Kommentar
Hallo zusammen,
ich stehe vor einer kleinen „Luxus-Entscheidung“, bei der ich euren Rat gebrauchen könnte.

Ich habe aus einem Nachlass drei Nikon-Objektive in einem absolut neuwertigen Top-Zustand geerbt (scheint fast so, als ob sie nie benutzt wurden):
  • Nikkor 28mm 1:2.8 D
  • Nikkor 50mm 1:1.8 D
  • Nikkor 85mm 1:1.8 D
  1. Weg 1 (Behalten & Einsteigen): Ich kaufe mir einen gebrauchten Body mit Motor (D7200/D750) und lerne das Fotografieren direkt mit diesen hochwertigen Festbrennweiten.
Macht der Einstieg über das alte „D-Glas“ heute noch Spaß und Sinn, oder holt mich da die Frustration ein.

Ich freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen!

Gruß Lenny
Besonders hochwertige Objektive sind die nicht. Mittelklasse. Ich habe das 28 und 50er D auch, sie sind weich bei Offenblende, das einzig gute ist die Kompaktheit.
Um zu lernen sind sie ok, aber langfristig nicht. Ich würde keinen teuren Body mit AF Antrieb für diese Objektive kaufen.
Heutzutage leisten die Einsteiger DX Kameras mit Kitzoom das gleiche, eine FX Kamera hätte vielleicht noch Vorteile.
 
Kommentar
.
Mmh, wer heutzutage über diese Objektive mault,
hätte sie vor 30 Jahren mit Kusshand genommen. :motz:

@LennyL

Richtig Geld gibt's für die Linsen nicht mehr, also kauf
Dir eine günstige Kamera ab D700 aufwärts …
Und dann fotografier damit auf Deufel komm raus!

Ich habe weiland mit einer Ricoh das Geld für eine
FM (mit billigem Vivitar) verdient, damit die erste
F2 plus toller Objektive von 24 bis 180 mm usw.
Die Leica M4-P liegt leider nur herum …

.
 
2 Kommentare
calc
calc kommentierte
Ich verstehe auch nicht, wie Fotografie vor 20 ... 30 Jahren überhaupt möglich war.
Ich schmeisse noch heute meinen Leitz-Kram aus den 50ern weg.
 
T
Tom.S kommentierte


Möglich war Fotografie auch schon vor 120 Jahren. Nur war sie auf der technischen Ebene noch nie so gut und einfach wie heute.
 
Abgesehen davon, dass die Linsen auch einen ideelen Wert haben könnten (da aus Nachlass!), finde ich die Brennweiten-Kombination ganz interessant. Die genannten Zahlen sind vermutlich realistisch, aber der praktische Wert ist viel höher. Das 28mm ist nicht der große Wurf, es basiert auf der alten Serie-E-Rechnung. Zu Filmzeiten war es ok, digital überzeugt es nicht so furchtbar. Ob man das als Anfänger merkt, ist eine ganz andere Frage. Das 50er ist völlig ok, und das 85er basiert soweit ich mich erinnere noch auf den Rechnungen, die nicht so auf brutale Schärfe gezüchtet waren und so Porträt-Fotografen entgegenkam. Das heißt aber nicht, dass die Bildqualität nicht trotzdem sehr gut ist. Sie ist weit besser, als das, was andere Fotoanfänger sich mit billigen Optiken an die Kamera flanschen.
Ich schließe mich der Empfehlung zur D750 an. Die 610 ginge auch, wäre dann die sehr ähnliche Variante ohne Klappdisplay. Vorteil dieser Kameras: Sie wirken nicht ganz so überfrachtet wie eine D810. Obwohl das fast täuscht. Unterm Strich sind die Feature-Listen ziemlich ähnlich, aber die D750 hat z.b. ein wesentlich übersichtlicheres Schulterdisplay, was Anfängern sicher entgegenkommt.
Gebraucht kaufen man sowas mit gutem Gewissen. Insgesamt hält der Kram echt zuverlässig. Die D700, die schonmal eher mit Defekten um die Ecke biegt, ist erheblich älter - und hat auch nur wenige (aber entscheidende) Schwachpunkte. Was schade ist, da die Kamera ansonsten sehr cool und dankbar ist.
 
4 Kommentare
peterkdos
peterkdos kommentierte
Solche Aussagen, besonders im Internet, wo sich alles rasant ungeprüft verbreiten kann, ist doch irgendwo verifizierbar?

Wo kann ich nachlesen über die Störanfälligkeit der Produkte, hier speziell die D700?

Würde mich echt interessieren, und damit meine ich nicht die unzähligen Filmchen der sog. Influenzier die im Internet kursieren.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich glaube, dass man immer wieder von Problemen an der D700 hört weil die einfach schon fast zwei Jahrzehnte am Buckel hat. Das kein Ausdruck spezieller Fertigungsmängel sondern Alterserscheinung.

Ich würde aber heute keinesfalls mehr eine D700 und schon gar nicht einem Neueinsteiger empfehlen. Alle 24MP Sensoren sind in jeder Hinsicht besser. Ganz zu schweigen von den "neuesten" 24MP bzw 36MP Sensoren ab D750 oder D810, die durch ihre neuere Architektur nochmals eine Schippe drauflegen.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Ich würde auch nicht von Fertigungsmängel sprechen, schon garnicht von Serienfehlern. Es ist vielmehr so, dass die D700 bei gleichzeitiger langer Nutzung und großer Fangemeinde schon mal eher mit Fehlern auffiel - jedenfalls mehr als z.b. die D300. Ob sich der Eindruck statistisch bewahrheiten würde sei mal dahingestellt. Letztlich ist es sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die 700 sehr lange in Gebrauch war und keinen direkten Nachfolger mit moderater (und vielen Anwendern damals völlig ausreichender) Auflösung hatte. Alles nichts, was man der Kamera anlasten könnte, trotzdem würde ich es beim Gebrauchtkauf berücksichtigen.
 
T
Tom.S kommentierte


Der Sensor der D700 war eigentlich schon beim Erscheinen veraltet. Da machte es keinen Sinn nochmals einen 12MP Sensor zu verbauen.
 
Das sind brauchbare Mittelklasse-Objektive ohne grobe Fehler. Das 85mm ist sehr gut und hat wie schon beschrieben eine für Portraits gut geeignete Weichheit.

Ich würde sie mit einer D300 mit oder ohne "S", mit einer D700 oder einer D3 (mit oder ohne Buchstaben) kombinieren. Das sind alles gute, robuste und vor allen heute noch nutzbare Kameras, wenn man der Bilder wegen fotografiern möchte. Um die D700 wird eine wenig Kult betrieben, denn der Sensor mit den Nachbearbeitung in der Kamera liefert äußerst stimmige und natürliche Bilder ab. Da hatten die Ingenieure bei Nikon ein sehr glückliches Händchen. Die aktuellen Blitzlichter von Nikon und Drittherstellern funktionieren an den genannten Gehäusen.

Die Kameras sind ohne bekannte grobe Schwächen, nur der Blendenatrieb war bei allen Kameras von Nikon um diese Zeit herum ein wenig anfällig. Ansonsten haben wir im Forum unser @Beuteltier mit dem goldenen Schraubendreher, der alles wieder heile machen kann :).

Ich habe die Objektive und Kameras in der Sammlung und sie bergen die Gefahr, dass man nicht mehr aufhören möchte, wenn man mit dieser Generation Kameras und Objektive anfängt. Die Sammlung kann sehr schnell entarten, weil das Material gut und günstig zu beschaffen ist.
 
Kommentar
Das 85er und das 50er sind gut, etwas abgeblendet auch bei der anspruchsvollen D800 oder D810 bis in die Ecken. Offen ist vorallem das 50mm in den Ecken was weich. Aber das macht nichts, solange man die f/1.8 zum Freistellen nutzt und nicht, um bei ganz wenig Licht auf das Stativ zu verzichten.

Das 28er ist OK, aber kein Topobjekitv. Gut abbelnden für Schärfe am Rand ist da nötig. Und 36 MP ganz ausnutzen wird weniger was damit. Trotzdem für den Anfang nicht schlecht, wenn du nach einem Jahr noch dran bist, kann man über was Anderes nachdenken. Eventuell merkst du bis dahin auch, dass du z.B. lieber ein 35er oder 24er willst als ein 28er. Oder ein Zoom wie das 17-35/2.8.

Daher : Nicht verkaufen. DSLR Body mit Vollformat dazu. Also D600, D610, D700, D750, D780, D800(E), D810 oder D850. Je nach Budget.
Die mit der 8 als erster Zahl haben 36 bis 45 MP, die D700 12 MP. Der Rest 24. 12MP reicht auch für sehr viel, solange man nicht noch gross abschneidet. Die anderen Sensoren sind aber moderner, haben z.B. mehr Dnyamik und sind ab ISO 6400 auch besser in der Bildqualität.

Daher die D700 nur dann, wenn du weisst, warum du genau die willst.

Die D600 hatte Probleme mit Ölflecken, die wurden aber von Nikon kostenlos über die Grantiedauer hinaus behoben. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass man jetzt noch eine erwischt, wo das nicht auftrat bisher und folglich nichts gemacht wurde. Es nun aber plötzlich auftritt. Die D600 sind wegen der Sache besonders günstig zu haben.

Aber auch D610 und D800 sind günstig geworden. Die D800 ist dabei schon deutlich grösser und schwerer. Liegt mit grossen Objektiven klar besser in der Hand, für die drei kleinen AF Objektive hier ist das egal.

Alle anderen sind deutlich teurer. Lohnt sich wieder dann, wenn man weiss, warum man das möchte. Zum Beispiel wegen der 45 MP der D850. Oder wegen der lichterbetonten Messung. Oder...

Für den Anfang aber alles wohl kaum entscheidend.
 
Kommentar
Die Objektive decken einen schönen Brennweitenbereich ab, ich würde mir entweder eine analoge F4 oder F5 zulegen oder digital eine D750 bzw. D800 oder D810. Alles ausgereifte Technik, die man aktuell für lachhaft wenig Geld bekommen kann.
Bei Nichtgefallen bekommst Du diese Bodies i.d.R. auch wieder zum selben Preis verkauft.
Wenn Du Gefallen an der Fotografie gefunden haben solltest, kannst Du immer noch überlegen, ob Du mehr oder besseres Equipment benötigst um Spaß zu haben (Spoiler: benötigst Du nicht).
Das eingesparte Geld würde ich eher in Fotokurse investieren, z.B. bei der Volkshochschule, Museen, o.ä. und 1-2 Bücher zur Bildgestaltung.
Auch gut ist ein Fotoclub in der Nähe, diese veranstalten auch Workshops, die für die Mitglieder kostenlos sind oder zum Selbstkostenpreis offeriert werden. Bei „meinem“ Fotoclub sind das 5€ pro Monat.
Lass Dir nicht einreden, man bräuchte eine Mega-Ausrüstung um schöne Bilder zu machen, der fotografische Blick ist um Längen wichtiger als das Equipment.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten