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17. April 2026

Blitzen mobil Folge 3​

Godox AD100Pro II Pocket Flash und der "X3 N TTL 2,4GHz Blitzauslöser“​

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Godox ist wohl der bekannteste Anbieter von Blitzgeräten. Neben den Aufsteck-Systemblitzen für digitale Kameras gibt es auch leistungsstarke In- und Outdoor-Blitze für den professionellen Einsatz. Mit dem neuen Blitz AD 100Pro ll hat man das Einstiegsmodell aktualisiert. Den neuen Akkublitz und den dazu passenden Funkauslöser X3 N mit Touch-Display möchte ich heute vorstellen.

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Das Bedienteil des AD 100Pro ll verfügt über ein gut lesbares Display mit Touchfunktion. Außer der seitlich angebrachten Kombitaste zum Ein- und Ausschalten und zum Testen gibt es keine Schalter mehr. Die Bedienung entspricht dem Godox-eigenen, einheitlichen Bedienkonzept, das eigentlich gut strukturiert ist, und wenn man sich damit vertraut gemacht hat, gut funktioniert. Auf dem Display werden alle gewählten Funktionen sehr gut leserlich angezeigt. Außerdem verfügt der Blitz über ein 2W LED-Einstelllicht, das in 10 Leistungsstufen einstellbar ist. Das gesamte Bedienungskonzept ist funktional und ganz auf die Praxis ausgerichtet! Es handelt sich um einen Blitz, der dank seines runden Blitzkopfes mit einem magnetischen Ring zur Zubehöraufnahme sehr gut für die Portrait-Fotografie geeignet ist. Der rund 565g Gramm schwere Blitz (mit Stativfuß und Akku) ist ein klassischer „stand-alone“-Akku-Blitz, der mit jeder geeigneten Systemkamera entweder im TTL-, Multi-, oder manuellen Blitz-Betrieb (mit Reduzierung bis zu 1/256 der maximalen Leistung von 100Ws) arbeiten kann. Er erfordert aber entweder einen Funkauslöser wie den X3 N oder einen Godox Systemblitz wie z.B. den Godox V 100 als Trigger, da das Gerät über keinen eigenen Hot-Shoe für den direkten On-Kamerabetrieb verfügt.

Hauptspezifikationen & Neuerungen:​

  • Leistung: 100 Wattsekunden (Ws), regelbar in 1/3 oder 0,1 Stufen bis 1/256.
  • Kühlung: Verbessertes System für 60–100 Dauerblitze bei voller Leistung.
  • Funk-System: Integriertes Godox 2.4G X-System (Reichweite ~100m) + 433MHz Option.
  • Synchronisation: HSS bis 1/8000s, 1. & 2. Vorhang.
  • Akku: 7,2V / 2600-3300mAh (Li-Ion), ca. 360-490 Blitze bei voller Leistung.
  • Gruppen-Identifikation: Farbcodierter Ring (16 Gruppen) zur schnellen Erkennung.
  • Kopf: Rund, kompatibel mit AK-R1 Zubehör-Set (magnetisch).
  • Abmessungen/Gewicht: Extrem kompakt, wiegt ca. 565g (inkl. Akku).
  • Zoom: 28–85mm (manuell).
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Für den Godox AD 100Pro ll gibt es umfangreiches Zubehör und Vorsätze.

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Mit einer Blitzschiene kann der AD 100Pro ll in Verbindung mit dem X3 N auch klassisch als Kamerablitz verwendet werden. Um Bowens-S zu nutzen, ist die preisgünstigste Variante der seit langem bekannte und vielfach genutzte Godox Universal-Bowens-S-Adapter.

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Moderne Features wie z.B. ein farbiges Display oder Kühlventilator zeichnen den Godox AD 100Pro ll aus.

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Hier der neue X3 N auf einer Nikon Z6ll. Auch hier ist das Display farbig ausgelegt.

In der Praxis​

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f/5.6; 1/125s; ISO 200, AD 100Pro ll, Modus M, abgesetzt auf Stativ und Beauty-Dish, mit Funkauslöser X3 N (Nikon Z6lll).

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f/2.5; 1/125s; ISO 100, AD 100Pro ll, Modus M, abgesetzt auf Stativ und Beauty-Dish, mit Funkauslöser X3 N (Nikon Z6lll).

Natürlich eignet sich der AD 100Pro ll nicht nur für Model-Shootings, sondern auch sehr gut für Table-Top-Aufnahmen. Das kompakte Design in Verbindung mit dem runden Kopf (ca.75mm Ø) und den vorhandenen Magnetkupplungen ermöglicht grundsätzlich schon viele Möglichkeiten. Wem das noch nicht reicht, der kann den Blitz auch mit einen Adapter mit Bowens-Anschluss einsetzen.

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Der AD 100Pro ll beim Table-Top-Einsatz mit Kugelkalotte...

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…und das Ergebnis: f/7.1; 1/125s; ISO 200, mit Funkauslöser X3 N (an Nikon Z6lll)

Kurzes Fazit:​

Die Anschaffung eines AD 100Pro ll macht Sinn, wenn man schon Godox Akkublitze besitzt oder überlegt, sich so ein Blitzsystem aufzubauen. Der Blitz bietet alles, was ein modernes Blitzgerät (einschließlich High-Speed-Blitzen) heutzutage können muss. Er ist leicht bedienbar und dazu auch noch relativ kompakt. Die Blitzleistung (100 Ws, eine Leitzahl wird heute allgemein nicht mehr genannt) entspricht aktuellen Systemblitzgeräten. In der Praxis sollte man bei Verwendung eines Diffusors oder Softbox, die leicht 1 bis 11/2 Blenden „fressen“, an der Kamera mindestens ISO 200 wählen. Damit hat man auch bei kleinen Blenden und größerer Entfernung genügend Reserven. Godox bietet neben dem hier verwendeten Funkauslöser für Nikon-Kameras natürlich auch weitere Funkauslöser für alle handelsüblichen System-Kameras an. Auch der AD 100Pro ll entspricht ursprünglich einem anderen Einsatzprofil als ein Systemblitz, kann aber auch so genutzt werden ohne dabei unhandlich zu sein, wie man auf den Bildern oben sehen kann. Der Akku reicht laut Hersteller für ca. 490 Blitze bei 100%. Die Touch-Einstellung des Funkauslösers ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber, wenn er einmal grundeingestellt ist, zuverlässig und intuitiv.

Mehr Infos dazu hier:

Vom Preis her ist der Godox-AD100Pro ll Pocket Flash mit ca. 279,00 € der teuerste der hier vorgestellten Mini-Studio-Blitze, da Godox auf Rabatt-Aktionen weitgehend verzichtet.

In der nächsten Folge werde ich abschließend ein Resümee ziehen und noch einen speziellen Blick auf das Thema Funkauslöser werfen.

DxO PureRAW 6 kurz angetestet!​

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Für alle, die öfter mit hohen ISO-Werten arbeiten müssen (z.B. bei Konzert-, Available-Light-Situationen oder auch Reportagen), ist es entscheidend, dass Details in den Aufnahmen erhalten bleiben und nicht durch künstliche Glättung oder schlechter bzw. fehlender Rauschminderung verschwinden. Die Rauschminderung, die mit der Einführung von PureRAW möglich war, konnte man schon epochal nennen. Nun wurde die Version 6 dieser eigenständigen Software von DxO vorgestellt. Was bietet die sie?

Hier die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:​

  • DeepPRIME XD3: Bietet feine Verbesserungen bei feinen Strukturen und Rauschverhalten gegenüber XD2, besonders bei hohen ISO-Werten.
  • Performance: Die Stapelverarbeitung ist dank optimierter KI Nutzung deutlich schneller geworden.
  • Workflow: Neue Funktionen wie automatische Sensorflecken-Entfernung und verbesserte DNG-Komprimierung (höhere Wiedergabetreue bei kleineren Dateien) verbessern den Arbeitsablauf.
  • Noch einmal verbesserte Bildqualität
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Die Benutzeroberfläche bietet die vertraute Ansicht.

Die wichtigste Neuerung betrifft die eigentliche Bildverarbeitung, das Demosaicing. Das spezielle DeepPRIME XD3 war bisher den X-Trans-Sensoren (Fuji) vorbehalten. Mit der Version 6 unterstützt DxO mit dieser Technologie nun auch klassische Bayer-Sensoren. XD3 kombiniert Demosaicing und Rauschminderung in einem Schritt. Laut DxO wurde dafür die KI, also das neuronale Netz der Software, mit Milliarden Bildbeispielen trainiert. Inwieweit das funktioniert habe ich mit einer Aufnahme einer Nikon Z6 bei 25.600 ISO getestet.

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Nikon Z6; f/4.5; 1/30s; ISO 25.600, Ausschnitt unbearbeitet…

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… hier in Adobe Lightroom entwickelt und mit DxO PR 6 entrauscht.

Das Ergebnis kann überzeugen! Aber das neue PureRaw 6 bietet noch mehr, und zwar was den Workflow angeht. So integriert Version 6 eine neue High-End-Komprimierung für DNG-Dateien. Laut DxO können die erzeugten DNGs bis zu viermal kleiner sein als unkomprimierte Varianten, während Dynamikumfang und Bearbeitungsreserven erhalten bleiben. Für viele User mit großen Archiven ist das durchaus interessant, da Speicherplatz, Backup-Strategien und Langzeitarchivierung zum einen reale Kostenfaktoren und zum anderen wichtige Zeitfaktoren sein können! So ergeben sich beispielsweise folgende Werte bei:
  • 21 Megapixel in PureRAW 5 = ca. 70 MB
  • 21 Megapixel in PureRAW 6 mit DNG-Komprimierung = ca. 25 MB

Die KI-gestützte Sensorflecken-Entfernung​

Sensorstaub gehört zur Realität in der digitalen Fotografie. PureRAW 6 bringt eine automatisierte Staubfleckenerkennung, die ganze Bildserien analysiert und bereinigt. Ein einstellbarer Schwellenwert erlaubt Kontrolle über die Intensität der Korrektur. Für große Bild-Serien kann das eine erhebliche Zeitersparnis bedeuten, sofern die Erkennung präzise zwischen Staub und Bildstruktur unterscheidet.

Schnellere Massenverarbeitung​

Mit der neuen Stapel-Parallelisierung wird das nächste Bild vorbereitet, während das aktuelle noch verarbeitet wird. Für uns bedeutet das potenziell kürzere Wartezeiten bei größeren Projekten.

Nach Reisen oder Aufträgen mit mehreren hundert Dateien ist Geschwindigkeit keine Spielerei, sondern Teil eines professionellen Workflows.

Kurzes Fazit:​

Bei RAW-Dateien, die eine detaillierte Feinabstimmung erfordern, haben User nun die Möglichkeit, die Rauschminderung und die Detail-Extraktion auf bestimmte Bildbereiche zu beschränken und den Schärfegrad präzise nach Bedarf anzupassen. Die Benutzer:innen können mehrere Masken erstellen und Details und Helligkeit so einstellen, wie sie es benötigen. Darüber hinaus ist es möglich, die Scharfzeichnung genauer auf bestimmte Teile des Bildes zu begrenzen.

Für User, die das Maximum aus ihren High-ISO-RAW-Dateien herausholen wollen, kann ich PureRAW 6 wegen der der Optimierung des Work-Flows unbedingt empfehlen, auch wenn der Unterschied zwischen XD2 und XD3 für manche Nutzer nicht dramatisch ausfällt. Die Software bleibt das beste Stand Alone-Tool für die Entrauschung!

Preis und Community-Vorteil​

DxO PureRAW 6 ist für macOS und Windows auf der DxO-Website verfügbar:
  • Neue Lizenz 129,99 €
  • Upgrade von DxO PureRAW 4 oder 5 79,99 €
Als Partner von DxO können wir euch einen exklusiven Rabatt anbieten! Mit dem Code NF20 erhalten Netzwerk Fotografie Community-Mitglieder 20% Rabatt auf alle Neukäufe von DxO-Produkten (einschließlich PureRAW 6, PhotoLab, Nik Collection, ViewPoint und FilmPack).
Hinweis: Da Bestandskunden bei Upgrades bereits automatisch einen vergünstigten Preis von DxO erhalten, ist der Code für Upgrades nicht anwendbar.

Hier geht es zu DxO:

Eine 14-tägige kostenlose Testversion von DxO PureRaw 6 ist unter https://www.dxo.com/de/dxo-pureraw/download/ erhältlich.

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„With a Little Help from Our Friends“ und “Ommo Wille”​

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© Klaus G. Kohn

Menschen füreinander in der Region – Aspekte des ehrenamtlichen und engagierten Miteinanders​

Erstmals findet der "Tag der Niedersachsen" vom 12. bis 14. Juni 2026 in Braunschweig statt. Seit 1981 wird er als "Landesfest der Ehrenamtlichen" gefeiert und richtet den Fokus auf das gelebte Miteinander in der landesweiten Kultur- und Vereinsszene. Seit seiner Initiierung hat er sich zu einer festen kulturellen Größe mit überregionaler Sichtbarkeit entwickelt.

An den stadtweiten Feierlichkeiten zum "Tag der Niedersachsen" in Braunschweig beteiligt sich das Museum für Photographie mit einer Ausstellung, die sich dem Themenfeld des sozialen Engagements und Ehrenamts in der Region widmet, und präsentiert Arbeiten, die über einen jurierten Fotowettbewerb unter dem Titel "With a Little Help from Our Friends" ausgewählt wurden. Mitglieder der Jury waren Miriam Bettin, Leiterin Mönchehaus Museum Goslar, Michael Ewen, Vorstand Museum für Photographie Braunschweig e.V., Barbara Hofmann-Johnson, Leiterin Museum für Photographie Braunschweig, Catherine Peter, Bildredakteurin Weltkunst, Autorin und Fotografin, Linda Sandrock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Museum für Photographie Braunschweig und Janek Wiechers, Kulturjournalist NDR.

Mit Werken von: Darya Boiko | Jessika Dirks | Mara Griem | Norbert Hillwig l Ulf Jasmer | Klaus G. Kohn | Matthias Langer | Stefan Sobotta

Ommo Wille. Einblicke in den fotografischen Nachlass​

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Ommo Wille, aus der Serie: Zwischenzeit, bei Harbke, 1992 © Nachlass/Estate Ommo Wille – Sammlung Museum für Photographie Braunschweig

Der Maler, Zeichner und Fotograf Ommo Wille (1959 - 2024) studierte Freie Kunst an der HBK Braunschweig, lehrte an der UdK in Berlin und war mit unterschiedlichen Projekten innerhalb seiner künstlerischen Laufbahn erfolgreich. Neben der Fotografie gehörten hierzu Malerei und Zeichnung.

Nach der Wende setzte er sich Anfang der 1990er Jahre in dem umfangreichen Projekt "Zwischenzeit" mit dem ehemaligen Grenzland der deutsch-deutschen Grenze in der Region auseinander. Zahlreiche Schwarzweiß-Fotografien zu den Strukturbrüchen der Grenzorte, dem ehemaligen Gutshof Harbke und andere Motive entstanden mit einer bildnerisch eindrucksvollen Panoramakamera. Ein späteres Projekt widmete sich in Berlin dem ehemaligen Palast der Republik. Nach seinem Tod nach langer Krankheit schenkte die Familie von Ommo Wille dem Museum für Photographie Braunschweig den Nachlass.

Die Ausstellung stellt hierzu eine Auswahl mit dem Schwerpunkt zu Bildern der Region vor. Zum "Tag der Niedersachsen" ermöglichen diese eine Rückbesinnung auf wichtige historische Entwicklungen.

Laufzeit der Ausstellungen: 09.05. – 28.06.2026
Eröffnung: With a Little Help from Our Friends & Ommo Wille am Freitag, 08.05.2026 | 19 Uhr
Um Anmeldung zur Eröffnung unter [email protected] wird gebeten.

Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Helmstedter Straße 1 | D-38102 Braunschweig

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
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