NF-Rezension Meike Fischer. Der Rote Faden

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AnjaC

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Im Vorwort erklärt die Autorin den Beweggrund für das Schreiben dieses Buches. Aufgrund ihres Fachwissens und ihrer Erfahrung fiel ihr auf, dass es bei Bildersammlungen und Ausstellungen oft am konzeptionellen Zusammenhang, eben dem „Roten Faden“, fehlt. Meike Fischer möchte aufzeigen, welche Vorteile ein über- und durchdachtes Konzept mit sich bringt.

Im Inhaltsverzeichnis stellt sie in 9 Kapiteln wichtige Themen, die zum Erlernen und Gestalten von Sammlungen nötig sind, vor. Dabei wird der Bereich der Präsentation und die Gestaltung von Fotobüchern nicht ausgespart. Die Kapitel sind in mehrere Unterkapitel thematisch gegliedert. So kann man einen Themenpunkt, den man nachlesen will, schnell wieder finden.

Von Anfang an beschreibt die Autorin die Vorgehensweise, die sie selbst anwendet, um Fotoprojekte zu realisieren. Sie erläutert, dass oft schon aus dem vorhandenen Bildarchiv Fotoprojekte durch entsprechende Bildauswahl verwirklicht werden können. Man muss aber erst mal den „Roten Faden“ erkennen, um aus Einzelbildern ein Projekt entwickeln zu können.

Genau hier setzt Meike Fischer an und erklärt dem Interessierten, wie er an solch eine Aufgabe herangehen kann/muss. Es wird der Unterschied zwischen Fotogeschichten, Essays, Reportagen oder Dokumentationen vermittelt. Die Autorin beschreibt die unterschiedlichen Arten, wie sich auch komplexe Themen realisieren lassen. Durch z.T. persönliche Beispiele gibt sie Hilfestellung beim Erarbeiten solcher Projekte. Ein wichtiges Kapitel für die Autorin und den Leser stellt mMn die Zusammenstellung und Bearbeitung des Bildmaterials dar. Hier wird erläutert, wie wichtig die richtige Auswahl, auch mengenmäßig, für den Erfolg des Projekts ist.

Sehr gut haben mir die Kapitel über mögliche Präsentationen und Gestaltung von Fotobüchern gefallen, zeigte es mir doch, dass meine Vorgehenseise zur Erstellung von Fotobüchern nicht ganz verkehrt ist. Dennoch habe ich im Buch manchen Tipp kennen und schätzen gelernt.
In Übungen kann man an verschiedenen Aufgaben das Gelesene in praktischen Übungen umsetzen. Was mir nicht so gefällt: Übungen werden fast durchweg in Gruppen oder Teams durchgeführt. Das ist für Personen, die keinem Fotoclub oder einer Interessengruppe angehören, nur schwer umzusetzen. Mir wären einige Beispiele mit festen Vorgaben, die man alleine umsetzen kann, lieber.

Das Buch ist in einem gut lesbaren Stil geschrieben und es wird einem nicht langweilig beim Lesen. Aufgelockert wird das Buch durch zahlreiche Bilder, die anfangs mit den wichtigsten EXIF-Daten versehen sind.

Fazit Ein Buch, das für viele ambitionierte Fotobegeisterte interessant und lesenswert ist. Ob es das für Anfänger, die gerne Bilder machen auch ist, denke ich eher nicht, hat es doch mit der Fotografie nur indirekt zu tun. Wer sich jedoch ernsthaft mit der Fotografie und deren Präsentationsmöglichkeiten beschäftigt, kommt um dieses Fachbuch kaum herum. Das Buch umfasst 232 Seiten und kann zum Preis von 34,90 Euro erworben werden.

Die Daten
Meike Fischer. Der Rote Faden. Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen
erschien am 20. August 2015 im dpunkt.verlag. 232 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband
ISBN: 978-3-86490-205-5
Preis: Buch 34,90 Euro (D) / 35,90 Euro (A)| E-Book 27,99 Euro
Hier gibt es verschiedene >> Leseproben.

Rezension: Dieter Schuhmann
Bewertung:
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ISBN: 3864902053

 
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Nur mal so gefragt: ist das einfach die kopierte Rezension von der amazon-Seite? Würde für mich sehr wenig Sinn machen ...
 
Kommentar
Hallo Stefan,

jetzt musste ich grinsen, verzeih ;)

Nur mal so gefragt: ist das einfach die kopierte Rezension von der amazon-Seite? Würde für mich sehr wenig Sinn machen ...

Andersherum macht es aber Sinn: unsere Rezensenten stellen ihre Rezensionen immer auch bei Amazon ein, was für die Verlage sehr hilfreich ist. Also ist die Rezension bei Amazon die Kopie :)
 
Kommentar
Alles verziehen;)

Ist mir bei den anderen Rezensionen nur noch nie aufgefallen.
Trotzdem lese ich lieber die Rezensionen der Bücher, die von den NFF-Mitglieder kommen. Deren Urteil kann ich irgendwie besser einschätzen, weil ich bei vielen die Art zu fotografieren und zu berichten kenne. Schade, dass dann "unsere Rezensenten" nicht hier vertreten sind. Aber passt schon.
 
Kommentar
Ich glaube, wir missverstehen uns. Natürlich liest Du hier im NF-F, in der Bild-Akademie und im Buchbewertungstool die Rezensionen unserer Community-Mitglieder. Zusätzlich findest Du sie dann auch bei Amazon, unter vielen anderen halt eben. Dort kannst Du natürlich nicht mehr unterscheiden, ob sie aus der Community kommen oder nicht. Deswegen machen wir das ja so, dass sie hier zuerst veröffentlicht werden.

Wenn ich die Buchbesprechungen stellvertretend für einen Rezensenten einstelle, dann kommt sie trotzdem von einem Community-Mitglied. Es ist vielleicht nur eines, das mehr im Club unterwegs ist als hier, so wie in diesem Falle Dieter, oder dem es aus Zeitgründen lieber ist, wenn ich den Text einstelle, weil ich das sowieso auch in der Bild-Akademie etc. mache.

In dem Zusammenhang muss ich "meinem" 14-köpfigen Rezensententeam echt mal ein großes Kompliment machen. Die lesen und wühlen sich intensiv durch die Publikationen und schreiben richtig gute Besprechungen! :up: Anderswo habe ich das noch nicht in der Güte und Ausprägung gefunden. Macht echt Spaß! :)
 
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