Ich bin auch begeisterte Mitfahrerin
Irgendwie ist schon seit so vielen Jahren der Wunsch in mir, Madagaskar einmal zu bereisen. Ich weiß auch
nicht recht, warum ich es bisher nie getan habe.
Apropos Fotoreise! Mir kommt da so ein Gedanke ... Biete Du doch eine Reise an. Bessere
Voraussetzungen kannst Du ja dafür gar nicht mitbringen!
Tatsächlich hatte ich auch schon solche Gedanken, selbst eine Fotoreise
anzubieten. Aber ich habe eben keine Erfahrung damit - und ein Profi-Fotograf
bin ich auch nicht.
Da sich hier bis jetzt aber schon mehrere potentielle Madagaskar-Reisende zu
erkennen gegeben haben, erkläre ich mich nun bereit, es zu versuchen.
Die erste Frage ist dabei der Termin. 2016 oder 2017?
Die entscheidende Frage: Werden sich genügend Interessenten finden und ist
es möglich, alle diese zu einem Termin zusammenzubekommen?
Was ist genügend? Das hängt davon ab, durch wieviele Teilnehmer die Kosten
für mich geteilt werden müssen oder davon, welchen Aufschlag die einzelnen
Teilnehmer bereit sind, zu übernehmen.
Daher ist ein wichtiger Punkt natürlich die Frage des Preises - nicht jeder
schöpft aus dem Vollen.
Eine grundsätzliche Frage betrifft die Reisezeit: In der Regenzeit, in der
Trockenzeit oder in einer Übergangszeit. In der Regenzeit ist alles grün, viele
Pflanzen blühen. Normalerweise fällt der Regen erst gegen Abend und somit
sind die Einschränkungen verkraftbar. Allerdings ist die Möglichkeit gegeben,
daß ein Zyklon über Madagaskar zieht.
In der Trockenzeit dominiert oft die Farbe vom trockenen Gras. Die Baobabs
der Baobaballee haben dann zum Beispiel keine Blätter.
In der Regenzeit sind viele Regionen der Insel quasi von der Außenwelt
abgeschnitten, da es nur eine beschränkte Anzahl asphaltierter Straßen gibt.
Abenteuer pur mit Schlammschlacht kann man auf Verlangen also auch
einbauen.

Wer gerne madagassische Litschis ißt, sie aber nur aus dem deutschen
Supermarkt kennt, sollte zur Litschizeit, November, Dezember, reisen wollen.
Wer gewohnt ist, Litschis erntefrisch in Madagaskar zu essen - am liebsten
direkt vom Baum (das ist nebenbei auch ein tolles Fotomotiv) - für den
schmecken die verschifften Litschis in Deutschland einfach ekelhaft.
Natürlich ist eine wichtige Frage auch, was die einzelnen Reiseteilnehmer
gerne sehen wollen.
Lemuren? Klar, auf jeden Fall. Die Baobaballee?
In Madagaskar ist das Reisen zeitraubend, da die Entfernungen groß sind und
die Infrastruktur sehr schlecht ausgebaut ist. Die Hauptstadt Antananarivo,
kurz nur Tana genannt, ist die zentrale Achse.
Wie lange sollte die Reisedauer sein?
Folgende Idee habe ich zur Konzeption: Es wird ein Rumpftermin angeboten,
der ohne Inlandsflüge auskommt und daher billiger ist. Für jene, die mehr Zeit
haben und mehr sehen wollen, läßt sich das Programm vorher oder nachher so
ausbauen, daß man auf Flüge angewiesen ist. Ein Badeaufenthalt kann
natürlich auch angeschlossen werden, Madagaskar hat über 5000 km Küste.
Ich habe jetzt einfach mal meine Gedanken hier niedergeschrieben und dabei
viele offene Fragen aufgeworfen, wie Ihr seht.
Und das soll jetzt erst mal reichen - wer ernsthaft interessiert ist meldet sich
bitte und teilt mir seine Ansicht nebst Wünschen und Ideen mit.
Nur mit Euch kann es gelingen. :up:
Oh Mann, wie gerne würde ich Dich begleiten, selber schauen und erstaunt
sein.
Soll ich Dich dann doch auf die Liste der Interessenten setzen?
