Madagaskar - Die Baobaballee bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

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Hallo Thomas,

vielen Dank für die interessanten Bilder!
Baobabs gehören hier also zum Straßenbild und dieser hier ist mal gerade direkt neben der Straße gewachsen.
Ich würde wetten wollen, dass der Baobab zuerst da war, die sind dort bis zu 800 Jahre alt. ;)
Es ist sehr bedauerlich, dass diese vom aussterben bedrohten Bäume noch nicht geschützt sind.

MfG Jürgen
 
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Hallo Thomas,

vielen Dank für die interessanten Bilder!

Ich würde wetten wollen, dass der Baobab zuerst da war, die sind dort bis zu 800 Jahre alt. ;)
Es ist sehr bedauerlich, dass diese vom aussterben bedrohten Bäume noch nicht geschützt sind.

MfG Jürgen

Lieber Jürgen,

es freut mich natürlich, wenn Dir und den anderen Betrachtern, die das mit
ihren Thanks und Daumen bekundet haben, meine Bilder gefallen.

Vielen Dank dafür.


Vielleicht stand ja schon einer der Baobabs, die heute noch stehen, als noch
kein Mensch in Madagaskar war? Die Baobabs haben zum Glück einen Nutzen
und liefern den Bewohnern Früchte, die man essen und verkaufen kann.
Leider zieht man den Bäumen auch die Rinde ab und verarbeitet diese und
wenn es ganz schlimm kommt, dann wird ein Baum gefällt, um Rinder in der
Trockenzeit mit dem weichen Mark zu füttern.

Übrigens, für alle, die es noch nicht wußten: Es gibt weltweit 8 Baobabarten.
Eine auf dem afrikanischen Kontinent. Eine in Australien. 6 in Madagaskar.
 
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Gleich nach der Ankunft in Morondava muß man erst mal zum Strand gehen,
um den zu sehen.

Strand_Morondava_gleissendes_Licht_bunter_Schirm_Pirogen_Madagaskar.jpg




Ein kleiner Lastensegler ist gerade unterwegs. Oder ist es doch ein großes
Fischerboot, mit dem man etwas weiter rausfahren kann?
Sucht es Euch einfach aus.

Strand_Morondava_Lastensegler_Meer_Madagaskar.jpg




Den Madagassen gefällt's auch und sie machen auch fleißig Bilder.

Frau_fotografiert_Strand_Meer_Brandung_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Was soll man am Meer schon machen? Fotografieren ist eine Option. Man kann
aber auch was anderes tun.

Die kommende Welle sieht für die Badenixe richtig bedrohlich aus, aber selbst
Kinder kommen damit meistens sehr gut klar. Man kann recht weit laufen,
bevor einem das Wasser bis zum Hals steht. Hier im Mosambik-Kanal ist die
Brandung milder, als zum Beispiel in Vatomandry an der Ostküste, das Ihr ja
schon kennt. Dort ist die Brandung schon gefährlich.

Badende_in_Welle_Morondava_Madagaskar.jpg




Das Wasser wurde extra für die Badenden geheizt, die Sonne hat nicht
gegeizt. Die Einstellung der Temperatur war auf optimal. Wobei man in der
Mittagshitze besser irgendwo Siesta hält, sonst bekommt man den Pelz
gegerbt und kann es dann von der Farbe mit Krustentieren aufnehmen, die
auch dort anzutreffen sind.

Badende_zwischen_2_Wellen_Morondava_Madagaskar.jpg




Wer gut schwimmen kann, kann sich auch etwas weiter hinauswagen.

Schwimmer_vor_Welle_Segelboot_Morondava_Madagaskar.jpg




Das Hai-Risiko ist hier geringer, als an der Ostküste.

Schwimmer_in_Welle_Segelboot_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Am Strand kann man sich vergnügen, so, wie der Junge mit dem Fußball, oder
man kann auch arbeiten. Fische fangen zum Beispiel. Und das ist bei den
Temperaturen, die da herrschen, schon richtig anstrengend.
Selbst das Dolcefarniente kann dann schweißtreibend sein.

Weiter_Strand_Fischer_Junge_mit_Fussball_Morondava_Madagaskar.jpg




Die Männer mit der Piroge bringen das Netz hinaus, welches dann an den
Strand gezogen werden muß.

Piroge_Segelpiroge_Paddel_Meer_Fischer_Morondava_Madagaskar.jpg




Andere Leute haben sich über die Distanz Wichtiges mitzuteilen, während die
Kinder im Wasser spielen.

Fischer_Strand_Segelpiroge_badende_Kinder_Morondava_Madagaskar.jpg




Ist das Netz richtig in Position gebracht, so kann man anfangen, es an Land
zu ziehen. Je mehr Fische im Netz sind, desto schwerer muß man ziehen.

Fischer_zieht_Seil_mit_Netz_Einbaum_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Da wird mit voller Kraft gemeinsam gezogen.

Fischer_ziehen_Leine_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Männer, Frauen und Kinder sind beteiligt.
Der Mann im Vordergrund verfolgt außer seiner Arbeit auch interessante
Studien, wie er auf seinem T-Shirt bekennt. Welche Forschungsergebnisse er
wohl haben mag?

Fischer_ziehen_Netz_an_Land_T-Shirt_Female_Students_Wanted_For_Sexual_Research_Morondava_Madagaskar.jpg




Während das große Netz dem Strand sehr nahe kommt, kommen diese Frau
und ein Mädchen mit einem kleinen Netz hinzu, um zu versuchen, entkommende
Fische wieder einzufangen.

Frau_Maedchen_Fischerfrau_Meer_Morondava_Madagaskar.jpg




Das Sortieren der vorher schon gefangenen, überwiegend winzigen Fischlein,
übernehmen Frauen.

Frauen_sortieren_einen_Berg_Fische_Kleinstfische_orange_Plastikschuessel_Morondava_Madagaskar.jpg




Kinder helfen ihnen dabei.
Deutlich sieht man auf dem Foto, daß die Erde doch recht stark von der
angenommenen Kugelform abweicht. Man hat sich damals ja auch geirrt, als
man überzeugt war, die Erde sei eine Scheibe. Wissenschaft ist eben immer
nur der letzte Stand des Irrtums. :hehe:

Frauen_und_Kinder_sortieren_den_Fischfang_Fischchen_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Der Thread ist gut gereift, bis ich ihn entdeckt habe, aber besser spät, als nie.
Er hat mich neugierig gemacht auf eine mir unbekannte Insel.
Informativer Bilder, abwechslungsreich zusammengestellt, gut fotografiert, kurzweilige Kommentare in ansprechender Sprache, gewürzt mit hintersinnigem Humor. :up::up::up::up::up:
Ich bin gerne mitgereist. Danke fürs mitnehmen. Gerne wieder.
Leider sind mir mal wieder die Daumen ausgegangen.
 
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Der Thread ist gut gereift, bis ich ihn entdeckt habe, aber besser spät, als nie.
Er hat mich neugierig gemacht auf eine mir unbekannte Insel.
Informativer Bilder, abwechslungsreich zusammengestellt, gut fotografiert, kurzweilige Kommentare in ansprechender Sprache, gewürzt mit hintersinnigem Humor. :up::up::up::up::up:
Ich bin gerne mitgereist. Danke fürs mitnehmen. Gerne wieder.
Leider sind mir mal wieder die Daumen ausgegangen.

Lieber Charli,

vielen Dank für die Blumen. :sunflower::up::sunflower:
Das freut mich besonders, wie Du das in Worte gefaßt hast.

Irgendwie mußt aber auch Du wohl vom Weg abgekommen sein, bevor Du
diesen Fred wiederentdeckt hast, denn am Anfang warst Du kurz dabei, wie
Dein Thanks bezeugt. ;-)

Warum das 'auch'?
Was Du vielleicht gar nicht ahnst (oder doch?): Dieser Fred ist so gereift, daß
endlich mal der Weg bis zum Ende abgeschritten werden muß und die Bilder
von der Baobaballee gezeigt werden müssen, denn bisher ist lediglich 1 Baum
dieser faszinierenden Allee im Startbeitrag zu sehen, was aber nur ein Detail ist.
Ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen deswegen, :fahne: betrachtet
man den Titel des Freds.



Jetzt warte ich erst mal auf meinen Kalibrator, da mir jetzt, mit einem anderen
Bildschirm, die Farben nicht so recht zusagen.
Da möchte ich schon mal dazu aufrufen, mitzuteilen, wenn etwas
verbesserungswürdig ist. Konstruktive Kritik ist besser als gar keine Kritik!
 
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Nach kurzer Pause geht's jetzt also weiter. :hehe:



Fischerfrau mit einer in manchen Küstengebieten von Frauen genutzten
Gesichtsmaske, die aus zu Puder geriebenem Holz besteht. Wenn man in Tana
Frauen mit solchen Masken sieht, dann kann man üblicherweise davon
ausgehen, daß sie von der Küste kommen.

Fischerfrau_Madagassin_mit_Gesichtsmaske_Schoenheitsmaske_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




An mehreren Stellen sind die Frauen und Kinder dabei, die gefangenen Fische
zu sortieren.

Fischerfrauen_und_Kinder_Strand_Fische_sortieren_Morondava_Madagaskar.jpg




Die Frauen ziehen das Netz zusammen.

Fischerfrauen_ziehen_Fischernetz_zusammen_Morondava_Madagaskar.jpg




Diese beiden Kinder sind ganz ins Spielen vertieft.
Das Bild war schon im Wünsch Dir was!-Fred zu sehen.

Junge_Maedchen_spielen_am_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Jetzt erst mal überlegen, was man noch spielen könnte.

Junge_Maedchen_am_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg



 
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Schön, dass es weitergeht, Thomas.
Diese Bilder erinnern mich stark an meinen Aufenthalt in Sansibar.
 
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Mit einem Stück Holz kann man gegen die Wellen kämpfen...

2-Mann-Piroge_Wellenritt_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




...oder sich von ihnen schieben lassen...

Junge_Surfbrett_Holzplanke_Wellenreiten_Morondava_Madagaskar.jpg




...bis man dann vielleicht doch noch überspült wird.

Junge_Surfbrett_Holzplanke_Wellenreiten_Brecher_Gischt_Morondava_Madagaskar.jpg




Erst muß man aber auf die passende Welle warten.

Junge_Surfbrett_Holzplanke_Welle_Brecher_Morondava_Madagaskar.jpg




Wenn man mit Freunden diesen Freuden nachgeht, dann hat man auch mal
einen bewundernden oder auch kritischen Beobachter.

Junge_Surfbrett_Holzplanke_Wellenreiten_Beobachter_Morondava_Madagaskar.jpg




Deutlich sieht man hier, daß der Junge ein Bruchstück einer kaputten Piroge
benutzt.

Junge_Surfbrett_Holzplanke_Wellenreiten_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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So sind die Jungs mit den Surfbrettern an den Strand gekommen, der eine hat
seine Hose vorher ausgezogen und sie 5m neben mir im Sand eingebuddelt.
Mit dem Fußballer haben sie noch kurz geredet, bevor sich die Wege wieder
trennten. Deutlich wohlhabender dürfte der sein, schon alleine, weil er so dick
ist, aber auch weil er einen richtigen Fußball besitzt. Arme Jungs basteln ihre
Fußbälle in Madagaskar meist aus alten Plastiktüten und Plastikseilen.

Surfer-Clique_Fussballer_Strand_Surfbretter_Morondava_Madagaskar.jpg




Ausleger-Fischer-Piroge in Strandnähe.

Segelpiroge_Strandnaehe_Welle_Brecher_Morondava_Madagaskar.jpg




Dieses Netz wird jetzt nicht mehr gebraucht und heimgetragen.

Fischerinnen_mit_Kind_Maedchen_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Auch im Alter kann man noch kräftig anpacken, wie diese Frau beweist.

grauhaarige_Oma_alte_Frau_Fischersfrau_hilft_noch_Morondava_Madagaskar.jpg




Mädchen: Helfen bei der Arbeit.
Jungen: Spielen im Wasser.

Maedchen_ziehen_das_Fischernetz_Jungen_spielen_im_Wasser_Morondava_Madagaskar.jpg




Wer älter ist, gibt die Anweisungen.

Maedchen_ziehen_Fischernetz_im_Meer_Morondava_Madagaskar.jpg

 
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Nochmal kräftig am Netz ziehen...

Gemeinsam_das_Fischernetz_aus_dem_Wasser_ziehen_Strand_Meer_Morondava_Madagaskar.jpg




... und schon sind die Fische angelandet.

Maenner_Frauen_Kinder_alle_fischen_Fischernetz_am_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Auf den ersten Blick ist dieses Netz nicht so richtig voll mit Fischen.

Fische_suchen_Fischernetz_am_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Was soll man da schon machen?

Fische_suchen_Fischernetz_am_Strand_Jungen_Morondava_Madagaskar.jpg




Die winzigen Fischlein werden bei lebendigem Leib im Sand verteilt und in der
Sonne geschmort, bis sie trocken sind. Hier werden die getrockneten und
stinkenden Fische zu kleinen Häufchen zusammengescharrt, die Sandkörner
haften noch in großen Mengen daran.

Fischer_sammelt_getrocknete_Fischlein_im_Sand_am_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Unser mitgebrachter Sonnenschirm hat sich bewährt:
Der Sonnenbrand war erträglich.
Auch ein Hotel hat Sonnenschirme angeboten und Liegen, die aber niemand
genutzt hat, außer dem Hotel-Jungen.

Sonnenschirme_Strand_Liegestuehle_Morondava_Madagaskar.jpg




Der Strandbesuch ist nun, mit diesem kleinen Brecher, beendet.

Welle_Brecher_ueberspuelt_Mensch_Strand_Morondava_Madagaskar.jpg




Hier die Bungalowanlage, in der wir übernachtet haben.

Hotel_Bungalows_Morondava_Beach_Madagaskar.jpg




Mit den Kokospalmen entspricht das dem Klischee, wie man sich einen
Traumurlaub eben vorstellt.

Hotel_Bungalows_Morondava_Beach_Kokospalmen_Madagaskar.jpg




Natürlich wachsen an diesen Kokospalmen - man hätt's fast ahnen können -
auch Kokosnüsse. Da nimmt man eben mal die Leiter und steigt hoch...

Madagasse_Mann_klettert_Kokospalme_hoch_Morondava_Madagaskar.jpg




...um die Kokosnüsse abzudrehen und...

Madagasse_Mann_greift_nach_Kokosnuss_in_der_Krone_einer_Kokospalme_Morondava_Madagaskar.jpg




...runterzuwerfen.

Madagasse_Mann_wirft_Kokosnuss_von_Kokospalme_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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Auf der Straße vor unserer Hotelanlage war ein reger Verkehr von
Fahrradrikschas, obwohl in südlicher Richtung die Straße eigentlich hätte zuende
sein müssen, wie ich auf Google Earth vor unserer Abfahrt gesehen hatte.

Ich machte mich also auf den Weg, das Geheimnis zu ergründen. Hier kurz vor dem Ende.

Holzhaus_Neubau_Haus_Rohbau_Kokospalme_Nosy_Kely_Morondava_Madagaskar.jpg




Die Fahrradrikschas waren der Zulieferbetrieb für den regen Fährverkehr, der
Nosy Kely über den Mündungsarm eines Flusses mit Betania verbindet.
Wasserscheu darf man da aber nicht sein.

Fahrgaeste_Passagiere_Piroge_Flussmuendung_Morondava_Madagaskar.jpg




Sobald der Kahn voll ist geht's los.

Fischerboot_Piroge_Faehre_Fluss-Muendungsarm_Morondava_Madagaskar.jpg




In unserer Richtung konnte man für den Vortrieb die Strömung nutzen.

Faehrverkehr_Auslegerboot_Piroge_Blick_auf_Betania_Morondava_Madagaskar.jpg




Der Gegenverkehr ist auch schon unterwegs.

Faehrverkehr_Auslegerboot_Piroge_Fluss-Muendungsarm_Morondava_Madagaskar.jpg




Wobei dieser gegen die Strömung hart arbeiten mußte.

Fischerboot_Piroge_Faehre_Fluss-Passagiere_Morondava_Madagaskar.jpg




Ein schöner Ort dort.

Fluss-Muendungsarm_zwischen_Nosy_Kely_und_Betania_Morondava_Madagaskar.jpg
 
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4 Tage hatte es nun nicht geregnet und so dachte ich, daß der Bach nicht
mehr so viel Wasser führen würde und wir durch die Pfützen leicht durchfahren
könnten.

Landschaft_mit_Baobabs_bei_der_Baobaballee_Madagaskar.jpg




Im Hotel war ein Madagasse mit 2 jungen chinesischen Chinesischlehrerinnen,
die sich sich uns anschlossen. Bis zur Stelle mit dem Bach waren die Pfützen
tatsächlich stark geschrumpft.
An dem Bach aber war das Wasser so hoch, wie zuvor.

Der Madagasse wollte mit seinem Mercedes der M-Klasse ebensowenig durch
diese Pfütze fahren, wie ich mit meinem VW-Bus.
Ein paar Jungs, die vorbeikamen, waren dann schnell engagiert, uns alle mit
dem Ochsenkarren zur Baobaballee zu bringen. Der Ochsenkarren mußte erst
noch im Dorf geholt werden.

Baobab_spiegelt_sich_im_Wasserlauf_Madagaskar.jpg




Währenddessen zeigte uns ein Buschtaxi, wie leicht es sein kann, durch die
Pfütze zu fahren. Aber bei meinem Bus ist eine Wattiefe von 35 cm
angegeben, und hier war die tiefste Stelle deutlich tiefer.

Buschtaxi_faehrt_durch_Wasser_Madagaskar.jpg




Buschtaxi_faehrt_durch_Wasser_Kinder_sehen_zu_Madagaskar.jpg




Auch ein Motorradfahrer demonstrierte, daß es ja ganz leicht ist.

Motorrad_faehrt_durch_Wasser_Madagaskar.jpg







 
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...
Der Madagasse wollte mit seinem Mercedes der M-Klasse ebensowenig durch diese Pfütze fahren, wie ich mit meinem VW-Bus.
Hallo Thomas,

dann hatte er Angst.

Meine M-Klasse hat, mit Offroad-Paket (Sperren v/h, Reduktionsgetriebe und Airmatik), eine Wattiefe von 60 cm: siehe hier

Übrigens, sehr schöne Fotos deiner neuen Heimat. Die Baobab-Bäume finde ich sehr imposant.

Gruß
Thomas
 
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Hallo Thomas,

dann hatte er Angst.

Meine M-Klasse hat, mit Offroad-Paket (Sperren v/h, Reduktionsgetriebe und Airmatik), eine Wattiefe von 60 cm: siehe hier

Übrigens, sehr schöne Fotos deiner neuen Heimat. Die Baobab-Bäume finde ich sehr imposant.

Gruß
Thomas

Lieber Thomas,

es freut mich, wenn Dir meine Fotos gefallen.
Das Imposanteste sind die Baobabs in der Allee. Noch 3 Kilometer.
Ich hatte es schon erwähnt: Ein absolutes Highlight Madagaskars.

Ja, ich will wieder hin, in die neue Heimat - aber derzeit bin ich in Deutschland.

Angst hat er natürlich gehabt, der M-Klasse-Fahrer. Möglicherweise auch nicht
ganz unberechtigt, denn bis zu meinem Knie, der Wassertiefe, die ich dort
ausgelotet hatte, sind es schon etwa 52 cm.
Mal angenommen, er hatte das Offroad-Paket in seinem Wagen nicht, dann
wären es vielleicht nur 40 oder 50 cm Wattiefe?

Da die allermeisten Autos in Madagaskar als Gebrauchte aus Europa oder
Réunion importiert werden, sind oft nicht mal mehr die Handbücher dabei. Und
selbst wenn das dabei ist ist die Wattiefe nicht mehr angegeben, wie bei dem
Polo, den wir dort hatten.
Manchmal wäre es aber schon ganz gut, zu wissen, ob man es wagen kann,
oder eben nicht. In Tana gab es eine Kreuzung, an der sich bei Regen das
ganze Wasser, das den Berg herunterkam, gesammelt hatte. Das habe ich
zwar nicht gemessen, ich vermute aber, daß es 30 cm gewesen sein könnten.
So mancher Sprinter soll dort Probleme bekommen haben, wegen anfälliger
Elektrik. Die Sprinter ersetzen immer mehr die alten Mercedes-Modelle in der
städtischen Personenbeförderung (Taxi Be) aber sie ersetzen auch auf den
Überlandstrecken (Taxi Brousse) die alten Mazda 2200, die auf im Fernverkehr
das mit weitem Abstand meistgenutzte Modell waren.


Ganz tolle Geschichten, lieber Ambony!
Macht Spaß dabei zu sein!
Vielen Dank, Wuxi!

Ich bin ja mal gespannt, ob sich irgendwann auch mal jemand hier aus dem Forum
zu einer Fototour durch Madagaskar entscheidet, animiert durch meine Fotos. :)
 
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