Makrofotografie - aber was sind die "Besten" Begleiter?

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Nik-Dig

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Hi Leute,

möchte mich intensiver mit der Makrofotografie beschäftigen. Da die Makrofotografie für mich etwas völlig "Neues" ist, stellen sich natürlich sehr viele Fragen. Z.B. Welches Stativ, welcher Kopf, welcher Einstellschlitten? usw.
Vorhanden sind:
Stativ: Manfrotto 055 ProB, Kopf Manfrotto 322 RC.
Einstellschlitten: Noch keiner
Objektive: Nikon 105, 2.8 VR und Sigma 150, 2.8
Blitzlicht: SB600 und SB800

Vielleicht könnt ihr mir ja noch wichtige Tipps geben, bevor man Geld wieder 2x in die Hand nehmen muß um zu einer vernünftigen Ausrüstung zu kommen.:rolleyes:

Liebe Grüße
Hans-Peter:hallo:
 
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Also vor allem bei der Stativ-Arbeit im Macrobereich
bin ich ja nach wie vor von dem 70-180 Micro-Zoom
begeistert.

Die Preise für das Teil sind in letzter Zeit von über 900
auf teilweise unter 700 gefallen.

Taugt auch als leichtes Telezoom für unterwegs, neigt aber zu CA's -
die aber mit NX wirklich gut behebar sind.
 
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Hallo Hans Peter,
da hast du doch schon auf Seiten der Objektive allerbeste Vorrausetzungen!
Lediglich der 322 RC ist nichts dafür. Ich verwende die gleichen Objektive,
aber mit einem Manfrotto Junior 410 Kopf. Der lässt sich millimetergenau verstellen, oder wenns schnell gehen soll , Sperre auf, einstellen, Sperre loslassen und gut is. Als Einstellschlitten nehme ich den Castel Q von Novoflex, weil ich unter der D200 die Kirk Platte habe. Manfrotto hat aber auch eine sehr gute Einstellschiene. Die brauchst du schon, weil man dann nicht ständig das Stativ umsetzen muss. Viel wichtiger ist aber, am Objektiv den Abbildungsmaßstab einzustellen und dann mit der Schiene die Schärfe.
Beim Blitz mußt du je nach Entfernung etwas probieren, weil man meist die Regelentfernung, bis zu der der Blitz arbeitet, unterschreitet. Ich benutze da den Sigma Ringblitz. Aber das muss ja nicht unbedingt sein.
 
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vc125 schrieb:
...Als Einstellschlitten nehme ich den Castel Q von Novoflex, weil ich unter der D200 die Kirk Platte habe. Manfrotto hat aber auch eine sehr gute Einstellschiene. Die brauchst du schon, weil man dann nicht ständig das Stativ umsetzen muss. Viel wichtiger ist aber, am Objektiv den Abbildungsmaßstab einzustellen und dann mit der Schiene die Schärfe.
Das ist sicher Geschmackssache. Wer nicht unbedingt mit einem ganz exakt vorgewählten Abbildungsmaßstab arbeiten muß, kommt auch ohne Einstellschlitten gut zurecht. Den letzten Rest an Fokussierung kann getrost das Objektiv übernehmen. In der freien Natur ist eine leichte Veränderung des Maßstabs nicht so wichtig wie bei Reproduktionen.

Gruß
Christian
 
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Hallo Hans-Peter,

Makrofotografie ist ja sehr vielschichtig. Hast Du ein besonderes Ziel vor Augen?

Zu Deiner Ausrüstung:
Das Sigma finde ich interessanter als das Nikkor, da dies über eine Stativschelle verfügt. Ich selber nutze das 200er Micro und ein 105er Micro für die Freihandmakros (bei mir eher selten).
Eventuell kommt es für Dich in Frage das Stativ umzubauen (weg von der Mittelsäule). Das hat den Vorteil, dass Du Stabilität gewinnst und noch tiefer runterkommst.
Ein Einstellschlitten ist sicher eine schöne Sache (ich selber nutze der Novoflex Calstel-L), ob Du den aber gleich am Anfang kaufen willst, musst Du selber wissen. Wenn Du Dich ernsthaft mit der Makrofotografie beschäftigen willst, wirst Du früher oder später einen haben ;)
Ich bin kein Freund vom Blitz, aber für Makrofotografie käme für mich nur eine Lösung wie Nikon Makroblitz-Kit R1C1 in Frage (Vorsicht teuer :heul: ).

Insgesamt ist aber Erfahrung und Übung viel wichtiger als die beste Ausrüstung, von daher erlaube ich mir noch Dir diesen Link zu posten: Klick
Probiere erst mal mit Deiner vorhandenen Ausrüstung Dich in die Makrofotografie einzuarbeiten, dann wirst Du schnell sehen was Dir noch fehlt (Winkelsucher, Faltreflektor, Fernauslöser......)
 
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Hallo Hans-Peter,

finde deine Ausrüstung schon ganz gut. Das Manfrotto 055 ProB benutze ich auch und bin sehr zufrieden damit. Beim Kopf würde ich etwas mehr investieren, da dieser sehr genau funktionieren sollte.

Über einen Einstellschlitten würde ich mir evtl. dann Gedanken machen wenn du alles blind beherrscht, die ersten guten Bilder geschossen...und vielleicht noch etwas "spezieller" werden möchtest.

Mit den Objektiven bist du bestens gerüstet...daran wird es wohl nicht scheitern.;)

Auf den Einsatz vom Blitz würde ich verzichten, der schadet mehr als er hilft.
Mit dem natürlichen Umgebungslicht (und evtl. einem Reflektor) werden die Ergebnisse unschlagbar.

Denke vielleicht mal über einen Winkelsucher mit 2facher Vergrösserung nach, da fällt es leichter den richtigen Schärfepunkt zu setzen.

MfG
Rico
 
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Hallo Hans-Peter,

ich sehe das wie Slayer und rate auch zu einem konsequenteren Stativkopf. Nützlich sind Modelle, die nicht nachsacken wenn man mit der Einstellerei endlich fertig ist. Die sind leider eher hochpreisig aber ohne einen Kopf von hoher Güte brauchst Du an Einstellschienen keinen Gedanken verschwenden. Die habe ich 'draußen' auch noch nie vermisst.

Absolut unabdingbar nützlich ist ein Winkelsucher! Die 2-fach Lupenfunktion des DR-6 ist bei mir allerdings eine reine Katastrophe und in meinen Augen verzichtbar.

Absolut nützlich ist auch ein Faltreflektor, idealerweise je ein transluzent-weißer (wie eine feine Gardine um direktes Licht weicher zu machen) sowie ein doppelseitiger Aufheller in Weiß/Silber.
Ein transluzenter "Gardinen"Reflektor sollte 60-80cm groß sein, beim Aufheller reicht 50-60cm aus.

Richtig eingesetzt machen Reflektoren aus Sonnenlicht eine Beleuchtung, mit der kein Blitz mithalten kann. Eignen sich nur nicht für jedes Motiv, aber ist ja Fotoalltagskummer...

Beste Grüße,
Thomas
 
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Hallo,

bei deiner Ausrüstung kannst du eigentlich losziehen und Bilder machen. Was dir fehlt oder nicht wirst du mit der Zeit schon merken.
Z.B. Winkelsucher, anderer Stativkopf, kleiner Diffusor, kleiner Reflektor, Ringblitz, Zangenbltz, Einstellschlitten und so weiter.

Bin schon auf die Bilder gespannt.

Gruss

Patrick
 
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Also meine "besten Begleiter" bei der Makrofotografie sind meistens Zecken, Bremsen und/oder Stechmücken...:D

Uli
 
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Hi
Das reicht für den Anfang. Ich würde noch ein Kabel für den Blitz dazunehmen, Winkelsucher und Zwischenringe oder eine Nahlinse. Statt Faltreflektoren nutze ich Folie aus dem Bastelladen. Im Tecklenborg-Verlag ist ein Heft über Makrofotgrafie erschienen, das ich sehr gut finde. Schau Dir das mal an.
Falls Du Dich entschließt, mehr die künstliche Beleuchtung zu nutzen: Ringblitze finde ich nicht so gelungen, die können das Bild 'platt' erscheinen lassen. Da würde ich eher bei Novoflex mal schauen. Mit zwei Leuchtquellen an unterschiedlichen Standpunkten bekommst Du mehr Plastizität in das Bild.

Ausserdem: Zwei mit Seil verbundene Wäscheklammern, um störenendes Gestrüpp temoporär aus dem Bild zu nehmen sowie eine Sprühflasche mit Wasser. Ich bin ein Spätaufsteher, da muß ich mir den fotogenen Tau anders besorgen ;)
 
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Hallo Hans-Peter,

bei mir sieht es im Moment so aus. Unterwegs habe ich aber häufig "nur" den Markins Kugelkopf drauf - der ist etwas weniger sperrig.
 
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Das wichtigste wurde ja schon gesagt. Winkelsucher, Kabelauslöser, solider Kugelkopf und Stativ das man möglichst in Bodennähe bringen kann usw.
Mit dem Blitzeinsatz in der Makrofotografie ist das so eine Sache und die Meinungen gehen da etwas auseinander. Ich habe früher mit 3 Blitzen experimentiert aber letztendlich gefallen mir die Makros mit reinem Sonnenlicht immer noch am besten. Schwarze Hintergründe, unnatürlich reflektierende Flügel usw. bei Insekten...gefällt mir persönlich nicht so.

Es gibt auch das ein oder andere Hilfsmittel, welches einem das Fotografieren im Makrobereich erleichtert. Dazu gehören Faltreflektoren, Makroschlitten, usw. Manchmal sind es die kleinen und oft gar nicht so teuren Hilfsmittel, die einem in der Praxis eine große Hilfe sind.
Zwei Beispiel: Der flexible Makroarm. Oft hat man ja das Problem, dass durch den Wind Verwackler enstehen. Mit dem Arm kann man die Blume,den Ast usw. fixieren, ohne dass man etwas beschädigt. Man kann auch den Faltreflektor von den Arm halten lassen. Kurz: Eine praktische dritte Hand, die mit einer kräftigen Klemme irgendwo am Stativ befestigt wird. Der Arm ist in Deutschland meines Wissens nach nicht zu bekommen, ich habe ihn im Ausland bestellt. Auf Wunsch kann ich gerne mal die Quelle rauskramen.

314741569bad069.jpg


Oder der Bohnensack:
3147138440f1390.jpg


Gruß
Heiko
 
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ulipl schrieb:
Also meine "besten Begleiter" bei der Makrofotografie sind meistens Zecken, Bremsen und/oder Stechmücken...:D

Uli

Scherzkeks - kann es sein, dass Du einen Clown gefrühstückt hast!:lachen: :lachen:

Liebe Grüße
Hans-Peter:hallo:
 
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