Ups, sind doch ein paar Kommentare zusammengekommen.
Irgendwie hat jeder von Euch etwas gesagt, was ich auch unterschreiben kann.
Eine Computer-Pseudo-Illustration kann hoffentlich nicht die Qualität einer echten Zeichnung erreichen. Da hat Luckyshot absolut recht, auch wenn es sicher gerade in Büchern reichlich wenig qualifizierte Illustrationen gab.
Über Michaels Kommentar habe ich mich natürlich besonders gefreut, er macht anerkannt klasse Bilder und ich habe ehrlich gesagt hier mit dem totalen Verriß gerechnet.
Sven, der die Entzerrung ansprach, hat nicht unrecht, ich denke darüber nach.
Eigentlich wollte ich durch die beibehaltene Weitwinkelverzerrung, die ja nichts mit der natürlichen Verzerrung des menschlichen Auges gemein hat, ein ehrliches Bild zeigen, dem man ruhig ansehen kann, dass dahinter keine zeichnerische Leistung steckt.
Was bleibt nun noch als Selbsterkenntnis:
Nach längerem Nachdenken komme ich zu dem Schluß, dass es speziell in mir - mit meiner früheren Leidenschaft als Bücherwurm, jetzt übrigens nur noch per ebook unterwegs - , total nostalgische Erinnerungen meiner Jugend und Kindheit weckt.
Nur deshalb hat es mich, glaube ich, angesprochen, denn objektiv hat Luckyshot wohl doch recht.
Aber dennoch, diese Pseudoillustration, die vollkommen (foto)graphisch unrealistisch daherkommt, öffnet durch diese Abstraktion von der Wirklichkeit den Weg für Gefühle, Erinnerungen, Phantasie etc.
Nur aus diesem sehr sehr subjektiven, vielleicht auch egoistischem Beweggrund(?), spricht es etwas in mir an, was ich sonst nur bei bestimmter Musik erlebe.
Weiß nicht, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe, so dass jeder der das Gefühl kennt, weiss was ich meine?
Danke für alle Kommentare.
Martin