Makro 60mm AF-S 60mm und keinen Plan,..

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hacker22

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Kann mir jemand helfen? Ich bin Neuling auf dem Bereich Makro.Genauer D5100 + 60mm AF-S meine ersten Test im Makro Bereich ich finde mich nur leider gar nicht zurecht. ZB Blende 2,8 Iso 200 würde ich 1´belichten müssen sodass das Bild richtig belichtet wäre, sonst zu dunkel,... das bei einer Lichtstärke von 2,8 bei normaler Wohnzimmerbeleuchtung. Das kann ja nicht sein oder?
 
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Bei den alten Makroobjektiven konnte man diesen Auszug ganz gut sehen. Das Linsensystem wurde einfach nach vorne herausgefahren.
Bei den Neueren werden IM Objektiv die Linsengruppen zueinander verschoben, dadurch ist es nicht mehr so auffällig.
Wenn man beim fokussieren durch den Sucher schaut, kann man auch erkennen, wie dieser dunkler wird je länger der Auszug.

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[MENTION=5458]knurri[/MENTION]:
Moin Wolfgang, er schreibt doch, dass das Phänomen auch bei Portraits aus 1 Meter Entfernung auftritt, nicht aber bei Verwendung eines anderen Objektivs.
 
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Beispielbilder mit verschiedenen Blenden und Zeiten wären hilfreich.
Tipps zum Bilder hochladen finden sich z.B. unter Hanners Beiträgen.
 
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Was würde ich tun?

Vorne reinschauen und gucken, ob die Blende wirklich auf ist.

Objektiv abschrauben und das Blendenhebelchen anschlußseitig ausprobieren. Schließt sich die Blende, wenn ich das Hebelchen betätige? Tut sie das sauber, oder ruckartig, oder gar nicht.

Außerdem könnte man das Blendenhebelchen noch mit dem des anderem Objektivs vergleichen. Ist es vielleicht verbogen, oder gar abgebrochen?
 
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Ein Makroobjektiv hat wenn man ganz nah ran geht einen "Auszug"- Das heißt der Objektiv-Tubus fährt soweit heraus, dass sich eine deutliche Verlängerung der Belichtungszeit ergibt, weil sich das Licht dabei reduziert... Das heißt: Doppelter Auszug = vierfache Belichtungszeit.

Hi,

ich muss gestehen, dass ich das noch nicht verstanden habe.
Wenn ich unter sonst gleichen Bedingungen ein Objekt aus 1m oder 20cm fotografiere, ändert sich lediglich der Motivabstand. Und wenn ich durch die Annäherung nicht das Licht abschatte, würde ich durch den quadratischen Zusammenhang der Lichtmenge sogar noch verstehen, wenn es HELLER würde. Obwohl ich auch darüber nochmal nachdenken müsste :dizzy:

Mir würde es also helfen, wenn du das nochmal ausführlicher erläutern könntest.
 
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ISO 200, ohne Blitz oder Stativ, egal ob bei Kunstlicht oder Tageslicht im Zimmer, wird schwierig. Ich weiss ja nicht, wie hell es bei dir ist am Tag, aber ich komme bei zb 1/125, f/2.8 gerne auch mal auf ISO3200, auch auf 6400 oder noch höher, je nachdem, ob ich Lichter oder eben Schatten anmesse.

Probier doch mal folgendes. Kamera auf M, Meßmethode spot auf dein Motivpunkt (der bleibt gleich, egal an was du drehst), 60mm bei Dx > 1/125 um nicht zu verwackeln, f/2.8 und nun drehst du die ISO hoch bis die Belichtungswaage im Sucher auf 0 steht, also keine Unter- noch Überbelichtung hast.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, liegt es demnach nicht am Objektiv oder an der Knipse sondern an der Physik ansich beim Fotografieren.
 
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Gemeint ist hier der Abstand zwischen Objektiv-Hauptebene und Sensor.


Ja, denk nochmal darüber nach.

Die Belichtungsverlängerung ergibt sich dadurch, dass sich beim Nah-fokussieren der Sensor von der Objektiv-Mitte entfernt.
 
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Ich denke, alle guten Ratschläge sind hier schon genannt, aber wenn ich das hier so lese, dann habe ich nur bei Häuschens Beiträgen das Gefühl, dass sie dem TO praktisch helfen. Ich versuche es mal in meinen Worten:

1. Es ist egal, ob Du bei normalen Distanzen (z.B. 2 Meter) mit einem Makroobjektiv oder einem normalen Objektiv fotografierst. Die Belichtungsparameter sind immer die gleichen. Nur weil Macro (oder Micro) drauf steht, ändert sich nichts an der benötigten Zeit/ISO/Blendenkombination

2. Je näher Du an Dein Motiv rangehst, desto eher kommt der sogenannte Verlängerungsfaktor in der Makrofotografie ins Spiel, wie knurri schon erwähnt hat. Informationen findest Du z.B. hier: KLICK
Das kann schon zu ungewöhnlich langen Zeiten führen, gerade in schlecht beleuchteten Innenräumen.

3. Wenn Du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, kommst Du um einen kleinen "Test" nicht herum. Nimm´ am Besten das Macro und ein zweites Objektiv mit ca. 60mm (z.B. 18-55mm Zoom) mit nach draußen und mache mit jedem Objektiv eine möglichst identische Aufnahme (am Besten vom Stativ) von einem mittelhellen Motiv (z.B. Rasen) bei Blende 8 aus 2-3 Meter Entfernung. Versuche alles manuell einzustellen (ISO z.B. 400, Blende 8 und 1/x sek). Du kannst die benötigte Verschlusszeit mittels der Skala im Sucher der Kamera bestimmen. Wenn Die Anzeige nicht nach links oder rechts ausschlägt, hast Du den Wert, den die Kamera vorschlägt. Am Besten erst mit dem "normalen" Objektiv, dann schauen, ob das Bild ok belichtet ist und dann das Makro auf die Kamera und mit gleichen Einstellungen ein zweites Bild machen. Weicht das Bild von der Helligkeit des ersten Bildes ab, ist was faul.

VG
Peter
 
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Wie nah bist du am Motiv?

Ganz Egal ob ich 1m als Portrait oder 20cm als Makro.

Diese Aussage zeigt, dass die Auszugsverlängerung kaum für die Fehlerbeschreibung verantwortlich sein kann. Wenn der TO jetzt auch noch schreibt, dass es auch bei Landschaftsaufnahmen bzw. in Unendlichstellung auch auftrítt, kann es nur am Objektiv liegen. Er schreibt ja, dass sich sein 70-200 in 70mm-Stellung ganz anders verhält.

Dass Wohnzimmerbeleuchtung für Makros bei weitem nicht ausreicht und dass das Licht am Motiv noch zusätzlich weniger wird, wenn der Fotograf mit seiner Kamera und einem kurzbrennweitigem Makroobjektiv vor dem Motiv hängt und es zusätzlich noch abschattet, sollte klar sein bzw. wurde ja schon erwähnt.


Gruß
Heiko
 
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Dass Wohnzimmerbeleuchtung für Makros bei weitem nicht ausreicht und dass das Licht am Motiv noch zusätzlich weniger wird, wenn der Fotograf mit seiner Kamera und einem kurzbrennweitigem Makroobjektiv vor dem Motiv hängt und es zusätzlich noch abschattet, sollte klar sein bzw. wurde ja schon erwähnt.


Gruß
Heiko

Und dass man bei Makros mit f/2.8 nicht viel anfangen kann, darf der TE auch wissen, wenn seine Scherbe dann wieder vernünftig läuft ;)
 
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@ Hacker22 -

Hast du das Objektiv neu oder gebraucht gekauft?
Wie oft hast du es schon genutzt und welche Schalter hast du am Objektiv benutzt?

Steht am Objektiv der Blendenring auf 32 und ist verriegelt?

Wenn du das 60er an der Kamera hast, welche eingestellte Blende zeigt die Kamera im Sucher an.

Mit welchen Automatikprogramm arbeitest du?

Wenn du Zeitautomatik nutzt und die Blende vorwählst, wie stellst du deine Blende ein? Am Objektiv (Blendenring) oder an der Kamera (Einstellrad)?
 
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Steht am Objektiv der Blendenring auf 32 und ist verriegelt?

Wenn du das 60er an der Kamera hast, welche eingestellte Blende zeigt die Kamera im Sucher an.

Mit welchen Automatikprogramm arbeitest du?

Wenn du Zeitautomatik nutzt und die Blende vorwählst, wie stellst du deine Blende ein? Am Objektiv (Blendenring) oder an der Kamera (Einstellrad)?

Es dürfte sich um das neuere "G" handeln, er schreibt AF-S, sonst hätte er auch keinen AF. :)
Von daher scheidet die Möglichkeit schonmal aus.
 
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Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht um Auszugsverlängerung oder ähnliches.
Er hat doch die Probleme auch im Außenbereich und 1m Abstand.
[MENTION=314]Hack[/MENTION]er, schalte die Kamera auf Blendenautomatik, drücke den Auslöser halb durch und leuchte mit der Taschenlampe ins Objektiv rein, wackle dabei noch mit der Lampe. Da siehst du ganz genau ob die Blende arbeitet oder nicht.
 
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Hallo Hacker22,

anscheinend bringen Dich all die Ratschläge nicht weiter und die Selbsthilfe hat irgendwo seine Grenzen.

Deshalb: Nehme doch einfach Deine Kamera mit dem Objektiv und gehe zu Deinem Händler. Dann klärt sich das Ganze hoffentlich schnell auf.

Gruß

Erich
 
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ich muss gestehen, dass ich das noch nicht verstanden habe.
Wenn ich unter sonst gleichen Bedingungen ein Objekt aus 1m oder 20cm fotografiere, ändert sich lediglich der Motivabstand. Und wenn ich durch die Annäherung nicht das Licht abschatte, würde ich durch den quadratischen Zusammenhang der Lichtmenge sogar noch verstehen, wenn es HELLER würde. Obwohl ich auch darüber nochmal nachdenken müsste :dizzy:

Mir würde es also helfen, wenn du das nochmal ausführlicher erläutern könntest.

Der Blendenwert (also das, was umgangssprachlich als "Lichtstärke" bezeichnet wird) beschreibt den Quotienten aus Durchmesser der Eintrittspupille und Brennweite - also das grob Verhältnis des Frontlinsendurchmessers zur Tubuslänge.

- kurzes, dickes Objektiv: bspw. 1 : 2,8 (Objektiv ist 2,8mal so lang wie dick)
- langes, dünnes Objektiv: bspw. 1 : 5,6 (Objektiv ist 5,6mal so lang wie dick)

Fährt der Fronttubus aus, wird das Objektiv effektiv lichtschwächer! Das nennt sich Auszugsverlängerung. Nikon zeigt immer den effektiven Blendenwert im Sucher an, Canon (glaube ich) nicht.
Dieser Sachverhalt trifft eigentlich auf jedes Objektiv zu, spielt allgemein aber nur im Nahbereich eine Rolle. Objektive mit Innenfokussierung umgehen das Problem teilweise, handeln sich aber andere Effekte ein (Brennweitenverkürzung, z.B. beim 70-200 2.8).

Ich hoffe, das stimmt so. ;)
 
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tritt das Problem nur bei Nahaufnahmen auf? Funktioniert beim Fotografieren entfernter Dinge alles normal? Gibt es sowohl im Nahgereich, als auch im Fernbereich Probleme - schon einmal ein anderes Objektiv ausprobiert bzw. die Kamera/-einstellungen überprüft?

Hallo Danek einer der wenigen die auf das eigentliche Thema eingehen! Das Problem ist egal ob eine Münze aus ca 20 cm oder meine Freundin einige Meter weg. Ich komme nie unter eine Belichtungszeit von 1-2 sec. ich könnte natürlich über einen Stativ einige sec belichten dann wäre ales gut oder die Iso auf 6000 knallen dann wäre auch alles gut nur nicht sinnvoll. Denke schön langsam das es das Objektiv ist,...
 
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Fährt der Fronttubus aus, wird das Objektiv effektiv lichtschwächer! Das nennt sich Auszugsverlängerung.

Hi,

danke dafür. Aber ... da es offensichtlich eine Objektiveigenschaft ist, sollte es BEI SONST GLEICHEN BEDINGUNGEN also unabhängig vom Motivabstand sein?
Also, wenn z. B. aus Blende 2,8 durch Auszugsverlängerung der Lichtwert sinkt, ist es egal, wohin die Linse guckt. Das ist, was ich nicht verstehe, falls es nicht stimmt.

Der TE schreibt auch, dass es egal ist, worauf er fokussiert. Der Effekt sei gleich.
Sorry, ich will auch den Thread nicht kapern. Aber bis du die Blende gecheckt hast können wir das doch noch ausdiskutieren?

Edit meint, das haben wir zeitgleich geschrieben.
 
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