Frage Landschaft/Architektur 70-200mm 2.8 ... Nikon VR1, VR2 oder Tamron VR?

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Takeru

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Ich habe in der Suchfunktion gesucht, fand aber nur was von Menschen, die ihre Teleobjektive hauptsächlich für Hochzeiten od. Portrait benutzen.

Ich suche für meine Nikon D7000 ein lichtstarkes Teleobjektiv. Ich fotografiere damit hauptsächlich japanische Tempel und Schreine - ergo: (Stein-) Gärten mit vielen Laubbäumen (Kirsche, Ahorn,...), Holzgebäude mit vielen architektonischen und kunsthistorischen Details (Schnitzereien, Baustile,...) und aufwendig gestaltete Buddhastatuen etc.

Hauptsächlich zum Einsatz kommt bei mir eine D7100 mit dem (FX) 20mm F1.8. Lichtstärke deswegen, da man auf den wenigsten Tempelgeländen ein Stativ verwenden darf und mir das 20mm einen ganz guten Bereich bietet. Als Zweitobjektiv habe ich von früher her noch das (DX) 16-85mm VR.

Da ich meine D7000 nach einer defekten Auslöseeinheit in Japan sehr günstig reparieren lassen konnte (weniger als ein Drittel des Preises, den ich in Ö bezahlt hätte...) spiele ich nun mit dem Gedanken, mir rechtzeitig zur Herbstsaison ein Telezoom zu besorgen.

Es sollte ein schönes Bokeh bieten, lichtstark sein (Stative verboten, speziell am Abend also schwierig) und VR bieten.

In meine nähere Auswahl kamen jetzt also:
Nikon 70-200mm VRII für ca. 215.000Yen
Nikon 70-200mm VRI (der Vorgänger) gebraucht für etwa die Hälfte
Tamron 70-200mm F/2.8 Di VC USD für ca. 110.000 Yen


Nun hatte ich vor einiger Zeit mit einem Sigma 18-200mm Reiseobjektiv in Kombination mit einer D40, später dann D7000 enorm schlechte Erfahrungen.. weshalb ich mit dem Tamron ein wenig zögere. Preislich wäre es natürlich gut: Ein neues Objektiv mit 5 Jahren Garantie und VR...

Das VRII ist super, aber dann eben doch doppelt so teuer wie die beiden anderen Objektive.

Ich frage mich, wie ist das VR1 im Vergleich zu den beiden anderen Objektiven einzuschätzen?

Wo liegen die Vor- und Nachteile der drei Objektive, wenn man bedenkt dass ich als armer Jungwissenschaftler nicht gerade mit Geld gesegnet bin.. ;)

Neben Landschaften und Architektur würde ich generell gerne in der Natur Fotos machen. Sport oder Menschen kommen eher weniger in Frage, für letztere habe ich das 35mm F1.8.
 
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... wenn man bedenkt dass ich als armer Jungwissenschaftler nicht gerade mit Geld gesegnet bin.. ;)

Dann solltest Du preislich das AF-S 70-200/4VR in die Überlegungen mit einbeziehen... Die eine Blende Lichtstärkenverlust kannst Du in dem von Dir beschriebenen Haupteinsatzbereich durchaus mit der guten High-ISO-Fähigkeit der D7100 und dem sehr guten VR des Objektivs kompensieren. Zudem ist das Objektiv mit ca. 850gr Gewicht deutlich angenehmer freihand zu nutzen als die 2,8er.
 
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Hm.. vielleicht sollte ich mir das mal ansehen.
Das mit dem Gewicht ist eine gute Sache.

...weil rein von dem Aspekt her betrachtet wäre als Teleobjektivkamera auch eine handliche Olympus OM-D samt 40-150mm F2.8 auf meiner Wunschliste. Die hat zwar einen kleineren Sensor, aber einen wirklich guten Bildstabilisator...
 
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...weil rein von dem Aspekt her betrachtet wäre als Teleobjektivkamera auch eine handliche Olympus OM-D samt 40-150mm F2.8 auf meiner Wunschliste. Die hat zwar einen kleineren Sensor, aber einen wirklich guten Bildstabilisator...

Das kommt Dich aber deutlich teurer, wenn man die hiesigen Preise zugrunde legt ;). Und würdest Du dann mit 2 Systemen parallel rumspringen wollen? Mir wäre das zu unpraktisch.
 
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[MENTION=20342]Takeru[/MENTION]: Aber Du bist Dir schon sicher, dass Du bei Deiner Architektur-Fotografie @DX ein Objektiv mit 70mm Anfangsbrennweite gut einsetzen kannst? Hab' mich beim Lesen etwas gewundert, mir erscheint die Brennweite (70-200!) für diesen Zweck doch "arg lang" zu sein (nur aus meiner Erfahrung).
 
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Hallo,

ich will Dich jetzt gar nicht von irgend einem Objektiv abbringen ... nur interessehalber, weil ich auch häufig in südostasischen Tempeln knipse und hier sogar das 14-24er an FX gerne mal grenzwertig wird. Und da suchst Du nach einem 70-200er an DX? Kannst Du mal kurz erläutern, was genau Du fotografierst?

Speziell buddhistischische Tempel sind ja eher "breitformatig" angelegt und gehen selten in die Tiefe, wie man das z. B. bei Kirchen kennt. Eine breite Front mit einer Türe in der Mitte (evtl. auch mehrere nebeneinander), dahinter zentral eine Buddha-Statue und daneben weitere Figuren. So ist viel Platz für die Meditierenden in der ersten Reihe. Meine Quote von Aufnahmen mit 70mm oder länger liegt da vielleicht bei 10%. Lediglich für Detailaufnahmen sind hier lange Brennweiten interessant (weil man nicht immer nah heran kommen kann / will), zusammen mit einer großen Anfangsblende für die Freistellung.

Ciao
HaPe
 
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Einerseits wären da z.B. bestimmte Elemente in japanischen Gärten, die teils einfach weit weg sind: https://www.flickr.com/photos/pv9007/22111065628/in/dateposted-public/
(In dem Fall ist der Steinbuddha natürlich nah)

Aber im konkreten Fall meine ich Schnitzereien oder ähnliche Details an den Konstruktionen an sich. Aus Erfahrung waren mir z.B. die 16-85mm immer zu wenig. Und die 70-200mm würden an DX ja effektiv noch mehr.

Gerade letzte Woche war ich in einem Schrein, an dessen Tor z.B. in der Konstruktion Affen eingeschnitzt sind. Ich hab mal das Bild, was ich mit dem 20mm Objektiv gemacht habe hochgeladen: https://www.flickr.com/photos/pv9007/22466550006/in/dateposted-public/

Neben diesen Details kommt man in japanischen Tempeln oft nicht "nah" an die Statuen, Schätze oder was auch immer ran.
Für allgemeine Stimmungen und Weitwinkel reichen die 20mm bzw. das 16-85mm voll und ganz aus, aber nach drei Jahren bin ich zunehmend - auch durch Mitarbeit an einer akademischen Fachwiki zu japanischen Religionen (inkl. Schrein/Tempelarchitektur) mehr und mehr an Details interessiert. :D

Bei der Brennweite bin ich mir also recht sicher.

... dass F4 scheint aber in der Tat ein gutes Objektiv zu sein. Handlicher als das F2.8er, billiger und offenbar ein wirklich gutes VR. :eek: Und das jetzt gesparte Geld könnte man ja für ein lichtstarkes Weitwinkel-Zoom oder einen FX-Body sparen...

*EDIT*
Dazu kommen japanische "Matsuri" (Fest, Prozessionen,...), bei denen man oftmals nicht recht nah an das Geschehen rankommt. Z.b. war ich dieses Jahr beim Gion-Matsuri nicht als Teilnehmer, sondern Zuschauer dabei (eine neue Erfahrung bei den Maßen an Zuschauern/Fotografen). Die Prozession (https://www.flickr.com/photos/pv9007/22304806040/in/dateposted-public/) habe ich mit so 70-85mm (DX) fotografiert, am Abend bei der Ausstellung der Schätze/Kunstwerke war das 20er drauf (https://www.flickr.com/photos/pv9007/22479352032/in/dateposted-public/).
Wahrscheinlich wäre hier das 24-70er eine gute Lösung, aber fürs Erste wohl eher mal ein Tele. Auch zum Ausweiten meines "Blickfelds" bzw. zum Aneignen neuer Perspektiven.
 
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Hallo,

ich denke, das Sigma EX 2.8/50-150 mm DC OS HSM wäre hier ideal.

TOP-Linse, aber mit 1.335 Gramm verdammt schwer halt.
 
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