Neue DSLR

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NF Mitglied
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Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum und bräuchte eure Meinung, denn ich möchte mir eine neue DSLR zulegen.
Doch als erstes ein paar Infos über mich:

Vor ca. 10 Jahren kaufte ich mir eine Canon Eos 400D und schoss mit ihr ca. 10.000 Fotos, hauptsächlich im Urlaub.
Ich möchte zukünftig öfter fotografieren und sehe das ganze als mein Hobby an. Das Hauptaugenmerk soll dabei weiterhin auf Reisen liegen, also Landschaften, Architektur,... (Im Januar gehts nach Thailand)
Ich würde von mir behaupten, dass ich ein ganz gutes Auge für gute Bilder habe,
meine Kenntnisse muss und werde ich allerdings noch weiter vertiefen, daher sehe ich mich noch als Anfänger an der Schwelle zum Fortgeschrittenen.
Mein Budget liegt bei max. 4000€, was erstmal die absolute Obergrenze ist, wobei da schon alles dabei sein sollte (Gehäuse, mind. 1 Objektiv, Zubehör,...).

Um langfristig "Ruhe" zu haben, was den Kauf einer neuen DSLR angeht, habe ich mich bereits lange informiert, überlegt und mich glaube ich ziemlich sicher auf eine Nikkon D750 festgelegt.
Der Preis und der gute Ruf haben mich zu einem Wechsel bewegt. Ich lasse mich aber gerne auch überreden sollten gute Argumente für ein anderes Gehäuse/einen anderen Hersteller sprechen. :)
Eine Kamera mit der Leistung zwischen meiner Canon und der D750 möchte ich nicht, da die Anschaffung langfristig angelegt ist und ich mir wenn dann noch in naher Zukunft weitere Objektive anschaffen kann.

Was denkt ihr darüber?

Beim Objektiv bin ich noch zu unschlüssig als das ich euch eine vernünftige Richtung vorgeben könnte. Einem anderen Beitrag hier im Forum habe ich entnommen, dass das Nikon Nikkor 24-70mm 1:2,8 ein gute Wahl wäre, zumindest sagt mir das bisher am meisten zu.
Das neue VR ist mir allerdings zu teuer, da überlege ich eher das günstigere von Tamron zu nehmen. Wozu würdet ihr mir raten, speziell bei dem aber auch generell?

Als letztes würde mich noch interessieren, was man sich eher neu kaufen sollte als gebraucht, das Gehäuse oder das Objektiv?

Ich freue mich sehr über eure konstruktiven Antworten und hoffe ich habe eine ungefähre Vorstellung davon geben können, was ich mir so anschaffen möchte.

Danke und besten Gruß,
Chris
 
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Das Hauptaugenmerk soll dabei weiterhin auf Reisen liegen, also Landschaften, Architektur,... (Im Januar gehts nach Thailand)

Als letztes würde mich noch interessieren, was man sich eher neu kaufen sollte als gebraucht, das Gehäuse oder das Objektiv?

Danke und besten Gruß,
Chris

Warum Vollformat?
Gerade auf Reisen ist jedes Kilogramm weniger vorteilhaft.
Wobei die Gehäuse nicht so stark ins Gewicht fallen wie die Objektive. Gerade lichtstarke FX-Zooms sind echte Schwergewichte.
Bezüglich der Qualität besteht kaum noch ein Unterschied zwischen FX und DX.
Nur beim Bildrauschen hat FX einen geringen Vorteil, etwa eine ISO-Stufe.
Ich selbst nutze beide Formate und ertappe mich immer wieder dabei nur mit der DX-Ausrüstung loszuziehen. Im Hinterkopf kommt immer wieder der Gedanke FX komplett zu verkaufen, wenn nur der finanzielle Verlust nicht so groß wäre.
Zum Kauf, da würde ich die Gehäuse neu kaufen und die Objektive gebraucht, von Händler wenn möglich, wegen der Rückgabemöglichkeit. Da lässt sich viel Geld sparen.

Als Gehäuse würde ich in erster Linie die D7200 oder die D500 empfehlen. Wegen des besseren Preis-/Leistungsverhältnisses eher die D7200.

Gruß Karl
 
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Hallo und willkommen in der Runde,

sollte sich Dein Schwerpunkt sich auf Landschaft u. Architektur beschränken ist die D750 eine sehr gute Wahl. Wenn allerdings Wildlife / Tierfotografie dazu kommen sollte wäre die D7200 bzw. D500 eine gute Alternative. Die D750 und D7200 schenken sich nichts. Weder in Gewicht, Größe, und Qualität. Die D500 ist erheblich größer und schwerer, und auch sonst mit dass beste was der Kameramarkt derzeit bietet. Für Landschaft und Architektur halte ich sie allerdings für völlig überdimensioniert zumal der Einsatzschwerpunkt aufgrund des AFs, der Bildgeschwindigkeit und des Pufferspeichers sicherlich in der Tierfotografie besser aufgehoben sind. Wie gesagt, in der Bildqualität schenken sich alle nichts und spielen ganz weit vorne mit.

Für alle Bereiche der Fotografie findest Du sowohl im FX wie auch im DX Lager genügend erstklassige Objektive.
 
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Ich finde ja, 4000€ ist schon ein recht ordentlicher Start.
Ob neu oder gebraucht?
Gebraucht kannst Du natürlich mit Deinem Budget jede Menge Zoich anschaffen, ... das wäre für mich zumindest eine Überlegung wert.

Gewicht wurde bereits erwähnt, ein Argument, welches nicht nur für Reisen gilt.
DX gibt zur Zeit sehr viel her, so die bereits erwähnte D7200 oder eben auch die D500.
Ich möchte nicht behaupten, dass der Unterschied zu FX marginal ist, aber, es müssen schon gute Gründe sein, FX zu favorisieren.

Unabhängig davon, was Du anschaffst: Wenn Du auf Reisen gehst, kalkuliere vielleicht noch eine Fotoversicherung ein, damit Dein Urlaub zur Gänze eine runde Sache wird.

Auf jeden Fall freuen wir uns auf Bilder, ... egal, aus welchem Gehäuse sie stammen.
 
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Ich denke, dass du mit der D750 eine gute Wahl triffst. Eine D7200 ist gleich gross und schwer, eine D500 ist unhandlicher, und was Gewicht und Grösse von Standard- und Weitwinkel-Zooms angeht, liefern sich die Formate ein totes Rennen. Für das Halbformat spricht eigentlich nur noch der Crop-Faktor am Tele (die D500 ist DIE Waffe der Wahl für Sportphotographen mit Supertele-Objektiven).

Auf Reisen macht man viel mehr Weitwinkel Aufnahmen als man anfänglich denkt. Ein Tele kommt hingegen kaum mal vor die Kamera. Daher bist du mit einem hellen 24-70 sicherlich bestens gerüstet, und das Nikkor ist gleichzeitig das grösste, schwerste und teuerste Objektiv dieser Kategorie. Das leichteste, kleinste und billigste 2.8 24-70 kommt von Sigma und das Tamron liegt irgendwo dazwischen. Alle 24-70er sind dennoch mies zu schleppen und Riesenklötze.

24-70er sind Prestige-Linsen - hier will sich kein Hersteller eine Blösse geben und ich glaube nicht, dass man irgendeinem Photo ansehen kann, mit welchem Objektiv es aufgenommen wurde. Ein grosser Vorteil des Nikkors ist sicherlich, dass du in quasi jedem Land der Welt einen Service-Partner findest, falls mal was kaputt gehen sollte. So verlockend das klingt: was hilft mir ein Service-Partner in Mumbai, wenn mein Objektiv in Pondicherry abspinnt? Bleibe ich so lange, wie die Reparatur und der Transport dauert vor Ort? Was mache ich in der Zwischenzeit? Keine Photos?

Mir ist noch kein Objektiv ausgefallen (das mag reines Glück sein), und ich selbst habe ein Sigma 24-70 als Reiseobjektiv. Wenn das in Absurdistan die Grätsche macht, würde ich wohl eher vor Ort neu kaufen, als mir den Stress mit Garantie, Reparatur oder hin- und her versenden anzutun. Das Kaputte wird nach hause geschickt, dort repariert und danach verkauft; so bleibt der finanzielle Schaden überschaubar und insgesamt komme ich trotzdem günstiger raus, als mit dem Kauf des Nikkor. Bei einem Diebstahl, Schlag oder Wasserschaden spielt der Hersteller keine Rolle - da gehen sie Alle vor die Hunde.

Ich habe schon Kameras, Blitze und Objektive neu und gebraucht gekauft. Den einzigen nicht selbst verschuldeten Schaden durch "technischen Defekt" hatte ich an einer von mir neu gekauften Kamera. Alle Gebrauchtgeräte haben stets wacker durchgehalten, ich kaufe daher gern und bedenkenlos gebrauchten Photokram, sofern der Preis stimmt.


D750
2.8 24-70
32 GB SD Karten (acht, zehn oder 12 Stück)
Kartensafe
Ersatzakkus
Tragesystem (ein gut durchdachter Trageriemen wie zB Carry-Speed macht eine schwere Kamera so viel angenehmer und "leichter" am Körper!)

Alternativ:
AF-S 18-35
AF-S 24-85

Du verlierst eine Blende (eine einzige!), gewinnst aber an Flexibilität, Brennweite oben, Brennweite unten, dabei ist die Kombination kaum schwerer als ein einzelnes 2.8 24-70 und bleibt im Preis zusammen deutlich drunter. Das 24-85 ist bekannt gut, deckt den Tagesbedarf an Brennweite bestens ab, zieht nicht am Schulterriemen und kostet kaum Geld (insbesondere gebraucht günstig zu bekommen). Das 18-35 ist ein tolles Immerdrauf in Städten und der Bereich von 18 bis 24mm ist unendlich viel weitwinkliger, die paar mm zwischen 70 und 85 fallen hingegen kaum auf.

Das wäre also mein Tip für ein kleines und sehr, sehr vielseitiges Reisebesteck.

D750
18-38
24-85
Karten
Safe
Riemen
Akkus

Passt in dein Budget
 
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Was denkt ihr darüber?

Ich habe u.a. (neben Sony und Fuji) selbst die D750 und imhO ist das nach wie vor einer der Besten Allroundkameras die du dir fuer Geld kaufen kannst. Wenn du dir das gut ueberlegt hast, dann kannst du da beruhigt zugreifen. Die Technologie ist ausgereift und Spruenge sind in den naechsten Jahren bei DSLRs nicht zu erwarten, da geht's nur mehr in kleinen Schritten vorwaerts.
So gesehen, kaufst du dir ein solides & erprobtes Stueck Technik das viele Jahre auch up-to-date sein wird.

Wo Licht, da auch Schatten. Nikon ist jetzt nicht gerade Leading Edge was ihre Produkte angeht. Wenn du Innovation suchst, wirst du bei anderen Marken eher fuendig. Nikon ist ein Traditionsunternehmen und das in besten Sinne. ZB wurde das F-Bajonett 1959 erfunden und seit dem erweitert, aber nie geaendert, so das du (mit Abstrichen!) fast alle Linsen die seit den Sechzigern gebaut wurden auch an modernen Gehaeusen montieren kannst. Das bietet nur Nikon.

Wenn du also auf bewaehrte Technik und auf Kontinuitaet stehst, ist Nikon deine Firma.

Zum Glas
Ich hab mir ein 24-70 auch lange ueberlegt und hab's schlussendlich dann doch nicht gekauft, sondern das 24-85er und ein paar Festbrennweiten.
Ich persoenlich bin damit flexibler & besser aufgestellt zu einem vergleichbaren Preis und Gewicht. Aber das muss ja jeder fuer sich entscheiden.

Als Reiseobjektiv kaemen dann noch in Frage:
Nikkor 24-120/4
Sigma 24-105/4

lg redy

Nachtrag:
Shovelheads Meinung zu Tragesystemen unbedingt Folge leisten :)
Tragesystem (ein gut durchdachter Trageriemen wie zB Carry-Speed macht eine schwere Kamera so viel angenehmer und "leichter" am Körper!)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Für Vollformat hätte ich auch noch einen Tipp bezüglich der Objektivwahl.
Die Kombi aus AF-S Nikkor 18-35 mm1;3,5-5,6 G und AF-S Nikkor 24-120 mm 1:4 G ED.
Damit ist man bestens ausgerüstet und der Stabi des 24-120 steckt eine höhere Lichtstärke locker weg. Die Objektive sind, meiner Meinung nach, weitaus besser als manch einer meint. Sie besitzen beide ein 77mm Filtergewinde, also z.B. nur ein Polfilter notwendig. Diese Beiden sind eigentlich meine Standardlinsen für Natur- und Architektur.
Dazu eventuell ein Nikkor 2,8/50mm, wenns mal zu Duster wird.

Gruß Karl
 
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Als letztes würde mich noch interessieren, was man sich eher neu kaufen sollte als gebraucht, das Gehäuse oder das Objektiv?

Im Grunde genommen kann man sich alles gebraucht kaufen, bei Objektiven ist das aber noch problemloser, da hast du bei Nikon einen fast endlos grossen Zweitmarkt.

Ich wuerde dir aber auch ganz dringend eine spezielle Fotoversicherung ans Herz legen.
Bei ca. 5000 Euro wirst du ca. 10 Euro im Monat zahlen und du bist weltweit so gegen alles moegliche Versichert. Auch gegen Ungeschicklichkeit und aehnlichen Dingen die bei normalen Polizzen alle abgelehnt werden. Und es beruhigt ungemein wenn man weiss, das man sein 3500 Euro Equipment auch fallen lassen kann ohne das man einen finanziellen Totalschaden fabriziert.

lg redy
 
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Für Thailand wirst du kaum viel Telebrennweite brauchen, dazu ist es meistens zu diesig. Ein Polfilter zur Kontrasterhöhung für Landschaften wäre gut, ev. noch ein Verlaufsfilter gegen den hellen Himmel.

Mir würde bei deinem Bedarf als erstes eine D7200 mit dem sehr guten und preiswerten Setobjektiv 18-105 DX einfallen. Falls du dich später noch um Vollformat kümmern möchtest, hast du eine klasse kompakte Zweitkamera für Tele- und Sportfotografie.
 
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Auf Reisen, besonders in tropische Länder, wäre mir auch die Dichtigkeit der Kamera und Objektive wichtig. Hab selbst erlebt wie schnell man sehr nass werden kann wenn es anfängt wie aus Eimern zu schütten.

Die D750 ist zwar gedichtet gegen Staub und Regen aber anscheinend ist der Monitor davon ausgenommen.
http://www.nikon-fotografie.de/vbul...256203-die-d750-und-die-wetterfestigkeit.html

Ich hatte im Urlaub meine Olympus OM-D EM-1 dabei mit 12-40, 60er Macro, 7,5mm Fisheye und 40-150 + 1,4 Konverter. Dazu passte in die kleine Tenba Slingbag noch ein Panoramaadapter, Zubehör und ein Aufsteckblitz. Bis auf das Fisheye und den Aufsteckblitz alles dicht bei Starkregen.
https://www.youtube.com/watch?v=cia2dRP9cww
 
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Hallo Chris,

ich persönlich bevorzuge Festbrennweiten gegenüber Zooms, auch wenn ich damit etwas unflexibler bin. Wenn Du Dich ernsthaft mit Fotografie als Hobby beschäftigen willst, würde ich anfangs mit festen Brennweiten üben, um das Auge zu schulen. Man kann auch eine Brennweite beim Zoom mit Klebeband fixieren, aber die kleinen Festbrenner sind auch handlich und leicht. Mein etwas anderer Tipp daher:

D750 ca. 1.600€ (gebraucht)
1.8/20mm ca. 600€ (gebraucht)
1.8/24mm ca. 600€ (gebraucht)
1.8/35mm ca. 400€ (gebraucht)
1.8/50mm ca. 170€ (gebraucht)
1.8/85mm ca. 350€ (gebraucht)

Damit hast Du hervorragende Qualität, die Dir lange Freude machen wird.

VG,
Peter
 
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Nur zum Objektiv:
Einem anderen Beitrag hier im Forum habe ich entnommen, dass das Nikon Nikkor 24-70mm 1:2,8 ein gute Wahl wäre, zumindest sagt mir das bisher am meisten zu.

Das 24-70/2,8 ist schon sehr schwer.
Ich habe meines vor erscheinen des neuen 24-70/2,8 VR verkauft, weil ich annahm das dieses mit Fresnel-Hilfe leichter sein würde.
Irrtum.
Da habe ich es nicht gekauft und muss sagen:
ich komme mit einem Mix aus Urlaubszoom und Festbrennweiten prima zurecht und vermisse den schweren Hobel gar nicht mehr.

(Schon alleine deshalb, weil ich auf WW-Fan bin und wenn schon schleppen, schleppe ich lieber das 14-24/2,8 und decke den Normalbereich mit etwas leichterem ab.)
 
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Ich würde als Basisobjektiv für FX bei der beschriebenen Verwendung das wirklich gute 18-35 AF-S nehmen und nach Bedarf bzw. Reiseziel ergänzen. Das kann dann ein Standard- oder Telezoom sein, und/oder auch nur eine 50/85er Festbrennweite. Für das 18-35 habe ich das 20/1,8 in Zahlung gegeben und den Schritt keine Sekunde bereut, so gut das 20er auch ist. Gerade auf Reisen macht mir dieses Zoom so viel Spaß wie schon lange kein anderes Objektiv.
 
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Hallo Chris,

Nach der D70 hatte ich die D300 und danach die D800E.
Erst mit der Vollformat Kamera fühle ich mich richtig wohl, angefangen habe ich vor 30 Jahren mit der FE2 und verwnde immer noch Objektive von damals.
Auf Reisen ist mir die D800E mir dem 14-24, dem 24-120 und dem 80-400 oft zu schwer, aber wenn ich nacher die Bilder ansehe (viele Landschaftsfotos) denke ich das es die schlepperei Wert ist.
Das 80-400 lasse ich oft im Hotel und das 24-120 wird definitif am meisten genützt.
Ich bin mit der Bildqualität des 24-120 sehr zufrieden und nütze es oft über den gesammten Brennweitenbereich.
Ich besitzt auch einige Festbrennweiten die ich aber eigentlich immer einsetze wenn ich ein voher festgelegtes Motiv fotogarfieren möchte.
Meine Empfhelung ist daher die D750 mit 24-120 ung Zubehör wie oben bereits empfholen.
Das 24-70 2.8 habe ich auch mal getestet und keinen Vorteil gegenüber dem 24-120 festgestellt, es hatte keinen Stabi, weniger Tele ist noch schwerer und viel teurer.
Nasim Mansurov hat die Bildqualität der beiden verglichen unf kommt auch zu dem Ergebniss das das 24-120 sehr gut abschneidet.
Als leichte Allround Reisekamera habe ich noch eine Lumix FZ1000 die auch viel Spass macht, der Stabi ist super und die Kamera macht sehr schöne Aufnahmen, auch in dunklen Kirchen.
 
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Wow, also erstmal vielen Dank für die vielen Kommentare und Hilfestellungen, mir hat jeder einzelne Beitrag weitergeholfen.

Gehäuse:
Die D500 kommt für mich eher nicht in Frage - hier ist mir der Preis vergleichsweise zu hoch für das Gebotene, 4k Video z.B. brauche ich nicht.
Bei der D7200 tue ich mir schwer. Aus den Antworten habe ich rausgelesen, dass die Qualität sich zwischen den beiden für einen Hobby-Fotografen wie mich wohl tatsächlich nicht groß unterscheidet.
Allerdings bereut die Mehrheit nicht sich für das Vollformat entschieden zu haben, beim Halbformat war der Vorschlag da später umzusteigen. Da ich das eben nicht will scheint die D750 vielleicht doch sinnvoller.
Bevor ich mich entscheide - gibt es denn Fotos hier im Forum oder woanders, wo man gleiche Aufnahmen mit verschiedenen Gehäusen direkt vergleichen kann?

Zubehör/Allgemein:
Die tollen Tipps wie Versicherung, Dichtigkeit der Kamera, Trageriemen usw. sind super, werde das alles berücksichtigen. Hierzu habe ich aber doch noch Fragen:
Wieso brauche ich soviele SD-Karten? Für Videos? Oder für den Fall das man in jpg/raw gleichzeitig aufnimmt? Ich hätte mir jetzt 2 gekauft... :)
Mit Kartensafe ist einfach eine Box zum aufbewahren gemeint oder?
Zu Filtern: Ich habe bisher immer drauf verzichtet, weil ich annahm die Effekte nachträglich per Bildbearbeitung erzielen zu können, gehe ich da richtig in der Annahme?

Objektiv(e) (erstmal für FX):
Vor einigen Wochen war ich beim Elektro-Fachmarkt und hab die D750 mal mit dem Nikkor 24-70 in der Hand gehalten. Das Gewicht ist schon ordentlich...
Was mich nur ein wenig verwirrt: bei Amazon oder Tamron wird das 24-70 als Weitwinkel bezeichnet, teilweise auch hier im Forum, meist lese ich aber auch Standardzoom, z.B. bei Nikkon selber. Ist es einfach ein Allrounder? mir wäre ein WW schon wichtig.
Was den Unterschied zwischen Tamron und Nikkon angeht bei dem 24-70: sind die Unterschiede hier wirklich marginal? Bei Amazon lese ich viele schlechte Rezensionen beim Tamron, und ca. 800€ Preisunterschied lassen zumindest einem Laien nicht glauben, dass die Qualität fast gleich sein kann.
Auf die genannten Aspekte wie Reparaturservice bei Nikkon usw. kann auch ich gern verzichten.

Mir gefällt der Gedanke mit den Festbrennweiten, auch erscheint mir das Argument schlüssig damit sein Auge besser schulen zu können, ABER (und das ist mein Problem): ich kenne mich und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in der Praxis die Zeit und die Geduld habe, ständig Objektive zu wechseln.
In der Vergangenheit hat mich das "Kamera-aus-der-Tasche-kramen" bereits das ein oder andere gute Bild versaut. Welche Erfahrung habt ihr gesammelt? Sehe ich das zu schwarz?

Ich kann mir folgendes momentan gut vorstellen:
1. Ein Objektiv als Immerdrauf, und wenn es das Wichtigste abdeckt könnte ich damit erstmal leben (das wäre dann ja das 24-70 richtig? Ich würde hier aufgrund des Preises dann Tamron favorisieren, wenn Qualität kaum abweicht)
2. Zwei Objektive, wobei ich eines hauptsächlich nutze und bei Bedarf mit dem zweiten wechseln kann. Hier gefiele mir auch ein 18-35 oder ein 14-24 gepaart mit einem 24-85 oder 24-120, was eben mehr Sinn macht.

Die Idee von Wuxi, 14-24/2,8 mit etwas leichterem abzudecken, gefällt mir nämlich. Ich bin auch eher für WW als für Zoom.

Bin schon gespannt auf eure Antworten, weiterhin vielen Dank an alle!
 
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Auf viele Filter kann man verzichten, da lässt sich einiges in der EBV nachholen.
Unverzichtbar ist der Polfilter, ein Muss für Landschaft und Architektur.
Ich verwende fast immer einen Polfilter, Z.B. für Landschaftsaufnahmen bei Regen und Nebel da beseitigt er die Reflexion auf den Blättern, was zu fantastischen Farben führt und bei Sonnenschein verstärkt er das Himmelsblau die Farben werden auch satter. Leichter Dunst in der Ferne wird gemildert.
Grauverlaufvilter mildern die Kontrastunterschied wenn z,B, ein sehr heller Himmel über einer dunklen Landschaft herrscht. Wie bei Sonnenauf- oder Untergang. Seit ich jedoch mit der D800 fotografiere bleibt dieser Filter meist ungenutzt, die packt das auch so.
Bei Festbrennweiten sind die Interessen sehr geteilt. Ich habe mich wieder den Zoomobjektiven zugewandt, benutze FBW kaum noch. Die Zoomobjektive sind mittlerweile so gut das in der Praxis kein maßgeblicher Unterschied bei der Abbildungsleistung besteht. Nur wenn extreme Blendenöffnungen notwendig sind machen FBW noch Sinn (freistellen, wenig Licht usw).
Wenn man jahrelang mit Diapositivfilm gearbeitet hat ist einen die Bildgestaltung im SPIEGEREFLEXSUCHER (eines der wichtigsten Gestaltungshilfen seit der Erfindung der Fotografie) in Fleisch und Blut übergegangen. Kein unnötiger Beschnitt, das Bild ist im Sucher fertig.
Da sind Zoomobjektive weitaus nützlicher. Nicht immer ist ein Standort so veränderbar das der Bildausschnitt mit FBW optimal erfasst werden kann.
Wie schon geschrieben halte ich das 24 - 120mm f4 für die beste Lösung.

Gruß Karl
 
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Beispielbilder bei pixelpeeper.com
Oder bei dpreview.com
Oder bei Nikon selber
 
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