Linux läuft auf Macbook schneller als Yosemite

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[MENTION=78614]BerNik[/MENTION] wir sind uns ja einig, dass dank darktable ein gut komponiertes .NEF den GIMP eigentlich nicht mehr sehen muss. Dahin übergebe ich nur noch, wenn ich Elemente ausschneiden, überdecken oder selektiv verändern möchte.

Das ist wohl auch bei LR und PS so. Ich habe quasi null Erfahrung mit den beiden Programmen, aber bei einem Blitz-Tutorial auf YouTube (ja, ich schaue Sowas) erklärte jüngst ein Photograph beiläufig, dass er jetzt hier und da noch Etwas am Hintergrund umstellt, damit er das nicht in der Post-Produktion im PS machen müsste. Wenn es irgend möglich wäre, würde er schon am Set so arbeiten, dass er später nur in LR bleiben könnte.

Was das angeht, kann man dem dt Team kaum genug danken. Zwar gab es auch vor dt schon gute RAW Konverter für Linux, aber dt ist endlich die erträumte, wirklich umfassende "All In One" Lösung.

Wie gross ist eigentlich ein 16-Bit TIFF aus deiner Kamera? Bei mir wird aus einem 29MB NEF ein 100MB TIFF; eine drei- bis viermal grössere Datei. Deshalb konvertiere ich nie in TIFF, sondern gebe die Datei entweder gleich als grössenreduziertes JPG aus (dt skaliert schöner als GIMP), oder ich gebe ein JPG/PNG in voller Grösse zu weiteren Bearbeitung an den GIMP. Alle Farbmanipulationen sind ja schon gemacht, und die Präsentation (Online oder beim Drucker) ist ohnehin nur 8 Bit tief.
 
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:eek::frown1::frown1::frown1::motz::motz::motz::motz: jetzt hab ich 'ne halbe Seite Text geschrieben und dann das:
NF-F Systemmitteilung

Dein Seitenaufruf konnte nicht verarbeitet werden, da das Securitytoken nicht mehr gültig war.

Bitte klicke auf "Zurück" und lade die vorherige Seite neu, bevor du fortfährst.
und alles weg ... dann eben nicht ...
 
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jetzt hab ich 'ne halbe Seite Text geschrieben und dann das: und alles weg ... dann eben nicht ...

Das passiert in allen Foren immer mal wieder, deshalb ist dieses Add-On mein Hauptwerkzeug bei Foreneinträgen

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/its-all-text/

Ich schreibe nie im Editorfenster des Forums, sondern immer im Emacs. Das ist natürlich nur persönliche Vorliebe; nano, pico, vim, gedit oder, oder, oder ... wären ebenso möglich.

Foreneditor geht auf, ich klicke auf das kleine blaue Symbol in der Ecke, nach dem tippen <speichern> dann ist der Text im Foreneditor. Von dort schicke ich ihn ab und wenn er "angekommen" ist, schliesse ich den Editor; wenn nicht ist er noch komplett und formatiert vorhanden, und ||:da capo al fine:||
 
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man kann seinen text auch in den foreneditor tippen und vor dem klicken auf absenden ctrl+a und ctrl+c drücken ;)
mach ich normalerweise auch ... vergessen :nixweiss: zerstreut :nixweiss: verkalkt :nixweiss:

aber nochmal in Kurzfassung: Ich hab mit der D700 angefangen und die kann nur 8bit-TIF. Hab mir daraufhin Schritt für Schritt den RAW-Workflow non-destructive angeeignet und bin eigentlich inzwischen froh drum.
Und weil ich sowieso mit NEF arbeite, hab ich mir bei der D800 die TIF-Option gar nicht näher angeschaut.
Wie gross ist eigentlich ein 16-Bit TIFF aus deiner Kamera? Bei mir wird aus einem 29MB NEF ein 100MB TIFF; eine drei- bis viermal grössere Datei. Deshalb konvertiere ich nie in TIFF, sondern gebe die Datei entweder gleich als grössenreduziertes JPG aus (dt skaliert schöner als GIMP), oder ich gebe ein JPG/PNG in voller Grösse zu weiteren Bearbeitung an den GIMP. Alle Farbmanipulationen sind ja schon gemacht, und die Präsentation (Online oder beim Drucker) ist ohnehin nur 8 Bit tief.
Das Bild für den Vergleich im Video hab ich in darktable nach 16bit-TIF konvertiert.
NEF: 41,7MB
TIF: 207,8MB
TIF ist für mich eigentlich ein internes Austausch-Format: darktable nach hugin und zurück oder dgln., nicht zum archivieren (das bezieht sich jetzt auf Digitalfotos).

Die 200MB schrecken mich nicht per se.
Das ist die normale File-Größe aus meinem Scanner für Negative und Dias, als 4Kanal-TIF 16bit (RGB + IR). Und da ist das dann das Speicherformat, weil ich aus den Roh-Scans dann in darktable mit wenigen Handgriffen gute Bilder erzeugen kann, ebenso non-destructive (und brauche eigentlich nie mehr die Originale rausholen, wenn ich mal andere Bearbeitungen haben möchte, die Rohdaten können auch im Scan-Programm (Vuescan) wieder eingelesen werden und spezielle Dinge wie Staub/Kratzerkorrekturen, Kornreduzierung etc. durchgeführt werden und dann einfach den History-Stack aus darktable draufkopieren und es ist wieder das Bild, das man vorher schon mal ohne die HW-Korrekturen hatte, nur besser :) ).

Wieder zurück zur Geschwindigkeit: Ich hantiere mit diesen Riesen-Dateien seit über 10 Jahren, damals noch mit Picture-Window und in der Anfangszeit mit Photoshop 5 ("kann dieses und jenes nicht, das Bild muß nach 8 bit konvertiert werden" => da war Picture Window eine Offenbarung mit durchgehenden 16bit!).
Beide haben diese Dateien und alle Bearbeitungsschritte damals auf den damaligen aus heutiger Sicht schwachbrüstigen Rechnern quasi in Echtzeit angezeigt.
Deshalb bin ich schon etwas irritiert über die Performance des Gimp in der aktuellsten 2.9.1er Version (GEGL inside!) und schrieb ja schon: meine Erwartungen gehen da eher gegen Null.

Für mich sieht das so aus: ohne darktable und xnviewMP wäre Linux für mich ein "No-Go". Andererseits hat genau ersteres mich zu diesem Umstieg bewegt (in Kombination mit der grausamen Oberfläche von Win8 und den Adobe-Lizenzmodell-Unsicherheiten).
Dazu hatte ich aber andernorts auch schon was geschrieben:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2324853-post42.html
 
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Kann man damit inzwischen eigentlich auch Emails verschicken oder staubsaugen?

Ja. eMails kann man damit hervorragend verschicken und empfangen - ganz ohne graphische Oberfläche. Das geht zunächst mal etwas knochig vonstatten, denn man muss ja für jede Mail den gesamten Header parametrieren; all das, was uns seit Jahren die Mail-Clients abnehmen... und der Abruf gestaltet sich durchaus noch schwieriger, denn hier müssen Server-Responses zeitkritisch gegeben werden.

Wenn du dein Mail-Konto auf deinem eigenen PC oder zumindest in deinem eigenen Netzwerk auf einem dns-Server hast, ist mit dem Emacs mailen durchaus OK und komfortabel - du must nicht jedes Mal in eine graphische Oberfläche wechseln, nur um eine Mail zu checken oder zu senden. Du kannst im Editor einfach einen neuen Buffer offnen, Teile deiner Arbeit hineinkopieren, und den ganzen Trödel absenden, ohne viele Programme zu öffnen.

Wenn es nur um Mail ohne GUI geht, ist der MUTT ein hervorragender Mail-Client für genau diesen Zweck. Er ist sozusagen der Mail-Client zur Df: hochmoderne Technik mit einem "traditionellen" User Interface. Der MUTT ist rein Textbasiert, erlaubt keine Maus, stellt keine Graphik dar und hat keine bunten Knöpfchen, aber er unterstützt mehr Protokolle als Thunderbird und Outlook zusammen, und seine Suchfunktionen sind - bei zB. 500.000 oder 5.000.000 Mails unarchiviert - ungeschlagen. Profi-Technik mit einer etwas altbackenen Bedienoberfläche.


BerNik schrieb:
wie geht denn dann das Formatieren?
(links, Bilder, Zitate, Zeichenformatierung (fett, farbig, ...))

http://forum.vbulletin-germany.com/misc.php?do=bbcode

Mit die Finga! ich kann auch [b]tippen[/b] ohne dass der Text fett wird. Da ich NIE Farben oder Schriftgrössen editiere, sondern sich meine Hervorhebungen auf fett, kursiv und unterstrichen beschränken, muss ich mir nur [b], [i] und [u] merken. Die eckigen Klammern zu tippen geht schneller, als die Hand von der Tastatur zur Maus zu führen, mit Derselben einmal auf dem Tisch herum zu rühren (Ja wo ist denn die Maus? Ja wo ist sie denn?), dann das Wort oder den Bereich zu markieren und schliesslich den Formatierungsknopf über dem Editor-Textfenster zu drücken. Bei längeren Texten öffne ich auch mal einen Buffer, in dem ich die gebräuchlichsten Tags drin habe, so dass ich per "copy and paste" Format-Tags setzen kann.

Ich bin halt nicht besonders mausaffin, verwende im Büro einen Trackball und zuhause oder auf Reisen nur das Touchpad (Ja, ich mache meine Bildbearbeitung zu 100% per Notebook-Touchpad - ohne Maus, Trackball oder Graphictablet).

Vorteil: Alle Foren bedienen sich quasi gleich, Hände bleiben auf der Tastatur und kippen nicht beim Griff nach der Kaffeetasse literweise Brühe über den Schreibtisch, hohe Übertragungssicherheit, gute Such- und Editierfunktionen für den bearbeiteten Text.

Nachteil: Kein Mäuschen zum Herumschubsen. Schüff.

Alternative: Man KANN den bearbeiteten Text ja noch im Foreneditor mit dem Mäuschen formatieren, bevor man ihn abschickt, aber das ist irgendwie sinnfrei...
 
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http://forum.vbulletin-germany.com/misc.php?do=bbcode
Mit die Finga! ich kann auch [b]tippen[/b] ohne dass der Text fett wird. Da ich NIE Farben oder Schriftgrössen editiere, sondern sich meine Hervorhebungen auf fett, kursiv und unterstrichen beschränken, muss ich mir nur [b], [i] und [u] merken. Die eckigen Klammern zu tippen geht schneller,
also mit denen hab ich schon ergonomische Schwierigkeiten, genauso wie mit <> in html.
b, i, u merken ist auch nicht das Problem, Zitate sind aber ein "unlösbares" Problem für mich.
Wohlgemerkt: ich schreibe alle meine Webseiten in Phase5 oder seit Neuerem in Bluefish, Quelltext ist also nicht das Problem. Aber sinnvolle Shortcuts hätte ich schon gerne - bin halt nicht Vollzeit-Admin oder -Programmierer mit "verbogenen Fingern" ;)

Aber hier geht's ja um Performance von Software und nicht der User ... ;)
 
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Was die weiter oben beschriebene Langsamkeit von Gimp an geht:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2330049-post100.html

Einer der Entwickler hat auf eine diesbezügliche Frage http://libregraphicsworld.org/blog/entry/gimp-2-9-2-released geantwortet:
@YAFU, mipmaps are currently only used in projection and for thumbnail generation. They are still not used e.g. in on-canvas preview.

@Bernhard, see my reply to YAFU ;)
Ich verstehe das jetzt nicht im Detail (kann das jemand besser erklären?), schließe aber daraus, daß bei Anwendung dieser "mipmaps" auf Vollbild-Previews das Ganze schneller werden könnte (?). Dann sollte also wohl noch Hoffnung bestehen (?).
 
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