Makro Aufnahmen, aber welches Objektiv?

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Kobo

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Hallo zusammen,

Ich habe mir eine Nikon D40 mit einem Nikon AF-S DX Zoom 18-55 mm und einem Nikon AF-S DX Zoom 55-200 mm gekauft.

Ich würde aber sehr gerne einige Makroaufnahmen machen. Ich meine Damit Pflanzen(Blüten) und kleine Insekten.

Ich habe zb das Sigma 70-300/4-5,6 DG Marco N-AF gefunden und wollte fragen ob Ihr mir dieses empfehlen könnt oder was am besten (nicht zu teuer) für die D40 am besten ist.

AF wäre glaube Ich bei den Motiven nicht so wichtig, könnte man auch Manuel schöne Ergebnisse bekommen oder ist der AF bei Makroaufnahmen besser?

Ich würde mich sehr über einge Infos freuen.

Schön hier zu sein :up:

Gruß,
Jens
 
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Hallo,

mit Deinen Zooms bist du schon recht gut ausgestattet. Als Makro empfehle ich die das Tamron SP AF 90 mm DI Makro (unter 400 €) oder das Nikon Makro 105 mm. Ich bin mit dem Tamron sehr zufrieden. Als Festbrennweite 90 mm mit Crop Faktor also 135 mm kann man damit auch wunderbare Portrait Fotos schießen.
Die Linsen des Tamron kommen aber im Makrobereich nach vorne raus, was heute eigentlich nicht mehs Stand der Technik ist, die Abbildungsleistung hat mich aber überzeugt. Im Makro bereich ist AF nicht so wichtig, denn wenn das Makro vom AF durchgescannt wird, erschrickt ein kleines Insekt sicherlich und verschwindet. Blüten sind da tolleranter. Klar, 105mm sind im Makro bereicht besser als 90mm Brennweite, da der Abstand zum Objekt hier größer ausfällt. evtl. ist hier das von Dir vorgeschlagene Sigma besser. Denn, Tiere haben eine Fluchtdistanz und wenn hier das Makro eindringt, verschwinden sie wieder.
So, erstmal diese Antwort eines unerfahrenen Mitgliedes.

Gruß Olli
 
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Ich würde aber sehr gerne einige Makroaufnahmen machen. Ich meine Damit Pflanzen(Blüten) und kleine Insekten.

Ich habe zb das Sigma 70-300/4-5,6 DG Marco N-AF gefunden und wollte fragen ob Ihr mir dieses empfehlen könnt oder was am besten (nicht zu teuer) für die D40 am besten ist.

Hallo Jens,

als Makroobjektiv empfehle ich Dir eine entsprechende Festbrennweite, die auch den Namen Makro verdient. Das von Dir genannte Zoom bildet nur bis Maßstab 1:2 ab, außerdem soll es auch von der Abbildungsleistung nicht so dollle sein. Empfehlen würde ich das Sigma 105mm/2,8 EX DG MAKRO, hier wird Dir auch der Maßstab 1:1 geboten, für Insektenfotos hast Du auch einen vernünftigen Abstand. Bedenke, Insekten flüchten, wenn Du sie mit der Gegenlichtblende kitzelst. Neu kostet dieses Objektiv natürlich ein wenig mehr, als das Zoom, vielleicht kannst Du es günstig gebraucht erstehen. Bei der Gelegenheit, für Makros ist auch ein Winkelsucher zu empfehlen.

Herzliche Grüße
Peter :hallo:
 
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Hallo Jens,

die Frage nach einer geeigneten Makro-Ausrüstung ist mMn schwerer zu beantworten als alle anderen Ausrüstungsfragen.
Beispielsweise macht dieser freundliche Herr phantastisch gute Makros mit einem Sigma-Zoom, welches die meisten Forianer hier nicht mal mit der Gartenschaufel packen würden.
Allerdings haben Canoniere unsereins auch etwas voraus im Makrogeschäft: Canon hat ein günstigeres Auflagemaß als Nikon und an deren Camerabodys passt fast alles mit irgendwelchem Adapterzeugs.

Wie dem auch sei, gute Makros macht man nicht "im Vorbeigehen". Wenn Du keine Zeit/Lust auf innige Beschäftigung mit einem Makromotiv hast, spar Dir das Geld für Optik.
Mit dem 55-200 kommst Du ohne Hilfsmittel bis 1:4 als Abbildungsmaßstab. Beherrschst Du die schon so gut, daß dein Problem eher beim Objektivpark als beim Stativ oder den eigenen Fähigkeiten liegt?

Nein, ich will Dir nichts böses und erst recht nichts unterstellen. Ich will nicht, daß Du unnütz Geld ausgibst für eine Lösung, die womöglich nicht zum Problem passt. Wie zum Beispiel reinrassige Makroobjektive für Blümchenbilder, denn die zwingen zum Stativ oder es ist Geldverschwendung.

Keinen Bock auf Stativ aber schöne Makros foten wollen? Kein Problem, Nikon hat's und sonst keiner - das 105VR.

Ich liebe das Teil und bereue keinen Cent (aber das ist kein Anfängerobjektiv, weil es dann und wann unfreundliche Tücken zeigen kann und damit muß man umgehen können). Damit habe ich schon etliche "beeindruckende" Nahaufnahmen machen können, die mir ohne VR nicht möglich gewesen wären.

Ich fände es hilfreich und toll, wenn Du hier einige Beispielbilder einstellen würdest. Das gibt uns allen eine bessere Grundlage. Keine Angst, hier geht es um Ratschlag und nicht um Anschiß!

:hehe:, Thomas
 
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Dank eines Gesprächs mit Thomas beim Treffen am Kocks Loch in Mülheim, habe ich mich für das 105/2,8 VR von Nikon entschieden. Wegen dem VR.
Wenn es günstiger und ohne Stabilisator sein darf, kannst Du, so wie ich hier im NFF gelesen habe, mit anderen Herstellern (wie Tamron oder Sigma) nichts verkehrt machen.
Du solltest Dir nur überlegen, was Du damit machen willst, und Dir entsprechend die Brennweite aussuchen.
 
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Hallo,

bei Makros benötigt man nicht nur ein Objektiv mit dem man einen großen Abbildungsmaßstab erreicht sondern auch noch ein paar andere Dinge.
Erstmal das Objektiv sollte am besten einen Abbildungsmaßstab von 1:1 bieten damit man kleine Dinge auch möglichst groß abbilden kann, ferner sollte man es auch gut von Hand scharfstellen können da man im Nahbereich oft von Hand focussiert.
Die Brennweite des Objektives richtet sich in erster Linie nach dem Schwerpunkt der Makrofotografie, wenn man Insekten fotografieren möchte sollte man etwas mehr haben wenn man Produkte oder andere Dinge ablichtet reicht oft auch weniger. So würde ich Brennweiten ab 100mm für Insekten empfehlen z.B. 150mm wären sehr gut, wenn man aber auch in Räumen damit fotografieren will sollte man weniger brennweite nehmen da man sonst oft nicht genug Platz hat.

Ein 60mm Makro wäre z.b. für die meisten Dinge recht gut nur bei Insekten kommt man oft zu nahe, dafür kann man hiermit auch noch sehr gut Porträts machen.
Ein Objektiv mit ca. 100mm ist recht vielseitig bloss wenn man wenig Platz hat ist es oft zu lang.
Objektive ab 150mm sind sehr gut für Makros von Insekten/Kleintieren und sind auch noch ein sehr gutes Tele.

Nun zu den anderen Dingen, im Nahbereich ist es recht schwierig von Hand ruhig zu halten also sollte man über ein Stativ was sich schnell verstellen lässt nachdenken ob dieses ein Dreibein oder Einbeinstativ ist hängt von der Situation ab, ich habe deshalb beides. Hier merkt man auch recht schnell den Nachteil zu großer Brennweiten da sich diese noch schwerer aus der Hand heraus nutzen lassen.

Neben Objektiv und Stativ gibt es noch ein paar kleinere Dinge die einem Helfen können, ich nutze oft einen Winkelsucher (Nikon DR3 mit Adapter rund auf eckig) um in Bodennähe besser arbeiten zu können.
Ein kleiner Durchlichtreflektor/Diffusor (ca. 30cm) ist auch gut wenn man direktes Sonnenlicht mal abmildern will.
Ob man einen Makroblitz (Zangen.-/Ringblitz) benötigt muss man selber herausfinden, bisher bin ich ohne ausgekommen aber manchmal vermisse ich schon etwas mehr Licht.

Gruss

Patrick
 
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