Masai Mara in the Green Season

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Auch für die Kronenkraniche ist die Green Season die Zeit des Überflusses, es wimmelt von Insekten, Heuschrecken, kleinen Reptilien und Grassamen.

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Im Juni erreicht in der Regel die Spitze der großen Migration die Masai Mara. Das war auch in diesem Jahr so, obwohl ein großer Teil der Gnus immer noch im Süden der Serengeti war. Diese außergewöhnliche Situation ist durch die lang anhaltenden Regenfälle in der Ndutu Region entstanden. Es gab für die Herden keine Veranlassung weiter zu ziehen, da im Süden immer noch genügend Gras nachwuchs.

Der aktuelle Migrationsfortschritt kann hier live mit verfolgt werden: www.discoverafrica.com/herdtracker


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#61 Dank dem Herdtracker waren wir täglich über die Wanderungen informiert und konnten unsere Game Drives darauf abstimmen.

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Das Sand River Camp liegt am gleichnamigen Fluss, der die Grenze zu Tansania bildet. Die Gnus und Zebras überqueren diesen Fluss und erreichen die Masai Mara. Der Sand River ist mehrere Monat im Jahr ausgetrocknet und bietet somit keinen optimalen Lebensraum für die großen Nilkrokodile. Das nur knietiefe Wasser, das flache Ufer und die Abwesenheit der Krokodile macht es den Herden einfach, diesen Fluss zu durchqueren. Es kommt selten Panik auf und damit gibt es auch keine spektakulären Bilder wie bei einem Mara Crossing.

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An einem späten Nachmittag entschieden wir, die Gnus nicht mehr länger zu beobachten und die beiden Löwen auf Hochzeitsreise wieder zu besuchen. Sie waren immer noch an derselben Stelle und unermüdlich aktiv. Wenn die Löwin genug hatte von ihrem Liebhaber, ist sie auf den Baum geklettert und hat dort geschlafen. Der König der Savanne ist zu schwer, um auf einen Baum zu steigen. Also hat er geduldig unter dem Baum gewartet.

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An diesem Abend waren zwei Löwinnen auf dem Baum. Ein zweiter männlicher Löwe tauchte um 18:00 Uhr plötzlich hoch oben auf dem Felsen auf und hat einer der Damen schöne Augen gemacht.

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#66 Die ist sofort auf ihn abgefahren, vom Baum runtergeklettert und in seine Richtung gerannt.


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Danke Stefan, Träume sind dazu da, um sie zu realisieren.
Viel Spaß beim Planen Deiner Afrika-Safari :)

Herzliche Grüße

Herbert

Das haben wir zum Glück auch schon getan. Wieviele Leute sagen, ach das können wir auch später noch mache und schwups ist es zu spät!
Doch wir haben uns aktuell auf ein anderes Abenteuer eingelassen, so dass der nächste Afrika Urlaub erstmal ein paar Jahr warten muss.
So lange erfreue ich mich an den tollen Berichten hier, wie aktuell deiner! :up:
Ach und meine Frau ist übrigens auch ganz begeistert!
 
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Ein toller Bericht mit erstklassigen Bildern, Herbert!!!

Danke fürs Mitnehmen :) und Schmackhaftmachen :motz: ;)
 
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Danke nochmal für die Infos... ein klasse Bericht.. der sofort Fernweh weckt.

Danke auch wegen der Temperaturinfos.. ich hätte nicht gedacht.. dass es soo (kalt = angenehm) sein kann dort.
Von daher werde ich nochmal intensiv mit meiner Frau sprechen.. so für Sommer 2016 oder 2017 :hehe:
 
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Die Schätzungen über die Anzahl der Nashörner in der Masai Mara liegen weit auseinander. Ich gehe davon aus, dass noch ca. 20 bis 40 Spitzmaulnashörner dort leben. Auf jeden Fall sind es nicht mehr viele, das merkt man vor allem am Verhalten der anderen Tiere, wenn ein Nashorn auftaucht. Es machte den Eindruck, als ob sie nicht wissen, was das ist mit dem komischen Horn auf der Nase. Will es uns fressen, oder ist es ungefährlich?


#74 Dieses Tier war sehr scheu und es brauchte den 2.0 Konverter am 600mm Objektiv für ein formatfüllendes Bild.

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#76 Diese Mutter und ihre fast erwachsene Tochter ergriffen sofort die Flucht, als wir uns näherten.

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#77 Eine Herde von mehreren hundert Büffeln zog schnurgerade durch die Mara, direkt auf einen kleinen Fluss zu.

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Obwohl es auf dieser Seite genügend frisches Gras gab, wollte die Herde über den Fluss. Das Ufer war sehr steil und für die vielen Kälber ein angsteinflößendes Abenteuer. Teilweise überquerten die Mütter den Fluss ohne ihre Kälber und realisierten erst auf der anderen Seite, dass ihr Kind fehlte. Einige kehrten wieder zurück, aber nicht jedes Kalb hat seine Mutter wieder gefunden.


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#81 Herzzerreissende Schreie der Kälber

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Die Geschichte von Malaika, eine Geparden Mutter in der Masai Mara

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wir suchten nach Malaika, eine bekannte Geparden Mutter mit ihren vier Jungen, die ca. 14 Monate alt sind. Um 11:00 Uhr fanden wir die Familie in der Nähe des Double Crossing. Es war heiss und die Cheetahs genossen den Schatten eines Baumes. Es passierte lange nichts und wir fuhren zurück ins Camp.


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Donnerstag, 11. Juni 2015

Start um 06:00 Uhr, unsere Mission: die Geparden Familie wieder finden. Francis fuhr mit uns zum Baum, wo wir sie gestern verlassen hatten. Wir fuhren ca. eine Stunde herum, fanden sie aber nicht. Francis bekam einen Funkspruch, dass ein anderes Auto die Cheetahs gesichtet habe.

Als wir dieses Auto erreichten, waren Malaika und zwei ihrer Jungen auf dem Dach des Autos. Malaika ist berühmt dafür, dass sie die Autos als Ausguck benutzt. Sie ist durch verschiedene Dokumentarfilmer und Profifotografen an die Nähe der Menschen gewohnt. Einige der Fotografen waren fast Tag und Nacht bei ihr und dadurch hat sie die Scheu vor Menschen verloren. Die Jungen lernen alles von ihrer Mutter: Jagen, Verstecken, Unterscheiden ob gefährlich/harmlos, usw. Somit verhalten sich auch die jungen Geparde völlig unbekümmert, wenn sich ein Auto nähert und nutzen es sofort als Aussichtspunkt. Das Auto ersetzt quasi den Termitenhügel, auf den sie normalerweise sitzen, um nach Futter Ausschau zu halten.


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