Seit einigen Tagen besitze ich nun eine Fuji S3 Pro. Was soll ich sagen? Ich hege gemischte Gefühle zu der schönen Dame. Aber auch meine D70 musste ich damals erst einmal lieben lernen. Was ich an der S3 besonders schätze ist der dezente Spiegelschlag. Ich hatte schon fast vergessen wie sanft der bei meiner alten F80 war. Die D70 ist dagegen sehr sehr laut. Und ich meine mehr erschütternd. Natürlich liegt die S3 besser in der Hand, auch besser als die D70 mit Batteriehandgriff. Was ich aber wirklich schätze ist das Bedienkonzept der Fuji. Die wichtigsten Funktionen sind direkt und schnell über Einstelräder zu bedienen, statt über das umständliche Mäusekino der D70. Belichtungsmessart und Autofokusmodus Einzel- oder Serienbilder will ich lieber über Schalter an derKamera wählen statt mich durchs Menü zu hangeln. Und die Abblendtaste ist auch wieder da wo sie hingehört. Ach und der Drahtauslöser findet nun wieder Verwendung. Ich hasse dieses Infrarotfernsteuerdingens an der D70. Das ist ja so was von unpraktisch.
So weit so gut. Das Abspeichern im Raw-Modus ist dagegen schon eine Behinderung. Nach 3 Bildern eine kleine Zwangspause. Portraitsessions doch lieber im JPG-Modus?
Die Farbgebung an den Bildern der S3 kann ich mittlerweile einschätzen. Wie Thom Hogan sagt: Neutral sind die Farben nicht. Aber auch die D70 ist nicht wirklich neutral, insgesamt etwas gelber, die Fuji tendiert dagegen Richtung blau. Der Filmsimulationsmodus F2 ist viel zu bunt. Die besten Ergebnisse liefert in der Regel ORG.
Bei Matrixmessung tendiert die S3 leicht zur Überbelichtung während die D70 ins Gegenteil schlägt. Oft habe ich eine ganze Blende Unterschied zwischen den Bodys festgestelt. Dabei macht die D70 ihre Sache besser als die S3. Der erweiterte Dynamikumfang der S3 relativiert sich dadurch in der Praxis. Denn die Überbelichtung der Fuji führt dabei schon mal zu ausgefressenen Lichtern, die die Nikon aufgrund der knapperen Belichtung gar nicht aufweist. Bei identischer Belichtung ist der Dynamikvorteil der S3 natürlich vorhanden. Vieleicht stelle ich die Kamera wie früher beim Diafilm auf - 1/3 bzw. -1/2 Blendenstufen. Hat da jemand Erfahrung? Des Weiteren werde ich mir eine schnelle XD Picture Karte zulegen um die Zwangspausen zu verkürzen.
Wollen wir doch mal sehen ob ich die S3 nicht noch lieben lerne.
Werde dann bei Zeiten mal darüber berichten.
Gruß Jörg
So weit so gut. Das Abspeichern im Raw-Modus ist dagegen schon eine Behinderung. Nach 3 Bildern eine kleine Zwangspause. Portraitsessions doch lieber im JPG-Modus?
Die Farbgebung an den Bildern der S3 kann ich mittlerweile einschätzen. Wie Thom Hogan sagt: Neutral sind die Farben nicht. Aber auch die D70 ist nicht wirklich neutral, insgesamt etwas gelber, die Fuji tendiert dagegen Richtung blau. Der Filmsimulationsmodus F2 ist viel zu bunt. Die besten Ergebnisse liefert in der Regel ORG.
Bei Matrixmessung tendiert die S3 leicht zur Überbelichtung während die D70 ins Gegenteil schlägt. Oft habe ich eine ganze Blende Unterschied zwischen den Bodys festgestelt. Dabei macht die D70 ihre Sache besser als die S3. Der erweiterte Dynamikumfang der S3 relativiert sich dadurch in der Praxis. Denn die Überbelichtung der Fuji führt dabei schon mal zu ausgefressenen Lichtern, die die Nikon aufgrund der knapperen Belichtung gar nicht aufweist. Bei identischer Belichtung ist der Dynamikvorteil der S3 natürlich vorhanden. Vieleicht stelle ich die Kamera wie früher beim Diafilm auf - 1/3 bzw. -1/2 Blendenstufen. Hat da jemand Erfahrung? Des Weiteren werde ich mir eine schnelle XD Picture Karte zulegen um die Zwangspausen zu verkürzen.
Wollen wir doch mal sehen ob ich die S3 nicht noch lieben lerne.
Werde dann bei Zeiten mal darüber berichten.
Gruß Jörg