Matrixmessung D90

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usb

NF Mitglied
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Hallo, ich komm aus dem analogen Lager (f801s, f90x, f80). Überleg mir schon seit längerer Zeit mit eine DSLR anzuschaffen. Grundsätzlich würde mir eine D80 voll genügen, hab aber nicht nur in Eurem Forum über die Überbelichtung der D80 gelesen sondern die D80 auch ausprobieren können. Die Überbelichtung bei Matrixmessung war für mich -im Gegensatz zu den analogen Nikons- erschreckend, sodass ich schweren Herzens zum Schluß gekommen bin, meinen Einstieg noch zu verschieben.
Soweit, so gut: nunmehr scheint mit der D90 die nächste Gelegenheit gekommen zu sein, den Einstieg zu wagen. Freu mich schon auf Eure Erfahrungsberichte hinsichtlich der "überarbeiteten" Matrixmessung und hoffentliche "Nichtfehlbelichtungen"

lg usb
 
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Ich glaube nicht dass sich da viel ändern wird.
In 90% der Fälle wo auch die D80 Probleme hat haben das alle anderen Nikon-DSLRs auch.
Die Matrixmessung arbeitet bei allen Kameras sehr ähnlich. Die kleineren Modelle belichten grundsätzlich alle etwas heller und gewichten das aktive Fokusmessfeld stärker. Aber die Charakteristik ist bei allen sehr ähnlich.
 
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Na toll, danke für die Info! Und ich hab gedacht, dass diese Überbelichtung ein spezielles Belichtungsproblem der D80 sei. Wie sieht das dann in der Praxis aus? Bin ich somit gezwungen, generell fast eine Blende ins Minus zu korrigieren? Oder zweite Variante: nach jeder Aufnahme nachkorrigieren bzw. Belichtungsreihen zu machen? Das kann aus meiner Sicht ja auch nicht die Dauerlösung sein.
 
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Hallo,

die leichte Unterbelichtung hat auch Ihre Vorteile, denn oft sind in den Schatten noch zeichnungen während Überbelichtungen generell verloren sind.

Wenn man nicht viel nachbearbeiten will kann man z.B. Aktives D-Lighting einschalten und hat dann sehr gute belichtete Bilder (jedenfalls bei der D300).

Aber auch generell über.-/unterbelichten ist doch kein Thema da dieses sich doch recht leicht einstellen lässt.

Gruss

Patrick
 
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Also, ich schließe mich mal Michel an.
Früher hatte die D70 Probleme mit einer generellen Unterbelichtung und die D80 tendiert eben zur Überbelichtung. Eine generelle Nutzung der Matrixmessung ist ja nun auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wieviele Motive erfordern eine mittenbetonte oder gar eine Spotmessung?

Da ist schon ein bisschen Experimentieren angesagt. Letztendlich schadet eine geringe Korrektur nach unten nichts. Es ist ja bekannt, dass ein unterbelichtetes Motiv eher korrigierbar ist, als ein überbelichtetes Bild. Insofern schadet dies nicht.
Und wenn man bei der D90 auf Besserung spekuliert, bleibt es momentan lediglich eine Spekulation.
 
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Hallo ppwill und wolfer,

wie ppwill richtig erkannt hat, habe ich nicht vor, großartig nachzubearbeiten. Somit ist vorab jpeg für mich Favorit. (Ich kann aber nicht eidesstattlich erklären, dass ich gegen den "Virus RAW" resistent bin---vorab möchte ich zumindest nicht am PC mehr Zeit als hinter der Kamera verbringen).Etwas Unterbelichten in evtl. Kombination mit D-Lighting klingt recht annehmbar

Wolfer:Geb dir bzgl. Spotmessung und Mittenbetont durchaus recht, bin aber noch immer der Meinung bzw. auch von analog her gewohnt, dass mich meine Matrixmessung im Regelfall nicht im Stich läßt. Ich denke, kann man auch bei heutigen DSLR erwarten, dass die Mehrfeldmessung ordentlich arbeitet. Bin vielleicht auch verwöhnt von meinen analogen Kameras---aber wer gibt sich schon mit Rückstand zufrieden, zumal sich die Hersteller bzgl. ihrer Preispolitik und auch kurzfristigen Produktpolitik auch nicht lumpen lassen.

lg andreas
 
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Du hast analog sicher keine Dias gemacht?

Bei Farbnegativen ist der Dynamikumfang deutlich größer und deswegen die 100% genaue Belichtung gar nicht so wichtig. Fehler hat das Labor automatisch ausgeglichen.
 
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Der Vorteil bei Digicams ist natürlich die direkte Kontrolle, sodass Du z. B. bei einer Überbelichtung direkt runterregeln kannst.
Im Übrigen erzielst Du mit der D80 bei gefühlten 80-90 % mit der Matrixmessung korrekte Ergebnisse bei, sagen wir mal, normalen Kontrastverhältnissen. Bei Extremfällen wirst Du mit jeder Kamera Probleme haben.
 
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Die Kamera ist noch nicht einmal auf dem Markt und es werden schon ihre Belichtungsprobleme diskutiert!

Cool!
 
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Genau so ist es---Farbfilm hat mehr Spielraum und verzeiht natürlich auch mehr als Dia---Wie schon vorhin angeführt, möchte ich im Bereich jpeg bleiben----sowenig wie möglich nachbearbeiten ...

Grüße Andreas
 
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Ich selber hab die gleiche Erfahrung mit der D80 gemacht. Leider scheinen das alle Nikons zu haben, die seit der D80 rausgekommen sind.

Daher ist in deinem Fall vielleicht jetzt ein bisschen Eile (im Sinn von nicht mehr 3 Monate überlegen) angesagt. Die D200 und die S5 Pro wird es nicht mehr lange geben. Der Preis ist im Moment gut - teilweise knapp unter den Angeboten für eine D90.

Ich hab seit 2 Wochen die S5 Pro, sie misst die Belichtung wie eine analoge Nikon (schön Rücksicht auf die Lichter nehmen, generell eher knapp belichtet).

Grüsse,
Sebastian
 
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Du hast analog sicher keine Dias gemacht?

Bei Farbnegativen ist der Dynamikumfang deutlich größer und deswegen die 100% genaue Belichtung gar nicht so wichtig. Fehler hat das Labor automatisch ausgeglichen.

Ich hab bisher mit der F4 noch kaum ein Dia mit ausgefressenen Lichtern erzeugt, dafür schon mal 'ne Unterbelichtung (was aber oft noch geht, zumindest mit einem Scan kann man's retten, wenn der Motivkontrast nicht zu hoch war). Auch mit der F80 nicht. Beide waren vom hersteller so programmiert, dass die Matrixmessung eher Rücksicht auf die Lichter nahm, halt evtl mit sehr dunkelm Bild in den Schatten, wenn der Kontrast zu gross war.

Die älteren Nikon DSLR müssen da wohl ähnlich gewesen sein, die D80 ist es nicht mehr. Ich kann aber bestätigen,d ass die S5 Pro genau so ist, wie es F4 und F80 sind. Ausserdem gibt es eh nichts besseres, wenn man nicht RAW bearbeiten will.
 
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Die S5 hat auch schon länger in meinen Überlegungen eine wichtige Rolle gespielt---wird jetzt aufgrund der "Unzulänglichkeiten" der Nikons ab D80 nun wirklich wieder ein Thema. Bin völlig deiner Meinung, dass Neugeräte wahrscheinlich nur mehr heuer zu haben sein werden.
Hab da auch noch Zeit, die Nikon d90 zu recherchieren und vielleicht auch auszuprobieren.

Gruss
Andreas
 
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Hi,
also nach den technischen Daten auf der Nikon Momepage hat die D90 aktives D-Lighting!:up:

Grüße Oliver!:hallo:
 
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als D80 User kenne ich dieses "überbelichten" bei der Matrixmessung auch irgendwie, hat nun ein schon D90 Besitzer der dieses verhalten der D80 kennt, nun schon Erkentnisse wie es bei der D90 diesbezüglich aussieht ?
würde mich sehr interessieren !!

Danke !
Jo
 
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Habe seit 1 Woche die D90 im Einsatz.
Vorher die D80 seit 1 Jahr.
Die generelle Überbelichtung ist behoben.
Im RAW-Modus, P-Automatik, sind keine überbelichteten Bilder mehr feststellbar.
 
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Hi,
ich versteh das Gejammer nicht. Die etwas zickige Matrixmessung der D80 ist kein Problem, man muss sie nur ein wenig kennen. Es gibt ca. 20 Threads in denen beschrieben ist, dass man bei sehr hellen Zonen in ansonsten dunkler Umgebung das Histogramm anschauen muss. Das sagt bei der D80 dann meist, dass man -0,7 einstellen sollte. Draussen bei Sonne oder Gegenlicht sind typische Situationen, die man erkennt und quasi automatisch korrigiert.
Wer die besseren Schlechtlicht-Eigenschaften des neuen Sensors und die Gimmicks der D90 bzw. Geschwindigkeit der D300 nicht braucht und knapp bei Kasse ist, bekommt mit der D80 eine unschlagbar billige und rundherum brauchbare Kamera, die er vermutlich bei späterem Aufstieg noch nichtmal verkauft, weil ein Zweitgehäuse generell gut ist. so seh ich das... Johannes (mit D80+D300 abwechselnd im Einsatz)
 
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