Wir alle fotografieren, versuchen, das Gesehene in individueller Sichtweise festzuhalten, und so unterschiedlich wir sein mögen - jeder hat sein Steckenpferd. Ein Motiv, dass in seiner Art fasziniert, einen besonderen Reiz ausübt, uns fesselt und Opfer bringen lässt.
Mein Lieblingsmotiv liegt eher im Verborgenen, in Mitteleuropa bekommt man es nur an ausgewählten Orten zu Gesicht, und selbst dort nicht in ganzer Pracht und Schönheit. Anderswo schon: ob in Nepal, im Himalaya, im Outback oder Neuseeland, der Atacama oder den Anden - es gibt viele Orte dieser Erde, an denen man die Endlichkeit unseres Planeten sehen und fühlen kann. Mich fasziniert dieses Motiv, seit ich die ersten Bilder von ihm sah: die Milchstraße.
#1 Salar de Uyuni, Bolivien.
Wir waren zelten auf diesem 10.000 Quadratkilometer großen Salzsee im Altiplano. Nachts war es sehr kalt, wind- und totenstill und über mir bot sich ein Anblick, wie man ihn nur selten erlebt. Das Salz reichte bis zum Horizont, und auch unter diesem fantastischen Firmament kam ich mir klein und unbedeutend vor.
Panorama aus
5 Bildern @ 18mm, f16, 3sec, ISO 100 (Vordergrund)/7 Bildern @ 18mm, f3.5, 25sec, ISO 6400 (Hintergrund)
#2 Zeltlager in den Cordillera Blanca (4200m), Peru.
Überhaupt gelingen die besten Bilder bei kalten Temperaturen. Die Luft ist dünn, flimmert kaum, und das Sensorglühen hält sich in Grenzen.
78 Bilder @ 23mm, f5, 30sec, ISO 2500
#3 Everest Base Camp Trek, (4100m), Nepal.
Hier gelang mir der erste Treffer, ich hatte recht lange warten müssen, bis Wetter und Mond endlich günstig standen. Für dieses Bild musste ich ca. 300 Höhenmeter im Dunkeln hinaufklettern, da meine Stirnlampe den Geist aufgegeben hatte. Zwischen Yaks und halbwilden Hunden etwas gruselig...
21 Bilder @ 18mm, f3.5, 30sec, ISO 4000
#4 Valle de la Luna, Chile.
Mancherorts war die Luft so dünn, staubfrei und trocken, dass uns vor lauter Höhensonne nicht nur die Lippen aufplatzten, sondern selbst das Mondlicht kaum noch gestreut werden konnte. So war die Milchstraße selbst bei Halbmond hervorragend auszumachen.
Hochformat-Panorama aus
16 Bildern @ 18mm, f5, 15sec, ISO 4000 (Vordergrund)/18 Bildern @ 18mm, f4.5, 15sec, ISO 4000 (Hintergrund)
#5 Milford Sound, Neuseeland.
Und manchmal braucht man einfach etwas Glück. Völlig unverhofft durfte ich eine sternenklare Nacht an einem der nassesten Orte Neuseelands erleben - geschlafen habe ich kaum, dafür bis spätnachts fotografiert.
Rechts gut zu sehen: die Große und Kleine Magellan'sche Wolke, die eher auf der Südhalbkugel sichtbar sind.
Panorama aus
6 Bildern @ 18mm, f3.5, 90sec, ISO 5000 (Vordergrund)/15 Bildern @ 18mm, f3.5, 25sec, ISO 5000 (Hintergrund)
Mein Lieblingsmotiv liegt eher im Verborgenen, in Mitteleuropa bekommt man es nur an ausgewählten Orten zu Gesicht, und selbst dort nicht in ganzer Pracht und Schönheit. Anderswo schon: ob in Nepal, im Himalaya, im Outback oder Neuseeland, der Atacama oder den Anden - es gibt viele Orte dieser Erde, an denen man die Endlichkeit unseres Planeten sehen und fühlen kann. Mich fasziniert dieses Motiv, seit ich die ersten Bilder von ihm sah: die Milchstraße.
#1 Salar de Uyuni, Bolivien.
Wir waren zelten auf diesem 10.000 Quadratkilometer großen Salzsee im Altiplano. Nachts war es sehr kalt, wind- und totenstill und über mir bot sich ein Anblick, wie man ihn nur selten erlebt. Das Salz reichte bis zum Horizont, und auch unter diesem fantastischen Firmament kam ich mir klein und unbedeutend vor.
Panorama aus
5 Bildern @ 18mm, f16, 3sec, ISO 100 (Vordergrund)/7 Bildern @ 18mm, f3.5, 25sec, ISO 6400 (Hintergrund)
#2 Zeltlager in den Cordillera Blanca (4200m), Peru.
Überhaupt gelingen die besten Bilder bei kalten Temperaturen. Die Luft ist dünn, flimmert kaum, und das Sensorglühen hält sich in Grenzen.
78 Bilder @ 23mm, f5, 30sec, ISO 2500
#3 Everest Base Camp Trek, (4100m), Nepal.
Hier gelang mir der erste Treffer, ich hatte recht lange warten müssen, bis Wetter und Mond endlich günstig standen. Für dieses Bild musste ich ca. 300 Höhenmeter im Dunkeln hinaufklettern, da meine Stirnlampe den Geist aufgegeben hatte. Zwischen Yaks und halbwilden Hunden etwas gruselig...
21 Bilder @ 18mm, f3.5, 30sec, ISO 4000
#4 Valle de la Luna, Chile.
Mancherorts war die Luft so dünn, staubfrei und trocken, dass uns vor lauter Höhensonne nicht nur die Lippen aufplatzten, sondern selbst das Mondlicht kaum noch gestreut werden konnte. So war die Milchstraße selbst bei Halbmond hervorragend auszumachen.
Hochformat-Panorama aus
16 Bildern @ 18mm, f5, 15sec, ISO 4000 (Vordergrund)/18 Bildern @ 18mm, f4.5, 15sec, ISO 4000 (Hintergrund)
#5 Milford Sound, Neuseeland.
Und manchmal braucht man einfach etwas Glück. Völlig unverhofft durfte ich eine sternenklare Nacht an einem der nassesten Orte Neuseelands erleben - geschlafen habe ich kaum, dafür bis spätnachts fotografiert.
Rechts gut zu sehen: die Große und Kleine Magellan'sche Wolke, die eher auf der Südhalbkugel sichtbar sind.
Panorama aus
6 Bildern @ 18mm, f3.5, 90sec, ISO 5000 (Vordergrund)/15 Bildern @ 18mm, f3.5, 25sec, ISO 5000 (Hintergrund)

