NAS - Router 10GbE

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NikOnTheBlock

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Hallo

Habe mal eine technische Frage in Sachen NAS/Netzwerk.

Stand:

- UGREEN NASync DXP4800 Plus 4-Bay 10GbE NAS
- Momentan noch eine Vodafone EasyBox 805, Internet 100MB/s

Suche einen neuen Router an den ich das UGreen NAS hängen kann, also mit einem 10GbE Anschluss der aber trotzdem mit meinem Vodafone Internet funktioniert.

Hatte mal den Asus ROG Rapture GT-AXE16000 oder den TP-Link Archer BE800 ins Auge gefasst.

Bin aber für alles offen....

Danke Euch, schönes Weekend
 
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Vodafone Internet funktioniert.
Also Zuleitung via Kabelfernsehen? Oder Glasfaser? Ah Google sagt DSL.

Dann den:

Ach so, 10 Gigabit, das kann die F!B nicht.
Dann bräuchte man ein Subnetz.
 
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1 Kommentar
Anthracite
Anthracite kommentierte
Ein Subnetz bedeutet ein eigener getrennter IP-Adressbereich. Wenn du das meinst, dann ist deine Aussage falsch. Fritzbox, NAS , Switch und PC/Mac bleiben im gleichen Subnetz.

Korrekt ist, dass die Fritte keine 10GbE kann. Die 10GbE-Verkabelung geht vom NAS zum Switch und zum PC/Mac, während die Fritzbox über Gigabit an den Switch angeschlossen wird. Aber es ist alles nur ein logisches Subnetz.
 
Um das klarzustellen: Die Fritzbox wird an einen 10 GbE Switch gehängt, alles andere auch.
Die Verbindung von Fritte zu Switch liefert dann zwar nur 1 GbE, aber wenn "nur" VDSL100
ankommen ist das komplett egal. Alle anderen Geräte am Switch können mit 10 GbE
kommunizieren - sofern sie technisch dazu in der Lage sind.

Das NAS kommt an den Switch, nicht an den Router.
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Genau.
10Gbit Subnetz.

Wenn man das überhaupt ausschöpfen kann.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Ich hab ein Synology NAS mit einem RAID 6 aus 8 Platten, angebunden via 1x10 GbE + 4x 1 GbE (=14 GbE)
und in meinen beiden Hauptmaschinen je 1x 10 GbE + 1x 1 GbE (=11 GbE). Die 11 GbE werden voll ausgelastet.
 
Danke Euch für die ganzen Angaben. Habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tip für einen 10GbE Switch?
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Mir hat ein Netgear-Switch weiland mal 'ne heftige Dämpfung
auf meinen als Modem genutzten DSL-Router gelegt.
Es hat gut drei Stunden gedauert, bis der Telekom-Techniker
auf die Idee kam.

.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich hatte mit 2 Geräten null Problemo.
Aber: Netzwerk ist Hölle.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Mikrotik CRS305-1G-4S+IN oder CRS309-1G-8S+IN. Beide sind lüfterlos und damit lautlos. Da dein NAS 10GbE über RJ45 hat, käme noch ein RJ45-10GbE-Transceiver dazu.

Mikrotik hat noch viele weitere Switche im Angebot. Achte darauf, dass sie passiv gekühlt sind (Lüfter machen Krach) und dass die 10GbE-Ports sfp+ (mit + Plus) sind. sfp-Ports ohne + können nur Gigabit und sind für dich wertlos.
 
Ich muss jetzt mal die Frage stellen, was da eigentlich für eine Festplattenbestückung reinsoll, und wie das NAS genutzt wird. Davon hängt nämlich ab, welchen Netzwerkstandard man wirklich braucht. 10GBE treibt die Kosten nämlich ziemlich in die Höhe und wird mitunter nicht im Ansatz ausgereitzt. Dazu kommt die aktive Belüftung des Switches. Während die Bauform des NAS einen dicken Propeller erlaubt, der entsprechend langsam und leise läuft, braucht ein Switch 40mm Lüfter. Und die sind akustisch die Hölle.
Bei Lesevorgängen wird 10GBE sowieso nicht genutzt, Windows ist schon nicht in der Lage, bei kleineren Dateien Gigabit gleichmäßig auszuladen. Klar: Wer ganze Speicherkarten wacker wegspeichern will oder Backups auf NAS schiebt, kann sich (derzeit schweineteure) M2-SSDs in das NAS als Cache einbauen. Das ist grundsätzlich eine sehr durchdachte Konstruktion, wobei ich nicht einschätzen kann, wie schnell das in der Praxis wirklich ist. Selbst wenn das NAS kein Flaschenhals ist - der angeschlossene Rechner kann einer sein.
Long Story short: Die Beschränkung auf 2,5 GBE kann drastisch günstiger sein, und im Alltag dieselbe Leistung bieten. Aber gegenüber Gigabit einen deutlichen Schub bringen.
Ach ja, der Router: 10 GBE braucht da kein Mensch. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand privat einen Glasfaseranschluss über 1 GBit hat. Die Geschwindigkeit des Routers ist daher völlig unabhängig vom Rest. Lediglich ein Aspekt ist zu beachten: Falls Du einen Router mit mehreren 2,5GBE-Anschlüssen bekommst, kannst Du daran NAS und den Rechner anschließen, der den schnellen Draht wirklich braucht. Für den Rest nimmst du irgendeinen ggf vorhandenen Gigabit-Switch.
 
1 Kommentar
Anthracite
Anthracite kommentierte
Es gibt auch lüfterlose 10GbE-Switche, z. B. von Mikrotik.

Wenn das NAS mit SSDs ausgestattet ist (z. B. zwei SSDs, zwei Festplatten, jeweils im Raid 1, also zwei getrennte Raids), dann sind 10GbE in der Fotobearbeitung von Vorteil, aber nur, wenn die Dateien auf dem NAS bearbeitet werden. Dient das NAS nur als Backup, sind 10GbE sinnlos.
 
@NikOnTheBlock
Ich bin mir nicht sicher, ob das, was du vorhast, überhaupt sinnvoll ist. Du hast zu wenige Informationen gegeben.

Wenn dein NAS das einzige Gerät mit 10GbE ist, dann ist jede Investition in 10GbE-Switche oder Router sinnlos. Damit die Geschwindigkeit von 10GbE genutzt werden kann, müssen beide Endgeräte (also NAS und PC/Mac, letzterer vermutlich mit 10GbE-LAN-Karte oder Thunderbolt-10GbE-Adapter) 10GbE können. Ebenso müssen alle Geräte dazwischen 10GbE können (also Switche/Router). Kein Problem sind hingegen weitere Geräte im LAN, die nur Gigabit und weniger können (Drucker, Smartfon, WLAN-Access-Point, Gigabit-Router). Man kann übrigens auch NAS und PC direkt ohne Switch direkt verbinden, aber dann braucht es ein eigenes Subnetz (aufwendigere Konfiguration) und der PC braucht einen zweiten LAN-Port, aber ich würde in einen Switch investieren.

Die beiden Router aus dem Eingangsbeitrag sind darauf ausgelegt, möglichst hohe Geschwindigkeit im WLAN zur Verfügung zu stellen. Da sind 10GbE nur in Firmennetzen und an öffentlichen Punkten sinnvoll, wenn viele Endgeräte gleichzeitig im WLAN sind. Zu Hause hat man das Szenario nicht. Man darf sich bei WLAN nicht von den hohen Brutto-Datenraten blenden lassen. Die Netto-Datenraten sind deutlich niedriger, und nur diese interessieren bei der Bemessung des Ethernet-Zuganges. Auch hier gilt, die Gegenstelle, jetzt Smartfon und Notebook, müssen die Geschwindigkeit können. Wenn Smartphone oder Notebook mit den aktuellen WLAN-Chips ausgestattet sind, kann eine Geschwindigkeit von mehr als Gigabit erreicht werden, und zumindest ein 2,5GbE-Port am WLAN-Router (oder Access-Point) kann sinnvoll sein. Sobald aber eine Wand dazwischen ist, wird Gigabit nicht mehr erreicht.

Zuletzt kommt es noch darauf an, wie du arbeitest. Wenn deine Fotobibliothek auf dem NAS liegt und du bearbeitest oder sortierst die Fotos direkt auf dem NAS (idR. über eingebundene Netzlaufwerke), dann sind 10GbE sinnvoll, weil es merklich flüssiger geht. In dem Fall denk daran, dass von den Daten auf dem NAS ein regelmäßiges Backup gemacht wird. Ein Raid ist kein Backup.

Wenn du hingegen die Daten auf dem PC/Mac bearbeitest und du das NAS nur als Backup verwendest, dann brauchst du kein 10GbE. Das Backup läuft unbemerkt im Hintergrund, und da ist es egal, wie lange es dauert.
 
Kommentar
Ich war schon (fast) an dem Punkt wo @NikOnTheBlock vermutlich hin will.
Bilder liegen auf dem NAS, durchflippen - zäh!
Daher ein NAS im Subnetz mit immerhin 1/2,5 GBit und SSD-Cache.

Ja, damit kann man arbeiten.
Und dann nach 5 Jahren fängt etwas an zu zicken (SW seitig). Und diese proprietären Linux-Derivate auf dem NAS sind so speziell, wenn man da nur alle X Jahre was dran macht. Dann arbeitet man sich immer von vorne ein und braucht halbe Tage bis alles wieder läuft.

Mir ist der Schexxx zu kompliziert geworden und ich habe down-gegraded zurück auf eine schnelle USBC Festplatte.

Das ist nicht langsamer und wenn andere Geräte zugreifen sollen muss der Mac eben eingeschaltet sein.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Sagen wir es so: Das NAS hat zwei Vorteile. Man hat eine zentrale Speicher-Plattform für mehrere Rechner, und ist beim Zugriff räumlich flexibler. Das Ding kann auch auf dem Dachboden oder im Keller verschwinden. Ausserdem sind NAS-Systeme eine gute Ausgangsbasis für automatisierte Backups. Wer dies alles so nicht braucht - und das wird so einige betreffen - kann auch externe Gehäuse für RAID-Festplatten-Systeme nehmen. Die haben eine ähnliche Bauform wie NAS, kommen aber ohne Betriebssystem, Netzwerk, sondern werden per USB angeschlossen. Das ist nahezu konfigurationsfrei und für viele Szenarien eine Überlegung wert.
Wer proprietäre NAS-Software ablehnt (was ich für übertrieben halte!) kann auch einen herkömmlichen PC nehmen und ein NAS-Betriebssystem wie TrueNAS installieren. Das ist in der Handhabung ähnlich, aber flexibel. Notfalls austauschbar, ggf. sogar gegen ein Windows. Es gab sogar früher preiswertige vollwertige Server von HP, die im Prinzip wie ein NAS aufgebaut waren und eine echte x64-Plattform boten. Nachteil war lediglich höherer Stromverbrauch. Ansonsten zu gut für den Markt. Geben tuts die Dinger wohl noch, sind aber teuer geworden.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Dein Fehler war der SSD-Cache. Der bringt nicht den Geschwindigkeitsgewinn gegenüber Festplatten, den man gerne hätte, und er macht das System komplizierter, und Letzteres rächt sich, wenn es irgendwo (Hardware-)Probleme gibt.

Besser ist es, zwei oder mehr SSDs zu einem Raid zusammenzufassen und die Festplatten zu einem weiteren Raid. Dann hat man mindestens zwei Freigaben, die man als Netzlaufwerke mountet, einmal "Schnell" und einmal "Langsam" (wobei "Langsam" bei 10GbE nicht wirklich langsam ist). Damit hat man keine proprietäre NAS-Technik, sondern ausgereiftes Standard-Linux.

Die Anschaffung des NAS habe ich nicht bereut, insbesondere nach dem Wechsel auf 10GbE nicht mehr.

P. S.: Du machst dann hoffentlich auch ein regelmäßiges Backup der Daten der USB-Platte?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte




Noch mal an Euch drei.
Natürlich ist ein NAS eine feine Sache!

Es liegt ja auch nur an mir, dass ich nach 2 Jahren vergessen habe wie ich das Ding damals eingestellt habe.
Ja ich habe alles aufgeschrieben, aber auch diese Doku ist nicht perfekt. Also muss ich mir das alles wieder beibringen und ich habe keine Lust mehr.

Der Vorteil „eine zentrale Speicher-Plattform für mehrere Rechner“ ist für mich/uns gar noch soooo riesig und per Freigabe auch erreichbar. Wenn ich dann noch denke dass ich der einzige Support-Mitarbeiter bin und ohne mich kein Mensch mit dem System umgehen könnte…

Backup muss ich immer machen mit NAS und ohne.

Der SSD Cache war super wirksam!
Insbesondere weil es mein Workflow ist, erst mal alle Bilder in ein Verzeichnis auf dem Gerät zu zu schieben und dann erst in C1P zu importieren (am selben Ort). Die Operationen in C1P sind dann sehr schnell, weil die Bilder ja beim ersten Speichern schon im Cache gelandet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi
Wuxi kommentierte
Und noch eine Bemerkung:
Es gab einen Anlass für die Umstellung.
Mein NAS hat irgendwann einen Fehler bekommen dass jeder erste Neustart hängenblieb, nach Reset und zweitem Neustart ging es dann immer. Aber mit der Situation verliert man ja völlig das Vertrauen.

Jetzt hätte ich natürlich versuchen können alle Daten abziehen, Gerät komplett neu aufsetzen (Firmware, System, Konfigurationen, Platten neu Formatieren…) und dann alles wieder einspielen, aber ohne Garantie dass es danach funktioniert und wenn ja wie lange.

Daher: #9.2
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
ich wollte Dich auch nicht bekehren - ich gehe davon aus, daß Du weißt, was Du tust ;)
Es war mehr der Hinweis für andere Leser: es kann auch gut und einfach mit NAS funktionieren
 
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