Komm Alte (vorn), lass uns schonmal ein bißchen balzen, bis das Eis soweit ist, dauert es noch mindestens vier Wochen...
Foto RK auf dem Gang übers Eis am Schackleton Eisschelf. Die fertig gemauserten Pinguine warten schon...
Skua, ein Paar "bewirtschaftet" etwa 1.-2.000 Adelie Paare in ihrem Territorium hat man auf der antarktischen Halbinsel festgestellt. Die Skuas brauchen sich bloß bei den Pinguinküken zu bedienen, um ihr eigenes Junges (max. 2-3) großzufüttern. Die Adelies auf Zolotov Island, nahe der Station Davis, sind noch am Mausern. Foto: AK
da muß ich jetzt einiges nachliefern, es war einfach keine Zeit Bilder zu posten...
Die Zeit wurde gebraucht um Neue zu machen
heute Morgen 5:25 vor Sonnenaufgang
Vielleicht hier auch ein kleines "making of" vom Zodiac aus habe ich meist 2 Kameras im Einsatz: eine mit 4/24-120 VR im Lowe Bumbag, eine zweite mit 500PF in einem Dry-Bag. Wenn's ganz ruhiges Wetter ist auch den Rucksack Lowe 300AW mit zusätzlich noch dem 4/70-200 VR, da paßt denn auch noch die Fuji mit XF 2/18 rein. Für den Rucksack habe ich in einer Außentasche einen großen blauen Müllsack als Wetterschutz. Wenn man 2h unterwegs ist, kann das Wetter stark umschlagen und man wird u.U. drissnass. Meine Klamotten halten das aus: Gummistiefel, HH Latzhose und ein übergroßer Parka halten mich immer trocken. Wenns ganz miese kommt und sehr kalt ist, habe ich auch noch Handschuhe (Leder mit Merinowolle gefüttert und wasserdichte Überhandschuhe wie Kajakfahrer sie benutzen). Viele Gäste sind da aber weniger gut vorbereitet und ihre Kameras werden nass. Wenn ich wegpacke, ernte ich erstmal mitleidiges Lächeln, "ist doch alles wasserdicht", höre ich da, später auf dem Schiff ist dann diese Ausrüstung abgesoffen. Ich packe dann deren Equipment nach äußerer Reinigung in eine Tüte mit Silicagel (hat die technische Abt. auf dem Schiff) und wir hoffen das Beste... Foto: Renate Kostrzewa
Eine zweite Möglichkeit war die erhöhte Sonneneinstrahlung via "Ozonloch", die zu Augenreizungen führte, die mit starkem Tränenfluß verbunden ist. "Das ist aber schon 20 Jahre her", so meine liebe Frau Renate
Und noch einer: Graukopfalbatros (Thalassarche chrysostoma) gilt als einer der schnellsten Vögel im horizontalen Flug und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 127 km/h. Diese bemerkenswerte Geschwindigkeit wurde durch Satellitentracking während eines Sturms über der Antarktis aufgezeichnet, wobei die Vögel diese Geschwindigkeit über acht Stunden hielten.
Den hab ich beim Fotografieren zunächst für einen weiteren Molly gehalten und erst am PC gesehen, was für ein Glück ich da hatte...
Hier zum Vergleich ein Schwarzbrauenalbatros:
So, das ist das letzte Foto. Jetzt kommt bis Kapstadt nur noch leeres Meer. In Kapstadt hoffentlich Brillenpinguine, die einzige Art, die wir "wildlife" noch nicht gesehen haben...
Nein, doch nicht das allerletzte Foto, hier kommt noch was: Wasser und Luft ca. 20°C, 700 Seemeilen vor Kapstadt, Kurs NW:
Grindwale, zwei große Schulen:
leicht erkennbar an der Rückenfinne und dem runden Kopf. Die Weibchen haben ihre Kleinen in die Mitte genommen und schwimmen schnell...
und hier der Grund dafür - Flucht vor mehreren Orcas, die es auf die Kleinen abgesehen haben:
nicht 100% scharf, aber drauf Und, herzlichen Dank für Euer Interesse und die vielen Likes und Kommentare zu meiner kleinen Serie!
Unsere letzte Station ist Boulder Beach in Simons Town bei Kapstadt. Hier wollen wir unsere letzte Pinguinart, den Brillenpinguin (African Penguin), wildlife sehen. Und jetzt haben wir alle 17 durch. Die sind derzeit am Brüten, der hier hat 2 Eier.