LightZone 3 für OSX

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comabird

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Hallo Nikonisti!

Ich liebäugele gerade ernsthaft mit der Anschaffung der LightZone Full Version und wäre interessiert, ob jemand hier im Forum das Programm nutzt und welche Anmerkungen es dazu gäbe.

Was mich besonders reizt, ist die Möglichkeit, Bearbeitungen nach dem Zonensystem vornehmen zu können. Funktioniert das tatsächlich so gut (und einfach), wie auf den Beispielbildern der Firmen-Website? Und ist das Programm so intuitiv zu bedienen, wie es die Werbung verspricht?

Ich freue mich über jeden Hinweis!
 
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Hallo,

ich nutze LightZone Basic (also die Version ohne Stapelverarbeitung etc.) und kann es wirklich empfehlen. Wenn es um selektive Bearbeitung geht, ist der Ansatz von LZ dem Photoshop-Konzept haushoch überlegen. Die Aussage der Entwickler, LZ sei ein Tool für Fotografen und nicht für Grafiker trifft es genau.

Zu den Zonen: Ja, das funktioniert idiotensicher und mit beliebig vielen Ebenen und Masken – man kann exakt den Farbbereich wählen, dessen Helligkeit man korrigieren möchte, der Rest geht intuitiv und in Sekundenschnelle.

Als Nachteil sei die Java-Basis erwähnt, die zu Lasten der Stabilität geht; die GUI an sich ist jedoch m. E. elegant gelöst.

Auf einem ordentlichen Mac (bei mir 2,4 GHz und 2 GB RAM) kann man über die Performance mit 10-MP-RAW-Dateien wirklich nicht meckern.

Zieh Dir doch einfach die Trial-Version, die ist (mit Wasserzeichen) unbegrenzt lauffähig.
 
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Hallo,

und vielen Dank für Deine Anmerkungen. Das klingt ja sehr ermutigend. Eins würde mich aber noch interessieren. Du schreibst

... das funktioniert idiotensicher und mit beliebig vielen Ebenen und Masken – man kann exakt den Farbbereich wählen, dessen Helligkeit man korrigieren möchte, der Rest geht intuitiv und in Sekundenschnelle.

Läuft das etwa wie in PS? Das fände ich nämlich ziemlich abschreckend, weil ich damit überhaupt nicht klar komme.
 
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Nee, keine Angst. Jedes Tool legt nondestruktiv automatisch eine Ebene an und wirkt auf das ganze Bild, eine vorher definierte Maske oder einen Farbbereich. Letzterer läßt sich durch einen Pipettenklick (1.) wählen und ggf. durch den Regler (2.) verändern.




Ich selbst hasse den Workflow von PS aus tiefstem Herzen und mag LZ wirklich gerne … ;-)
 
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Ich sag ja, das Prog ist wirklich innovativ, gerade wenn man PS und seinesgleichen nicht mag.

Es ist eben ausschließlich auf Fotobarbeitung hin konzipiert worden, dementsprechend hält es allerdings auch nur entsprechende Tools bereit. Wer extreme EBV im Sinne von Verfremdungen oder digitales Facelifting machen möchte, der muss weiterhin photoshoppen gehen.

Das Einzige, was mich bei der Arbeit mit LZ stört, sind die langen Speicherzeiten der erzeugten TIFFs. Hier ein Tipp: wenn Du mit Aperture arbeiten solltest und LZ als externen Editor definierst, erhältst Du durch den Export aus Aperture wesentlich größere TIFFs (ca. 40 MB bei 10-MP-RAWs), während das direkte Öffnen der NEF-Datei (oder einer Kopie) und das nachträgliche Abspeichern in LZ kleinere Dateien (ca. 25 MB) erzeugt. Es empfiehlt sich also, eine Kopie der NEF-Datei auf den Schreibtisch (oder sonstwohin) zu speichern, diese zu bearbeiten und dann in Aperture zurückzuimportieren. Wie das mit Lightroom aussieht, weiß ich nicht.

Noch ein LZ-Vorteil: es kommen viel öfter als bei anderer Software Updates heraus; man merkt wirklich, dass da jemand dransitzt, der auf Kundenreaktionen hört. Zu dem Preis ein super Service!
 
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Hallo,
kann mir jemand sagen wo man die neueste Testversion für Mac in Deutsch runter laden kann? Danke.
Wilhelm
 
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Es ist eben ausschließlich auf Fotobarbeitung hin konzipiert worden, dementsprechend hält es allerdings auch nur entsprechende Tools bereit. Wer extreme EBV im Sinne von Verfremdungen oder digitales Facelifting machen möchte, der muss weiterhin photoshoppen gehen.

Ha, genau was ich schon immer gesucht habe! Ich bin kein grossartiger EBVler, eher schon ein Laborant... ;)

...erhältst Du durch den Export aus Aperture wesentlich größere TIFFs (ca. 40 MB bei 10-MP-RAWs), während das direkte Öffnen der NEF-Datei (oder einer Kopie) und das nachträgliche Abspeichern in LZ kleinere Dateien (ca. 25 MB) erzeugt.

Da ich tatsächlich mit Aperture arbeite, ist das hochinteressant. Vielen Dank auch für diesen Tip! Wäre ja mal spannend zu erfahren, wodurch diese Grössenunterschiede entstehen - 40 zu 25 ist ja schon ein recht extremes Verhältnis.

Sag mal, wenn ich das richtig verstanden habe, dann liegt der Unterschied zwischen Full und Basic nicht in den Bearbeitungstools, sondern hauptsächlich in der Stapelverarbeitung? Auf die könnte ich nämlich problemlos verzichten.

Hallo,
kann mir jemand sagen wo man die neueste Testversion für Mac in Deutsch runter laden kann? Danke.
Wilhelm

Die gibt's hier, Wilhelm: www.lightcrafts.com/products/ (Allerdings nur auf Englisch, stimmt.)
 
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Sag mal, wenn ich das richtig verstanden habe, dann liegt der Unterschied zwischen Full und Basic nicht in den Bearbeitungstools, sondern hauptsächlich in der Stapelverarbeitung? Auf die könnte ich nämlich problemlos verzichten.
So ist es. LZ Basic wird daher auch als Ergänzung zu Aperture oder Lightroom angepriesen. Die Tools sind die gleichen.
 
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