Noch ein bisschen was zur Insel, falls jemand dort auch mal hin möchte, um Papageitaucher zu fotografieren.
Die Papageitaucher sind den ganzen Tag auf dem Meer und tauchen dort nach Nahrung. Nur von Anfang bzw. Mitte April bis zum Ende der Aufzucht verbringen die Puffins ihre Zeit
in den (bis zu max. 3 Meter , i.d.R. aber ca. 1,5 Meter langen) Höhlen in den Brutgebieten. Dabei wechseln sich die Partner beim Brüten ab: der eine brütet, der andere fischt auf dem Meer.
Den Rest des Jahres (von ca. Ende August bis Anfang April) sind sie überwiegend auf dem Meer.
Die Balz beginnt mit der Ankunft am Brutplatz. Die Vögel, die eine Saisonehe führen, kommen bereits verpaart dort an. Zur Brut werden meist selbst gegrabene Höhlen benutzt (Quelle: Wikipedia).
Diese Höhlen befinden sich zumeist an grasbewachsenen steilen Klippen, so auch auf Runde.
Es wird kräftig geschnäbelt und geküsst, das ist echt süß anzuschauen!
AB 11: Schnäbelei mit Eifersüchtelei
In den (frühen) Abendstunden, nach der von uns gemachten Erfahrung kann die Uhrzeit stark variieren, kommt der auf dem Meer gewesene Partner an die Höhle zurückgeflogen und löst
seine
Partner(in), der (die) dann wiederum aufs Meer verschwindet, beim Brüten ab.
Die Vögel kommen dann vom Meer mit rasender Geschwindigkeit angeflogen, wobei sie meistens die letzten Meter entlang der steilen Klippen hochgleiten, um ihren immensen Schwung
zu verlieren und um unbeschadet landen zu können.
Das ist auch der Grund, weshalb sie auf Runde im Flug nicht so einfach zu fotografieren sind, man sieht sie nämlich rel. spät.
Besser sind die Chancen beim Abflug, aber wer will schon Puffins von hinten fotografieren?...
Der Einstieg in den Aufstieg beginnt etwa 120 Meter links hinter dem Campingplatz Goksöyr, der geteerte Weeg, den Berg hinauf.
Die ersten 400 bis 500 Meter sind wirklich dermaßen steil, da musste ich jeden Tag mit mir kämpfen, nicht umzukehren und bereits nach diesen 400 Metern war das Unterhemd
angefeuchtet. Es war ja noch kalt zu dieser Jahreszeit, wir hatten ca. 8 Grad Celsius und da ist warme Kleidung angesagt, zumal ein immer sehr frischer Wind geweht hat.
Also nehmt Euch ein Unterhemd zum Wechseln mit, damit Ihr, wenn Ihr oben ankommt, nicht im schweißnassen Unterhemd zu frieren anfangt.
Sind die ersten 400 Meter überstanden, geht es zwar auch noch steil bergan, aber bei weitem nicht mehr so brutal…
Der Aufstieg dauert etwa 45 Minuten, wenn man nicht gerade sehr geübt und gut trainiert ist und wenn man noch eine Fotoausrüstung mitschleppen muss.
Ausrüstung:
Am ersten Abend habe ich das 3,5 kg schwere Gitzo 5541 LS-Stativ mit dem 600-er f/4 und 1,5 Liter Flüssigkeit mitgenommen. Ich war froh, als alles oben war und das war der
letzte Tag mit dem 600-er dort oben
Ab dem 2 Tag dann nur noch das 500-er mit dem leichteren (ca. 2kg schweren) Gitzo 3531 LS-Stativ, Heike hatte das 300-er dabei und das 70-200, gelegentlich auch noch das 24-70.
Ab dem 3. Tag sind wir dann nur noch ohne Stativ oben gewesen
und haben (was wir eh schon ab dem 2. Tag gemacht haben) nur noch freihand fotografiert, bzw. haben das
Objektiv auf den Stahlseilen der dort angebrachten Zäune aufgelegt.
Am 4. Abend sind die Papageitaucher dann erstaunlicherweise aus ihren Höhlen gekommen (es war windstill – aber der Campingplatzbesitzer sagte, das Eine hätte mit dem Anderen
nichts zu tun) und keiner wusste weshalb sie das an diesem tag gemacht haben und an den vorhergehenden Tagen nicht.
So konnte man auch mal Bilder mit mehr als einem Puffin schießen, das war echt toll und wir haben geknipst was das Zeugs hielt…
Hier mal 2 meiner Lieblingsbilder von Runde, ein Puffin, das letzte Licht streichelt seinen Kopf und er hebt dann ab ins Licht, um irgendwo da unten im Meer zu landen und zu fischen.
AB 12: im letzten Licht
AB 13: im letzten Licht
AB 14: Absprung ins Licht (mein Lieblingsbild...)
(Fullframe)
Gruß Axel
Die Papageitaucher sind den ganzen Tag auf dem Meer und tauchen dort nach Nahrung. Nur von Anfang bzw. Mitte April bis zum Ende der Aufzucht verbringen die Puffins ihre Zeit
in den (bis zu max. 3 Meter , i.d.R. aber ca. 1,5 Meter langen) Höhlen in den Brutgebieten. Dabei wechseln sich die Partner beim Brüten ab: der eine brütet, der andere fischt auf dem Meer.
Den Rest des Jahres (von ca. Ende August bis Anfang April) sind sie überwiegend auf dem Meer.
Die Balz beginnt mit der Ankunft am Brutplatz. Die Vögel, die eine Saisonehe führen, kommen bereits verpaart dort an. Zur Brut werden meist selbst gegrabene Höhlen benutzt (Quelle: Wikipedia).
Diese Höhlen befinden sich zumeist an grasbewachsenen steilen Klippen, so auch auf Runde.
Es wird kräftig geschnäbelt und geküsst, das ist echt süß anzuschauen!
AB 11: Schnäbelei mit Eifersüchtelei
In den (frühen) Abendstunden, nach der von uns gemachten Erfahrung kann die Uhrzeit stark variieren, kommt der auf dem Meer gewesene Partner an die Höhle zurückgeflogen und löst
seine
Die Vögel kommen dann vom Meer mit rasender Geschwindigkeit angeflogen, wobei sie meistens die letzten Meter entlang der steilen Klippen hochgleiten, um ihren immensen Schwung
zu verlieren und um unbeschadet landen zu können.
Das ist auch der Grund, weshalb sie auf Runde im Flug nicht so einfach zu fotografieren sind, man sieht sie nämlich rel. spät.
Besser sind die Chancen beim Abflug, aber wer will schon Puffins von hinten fotografieren?...
Der Einstieg in den Aufstieg beginnt etwa 120 Meter links hinter dem Campingplatz Goksöyr, der geteerte Weeg, den Berg hinauf.
Die ersten 400 bis 500 Meter sind wirklich dermaßen steil, da musste ich jeden Tag mit mir kämpfen, nicht umzukehren und bereits nach diesen 400 Metern war das Unterhemd
angefeuchtet. Es war ja noch kalt zu dieser Jahreszeit, wir hatten ca. 8 Grad Celsius und da ist warme Kleidung angesagt, zumal ein immer sehr frischer Wind geweht hat.
Also nehmt Euch ein Unterhemd zum Wechseln mit, damit Ihr, wenn Ihr oben ankommt, nicht im schweißnassen Unterhemd zu frieren anfangt.
Sind die ersten 400 Meter überstanden, geht es zwar auch noch steil bergan, aber bei weitem nicht mehr so brutal…
Der Aufstieg dauert etwa 45 Minuten, wenn man nicht gerade sehr geübt und gut trainiert ist und wenn man noch eine Fotoausrüstung mitschleppen muss.
Ausrüstung:
Am ersten Abend habe ich das 3,5 kg schwere Gitzo 5541 LS-Stativ mit dem 600-er f/4 und 1,5 Liter Flüssigkeit mitgenommen. Ich war froh, als alles oben war und das war der
letzte Tag mit dem 600-er dort oben
Ab dem 2 Tag dann nur noch das 500-er mit dem leichteren (ca. 2kg schweren) Gitzo 3531 LS-Stativ, Heike hatte das 300-er dabei und das 70-200, gelegentlich auch noch das 24-70.
Ab dem 3. Tag sind wir dann nur noch ohne Stativ oben gewesen
Objektiv auf den Stahlseilen der dort angebrachten Zäune aufgelegt.
Am 4. Abend sind die Papageitaucher dann erstaunlicherweise aus ihren Höhlen gekommen (es war windstill – aber der Campingplatzbesitzer sagte, das Eine hätte mit dem Anderen
nichts zu tun) und keiner wusste weshalb sie das an diesem tag gemacht haben und an den vorhergehenden Tagen nicht.
So konnte man auch mal Bilder mit mehr als einem Puffin schießen, das war echt toll und wir haben geknipst was das Zeugs hielt…
Hier mal 2 meiner Lieblingsbilder von Runde, ein Puffin, das letzte Licht streichelt seinen Kopf und er hebt dann ab ins Licht, um irgendwo da unten im Meer zu landen und zu fischen.
AB 12: im letzten Licht
AB 13: im letzten Licht
AB 14: Absprung ins Licht (mein Lieblingsbild...)
(Fullframe)
Gruß Axel



