Nachfolger für D7200 gesucht

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artistika

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Hallo zusammen,

ich fotografiere seit Jahren mit Nikon DSLRs, erst mit der D90, seit März 2018 mit der D7200. Meine D7200 funktioniert zwar noch einwandfrei, hat inzwischen aber auch schon über 160 Tausend Auslösungen und schaut recht ramponiert aus. Daher suche ich aktuell nach einem passenden Nachfolger.

Ich fotografiere zu 98% in der Kombination mit dem Objektiv Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM. Die Motive sind meistens Schmetterlinge, die ich tagsüber (also nicht Morgendämmerung) suche und freihand fotografiere (Falter sitzend nicht im Flug). Aufgrund der Fluchtdistanz ist es gut, mindestens diese Brennweite (also 105mm * 1.5 Crop Faktor = 157mm) zu haben. Dabei fotografiere ich im JPEG-Modus und fokussiere mit der Automatik meist auf das zentrale Messfeld. Wichtig ist, direkt losfotografieren zu können, ohne viele Einstellungen vorzunehmen, da die Motive nicht auf mich warten ;)

Meine Fotos werden bis etwa 30x45cm ausgedruckt, dafür reicht meist sogar der JPEG-Modus M (also mittlere Bildgröße). Aber wenn man nicht ganz nah rankommt, sind die 24MP schon von Vorteil, da man noch zuschneiden kann. Schwächen sehe ich aktuell bei der Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen (bewölkter Himmel), dann werden viele Bilder unscharf bzw. verrauscht, falls ich ISO über 400 hochsetze.

Hier mal ein Beispiel Foto:
DSC_0060.jpg

Das Objektiv gefällt mir gut und ich würde es gerne weiterverwenden, wenn möglich, ggf. mit Adapter wenn das gut funtioniert?

Nun hat Nikon ja in den letzten Jahren das System umgestellt und die neuen Kameras sind alle Z-Kameras, meist Vollformat. Bei Vollformat habe ich die Befürchtung, dass die Bildqualität zwar gut ist, das Motiv aber nur noch ein kleiner Punkt in der Bildmitte ist, da der Crop-Faktor fehlt. D.h. ich fotografiere mit einer Vollformat viel mehr unnützes Zeug am Bildrand mit aufgrund des größeren Ausschnitts. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Was wäre gut bei der neuen Kamera: Bildqualität, Größe bzw. Gewicht wie D7200 oder gerne etwas kleiner/leichter, gute Akkulaufzeit, zwei Speicherkarten-Slots
Nice to have aber weniger entscheidend sind Videofunktionen.

Preisrahmen bis etwa 2000 Euro oder wenig drüber

Mit folgenden Kameras habe ich mich beschäftigt:
  • Nikon D7200: Das, was ich kenne, aber natürlich technisch keine Verbesserung (die nach 10 Jahren da sein sollte?)
  • Nikon D500: vermutlich in Sachen Bildqualität keine Verbesserung zur D7200 für meine Zwecke
  • Nikon Z50ii: Nikons beste Z-APSC, aber keine Bildstabilisation, weniger MPX, Akkuleistung nicht so gut(?), keine große Verbesserung bei Bildqualität zu erwarten(?)
  • Nikon Z6ii: Vollformat, vermutlich gute Bildqualität, aber ohne Crop-Faktor
  • Nikon Z7ii: ähnlich zur Z6ii, aber mit mehr Pixeln
  • Nikon D850: ähnlich Z7ii aber DSLR
  • Sony, Canon ...
Aktuell tendiere ich zur Z7ii + FTZ Adapter, die inzwischen im Preis deutlich gefallen ist und mit den 45 MPX sollte ich den fehlenden Crop-Faktor ja ausgleichen können, oder? :unsure:

Danke für euren Input!
 
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...dann werden viele Bilder unscharf bzw. verrauscht, falls ich ISO über 400 hochsetze.
Wenn ein Bild bei ISO 400 "verrauscht" ist, wurde in der Kamera die Entrauschungsfunktion nicht richtig für das JPG gesetzt, oder die Bilder werden in absurder Vergrößerung angeschaut. Ich hatte die D7200 etliche Jahre bis 2022 im Einsatz, und "verrauscht" fiel mir auch bei ISO 2000 ehrlich gesagt nicht ein (als bekennender jpg-ooc-Fotografierer).

Was wäre gut bei der neuen Kamera: Bildqualität, Größe bzw. Gewicht wie D7200 oder gerne etwas kleiner/leichter, gute Akkulaufzeit, zwei Speicherkarten-Slots
Nice to have aber weniger entscheidend sind Videofunktionen.
Von der Größe her ist die Z6/7-Reihe nahezu identisch zur D7200; Z50ii ist ein Stück kleiner.

  • Nikon D500: vermutlich in Sachen Bildqualität keine Verbesserung zur D7200 für meine Zwecke
Korrekt, das nimmt sich nicht viel in Sachen Bildqualität. Der AF ist deutlich zackiger v.a. für bewegte Motive.

  • Nikon Z50ii: Nikons beste Z-APSC, aber keine Bildstabilisation, weniger MPX, Akkuleistung nicht so gut(?), keine große Verbesserung bei Bildqualität zu erwarten(?)
Ein wenig Verbesserung der Sensorleistung ist sicher da, aber erwarte da keine gigantischen Sprünge. Dafür ist das alles schon viel zu nah an physikalischen Grenzen angekommen.

  • Nikon Z6ii: Vollformat, vermutlich gute Bildqualität, aber ohne Crop-Faktor
Die Bildqualität wird deutlich besser als bei der D7200 sein, 24 MPix auf Vollformat, aber in der Tat eben keine virtuelle Brennweitenverlängerung, wenn Du im Bereich >20 MPix bleiben willst - im DX-Modus sind es eben nur 24 MPix/(1,5*1,5)=10,7 MPix.
  • Nikon Z7ii: ähnlich zur Z6ii, aber mit mehr Pixeln
Ich habe den Schritt von der D7200 zur Z7ii gemacht, eben auch um die gewohnten Bildwinkel im Telebereich zu behalten, v.a. für Sportaufnahmen. Da schalte ich einfach in den DX-Modus, habe das Sucherbild dennoch voll ausgenutzt trotz "nur" 20 MPix DX-Informationen (übrigens der wesentliche Unterschied zur D850, der Spiegelsucher kann natürlich im DX-Modus das Bild nicht "großziehen" wie ein elektronischer Sucher!), und das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Eine Revolution in der Bildqualität stellt sie gegenüber der D7200 jedoch nicht dar, vielleicht 1 Blendenstufe gewonnen, max.
 
Kommentar
Wenn du im DX Format um die 20 MPix haben willst, gibt es unter den spiegellosen Kameras eh "nur" Z7, Z7II und Z50 und Z50II. Da du ja nicht den "besten" AF brauchst, würde ich eine gebrauchte Z7II nehmen. Du wirst ja nicht immer im DX Format fotografieren und wenn nicht, hast du die bessere Bildqualität. Wenn du im FX Modus fotografierst, hast du auch den großen Vorteil, dass du im Nachgang den Bildausschnitt festlegen kannst.
Alternativen im DSLR Bereich würde ich nicht mehr nehmen.
 
Kommentar
Eigentlich hast Du Dir Deine Frage schon selbst beantwortet:

Aktuell tendiere ich zur Z7ii + FTZ Adapter, die inzwischen im Preis deutlich gefallen ist und mit den 45 MPX sollte ich den fehlenden Crop-Faktor ja ausgleichen können, oder?
Später, wenn Du wieder etwas Kohle hast vielleicht noch ein gebrauchtes Af-S Nikkor 300 mm 1:4 E PF ED VR dazu kaufen, mit dem könntest Du Deine Schmetterlingsprojekte dann im Vollformat realisieren und die Bildqualtät der Z7II voll ausnutzen
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Bei Makros ist Tiefenschärfe von Vorteil, somit muss man nicht auf den Vollformat-Sensor gehen.

Bei APS-C würde ich klar zur Sony A6600 greifen, IBIS, großer Akku und sehr guter AF mit RTTracking. Der AF funktioniert hervorragend für sitzende Schmetterlinge, aber auch wenn diese sich in der Abflugphase befinden. Dazu das Sigma 105/2.8 DG DN.

Ansonsten wird für die Makro-Fotografie auch gerne eine mFT Kameras genommen.
Stefan Traumfliger ist bei Makro sicherlich eine gute Adresse:

 
1 Kommentar
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Hat die Sony denn auch ein Pfauenaugenautofokous?
 
Ja wenn HaDiDi schon mit Sony kommt.. in diesem Fall würde ich zu Fuji greifen. Gerade für diesen Zweck sehr gut. Dort eine X-H2 oder X-T5. Unterscheiden sich nur in der Bedienung. T5 mit vielen Rädchen und Retrofeeling und H2 klassisch mit PSAM und moderner Bedienung. Beides APS-C mit 40MP Sensor und natürlich IBIS im Gehäuse. Dazu das XF 80 Makro. Das schärfste Fuji-Objektiv. Ist absolut hervorragend und auch schnell. Wenn du da mal eine Aktion oder Cashback erwischt, müsstest du mit deinem Budget durchkommen. Objektiv könnte man auch gebraucht kaufen, gibt einige davon, weil viele Makro dann doch nicht brauchen. Aber wäre alleine für diesen Fall eine sehr gute Kombi. Auch für JPEG direkt aus Kamera gut geeignet, auch weil du x-verschiedene Filmsimulationen einstellen kannst. Schau dir die Kombi mal an. Aber ja, für diesen Fall würde ich auch eher auf APS-C gehen, wegen dem Crop. IBIS wäre da für mich auch Pflicht, da man ja keine Zeit hat, ein Stativ aufzubauen. AF ist übrigens mittlerweile bei Fuji sehr gut. Haben sich mit den Firmware-Updates massiv verbessert.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
"Mit mittelmässigen bis schlechten Linsen ist die Bildqualität schlechter wie mit dem älteren 26MP Sensor."
Belege für diese ziemlich sicher inkorrekte Aussage?
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
ist das denn ein 40MP FX Sensor bei Fuji, weil Du von zusätzlichen Crop-Reserven bei APS-C schreibst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Swisshead
Swisshead kommentierte
Erfahrung aus x-Tausend Fotos mit allen Fuji-Sensoren. Aber werde das hier nicht weiter ausführen, weil es sonst wieder völlig ausartet und dem Threadersteller sicher nicht helfen wird. Für seinen Einsatzzweck kann ich hingegen die Fuji empfehlen. Hätte er nach Landschaft gefragt, hätte es klar eine andere Empfehlung gegeben.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Üblicherweise haben APS-C Sensoren 20/24/26MP - wenn ich beim ausentwickelten Bild dann noch 18-20MP haben möchte, sind die Cropmöglichkeiten sehr limitiert.

Fuji presst jetzt 40MP auf das APS-C Format, was einem Pixelpitch von 90MP bei VF entsprechen würde. Schon bei 26MP haben viele Fuji-Objektive bei der Auflösung ihre Schwierigkeiten (vor allem auch das eher bescheidene Objektiv in der X100V -X100VI).

Die 40MP mit dem Makro-Objektiv und in Verbindung mit den Crop-Reserven könnten dagegen sinnvoll sein.
 
A
artistika kommentierte
Danke für den Tipp zu Fuji. Allerdings könnte ich dann die bestehenden Objektive nicht mehr verwenden (bzw. nur manuell) richtig? Ein Systemwechsel ist immer schwierig, aber wenn wäre jetzt wahrscheinlich für mich der beste Zeitpunkt.
 
Mein Rat wäre bebraucht:
D850
AF-S 4/300 IF-ED, das läßt sich bis auf 1.5 m einstellen, wenn Du noch näher ran willst, schraube den Canon Vorsatzachromaten D500 mit 77mm Filtergewinde auf , dann hast Du einen großen Arbeitsabstand >1m und tolle Bildqualität.
Wenn Dir das zu sperrig ist: das sehr leistungsfähige VR 4/70-200 mit TC 14eII , das ist eine enorm variable Kombi, die ich für quasi alles einsetze...
Das ganze gibts für teilweise deutlich unter 2.000,-€

1735977214033.jpeg
Damit mache ich von Blümchen, Kleintieren bis hin zu großen Pinguinen ALLES...
 
volkerm
volkerm kommentierte
Komischer Vorschlag. Wenn das Makro vorhanden ist und der Arbeitsabstand immer gepasst hat wird man doch nicht auf Tele plus Achromat umsteigen.
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Canon Vorsatzachromaten D500 mit 77mm

den gibt es nur leider nicht mehr. Selbst gebraucht ist er kaum zu bekommen, und falls doch dann zu absurden Preisen.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Doch, sinnvoll, weil sich der Arbeitsabstand deutlich vergrößert! Natürlich keine Schmetterlinge vom Stativ aus, was soll der Einwurf?
Beispielbild für die Kamerakombi, das dürfte doch klar gewesen sein...
 
dembi64
dembi64 kommentierte


mit dem Canon D500 würde sich sicherlich gut arbeiten lassen wenn er ihn schon hat bzw. noch einen auftreiben kann. Ich verwende den durchaus gerne an .z.B. dem Z100-400, früher am 80-400, wenn ich das 105er nicht mitnehmen möchte. Die Qualität ist sehr ordentlich und der Abstand zum Motiv ebenfalls. OK, ist nicht ganz 1:1, was aber auch nicht immer notwendig ist. Ob es allerdings ein reines Macro ersetzen kann ist schwer zu sagen. Muss jeder für sich selbst entscheiden bzw. austesten.
 
F
Farrinah kommentierte
Auch wenn der Threadersteller schon zur Z7 II gegriffen hat, die D850 wäre auch mein Vorschlag gewesen. Eine Bessere Allround Kamera gibt es nicht, es ist Nikons Meisterwerk an der selbst eine Z8 nicht wirklich vorbei kommt. Nur der fehlende IBIS könnte eventuell zu schaffen machen. Dann nochmal ein bissel was sparen und zum Makro/Micro Meisterwerk greifen das zwar sehr alt ist aber bis Heute unerreicht, ich rede vom Micro Nikkor 200/4.0 das es auch mit AF gibt aber leider ohne VR. Von der Qualität gibt es in diesem Bereich nichts besseres und mit 200mm hat man auch schön Distanz. Riesiger Nachteil dieser Linse, auch Heute (Das erste wurde 1993 auf den Markt gebracht) noch ist es gebraucht kaum unter 1200€ zu bekommen und der AF ist eben mit Stangenantrieb, deshalb die D850. Ist eben ein Super Glas.
Aber mit der Z7II hat er/sie einen guten Griff getan.
 
Vielleicht brauchst Du gar keine neue Kamera. Du könntest die Qualität Deiner Bilder schon einmal dadurch verbessern, dass Du nicht in JPG, sondern in RAW (d.h. NEF-Dateien) fotografierst und diese in einem guten RAW-Konverter entwickelst und ausarbeitest.

Die D7200 ist eine absolut solide, ausentwickelte Kamera, mit der eigentlich alles geht.

In dem aktuellen Lightroom ist eine sensationell gute Entrauschungsfunktion enthalten.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
Tom, wie nennt man es anstelle des Wortes Flucht-Distanz bei Insekten, klär uns doch mal kurz auf.
Insekten reagieren definitv auf Bewegung, kann ja sein, dass man es nicht Fluchtdistanz nennt, aber der Effekt ist ja meist recht ähnlich.
Allerdings konnte ich mich z.B. an sitzende Libellen schon extrem nah annähern - direkt von vorne und langsam natürlich.
Da wäre dann jegliche "Fluchtdistanz" deutlich unterschritten gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
rollertilly
rollertilly kommentierte
...
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Letztendlich geht es um die Frage, auf welchen Reiz reagiert das Insekt.

Man kann eine Schaufensterpuppe sehr dicht an eine blühende Hecke stellen und die Schmetterlinge werden ungestört von Blüte zu Blüte flattern. Würde sich dann die Schaufensterpuppe ferngesteuert bewegen, dann fliegen die Schmetterlinge weg.

Nur was kann ich daraus als Schmetterlingsfotograf, der durch die Gegend läuft und nach Schmetterlingen sucht, lernen?
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Nur was kann ich daraus als Schmetterlingsfotograf, der durch die Gegend läuft und nach Schmetterlingen sucht, lernen?
Daß Du Dich nicht ferngesteuert bewegen lassen sollst!
 
T
Tom.S kommentierte


Es gibt in der Biologie keinen speziellen Begriff für das Fluchtverhalten von Insekten. Fluchtdistanz ist ein definierter Begriff, der vor knapp 100 Jahren von einem Biologen implementiert wurde und auf Insekten nicht zutrifft. Und wie du richtig beobachtet hast, kann man sich von vorne tlw. extrem annähern. Die Distanz spielt also keine Rolle sondern es geht um Seitwärtsbewegungen. Oder wie Hadidi, der ja Biologe ist, richtig angemerkt hat, geht also um den Reiz. Und der ist das Bewegungsmuster.
 
Wenn ich Schmetterlingsfotograf wäre, in derselben Situation, dann wären meine Anforderungen diese:
1) Zukunftsfähig, also neuste Technologie
2) Objektiv bleibt zunächst das alte mit Option auf ein neues (in 0-2 Jahren)
3) Freihand = VR/IBIS sehr wichtig
4) 2-Achs-Klappmonitor sehr wichtig
5) Viele MPX für Crop-Reserve
6) Serien mit Fokusverlagerung f. Stacking

In so fern sehe ich z-DX eher nicht (wg. 3,4)
Bei z Vollformat verlierst Du x1,5 Vergrößerung. Wobei 1:1 für einen Schmetterling ja noch reichen müsste.
Also z7ii würde schon passen.

Du solltest Dich noch fragen: was kommt nach dem Sigma sinnvollerweise? (Objektiv-VR, mehr Brennweite, mehr Vergrößerung?)
Das könnten Gründe sein über Nikon hinaus zu denken.
 
Swisshead
Swisshead kommentierte
Ja müsste der 2.0 Konverter sein. Habe jedoch noch keinen. Test mit dem 2.0er sind nicht so gut. Man verliert extrem Lichtstärke und Schärfe. Empfohlen wird der 1.4 Konverter. Den werde ich mal noch anschaffen. Kann den auf dem Z70-180/2.8 und auf dem 100-400 nutzen. Eilt aber nicht. Aber 2.0 Konverter sind eher Notbehelfe und das lasse ich sein.
 
C
Christian B. kommentierte
Das glaub(t)e ich auch. Ein einzigartiges Objektiv. Mit FTZ sehr gut an z.B. einer Z7 zu verwenden.
 
B
Brunke kommentierte
das sprengt nicht nur das Budget, sondern auch die Gewichts- und Größenvorgabe des TO. Mein Beitrag war als Hinweis für @Wuxi s Wunsch nach einem Zoom gedacht.
 
B
Brunke kommentierte
das 100-400 performt mit dem dem 1,4x gut. Mit dem 2,0x wird es schon ziemlich dunkel. Die Bildquali läßt dann auch sichtbar nach.
 
B
Brunke kommentierte
Am Z70-200 macht der 2,0x Konverter noch Sinn. Die Lichtstärke ist dann noch gut und die Qualitatsverluste sind ok.
 
Nun hat Nikon ja in den letzten Jahren das System umgestellt und die neuen Kameras sind alle Z-Kameras, meist Vollformat. Bei Vollformat habe ich die Befürchtung, dass die Bildqualität zwar gut ist, das Motiv aber nur noch ein kleiner Punkt in der Bildmitte ist, da der Crop-Faktor fehlt. D.h. ich fotografiere mit einer Vollformat viel mehr unnützes Zeug am Bildrand mit aufgrund des größeren Ausschnitts. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Auch mit einer FX-Kamera und einem 105mm Makro lassen sich Schmetterlinge groß genug fotografieren. Als Beispiel ein OOC-Foto, fotografiert mit der D800 (36 MP) und dem AF-S VR Micro Nikkor 105mm f/2.8G IF-ED.
(Falls es Dir unter den Fingern juckt und Du Dir wegen der vielen Auslösungen deiner D7200 eine Z7II zulegen willst)

Schmetterling.jpg
 
3 Kommentare
A
artistika kommentierte
Das stimmt, in vielen Fällen ist es mit vorsichtiger Annäherung gar kein Problem sehr nahe an Insekten heranzukommen. Irgendwann kommt eher das Problem des Schattenwurfs auf, den man mit einem größeren Arbeitsabstand vermeiden kann. Die 105mm passen da glaube ich schon ganz gut :)
 
ZHR
ZHR kommentierte
...auch lässt sich das Tagpfauenauge relativ gut fotografieren.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
ZHR
Tagpfauenaugen sind mehr so "Anfänger-Schmetterlinge", die setzen sich bisweilen sogar freiwillig auf die Hand des Menschen. Das kann man schön im Schmetterlingshaus der Wilhelma in Stuttgart erleben, da kommen dann schon mal solche wunderschönen Geschöpfe angeflattert, lassen sich auf der ausgestreckten Hand nieder und lassen sich fotografieren. Mit anderen ist das eine aussichtslose Hoffnung, da ist eher das 500 mm-Objektiv zweckmäßig...
 
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Reaktionen: ZHR
Das vorläufige Fazit der Threaderstellerin, eine Nikon Z 7II anzuschaffen, ist m. E. eine gute Idee.
Dazu würde jedoch das Z Nikkor MC 105mm/2.8 S VR am besten passen.
Beides anzuschaffen, würde jedoch den gesetzten Preisrahmen von ca. 2000 Euro übersteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
T
Tom.S kommentierte
C
Christian B. kommentierte
Aber ob das am Viltrox geht oder nicht, wenn es am Nikon Adapter nicht gehen sollte - was wir noch gar nicht wissen, weil wir noch nicht einmal genau wissen, um welches Sigma Objektiv genau es sich handelt - wäre reiner Zufall.
 
T
Tom.S kommentierte


Deshalb habe ich geschrieben, dass es einen Versuch wert wäre.
 
C
Christian B. kommentierte
129 EUR für den blauen Dunst? Ohne vielleicht überhaupt mal die Sachlage abzuklären?
 
T
Tom.S kommentierte


Wenn es mein wichtigsten Objektiv wäre, würde ich zu einem Händler gehen und es probieren oder im online-Handel bestellen und ggf. zurückschicken. Da ist ja nichts verloren.
 
HappyDay989
HappyDay989 kommentierte
Was bitte hat denn Olympus mit dem hier behandelten Thema zu tun?
Was OM Systems (vormals: Olympus) tut oder nicht tut, was in deren System unterstützt wird oder nicht, ist für den TE und dieses Thema hier vollkommen irrelevant.

Hier geht es um Nikon, einen möglichen Nachfolger aus dem Z-System für eine D7200 und die Möglichkeit, die vorhandenen Sigma-Objektive mit F-Anschluss mittels FTZ II an der Z-Kamera weiterzuverwenden. Nach meinen eigenen Erfahrungen mit Sigma-Objektiven mit F-Anschluss, u. a. auch mit dem, welches der TE verwendet, sind die Sigma-Objektive an Z-Kameras vollständig funktionsfähig.

Ansonsten gibt es von Sigma eine Liste mit kompatiblen Objektiven mit F-Anschluss inkl. der von mir genannten Linsen:

 
C
Christian B. kommentierte
Danke. Und jetzt müsstest Du, liebe(r) @artistika , bitte mal sagen, um welches Sigma 105mm und um welches Sigma 180mm es sich bei Dir handelt. Am vesten machst Du mal ein Foto von jedem Objektiv und stellst die hier rein.
 
A
artistika kommentierte
@Christian B. Mein Objektiv ist das Sigma 105mm 1:2,8 AF-EX Macro DG OS HSM Nikon AF. Dieses Video finde ich in dem Kontext ganz aufschlussreich, da hier Stacks mit der Kombination Z7 und dem Sigma Objektiv gemacht werden:
 
HappyDay989
HappyDay989 kommentierte
Die Z fc ist hier aber nicht das Thema; ich habe sie nur deshalb erwähnt, weil es die von mir verwendete Z-Kamera ist, an die ich mittels FTZ II die vom TE verwendete Linse angeschlossen habe. Wenn Du also die Z fc oder irgendeines ihrer Features besprechen möchtest, gibt es dafür eine eigene Rubrik.
 
N
Nikorino kommentierte

Ich hab mich schon auf das Thema bezogen, lies bitte zur Not nochmal nach. 👍

Lassen wir das jetzt aber mal besser sein.
 
Danke für die vielen Antworten, das hilft mir weiter! Ich tendiere weiterhin zur Z7ii, mit der ich dann fotografisch auch noch weitere Möglichkeiten dazu gewinne.

Was ich noch vergessen hatte, ist, dass ich auch noch das Sigma 150mm Makro, allerdings ohne Bildstabilisation, besitze. Allerdings habe ich es kaum mehr verwendet, da es im Vergleich zum 105mm schwerer ist und ich die zusätzliche Brennweite nicht benötigt habe. Würde das mit einer Kamera, die eine kamerainterne Stabilisation hat, gut funktionieren?

Lohnt es sich noch zwei bis drei Monate zu warten und auf fallende Preise zu hoffen? Z.B. auf die Ankündigung eines Nachfolgemodells der Z7ii, durch den die Preise für die Z7ii weiter sinken?
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Wird ermittelt als "Mittlere Lebensdauer"
Bedeutet : Bis zum Ausfall von 50% aus einer Testmenge
kann man natürlich auch durch Umweltbedingungen beeinflussen - in Sandiger , SalzwasserUmgebung wirds schneller kaputtgehen
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Heisst also, dass man rein planungstechnisch bei einem "150.000"-Verschluss ab etwa 60.000-70.000 den Ersatz ins Auge fassen sollte, budgettechnisch oder auch backupseitig. 50% ist ja ein dramatisch hohes Ausfallrisiko.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
150.000 Auslösungen, da muss ich mindestens 10 Jahre fotografieren. Das entsprach früher ca 4000 Diafilmen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

LD50 Test, wie bei Pharma, oder Kosmetik üblich, gibt es bei der Technik nicht. Wenn im Lastenheft ein Verschluss mit mindestens 150.000 Auslösungen gefordert wird, dann erwartet man auch, dass 97-98% aller Kameras die 150.000 Auslösungen schaffen.

Erst danach kommt es dann zur Gauss'schen Normalverteilung (großer deutscher Mathematiker aus Göttingen). D.h. sie ersten geben schon bei 160.000 Auslösungen auf, die Mehrzahl fällt so zwischen 180.000-220.000 aus, aber einige halten auch 300.000 Auslösungen durch.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Das wäre jetzt auch mein Verständnis einer solchen Angabe gewesen ...
 
Beim Sigma 150 Makro wirst Du vermutlich am FTZ keinen AF mehr haben, denn diese Objektive kann auch Sigma meist nicht mehr updaten.
Bei Makro allerdings ist ein AF ja nicht zwingend nötig.
 
A
artistika kommentierte
Nein, das war auf die Bildgröße bezogen. Hier gibt es bei der D7200 drei JPEG-Größen, die man im Menü auswählen kann. Früher habe ich M (medium) verwendet, inzwischen nur noch L (large). Zukünftig will ich auch Raw ausprobieren.
 
C
Christian B. kommentierte
Gut. danke, jetzt habe ich es verstanden. Und ich kann Dich sehr ermutigen, RAW und Lightroom Classic zu versuchen. Bei Lightroom Classic muss man sich auch erst etwas einarbeiten, aber das lohnt sich, es ist dann eigentlich ganz einfach. Mir hat das Einführungsbuch von Scott Kelby sehr geholfen. Das ist praxisnah aufgebaut und flott und humorvoll geschrieben. Die neue Kamera oder gar ein neues Kamerasystem läuft nicht weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Swisshead
Swisshead kommentierte
D7500 mit gut 250k Auslösungen. Müsste also halten..

 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Die D7500 ist eine feine Kamera, die ich als "Sidekick" zur D500 der 7200 vorgezogen hatte. Wobei die D7500 eine andere Interpretation der DSLR-Klasse zwischen 1000 und 1500 Euro war. Schon damals taten sich keine große Abgründe zwischen beiden auf, das war eher Geschmacksache. Die D7500 war aber viel gelungener und konsequenter zu Ende gedacht, als es im ersten Moment aussah. Aber als Nachfolger der D7200? Nur wenn man "irgendwas Passendes" gebraucht kaufen will, es ist nicht der Sprung nach vorne, der sich nach 7 Jahren ergeben sollte. Wobei ich das verlinkte Angebot krass finde. Keine Ahnung, wer so geistig umnachtet sein soll, noch soviel Geld dafür zu bezahlen. Für 100 Euro mehr kriegt man bei MPB schon ne Z6.

Die 245.000 Auslösungen sind nur ein Indiz dafür, wieviel ein Verschluss wegsteckt. Bei Autos kann man das besser nachvollziehen: Wenn wie bei Volvo 80% der alten Modelle mit Laufleistungen zwischen 350.000 und halber Million angeboten werden, lässt das schon einen gewissen Eindruck der Haltbarkeit zu. Aus einem einzelnen Kamera-Angebot Rückschlüsse zu ziehen, ist grenzwertig. Letztlich habe ich persönlich in 35 Jahren und zig Kameras null Verschluss-Ausfälle gehabt, und die meisten Gebraucht-Angebote sind da eh unkritisch. Kameras werden eher zuwenig benutzt als zuviel.
 
Swisshead
Swisshead kommentierte
Mir ging es nicht um eine Kaufempfehlung für die D7500 als Ersatz für die D7200. Wollte nur zeigen, dass Verschlüsse teilweise weit über die getesteten hinaus halten. Hier eben 250K. Zudem, die Gebrauchte hier ist für die Anzahl Auslösungen und Zustand viel zu teuer. Die kann man für 100 verkaufen, aber garantiert nicht zu diesem Preis.
 
Das Sigma sollte diese Bezeichnung tragen und ich habe seinerzeit, weil ich es gebraucht kaufen wollte, bei Sigma wegen Updates angefragt.
Nach Abgleich der SN hieß es, keine Updates mehr möglich.

Sigma EX 150mm/2,8 Apo DG HSM Macro Nikon gebraucht​


Dieses gibt es mittlerweile als Nachfolger mit OS.
 
4 Kommentare
Metalhead
Metalhead kommentierte
Das ist allerdings alles schon geklärt hier im Thread. Das 150mm mit OS ist Update- und damit AF-fähig an Z-Kameras und FTZ, das ohne (was der TS hat) halt nicht mehr.
 
C
Christian B. kommentierte
Hier geistert alles rum. 180mm, 150mm mit OS, ohne OS. Ich will jetzt Bilder sehen.
 
Metalhead
Metalhead kommentierte
Im Beitrag #1 steht, dass der TS das Sigma Macro 105mm HSM OS besitzt, in Beitrag #13 schreibt er noch, dass auch das Sigma Macro 150mm ohne OS vorhanden wäre. Das hat der TS so geschrieben. Was die anderen Querköppe hier noch alles dazu in den Ring werfen macht das alles zugegeben nur noch unübersichtlicher. Aber Du hast ja mich der aufpasst was geschrieben wird und das wesentliche zusammenfasst.:LOL:;)
 
snap7
snap7 kommentierte
 
...die Frage war doch: welche NEUE Kamera, als Ersatz für eine D7200 angeschafft werden soll ? Ich werfe dann mal die Zf in den Ring, hat zwar nur 24MP, aber den Expeed 7 Prozessor / Autofocus der Z8/Z9 Modelle, einen IBIS...und wird aktuell regelrecht verramscht
Wolli
 
C
Christian B. kommentierte
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Darum geht es doch der Threaderstellerin: Sie möchte vor allem Schmetterlinge fotografieren.
 
HappyDay989
HappyDay989 kommentierte
Da der/die TE eine Kamera mit zwei Kartenslots haben möchte, fällt die Z 50 II durchs Raster, denn bekanntlich haben die Z DX-Kameras allesamt nur einen SD-Kartenslot.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Diese Vorbedingung habe ich leider übersehen. Sorry!
Ich fotografiere aber dennoch mit meiner Z50II und dem Z Nikkor MC 105/28 VR S weiterhin Schmetterlinge, da ein zweiter Kartenslot für mich nicht wichtig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Ich werde noch weitere Probeaufnahmen mit meiner o.g. Kombi machen, und dabei herauszufinden versuchen, welche Verschlusszeit ich bei Offenblende einstellen muss um noch scharfe, verwacklungsfreie Aufnahmen freihand zu bekommen. Bei 1/160s hat das schon geklappt (allerdings mit einer Erhöhung der ISO auf ISO 720), auch schon bei 1/125s (ISO 560). Ein Versuch mit 1/100s steht noch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was spricht eigentlich dagegen die D7200 durch eine neue D7500 zu ersetzen?
Axel
 
2 Kommentare
of51
of51 kommentierte
Der Spiegel. Und so neu ist die D7500 nun auch nicht mehr.
Also bis jetzt stört mich persönlich der Spiegel nicht ;)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Der fehlende 2. Kartenslot spricht dagegen, weil er als "muss" eingangs formuliert wurde.
 
tropischer Schmetterling

full


Nikon Z50II mit Nikkor Z MC 105mm f/1:2.8 VR S
f/4.0, 1/160s, ISO 720, Crop

Gruß
Hans
 
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