Nachvollziehbare Begeisterung fürs 17-55

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miez

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Für einen Job habe ich mir das 17-55 geliehen - und bin beeindruckt. Abgesehen vom Nachteil des für den Brennweitenbereich monströsen Volumens und Gewichts ist die Optik einfach klasse. In der praktischen Fotografie ist die Vignettierung selbst bei offener Blende zu vernachlässigen, dagegen ist die Schärfe der Hammer.

Ich kapiere langsam, warum die Scherbe praktisch jeder Nikon-Fotograf (und nen Haufen gut betuchter Amateure) hat ... und lerne, das man sich auf Michael Webers Tests ganz gut verlassen kann.
 
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Hi.

Ich habe das 17-55 seit gut zwei Jahren und bin immer noch begeistert. Der Brennweitenbereich endet ein wenig früh, aber dafür gibt es schon eine echte Weitwinkel-Abdeckung, was mir wichtiger ist. Näher ran gehen ist mir meist eher möglich als weiter weg.

Die Abbildungsqualität - gerade bei offener Blende - und die mechanische Bauweise finde ich absolut überzeugend. Die Größe stört mich nicht, allerdings relativiert sich das auch bei großen Kameragehäusen (D1X, D2H(s), demnächst D2Xs). Die Lichtstärke und der AF-S sind eben nicht kleiner zu machen.

Ich habe den Kauf nicht bereut und würde das Ding jederzeit wieder kaufen. FX ist für mich kein Thema (kein Bedarf), eine evtl. kommende Dx00 FX ebenso wenig.

Sicherlich ist die Optik nicht billig, aber ich finde sie angemessen, wenn man die Qualität berücksichtigt. Und bei den kommenden Gebrauchtangeboten wird sich am Preis sicherlich auch einiges tun.

Grüße

Mattes

PS: Solange Du kein eigenes hast: große Fotoläden bieten einen Verleihservice an. Das kann sich für bestimmte Gelegenheiten durchaus lohnen.
 
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Mattes schrieb:
Sicherlich ist die Optik nicht billig, aber ich finde sie angemessen, wenn man die Qualität berücksichtigt.
Sicher eher eine ganz persönliche Einschätzung des Preis-Leistungs-Verhältnisses....
 
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miez schrieb:
Für einen Job habe ich mir das 17-55 geliehen - und bin beeindruckt.

Is´mir auch so gegangen. Und das Ende vom Lied war dann, dass ich nun ein eigenes habe - trotz kommendem FX ... Der Umgang mit gutem Glas fuehrt leicht zu schwerer Abhängigkeit ...:dizzy:

Nördliche Gruesse

gerT
 
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Was ich nie so ganz verstehe ist, dass offenbar viele mit Blende 2.8 bis 4 fotografieren - wenn genau hierfuer benoetigt man doch das 17-55 ...

Wenn ich meine Portraits mit diesen Blenden betrachte, haben die mir alle viel zu wenig Schaerfentiefe!
Ich mag´s erst ab 5.6 oder 8 ...

Aber da bin ich scheinbar alleine :-O
 
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TJA schrieb:
... mit Blende 2.8 bis 4 fotografieren - wenn genau hierfuer benoetigt man doch das 17-55 ...

Wenn ich meine Portraits mit diesen Blenden betrachte, haben die mir alle viel zu wenig Schaerfentiefe!
Ich mag´s erst ab 5.6 oder 8 ...

Was ich an Objektiven mit etwas groesserer Anfangsöffnung schätze (2.8 ist ja eigentlich nicht wirklich gross - nur im Zusammenhang mit den von vielen von uns so geschätzten Zoomobjektiven) ist das Mehr an Möglichkeiten. Ich bin ja nicht gezwungen mit 2.8 zu fotografieren, wenn ich das nicht will. Bin aber auch nicht begrenzt auf die 3.5 - 4.5 des dx 18-70. Darueber hinaus habe ich auch das Gefuehl, dass die Abildungsleistungen des 2.8 17-55 doch eine Spur besser sind als die des 3,5-4,5 18-70.

Mit freunlichen Gruessen

gerT
 
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TJA schrieb:
Was ich nie so ganz verstehe ist, dass offenbar viele mit Blende 2.8 bis 4 fotografieren - wenn genau hierfuer benoetigt man doch das 17-55 ...

Das helle Sucherbild bei f/2.8 ist sicherlich auch ganz angenehm. Darüber hinaus mag ich das 17-55 wegen seiner guten optischen Leistung, an die bis etwa f/5.6 kaum eine meiner vielen WW Festbrennweiten herankommt. Und das bei einem für mich sehr vielseitigen Brennweitenbereich, sehr praktisch. Robust ist es auch, einfach ein gutes Werkzeug das wenig Aufmerksamkeit erfordert. Der Unterschied zu meinen Mittelklasse-Zooms in der 300-600€-Liga (24-50, 28-105 usw.) ist jederzeit deutlich spürbar beim Benutzen und sichtbar in den Bildern. Auch gegenüber dem alten 20-35/2.8 ist es optisch viel besser und dazu vielseitiger.

Meiner Meinung nach ist das 17-55 jeden Cent wert.
 
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Es geht v.a. ums Blitzen

Der Job gestern war für den DFB ... Innenraumaufnahmen an teilweise sehr dunklen Stellen. Mit lichtscgwachen Optiken muss die ISO rauf, um den Hintergrund nicht völlig absaufen zu lassen (Rauschen), oder die zeit runter (Verwackeln).

Mit einer 2,8-er-Optik kann bei modertem Blitzeinsatz und ausgewogenen Bildern ohne absaufenden Hintergrund ISO 400 gehalten werden. Mit lichtschwächeren Optiken geht das kaum.
 
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Ich hatte vor einiger Zeit auch mal das Vergnügen mit dem 17-55er ein paar Tage zu spielen. Und Ja, die Mechanische Qualität, das Handling, die relativ grosse Blendenöffnung und auch die optische Leistung sind durchweg Gut.
Aber im direkten Vergleich zu meiner ollen 18-70er Kit-Scherbe istd die Schärfe nicht wirklich besser gewesen. Ein wenig Kontrastreicher vielleicht aber dafür auch extrem Gegenlichtanfällig.
Alles in allem habe ich mich nach dieser Testphase gegen diese Linse entschieden, einfach weil mir der saftige Preis für eine kaum sichtbare optische Leistungssteigerung (und ja massiv deutlich bessere verarbeitungsqualität und Blende 2.8) schlicht zu hoch war.
Ich hoffe nun demnächst mal ein 24-70er Testen zu können, bis dahin muss das 18-70er reichen.

Alles in allem eine Top-Linse für sattes Geld, deren Mehrwert eher in Offenblende und Mechanik liegt und weniger in der Bildleistung.
So jedenfalls mein bescheidener Eindruck.

cheers
 
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Habe mir vor ein paar Tagen das 17-55 bei Mediaonline gekauft, bin vollauf begeistert.
Focus sitzt auf Anhieb, Farbwiedergabe klasse.
Für mich bilden Gewicht und Größe des Objektives zusammen mit der D200 eine homogene Einheit.
Anbei mein erstes Foto mit dem Objekt der Begierde.

Gruß
Thomas
 
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hoschi5 schrieb:
Alles in allem eine Top-Linse für sattes Geld, deren Mehrwert eher in Offenblende und Mechanik liegt und weniger in der Bildleistung.
So jedenfalls mein bescheidener Eindruck.

Da stimm ich voll überein. Die optische Leistung (auch bei Offenblende) bekommt man auch für weniger Geld, die Haptik und Verarbeitung bleibt unerreicht...

Michael
 
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der trick beim kauf eines 17-55 dx ist einfach der - augen zu und durch ! glaubt mir , nach spätestens 3 bis 4 tagen sind alle bedenken vergessen und ihr werdet euch fragen : was für 1300 euro ? wo ? was ? china sack reis ?? nö keine ahnung ! ! :D



was mich mehr ärgert ( auch nicht wirklich ) ist z.B. das 50 - 1.4 -- irgendwie sehr klapprig das ding , alle beweglichen ringe haben spiel , plastikfeeling pur !! ok , die bilder sind gut - aber die verarbeitung echt mies !!!
 
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Die mechanische Qualität des 50er finde ich an der grenze des zumutbaren.
Zum Zoom 17 - 55 bin ich mit der Qualität bei Blende 2.8 nicht gleicher Meinung wie die Vorschreiber. Müsste einiges besser sein.
 
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Hallo,eigendlich ist diese Edelscherbe in unserem Rucksack ein Nikonmuss,wenn da nicht die lange Zeit des Sparens wäre.
Habe mir das Nikon 17-55/2,8 gegönnt und bin nicht einmal ins Grübeln gekommen,es hätte anders machen sollen.
Gruss Ekke
 
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hoschi5 schrieb:
Aber im direkten Vergleich zu meiner ollen 18-70er Kit-Scherbe istd die Schärfe nicht wirklich besser gewesen.

Die Aussage ist meiner Meinung nach nicht haltbar, denn dazu müsste man alle Brennweite und Blendenwerte anschauen, in Bildmitte und am Bildrand, mit einer hoch auflösenden Kamera. Das geht nicht "mal eben". Ich habe das im Laufe der Zeit getan, im Vergleich zu mehr als einem Dutzend anderer guter Objektive. Das 18-70 ist nicht schlecht, aber die Unterschiede sind trotzdem nicht zu übersehen, gerade auch außerhalb der Bildmitte.

Davon abgesehen ist die optische Leistung nicht nur durch die Schärfe zu beschreiben, sondern es kommen viele andere Details dazu, die den Bildeindruck ausmachen. Das 17-55 ist gut, weil es abgesehen von der Streulicht/Gegenlichtempfindlichkeit kaum Schwächen hat.
 
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volkerm schrieb:
Die Aussage ist meiner Meinung nach nicht haltbar, denn dazu müsste man alle Brennweite und Blendenwerte anschauen, in Bildmitte und am Bildrand, mit einer hoch auflösenden Kamera. Das geht nicht "mal eben". Ich habe das im Laufe der Zeit getan, im Vergleich zu mehr als einem Dutzend anderer guter Objektive. Das 18-70 ist nicht schlecht, aber die Unterschiede sind trotzdem nicht zu übersehen, gerade auch außerhalb der Bildmitte.

Das kommt wohl auf die Kamera bzw. den Sensor an. Ich selbst seh an der D200 einen deutlichen Unterschied zwischen meinem 17-50 2.8 Tamron und dem 18-70 Nikon. An der D40 tut man sich da schon schwerer, da der Sensor wohl die Auflösung des Objektivs kaum rüberbringen kann

volkerm schrieb:
Davon abgesehen ist die optische Leistung nicht nur durch die Schärfe zu beschreiben, sondern es kommen viele andere Details dazu, die den Bildeindruck ausmachen. Das 17-55 ist gut, weil es abgesehen von der Streulicht/Gegenlichtempfindlichkeit kaum Schwächen hat.

Da stimm ich dir voll zu.

Michael
 
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volkerm schrieb:
Davon abgesehen ist die optische Leistung nicht nur durch die Schärfe zu beschreiben, sondern es kommen viele andere Details dazu, die den Bildeindruck ausmachen. Das 17-55 ist gut, weil es abgesehen von der Streulicht/Gegenlichtempfindlichkeit kaum Schwächen hat.
Amen.

Geringe Verzeichnung des 17-55/2.8 war für mich ein Grund zur Abschaffung des 28/3.5 PC.
 
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Nach allem was ich gelesen habe, waere das 17-35 mein Wunsch - es soll ja fast fehlerfrei sein.
Leider aber ist der Zoom-Bereich sooo klein und es ist noch groesser und schwerer als das 17-55 :-(
 
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Ja, Augen zu und durch ist eine gute Strategie und wird wohl Ende des Jahres auch meine werden. Da ich demnächst in den USA (NYC) sein werde, habe ich voller Staunen festgestellt (z.B. adorama.com von Ken Rockwell empfohlen), dass das gute Stück bei derzeitigem Umrechnungskurs bei 950 Euro inkl. US Warranty (soll weltweit gültig sein...) liegt.

Könnte für die Reiselustigen unter Euch vielleicht ein weiterer Anreiz sein....
 
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