Unsere Kulturlandschaft verändert sich. Viele Tierarten "leiden" darunter, bei uns z.B. das Rebhuhn, der Hase und viele Bodenbrüter. Andere wiederum profitieren sehr davon, z.B. der Fuchs, das Wildschwein, die Rabenvögel und Neozoen wie der Waschbär. In weiten Teilen unseres Landes sinken die Besätze an Rebhuhn und Feldhase oder stagnieren auf niedrigem Niveau. Wer aber den Hasen und das Rebhuhn nicht ganz aufgeben möchte sollte sich, neben der viel wichtigeren Biotopverbesserung, auch die über Reduktion der Beutegreifer Gedanken machen. Es sei noch erwähnt, dass der Hase und das Rebhuhn als Beutetiere niemals den Besatz der Beutegreifer regulieren können, wenn dieser wie z.B. der Fuchs ein Nahrungsgeneralist ist. Plakativ gesagt: Der Fuchs kann beruhigt den letzten Hasen fressen, solange er sich auch von anderen Beutetieren, pflanzlicher Nahrung oder sogar menschlichen Abfällen ganz gut ernähren kann. Um es noch mal deutlich zu machen, die Beutegreifer sind nicht schuld am Rückgang von Hase und Rebhuhn aber die große Zahl derer, die hin und wieder einen Hasen erbeuten vergrößert das Problem der Beutetiere erheblich.
Wenn man sich aber dafür entscheidet dann muss das professionell und effektiv geschehen. Solides Handwerk eben.
Zum anderen bringt die Bejagung aber zumindest einen zeitlich begrenzten Effekt.
[...]Aber das gehört nun wirklich nicht hierher.
Rückzugsräume, wie Brachflächen, Gräben, Hecken, etc. werden gnadenlos ausgemerzt...........
Also wenn ich mir die Jagdstrecken hier https://www.jagdverband.de/node/3304 ein mal ansehe, kommt mir das Argument mit dem Schutz von Hase & Co doch eher scheinheilig vor!! Warum werden denn fast 240.000 Hasen geschossen, wo man sie doch vor dem bösen Fuchs schützen muss? Und 8.500 Rebhühner, die ja auch so schützenswert sind? Zudem finde ich, die Methoden, die die selbsternannten "Naturschützer" so anwenden (ich sag da nur Fallenjagd http://bit.ly/2gw8aO3), irgenwie unvereinbar ethischen Grundsätzen. Ganz zu schweigen von der Baujagd, wo man die Tiere mit Hunden in die Enge treibt und am anderen Ende vom freigelegten Bau wartet und nur noch abdrückt. http://bit.ly/2giRP1D
Na ja, hier von Handwerk zu reden... geht gar nicht!!
Ich kenne mittlerweile eine ganze Reihe solcher "Handwerker", die gerne auch mal nach Polen reisen, um dort "handzuwerken" - und in einem speziellen Fall sogar nach Afrika, um dort die Bestände zu regulieren, sehr großkalibrig übrigens.
Zu vorgerückter Stunde und unter dem Mantel der Verschwiegenheit hat sich einer dieser Lodenmäntel einmal offenbart und gestanden, dass ihm die Viecher scheißegal sind, hauptsache es knallt und sie fallen um.
................Im Idealfall kann die Trophäenjagd gegen Cash zur Erhaltung der Wildbestände in Afrika beitragen................
eine solche Aussage dient allenfalls als Rechtfertigung fürs töten zum Spaß und um sich etwas schön zu reden. Offensichtlich scheinst Du nicht über die aktuellen Tierbestände in Afrika informiert zu sein. Selbst in den Schutzgebieten sind die Wildtiere nicht sicher vor Wilderei und Spaßjäger. Nenne mir nur ein einziges Wildtier dass nicht stark gefärdet ist und die Bestände nicht ständig weniger werden.
Sorry, ich habe für die Jagt noch nie Verständniss gehabt und Du wirst mich auch nicht von einer Sinnhaftigkeit überzeugen können.
der Kadaver war laut Aussage der ehemaligen Nachbarn, die ihn gefunden haben, unversehrt.
und noch ein letztes
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