Makrofotografie ausprobieren?

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Juttie

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Hallöchen Foris

Ich besitze seit kurzer Zeit eine Nikon D40 und knipse alles was mir vor die Linse kommt mit dem 18-55mm und dem 55-200mm
Nur im Makrobereich wäre es schön, doch noch etwas näher ran zu kommen.
Nur wie?
Retroadapter funktioniert da wrsl eher nicht?
Nahlinse? Quali schlecht? Bzw wie würde das dann auf meinen Objektiven funktionieren, d.h wie nah müsste ich dann an das Objekt ran? (Zu nah ist ja auch nicht gut, fotografiert man beispielsweise Insekten)
Oder ein (ur)altes Macroobjektiv kaufen? Verändert sich dann aber nicht der Brennweitenbereich? (Manuelles Fokussieren macht mir übrigens nichts)

Ich wäre für Tipps wirklich dankbar.
Zu teuer sollten sie allerdings nicht sein. Ich will wirklich nur mal ausprobieren, gefällt mir der 'Spass' dann kann man mal über weitere Anschafffungen nachdenken. (Ich armer Schüler :):D)

lg
Julia
 
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Ich besitze seit kurzer Zeit eine Nikon D40 und knipse alles was mir vor die Linse kommt mit dem 18-55mm und dem 55-200mm
Nur im Makrobereich wäre es schön, doch noch etwas näher ran zu kommen.
Nur wie?

Hallo Julia,

Nahlinsen werden oft verteufelt - ich finde, man kann damit doch recht gute Ergebnisse erzielen.
wenn ich dazu auf meinen Beitrag unter
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=63752
verweisen darf: mit dem 18-55 kann man ähnliche Bilder mit Nahlinse (hier eine Nr.3) machen, wie ich sie dort gezeigt habe. Am 55-200er habe ich auch schon mit der Nahlinse probiert, dort waren die Ergebnisse aber unbrauchbar (evtl. wäre da eine schwächere Nahlinse geeigneter).

Bei http://www.heliopan.de/produkte/nahlinsen.shtml findet sich auch eine Tabelle mit der Wirkung der unterschiedlichen Linsenstärken auf die Einstellgrenze.

Von teureren Makro-Vorsatz-Achromaten würde ich abraten, lieber gleich ein richtiges Makroobjektiv.
 
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Hallo,

zum Einstieg in die MAkrowelt sind Nahlinsen garnicht so verkehrt.

Ich habe vor meinem 70-300 ab und an auch eine Canon 500D Nahlinse und bin mit den Ergebnissen gut zufrieden. Für die kürzerne Brennweiten <100 mm ist eher die Canon 250D geeignet. Leider gibt es beide nicht in Durchmesser 67, so daß man gezwungen ist einen Filteradapter einzusetzen.

Ich würde an deiner Stelle durchaus eine Nahlinse probieren, da dies die evtl. Fehlinvestition in ein echtes Makro verhindert reduziert.
Die Nahlinse bleibt dann eh, da leicht und klein, für das Makro zwischendurch in der Fototasche.
Der zweite Vorteil ist, daß du den Brennweitenbereich für deine Makros besser kennenlernst und auch Erfahrungen sammelst und so bei wirklichem Interesse auf Anhieb das richtige Makro kaufst.

Ich persönlich nutze an meiner D80 (an D40 nur manuell möglich) auch das Nikon 28-105 welches eine Makofunktion im Bereich von 50-105 hat. Der maximale Abbildungsmaßstab ist etwa 1:2. Daher hab ich mir das Held für die 250D Nahlinse gespart.

Auch die Linsen von Raynox genießen einen guten Ruf. Es lohnt auf jeden Fall sich diese auch anzuschauen. Diese kosten allerdings auch gleich eine Menge mehr Geld. Für eine Canon 500D zahlt man bei Filterdurchmesser 72 etwa 120 EUR incl. Versand.
 
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Hallo,

also ich mach z.Z. meine Makros mit Umkehrring und meinen alten MF-Objektiven (an der D80); ist zwar etwas mühsam, aber geht prima.
 
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Eine weitere Möglichkeit "Makro" auszuprobieren wäre das Voigländer AF 100/3.5. Gibt es baugleich auch von Soligor oder Cosina.
Für meine Makroversuche reichte es bislang. Ist ein richtiger Joghurtbecher, lärmt und hat an der D40 keinen AF. Aber im Makrobereich stört das wohl weniger. An der D70 betreibe ich das Objektiv auch manuell. 1:1 Abbildungen sind möglich, wenn der für das Objektiv passende Achromat dabei ist. In der Bucht ist erst vor kurzem ein Objektiv um die 60 Euro weggegangen.
Die Fliege in meiner Galerie ist mit diesem Objektiv entstanden.

Eine Canon 500D habe ich passend zum 70-200 VR.
Auch damit bin ich soweit zufrieden.
In der Kombination kann ich weiter von meinen "Objekten" weg sein.:)
 
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Hallo Julia,
Ratschläge sind gut, was tun besser!

Ich habe gerade mal in der alten Fotokiste nachgeschaut und zwei Minolta Vorsatzachromate Nr.1 und Nr.2 gefunden. Sie haben 55mm Filtergewinde und können mit Adapter 52-55mm mit deinen Objektiven verwendet werden. Da ich sie doppelt habe und eigentlich nicht mehr benötige könnte ich sie dir für jm2c abgeben.
Man kann sie auch zusammengeschraubt verwenden, das schaut auf die Schnelle dann so aus:




Wenn du daran interessiert bist, melde dich mal per PM
 
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Hallo zusammen! An dieses Thema kann ich mich gleich erfolgreich anhängen... :rolleyes:

Besitze die D40x ebenfalls mit oben genanntem Objektiv 18-55mm (von Nikon) und plane einen Einstieg in die Makrowelt.
Jetzt habe ich nach einigem Recherchieren die Möglichkeit der Retrostellung entdeckt, die Julia auch bereits erwähnt hat:
Warum funktioniert das mit diesem Objektiv nicht? Weil die Spannfeder automatisch beim Abmontieren des Objektivs die Blende wieder zufallen lässt? Oder ist eine Montage dieses Objektivs mit einem 52mm-Retroadapter nicht möglich?
Wäre nett, wenn ihr mir dazu ein paar Antworten geben könnt... :)
 
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........... genanntem Objektiv 18-55mm (von Nikon) ............................
Warum funktioniert das mit diesem Objektiv nicht? Weil die Spannfeder automatisch beim Abmontieren des Objektivs die Blende wieder zufallen lässt? ...........................

Es funktioniert nicht, weil das Objektiv keinen Blendenring hat.
Hierzu ein link:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=60442

Ich habe mir, um "Retro" auszuprobieren für 1 Euro ein 52er (Querschnitt) manuelles Objektiv mit Blendenring in der Bucht geholt. Adapterring fürs Nikonbajonett dazu und los.
641483152f3b9378.jpg
 
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hallo Julia,

was auch ganz gut geht sind Zwischenringe
gibt es für AF z.B. von Kenko = ca. 100,- Euro

oder für MF NoName im eBay ca. 20,- Euro

die Ergebnisse sind wirklich gut und eine Alternative zu Nahlinsen

die Nahlinsen sind der einfachste Weg zum "Erfolg"
sie sind nicht so schlecht wie ihr Ruf, wobei es auch hier erhebliche Unterschiede in der Quali gibt
 
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Es funktioniert nicht, weil das Objektiv keinen Blendenring hat.
Aber könnte man nicht damit leben, dass die Blende immer ganz geschlossen ist? bzw. ich hab probeweise das Objektiv andersherum an die Kamera gehalten (von Hand) und dann mit einem Finger die Blende über den Hebel reguliert, den auch die Kamera benutzt... :rolleyes:

Ließe sich das denn so nicht nutzen (auch, wenn es ein bisschen umständlich ist...) ?
 
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Aber könnte man nicht damit leben, dass die Blende immer ganz geschlossen ist? bzw. ich hab probeweise das Objektiv andersherum an die Kamera gehalten (von Hand) und dann mit einem Finger die Blende über den Hebel reguliert, den auch die Kamera benutzt... :rolleyes:

Ließe sich das denn so nicht nutzen (auch, wenn es ein bisschen umständlich ist...) ?

Kleine Bewegungen am Hebel ändern die Belichtung ziemlich stark. Dürfte also ein reines Zufallsprodukt sein, so ein korrekt belichtetes Bild zu kriegen.

Da es sich hier um eine D40 handelt (und ich spreche ausschliesslich nur von der D40!) sollte sogar ein Pre-Ai Objektiv ran gehn (manueller Fokus, belichtungsmessung geht nicht). Da gibt es Makroobjektive für sehr wenig Geld.

Hier im Forum wurde doch neulich erst untersucht, ob Pre Ai Objektive an die D40 gehn, ohne Ai Umbau zu machen. Ich mein, die Antwort war ein ja.

Grüsse,
Sebastian
 
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Danke erstmal für die schnellen Antworten! :) Vor allem der Link zum anderen Thread und ein bisschen Recherche haben mich schon erheblich weitergebracht.

Ich glaube, die Bastellösungen sind mir im Moment noch etwas zu heikel. Aber da ja bereits oben die Nahlinsen angesprochen wurden, die eine tatsächliche Alternative zu sein scheinen, fallen mir da wieder spontan ein paar Fragen ein:
1. Wenn ich mein Kit-Objektiv mit einer (oder mehreren?) Nahlinse(n) verwenden möchte, welche Dioptrie-Zahl ist denn da ideal?
2. Was für eine Auswirkung hat denn ein Dioptrie auf meine Naheinstellgrenze? Also wie verändert sich dann für mich der Abbildungsmaßstab?
3. Was bedeutet z.B. bei der Canon-Nahlinse die 250 bzw. 500? :frown1:
 
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Ich weiß jetzt zwar nicht was du für eine Budget hast, aber ich würde an deiner Stelle die Idee eines Makros nicht ganz verwerfen.
Wenn man sich die Preise für gute Linsen anschaut sind da auch mal schnell 150-200 Euros weg und da geht sich was gebrauchtes auf alle Fälle aus.
Ich habe mir zum Beispiel in der Bucht mit etwas Geduld (3 Wochen) ein Tamron 90mm/2.8 SP um 159 Euro erklickt. Es ist das Vorgängermodell zum aktuellen Di und daher nicht-Di. Ich konnte aber beim besten Willen keinen optischen Unterschied bei den Bildern erkennen (konnte das neue Modell mal testen). Die Abbildungsleistung ist großartig und inzwischen ist es fast mein Immerdrauf (womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte), da es neben dem Makro wegen der guten Lichtstärke und den sichelförmigen Blendenlamellen hervorrragend für Street- und Menschenfotografie geeignet ist. Das sollte man bei diesem Objektiven nicht gnaz außer acht lassen.
Und wenn du es nicht magst kriegst du es sicherlich für den selben Preis wieder los.

lg
tom
 
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