Neuer Vergleich zwischen D3, D2Xs, D1MarkIII und D1sMarkIII

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Bisher wurden die Ergebnisse der Vergleichstests 3er Zeitschriften zitiert. Dabei gab es 3 verschiedene Testsieger. Offenbar ist die Gewichtung der Testkriterien entscheidend.
Eine vorsätzliche Fälschung von Ergebnissen unterstelle ich keiner der Zeitschriften. Jeder mitdenkende Leser kann für sich entscheiden welche Merkmale ihm an der Kamera wichtig sind und für sich entscheiden was er braucht. Brauche ich die Auflösung nehme ich die 1DsIII, brauche ich High-ISO kann ich neuerdings zu Nikon greifen, für maximalen Speed gibt es die 1DIII.
Ist schon lustig wie sich die Leute aufregen, wenn "ihre" Kamera nicht gewonnen hat.
Verwunderlich finde ich nur das der D3 eine schlechte Dynamik im FoMag bescheinigt werden soll. Die ColorFoto hatte das Gegenteil festgestellt.
 
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Laut Colorfoto soll die D3 ja den grössten Dynamikumfang liefern. Vorallem unerreicht bei ISO 800 und höher... beim Fotomagazin das Gegenteil :confused:
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Carsten: - das mit den einblendbaren Gitterlinien im Sucher fand ich auch toll :hehe:
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Dirk: - Bei Deinen Schlagzeilen würd ich auch jedes Magazin kaufen! :D
 
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Dabei gab es 3 verschiedene Testsieger. Offenbar ist die Gewichtung der Testkriterien entscheidend.

Sehe ich genauso. Ich glaube weniger an Verschwörungstheorie als an die Tatsache, dass jeder Tester/Redakteur unterschiedlich testet und/oder das Getestete unterschiedlich wertet.

Es soll sich jeder das rauspicken, was an Information für ihn wichtig ist. Und ein Ergebnis für sich selbst ziehen.
 
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* Nachricht: Hallo Karl Stechl! An den Colorfoto-Tests hat mir immer gut gefallen, dass Sie für verschiedene Kameras des gleichen Herstellers stets die gleiche Makrooptik zum Testen genutzt haben, im Falle Nikon/Fuji das Micro-Nikkor 2,8/60mm.

Nach Jahren dieser guten Praxis weichen Sie gerade bei der D3 davon ab. Warum?

Das AFSGVR 105mm ist nun wirklich keine Spitzenklasse-Optik und kann mit früheren 105ern von Nikon nicht mithalten.

Niemand erwartet, dass die D3 wesentlich mehr Auflösung bringt als die D2X, 12 Megapixel bleiben halt 12 Megapixel, aber haben Sie mal Bilder aus der Praxis im direkten Vergleich gesehen? Hauttöne, Haare, Poren, unglaublich wie die neue auch ohne kamerainterne Schärfung Details zeichnet. Das muss doch messbar sein, oder?

Auf Ihre Antwort und eine Nachlieferung der fehlenden Messergebnise in der nächsten Ausgabe freut sich Ihr Frank F*****

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Das AFSGVR 105mm ist nun wirklich keine Spitzenklasse-Optik und kann mit früheren 105ern von Nikon nicht mithalten.

Interessante Behauptung. Aber vielleicht sollte man sich doch vorher mit den Fakten vertraut machen, bevor man sowas schreibt?

Das 105VR ist zwar eher als universelles Tele optimiert denn als Makroobjektiv, aber das hat in diesem Test sogar Vorteile, weil dort auf solche normalen Distanzen getestet wird. Und bei diesen Testbedingungen übertrifft das 105VR seinen optisch mittelmässigen Vorgänger 105 AF-D sehr deutlich. Ebenso übertrifft das 105VR in der Auflösung deutlich das 60/2.8.
 
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Hallo Frank,
das 105 VR soll keine Spitzenklasseoptik sein ? Kann ich nach diversen eigenen Tests und Auswertungen nicht bestätigen. Kann mit früheren 105ern von Nikon mehr als mithalten.

Gruß Alfi
 
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Hauttöne, Haare, Poren, unglaublich wie die neue auch ohne kamerainterne Schärfung Details zeichnet. Das muss doch messbar sein, oder?

Nach meinen Erfahrungen hängt der Schärfeeindruck nicht nur von der Auflösung ab, sondern auch vom Kontrast. Beides scheint bei der D3 in einem guten Verhältnis zu stehen. Zumindest bei ordentlich Objektiven.
 
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Also der Testbericht in der Color-Foto ist schlichtweg eine Schande ! Eine Mülltonne, bei hellem Tageslicht als Testobjekt, ist wohl kaum das ideale Motiv für einen solchen Test, der aufzeigen soll, wie gut Kameras bei Restlich und hohen ISO-Empfindlichkeiten arbeiten, ganz abgesehen von allem Anderen.
Ich kenne den Autor des Berichtes als erstklassigen Redakteur, mit einem enormen Fachwissen und einer kaum zu überbeitenden Kompetenz zu allem Fachlichen. Umso mehr wundert mich dieser Bericht, der es an wirklich Vielem fehlen lässt. Schade ! Die D3 ist weit ab die Spitze alles derzeit technish Machbaren und liegt neben den bekannten Unzulänglichkeiten der Mark III weit vorne !
 
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Das 105VR ist zwar eher als universelles Tele optimiert denn als Makroobjektiv, aber das hat in diesem Test sogar Vorteile, weil dort auf solche normalen Distanzen getestet wird. Und bei diesen Testbedingungen übertrifft das 105VR seinen optisch mittelmässigen Vorgänger 105 AF-D sehr deutlich. Ebenso übertrifft das 105VR in der Auflösung deutlich das 60/2.8.

Ich vertraue hier dem 2,8/105VR-Tests von Bjorn Rorslett und der hat so ungefähr alle 105er-Nikkors im Bestand. Im Vergleich zum 2,5/105 spricht er auf nikongear von "mediocre" und hofft im übrigen, dass das 2,0/85VR nicht einen ähnlichen Qualitätsverlust erleidet. Dass VR nicht unbedingt bedeutet: "weniger Bildqualität" zeigt sich ja zum Beispiel an dem genialen 2,0/200VR.

Selber getestet habe ich noch nicht. Asche auf mein Haupt.

Frank

Originalzitat:
Re: What do you think about the AFSVR 2.0/85mm and the AFS 1,4/50mm?
Reply #2 on: January 06, 2008, 09:30:04 AM
»If AFS and VR on a 200 Micro means its quality will be deteriorating like what happened to the 105 AFS VR, this is sad news indeed.


Weiterlesen hier: http://www.naturfotograf.com/lens_short.html
Und hier: http://www.naturfotograf.com/lens_spec.html
 
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Ich vertraue hier dem 2,8/105VR-Tests von Bjorn Rorslett und der hat so ungefähr alle 105er-Nikkors im Bestand. Im Vergleich zum 2,5/105 spricht er auf nikongear von "mediocre"

Rorslett kritisiert in den mir bekannten Quellen Handling und die Leistung für Makro-Anwendungen. Die Leistung für Makro sind aber bei den hier verwendeten Testcharts in Quadratmeter-Größe nicht relevant. Dort zählt das normales Fernfeld-Verhalten, bei dem das 105VR nach vielen unabhängigen Labor- und Praxistests übereinstimmend eine hervorragende Leistung bringt.

Das voin Dir angesprochene 105/2.5 ist zweifellos hervorragend und auch eines meiner Lieblingsobjektive, aber so ein nicht mehr lieferbarer MF-Oldtimer steht für einen Test moderner Kameras wohl kaum zur Diskussion. Ob es im Labor überhaupt das 105VR toppen könnte, das wäre auch noch zu prüfen, denn die Eindrücke von Rorslett sind subjektive Eindrücke eines bekennenden Nikon-Oldtimer-Fans mit einer erklärten Abneigung gegen die Konzeption des 105VR. Keine gute Voraussetzung für einen objektiven Vergleich.
 
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Ich kann die Aussage von Volker nur bestätigen. Ich habe mein 60er Micro durch das 105VR ersetzt.
Im Fernbereich halte ich das 105VR für eine Spur besser, im Nahbereich ist meines Erachtens das 60mm Micro vorne.
Rörslett nennt in seinem Test auch das sehr hohe Auflöungsvermögen des 105VR. Ihn stört, wie oben beschrieben, in erster Linie das Handling, die weit vorne und damit ungeschützt liegende Frontlinse, den mitunter pumpenden AF und den vergleichsweise großen Tubus.

Bei einem Mini Foren Treffen haben wir mal das 105VR mit dem 105DC verglichen (im mittleren Entfernungsbereich), Auflösung, Kontrast und Bokeh beim Micro waren auch bei diesem Vergleich bei weit geöffneten Blenden überzeugend. Beide Objektive auf sehr hohem Niveau mit allerdings unterschiedlichen Spezialgebieten.

Zu behaupten, dass 105VR sei nur Mittelmaß halte ich für nicht angemessen.
Ich vermute, die haben bei Colorfoto das 105VR genommen, damit bei gleichem Arbeitsabstand etwa der gleiche Ausschnitt rauskommt wie bei der Kombination D2xs und 60mm Micro.
 
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