Meine F3 hat ein Problem - oder ich mit ihr?

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Wie ist es, wenn du statt des Auslöser an der Kamera den Kabelauslöser benutzt? Oder noch besser über einen MD-4-Motor?
Damit könnte man erruieren, ob's an den Kontakten des AuslöseMechanismus (der ja eigentlich elektronisch elektronisch gesteuert wird) liegt. Überhaupt würde ich mal alle möglichen Varianten der Auslösung versuchen.
Oder vielleicht "Kontaktschwierigkeiten" der Stromversorgung?
 
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Die Benutzung des Drahtauslösers unterliegt den gleichen Bedingungen wie der normale Auslöser, d.h. er löst nur bei eingeschalteter Kamera nach vorheriger Belichtungsmessung aus. Wenn also kein Strom da ist, geht's auch nicht.
Einen MD-4 habe ich nicht, möchte auch entgegen der allgemeinen Tendenz keinen haben.
Der Notauslöser funktioniert; ohne Strom aber auch nur mit der 1/80stel, wie oben beschrieben.
Kontaktstellen im Batteriefach sind alle sauber.
Den offensichtlichen Kriechstrom in der Displaybeleuchtung habe ich ja schon vor einiger Zeit "repariert" (s.o.)

Das Symptom, dass der Beli erst geht, nach ein paar Meßzyklen aber ermüdet; nach einer gewissen Wartezeit dann wieder funktioniert, deutet ja eindeutig auf schlaffe Batterien hin - nur die Lebensdauer hatte mich überrascht.

Habe jetzt ein paar neue LR44 eingelegt - mal sehen wie lange die halten.

Beim Nachkauf fiel mir auf, dass die Dinger bei Schlecker und im Fotogeschäft pro Stück 3,45 kosten sollen :eek:.
Im Netz gibt's 10 Stück für'n Euro :rolleyes:
 
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sry, johannes, aber die verschlußzeit des notauslösers beträgt doch 1/60?
sollte sich das bei verschiedenen versionen geändert haben?
ist zwar weiß gott nicht die welt, aber wenns genau sein soll ...
 
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Stimmt, hab's gerade mal nachgelesen. "... The shutter operates at a mechanical speed of approx. 1/60 sec. at any setting on the shutter speed dial except "T"...."

Habe das mit der Synchronzeit und der Filmvorlauf-bis-Bild-1-Zeit mental vermischt. :dizzy:
 
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sry, johannes, aber die verschlußzeit des notauslösers beträgt doch 1/60?
sollte sich das bei verschiedenen versionen geändert haben?
ist zwar weiß gott nicht die welt, aber wenns genau sein soll ...

Das gilt nur bei erschöpfter/fehlender Batterie. Solange der Beli eingeschaltet ist (LCD zeigt was an) löst auch der Hilfsauslöser mit der eingestellten/angezeigten Zeit aus.

lG
Wolfgang
 
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Die Benutzung des Drahtauslösers unterliegt den gleichen Bedingungen wie der normale Auslöser, d.h. er löst nur bei eingeschalteter Kamera nach vorheriger Belichtungsmessung aus. Wenn also kein Strom da ist, geht's auch nicht.
Einen MD-4 habe ich nicht, möchte auch entgegen der allgemeinen Tendenz keinen haben.
Der Notauslöser funktioniert; ohne Strom aber auch nur mit der 1/80stel, wie oben beschrieben.
Kontaktstellen im Batteriefach sind alle sauber.
Den offensichtlichen Kriechstrom in der Displaybeleuchtung habe ich ja schon vor einiger Zeit "repariert" (s.o.)

Das Symptom, dass der Beli erst geht, nach ein paar Meßzyklen aber ermüdet; nach einer gewissen Wartezeit dann wieder funktioniert, deutet ja eindeutig auf schlaffe Batterien hin - nur die Lebensdauer hatte mich überrascht.

Habe jetzt ein paar neue LR44 eingelegt - mal sehen wie lange die halten.

Beim Nachkauf fiel mir auf, dass die Dinger bei Schlecker und im Fotogeschäft pro Stück 3,45 kosten sollen :eek:.
Im Netz gibt's 10 Stück für'n Euro :rolleyes:

Ääähm, evtl. könnte das ja auch ein Grund sein für die "nur" sechsmonatige Nutzbarkeit der Batterien? Evtl. mal Batterien weder bei Schlecker, noch im Internetversandhandel kaufen, sondern z.B. im Elektronikfachhandel. Ich habe hier am Ort einen kleinen Krauter beid dem ich schon meine Teile für meinen ersten Mittelwellensender zu Schülerzeiten kaufte. Der garantiert mir frische Batterien, weil er nur geringte Lagerhaltung betreibt. Oder evtl. bei der Fa. Conrad. Diese haben wohl evtl. einen größeren Waremumsatz, d.h. die Ware liegt nicht so lange herum. Und per Internetkauf fällt ja noch Porto an.

Meddi
 
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Klar könnte das ein Grund sein. Die zuletzt "Entleerten" waren vom Aldi.

Das Porto im Internethandel betrug 0,38 €.

Die "teuren" Batterien bei Schlecker und Fotogeschäft habe ich hängen gelassen - da ist also aus eben diesem Grund möglicherweise auch nicht so viel Neuware dabei.
Um das Ergebnis jetzt mit Conrad gegenzutesten, ist es mir aber dann doch zu aufwendig...
 
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- da ist also aus eben diesem Grund möglicherweise auch nicht so viel Neuware dabei.
Um das Ergebnis jetzt mit Conrad gegenzutesten, ist es mir aber dann doch zu aufwendig...

Na nu? :eek:

An Batterien würde ich nicht sparen. Meine das nicht im Sinne einer Kritik, sondern ganz einfach, weil man da am falschen Ort spart. Abgesen davon ist es eine F3 schlieslich Wert das ihr frische Batterien eingesetzt werden.
Und im Fachhandel dürften ja auch gar keine abgelaufenen Batterien verkauft werden.
Abgelaufene Batterien & Filme - grauenvoll sowas!

Wegen dem Motor meinte ich folgendes : denkbar wäre, wenn etwas am Auslöser selber nicht ok wäre.
Was mir zwar nicht bekannt ist : ob der MD-4 der F3 Strom gibt, oder ob dies zwei unabhängige Kreisläufe sind.
So viel mir ist, wurde im Laufe der Produktionszeit der F3 eben genau die Elektronik leicht überarbeitet. Muss wohl irgendwann Mitte/Ende 80er gewsen sein. Offenbar gab's Fälle (vermutlich die Reporter im Dschungel) bei denen sich die Elektronik nicht als genug isoliert erwies. Oder irgendsowas in der art. Vielleicht hängst' damit zusammen.
 
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Na nu? :eek:

An Batterien würde ich nicht sparen. Meine das nicht im Sinne einer Kritik, sondern ganz einfach, weil man da am falschen Ort spart. Abgesen davon ist es eine F3 schlieslich Wert das ihr frische Batterien eingesetzt werden.
Und im Fachhandel dürften ja auch gar keine abgelaufenen Batterien verkauft werden.
Abgelaufene Batterien & Filme - grauenvoll sowas!...

Auf der Blister-Packung steht: EXP. 10-2015. Ich denke, die sind relativ frisch.

Was abgelaufene Filme angeht, eine kleine Anekdote:
Die Filme der Bilder, die ihr hier im Forum von mir sehen könnt und die auf Ilford FP4 gemacht sind, habe ich in einem 50er Pack von einem Universitäts-Institut erworben. Die Patronen haben noch keine DX-Codierung. Kodak hat diese 1983 eingeführt; die Filme sind also ca. 30 Jahre alt - und sie tun es noch immer ohne Einschränkung.
 
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die Filme sind also ca. 30 Jahre alt - und sie tun es noch immer ohne Einschränkung.

Ja, mit gefrorenen klassischen S/W-Filmen kann das durchaus funktionieren. Man munkelt ja auch, dass diese älteren Filme noch einen höheren Silbergehalt hatten. Was möglicherweise auch noch zum Gelingen beitrug. Aber mit Farbfilmen oder Flachkristall-S/W würde ich dies nicht wagen. Ich hatte mal in der "situativen Not" einen 800-er CN der um ein halbes Jahr (ungekühlt) im Gebrauch der starke Farbverschiebungen zeigte.
 
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Hallo Johannes,

ich habe gerade deinen 3 Jahre alten Beitrage/Frage gelesen. Ich habe seit gestern genau das gleiche Problem bei meiner F3. Konnte dir jemand helfen? Ich will die gute alte Lady auf jeden Fall reparieren, nur zu Nikon einschicken lohnt wohl nicht, da kann ich mir gleich eine neue-gebrauchte bei ebay holen.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar
 
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AW: Meine F3 hat ein Problem

Hallo Johannes,

ich habe gerade deinen 3 Jahre alten Beitrage/Frage gelesen. Ich habe seit gestern genau das gleiche Problem bei meiner F3. Konnte dir jemand helfen? Ich will die gute alte Lady auf jeden Fall reparieren, nur zu Nikon einschicken lohnt wohl nicht, da kann ich mir gleich eine neue-gebrauchte bei ebay holen.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar

Hallo,

wenn du das Problem im Eingangspost meinst (ist erst ein knappes Jahr alt :) ), da habe ich meine Lösung in Post #9 beschrieben. Fotografisch begleitet habe ich die Aktion allerdings nicht.
Hier findest du Service-Manual und Teileliste.

Weitere "Probleme" mit billigen, bzw. leeren Batterien sind weiter unten in diesem Thread beschrieben.
 
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