Seit heute morgen bin ich wieder zurück. Um den mit gerade mit voller Kraft erfassenden Jetlag zu bekämpfen, muss ich ohnehin irgendwie bis heute Abend durchhalten, so dass ich meinem bereits angekündigten Kurzbericht beginnen möchte.
Ich bin am Mittwoch als Direktflug mit United von Hamburg nach Newark geflogen. Ein Nachbar, der häufiger nach New York fliegt, hatte mir schon angekündigt, dass das eine gute Alternative zu JFK sei, weil insbesondere die Einreiseformalitäten deutlich schneller abgewickelt werden. Ich ahnte nicht, wie sehr er recht haben würde. So schnell bin ich wahrscheinlich überhaupt noch nie in irgendein Land eingereist. Ich bin quasi aus dem Flugzeug in einem Rutsch direkt bis zum Taxi durchmarschiert (auf dem Weg habe ich kurz meine Fingerabdrücke hinterlassen – eine Warteschlange gab es aber auch beim Immigration Service nicht).
Mit dem Bezahlen des Taxis nahm dann das „kleine Unheil“ dann auch sogleich seinen Lauf. Ich musste mit Kreditkarte an einem Automaten noch am Flughafen bezahlen und bekam vom Automaten einen Voucher, den ich dann dem Taxifahrer bei der Ankunft in Manhattan gegenzeichnen musste. Das hat auch alles geklappt. Beim Einchecken im Hotel war indes meine Kreditkarte nicht mehr aufzufinden. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie mir auf den beiden kurzen Wegen zwischen Automaten und Taxi bzw. Taxi und Hotel geklaut worden ist, vermutlich ist sie mir also selbst im Taxi irgendwo runtergerutscht. Glücklicherweise war das Hotel sehr freundlich und akzeptierte auch ein Cash-Deposit – warum reise ich auch ohne zweite Kreditkarte. Unnötiger Stress gleich zu Beginn meines Aufenthaltes war das aber in jedem Falle. Als ich dann irgendwann in meinem Zimmer(chen) stand, noch sieben mal hektisch all meine Habseligkeiten nach der blöden Karte abgesucht und diese dann letztlich gesperrt habe, war ich jedenfalls durch. Die sich bereits im Vorfeld der Reise ankündigende Erkältung meldete sich jetzt mit aller Kraft und hat auch in den Folgetagen meinen Aktionismus arg begrenzt. Ich habe allenfalls die Hälfte dessen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, tatsächlich geschafft. Insbesondere in den frühen Morgenstunden und abends zur blauen Stunde habe ich mich kaum einmal aufraffen können. Kurzum ich muss da schnell mal wieder hin, vielleicht mache ich das ab jetzt einfach jährlich einmal. Ich mag die Stadt einfach. Dann aber ganz sicher zu einer anderen Jahreszeit. Mir war es einfach zu heiß. Wer mich etwas kennt, weiß, dass ich gelegentlich oberhalb von 17° bereits meine Komfortzone verlasse. 32° (37° gefühlt) setzen meine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erheblich herab.
Apropos Zimmer. Das war wirklich winzig. Wer einen Hauch größer als ich ist, hätte beim Sitzen auf dem Bett seine Füße hochlegen können – auf dem Klodeckel. Das kam allerdings keineswegs überraschend. Ich wusste es vorher. Zu zweit wäre ich nie in einer derartiges Zimmer (mit Etagenbett) gezogen. Für mich allein war das aber eine gute Lösung. Insbesondere die zentrale Lage waren ein echtes Plus.
Nur zu Illustrationszwecken soll das nachfolgende Foto dienen. Die Kamera war an der Türklinke der Zimmertür befestigt. Das Bild ist bei 12mm mit Selbstauslöser entstanden. Nach dem Auslösen bin ich drei Schritte nach links in die Dusche geflohen.
Nach diesem fotografischen Leckerbissen werde ich nun – thematisch sortiert – und zwar zunächst ausschließlich in Farbe und erst dann in sw ein paar Bilder zeigen. Dabei werden ausnahmsweise - das mache ich sonst eigentlich nicht - der Vollständigkeit auch noch einmal die Bilder aus meinem Jeden-Tag-Ein-Foto-Projekt mit auftauchen.
Beste Grüße
Torsten
Ich bin am Mittwoch als Direktflug mit United von Hamburg nach Newark geflogen. Ein Nachbar, der häufiger nach New York fliegt, hatte mir schon angekündigt, dass das eine gute Alternative zu JFK sei, weil insbesondere die Einreiseformalitäten deutlich schneller abgewickelt werden. Ich ahnte nicht, wie sehr er recht haben würde. So schnell bin ich wahrscheinlich überhaupt noch nie in irgendein Land eingereist. Ich bin quasi aus dem Flugzeug in einem Rutsch direkt bis zum Taxi durchmarschiert (auf dem Weg habe ich kurz meine Fingerabdrücke hinterlassen – eine Warteschlange gab es aber auch beim Immigration Service nicht).
Mit dem Bezahlen des Taxis nahm dann das „kleine Unheil“ dann auch sogleich seinen Lauf. Ich musste mit Kreditkarte an einem Automaten noch am Flughafen bezahlen und bekam vom Automaten einen Voucher, den ich dann dem Taxifahrer bei der Ankunft in Manhattan gegenzeichnen musste. Das hat auch alles geklappt. Beim Einchecken im Hotel war indes meine Kreditkarte nicht mehr aufzufinden. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie mir auf den beiden kurzen Wegen zwischen Automaten und Taxi bzw. Taxi und Hotel geklaut worden ist, vermutlich ist sie mir also selbst im Taxi irgendwo runtergerutscht. Glücklicherweise war das Hotel sehr freundlich und akzeptierte auch ein Cash-Deposit – warum reise ich auch ohne zweite Kreditkarte. Unnötiger Stress gleich zu Beginn meines Aufenthaltes war das aber in jedem Falle. Als ich dann irgendwann in meinem Zimmer(chen) stand, noch sieben mal hektisch all meine Habseligkeiten nach der blöden Karte abgesucht und diese dann letztlich gesperrt habe, war ich jedenfalls durch. Die sich bereits im Vorfeld der Reise ankündigende Erkältung meldete sich jetzt mit aller Kraft und hat auch in den Folgetagen meinen Aktionismus arg begrenzt. Ich habe allenfalls die Hälfte dessen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, tatsächlich geschafft. Insbesondere in den frühen Morgenstunden und abends zur blauen Stunde habe ich mich kaum einmal aufraffen können. Kurzum ich muss da schnell mal wieder hin, vielleicht mache ich das ab jetzt einfach jährlich einmal. Ich mag die Stadt einfach. Dann aber ganz sicher zu einer anderen Jahreszeit. Mir war es einfach zu heiß. Wer mich etwas kennt, weiß, dass ich gelegentlich oberhalb von 17° bereits meine Komfortzone verlasse. 32° (37° gefühlt) setzen meine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erheblich herab.
Apropos Zimmer. Das war wirklich winzig. Wer einen Hauch größer als ich ist, hätte beim Sitzen auf dem Bett seine Füße hochlegen können – auf dem Klodeckel. Das kam allerdings keineswegs überraschend. Ich wusste es vorher. Zu zweit wäre ich nie in einer derartiges Zimmer (mit Etagenbett) gezogen. Für mich allein war das aber eine gute Lösung. Insbesondere die zentrale Lage waren ein echtes Plus.
Nur zu Illustrationszwecken soll das nachfolgende Foto dienen. Die Kamera war an der Türklinke der Zimmertür befestigt. Das Bild ist bei 12mm mit Selbstauslöser entstanden. Nach dem Auslösen bin ich drei Schritte nach links in die Dusche geflohen.
Nach diesem fotografischen Leckerbissen werde ich nun – thematisch sortiert – und zwar zunächst ausschließlich in Farbe und erst dann in sw ein paar Bilder zeigen. Dabei werden ausnahmsweise - das mache ich sonst eigentlich nicht - der Vollständigkeit auch noch einmal die Bilder aus meinem Jeden-Tag-Ein-Foto-Projekt mit auftauchen.
Beste Grüße
Torsten

















