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Andreas12955

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Hallo,

ich fotografiere sehr kleine Objekte von 1 bis 2 mm Größe.
Dazu dient mir eine digitale Spiegelreflexkamera im Stativ, vor die ich mehrere Zwischenringe sowie per Adapter ein Mikroskopobjektiv mit der Bezeichnung "Nikon CF N Plan Achromat 4x 160/-" geschraubt habe. Dieses Objektiv wurde mir als passend für diesen Zweck gebraucht für 150 Euro verkauft, das Ganze funktioniert hervorragend.
Nun sind einige der Objekte aber noch kleiner, nur so um die 0,1 mm; dann reicht die Leistung des Objektives nicht mehr aus, so dass ich mir für solche Sonderfälle ein weiteres Objektiv mit höherer Vergrößerung zulegen möchte.
Leider ist mein geringes Fachwissen für die Bedeutung der Abkürzugen und Angaben auf dem Objektiv sehr begrenzt, ich weiss daher nicht genau, worauf ich achten bzw. in ebay suchen müsste. Vermutlich reicht es nicht aus, nur nach einer höheren Vergrößerung zu suchen, sondern andere Parameter sind ebenfalls wichtig. So muss z.B. der Arbeitsabstand (zwischen Motiv und Objektivlinse) mindestens 1 cm betragen um das Objekt von schräg oben per Schwanenhalslampe beleuchten zu können.
Kann mir jemand sagen, wie die Typ-Angaben für meine Suche nach einem gleichermassen geeigneten Objektiv (aber mit höherer Vergrößerung) lauten müssten, indem er sie von den Eigenschaften bzw. Bezeichnungen meines vorhandenen Objektives ableitet?
Natürlich wäre ich daneben auch für eine ganz konkrete Produkt-Empfehlung dankbar. Da mein Geldbeutel aber klein ist, käme nur ein Objektiv in Frage, welches (gern auch gebraucht) sehr deutlich unter 1000 Euro liegt.


Danke im Voraus für jeden Tipp und Hinweis!!

Andreas
 
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Hallo Wolfgang,

ja, Blitz ist die Lösung schlechthin, Aber bei 30 Schichtaufnahmen hintereinanderweg 30 mal Blitzen wie ein Maschinengewehr? Inzwischen gibt es ja auch LED-Blitze, ich werde mich da mal etwas einlesen und eventuell ausprobieren.
Übrigens ergab meine Recherche zur Vorauslösung des Spiegels, dass meine Kamera einen halbdurchlässigen feststehenden Spiegel hat, d.h. Erschütterungen durch Wegklappen sind ausgeschlossen.


Cheers,

Andreas
 
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ja, Blitz ist die Lösung schlechthin, ...

das stimmt nur wenn die Leuchtzeit des Blitzes entsprechen kurz ist. Von daher würde ich die technischen Angaben zu einem LED Blitz erst einmal daraufhin überprüfen.

Aber bei 30 Schichtaufnahmen hintereinanderweg 30 mal Blitzen wie ein Maschinengewehr?

Warum nicht? Ein gescheiter Blitz sollte das klaglos mitmachen. Außerdem vergeht normalerweise eine kurze Zeit zwischen den Blitzen zum erneuten Einstellen, auch wenn dies automatisch erfolgt. (nur so zur Info: MG3-Kadenz liegt bei 1800 Schuss/min, ein bisschen weniger oft wird´s bei Deiner Blitzerei schon sein ;) )

Übrigens ergab meine Recherche zur Vorauslösung des Spiegels, dass meine Kamera einen halbdurchlässigen feststehenden Spiegel hat, d.h. Erschütterungen durch Wegklappen sind ausgeschlossen.

Bleibt noch die Erschütterung, die beim Beschleunigen des Verschlusses entsteht. Das ist zwar in aller Regel weniger als die durch einen Klappspiegel verursachten, aber trotzdem bei den von Dir angestrebten Abbildungsmaßstäben nicht zu unterschätzen. Ein solider, Schwingungen unterbindender Unterbau sollte deshalb Voraussetzung sein.

MfG Wolfgang
 
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Hallo Wolfgang,

Du unterhältst Dich mit einem Dinosaurier!
In meiner Erinnerung brauchte ein Blitzgerät immer eine ganze Weile bis sich die Kondensatoren wieder aufgeladen hatten und das nächste Bild möglich war. Das ist heute sicher anders, und daher habe ich mir einen LED-Ringblitz passend für meine Kamera soeben bestellt. Der kann notfalls auch Dauerlicht...
Ansonsten hoffe ich, dass die Leuchte heller ist als meine Schott Kaltlichtquelle (150 Watt Halogen) sein wird, denn das würde ja die Verschlusszeit zumindest etwas verkürzen und die Verwacklung reduzieren.


Besten Gruß

Andreas
 
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Hallo Michael,

danke für das mehr als großzügige Angebot!!!
Ich werde es im Kopf behalten, aber möchte doch erst einmal versuchen, vielleicht mit eigener Ausrüstung und/oder kleinpreisigen Anschaffungen weiterzukommen.
Leider ist das Thema extreme Mikrofotografie so speziell, dass sich im Umfeld meines Wohnortes (Stade an der Unterelbe) kein Leidensgenosse findet, der ortsansässige "Fotoclub" schüttelt auch nur mitleidig den Kopf.

Danke nochmals + besten Gruß

Andreas
 
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... im Umfeld meines Wohnortes (Stade an der Unterelbe) ...

www.mikrohamburg.de hier wird man weniger mit dem Kopf schütteln. Allerdings ist das was Du da machen möchtest von "extremer" Mikrophotographie doch noch ein wenig entfernt.

Rat kannst Du Dir aber auch hier versuchen zu holen: www.mikroskopie-forum.de/index.php und vielleicht auch in Österreich, wo sich durchaus auch Niedersachsen herumtreiben: https://mikroskopie-forum.at/index.php/BoardList/. Ferner kannst Du hier kompetenten Rat bekommen: www.photomacrography.net/forum/index.php?sid=ef6ccff8dbf52191bfa132818433b3a6 wobei man nicht unbedingt viel Englisch benötigt, Bilder gucken lohnt auch schon, in Deinem Fall vor Allem in den technischen Unterforen.

Bilder gucken lohnt beispielsweise hier: www.krebsmicro.com/ und hier: www.focus-stacking.ch/ oder auch hier, wenn Du was richtig professionelles (also Leute, die ihre Brötchen mit sowas verdienen) suchst: www.eyeofscience.de/ und ein deutschsprachiges Makroforum gibt es auch: www.makro-forum.de/app.php?portal

... und wenn Du Dich mal genauer umschaust, wirst Du auch in der norddeutschen Tiefebene Leute außerhalb Deines Fotoklubs finden, die sich mit Mikrophotographie beschäftigen und gegebenfalls vielleicht auch ein bisschen helfen. Wer quatscht nicht mal gerne über sein Hobby ...?

Achja, und was den Dinosaurier anbetrifft, seeehr interessant! Von solchen habe ich schon mal Knochen angeschliffen. Würdest Du gegebenenfalls von Dir mal was abtreten? Ein Finger oder Rückenwirbel tät eventuell schon reichen ... ;)

MfG Wolfgang
 
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Hallo Wolfgang,

danke für die vielen Links, ich werde sie nach und nach alle "abarbeiten"!
Bezüglich der Saurierknochenfragmente muss ich Dich leider enttäuschen. Allerdings gebe ich gelegentlich meine Meinung zu Fraßspuren daran ab, denn eine der Gattungen aus der Käferfamilie um deren Taxonomie ich mich kümmere, hat sich darin verpuppt. Die Forensiker interessieren sich sehr dafür, wenngleich auch die Arten als solche ja schon die Ära des baltischen Bernsteins (ca. 50 Mio Jahre) nicht überdauert haben. Als optisch einwandfreie Inklusien in meiner Sammlung dagegen schon...


Besten Gruß!

Andreas
 
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Hallo Andreas!
In meiner Erinnerung brauchte ein Blitzgerät immer eine ganze Weile bis sich die Kondensatoren wieder aufgeladen hatten und das nächste Bild möglich war.
Auch heute gilt das noch, wenn der Blitz immer mit voller Leistung abgefeuert wird - diese ganze Weile bewegt sich da zwischen 2 und 20 Sekunden...
Die heutigen Blitzgeräte haben aber fast alle eine Abschalt-Elektronik, die den Blitz nach 1/100.000 bis 1/1000 Sekunde ab schaltet - das bringt zwar geringere Lichtleistung, dafür aber sehr kurze Belichtungszeiten, und da der Blitzelko dabei nicht vollständig entladen wird, sind die Blitzfolgezeiten entsprechend kürzer... :cool:
Von dem LED-"Blitz" hätte ich dir ab geraten, aber nun hast du ihn ja schon bestellt.
Wenn du feststellen solltest, dass er zu schwach oder zu lange "blitzt", kannst du ihn wahrscheinlich zurück geben.
 
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Hallo Andreas,

schade, sehr schade! Ich hatte schon gehofft, wo ich mich doch gerade mit einem Dinosaurier unterhalte ....

Wenn Dich der baltische Bernstein interessiert, dann ist der Hamburger Verein vielleicht für Dich insofern interessant, als dass dort auch Wissenschaftler wie z.B. Wolfgang Weitschat von Zeit zu Zeit sehr interessante und vor Allem auch vom gemeinen Volk zu verstehende Vorträge halten.

... und bei Wilhelmshaven sitzt ein begeisterter Amateur, der sich seit Jahren auch mit der Photographie dieser Inklusien beschäftigt. Mitglieder der Hamburger Mikro sind übrigens auch im Mikroforum aktiv.

MfG Wolfgang
 
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Hallo Wolfgang,

danke für die zusätzlichen Kontakt-Hinweise, aber die Welt ist ein Dorf.
Die Mitglieder das Hamburger Vereins legen mir gelegentlich ihre Tiere vor, die ich dann (sofern bisher unbekannt) neu für die Wissenschaft beschreibe.
Allerdings sind dazu keine "Mikroaufnahmen" erforderlich, diese führe ich nur anhand rezenter Arten bzw. deren innerer Organe zur Differentialdiagnose durch.


Cheers

Andreas
 
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