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30. Januar 2026

Einer für alle?​

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Systemblitze müssen von der Steuerung her auf das jeweilige Kameramodell angepasst sein, da digitale Kameras auf den Bildsensor und seine „Auslesezeit“ hin synchronisiert werden müssen. Natürlich kocht da jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und bietet eigene Systemblitze an. Äußerlich ist das an den unterschiedlichen Kontakten im Blitzschuh zu erkennen. Allerdings bauen bzw. bauten die wenigsten Kamerahersteller selbst auch Blitzgeräte, so dass auch immer Systemblitze von Drittherstellern am Markt verfügbar waren und sind.

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Hier sieht man die unterschiedlichen Steuer-Kontakte am Beispiel Nikon links, Canon Mitte, und rechts Sony. Sony verwendet einen Blitzschuh, der die Steuerkontakte frontal angeordnet hat (s.u.).

In der Ära der Analog-Kameras gab es das legendäre Multi-Blitzsystem von Metz: Ein Systemblitz, der aus einem Blitzgerät an sich und einem Blitz-Fuß mit den Steuerkontakten bestand. Der Blitz-Fuß war für verschiedene Kameras erhältlich, so dass bei beim Kamerawechsel nur der Fuß ausgetauscht werden musste. Das war zwar auch ein Kompromiss, aber dennoch für die damalige Zeit sehr fortschrittlich! Leider hat Metz den Weg in die digitale Fotografie nicht geschafft und musste aufgeben.

Technisch wäre eine Universallösung ähnlich der USB-C-Buchse sicher möglich. Allerdings müssten sich dazu die Kamerahersteller einigen und ein gemeinsames „Protokoll“ für die Blitzsteuerung einführen. Ein Blitzgerät, das mit allen digitalen Systemkameras funktioniert – ein lange gehegter Traum aller Fotograf:innen, der leider bisher noch nicht in Erfüllung ging.

Allerdings gibt es praktikable Lösungen in Form von Blitzadaptern. Diese kleinen Würfel werden zwischen Systemblitz oder Funkauslöser und Kamera gesteckt und sind entsprechend der jeweiligen Kamera durchkontaktiert. Aus gegebenen Anlass habe ich diese Blitz-Adapter einmal ausprobiert.

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Hier sehen wir Adapter von Nikon zu Sony (li.) und Canon Mitte, und rechts ein Universal-Adapter mit nur einem Kontakt zur manuellen Blitzsteuerung.

Die Blitzadapter bieten direkt am Systemblitz alle Funktionen ( iTTL, Manuell oder Highspeed). Als sehr praktisch stellte sich der Universal-Adapter heraus, zumindest wenn man im manuellen Modus arbeitet bzw. arbeiten kann, denn er ist an allen Kameras mit Standard-Blitzschuh nutzbar.

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Hier ist der Universal-Adapter mit einer Blitz-Funkfernsteuerung auf einer Lumix S1 montiert. So lässt sich z.B. bei einem Shooting mit mehreren Fotografen (die unterschiedliche Kameramarken benutzen) ein Blitz-Set-Up problemlos steuern.

Das Ganze funktioniert natürlich nicht nur mit Blitzanlagen, sondern auch mit modernen Systemblitzen im Slave-Modus, Makro- oder Ringblitzen und auch mit Blitzkabeln. Die praktischen kleinen Würfel kosten im Schnitt um die 12 € und sind im Handel problemlos erhältlich.

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Adobe: Neue Innovationen in Photoshop bieten mehr Kontrolle, Realismus und Präzision​

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Adobe hat Dienstag neue KI-Funktionen in Photoshop eingeführt, die darauf abzielen, mühsame Aufgaben zu reduzieren, kreative Workflows zu verbessern und mehr Präzision und Kontrolle zu bieten. So können Nutzer:innen iterativ arbeiten, müssen ihren Workflow nicht unterbrechen und können mehr Zeit damit verbringen, ihre kreativen Visionen zu verwirklichen.

Die Innovationen im Überblick:​

  • Völlig neue Einstellungsebenen für nicht-destruktive Bearbeitung: Klarheit und Dunst entfernen, Körnung
    • Die Funktionen Klarheit, Dunst entfernen und Körnung sind jetzt allgemein verfügbar und bieten leistungsstarke, nicht-destruktive, maskierbare, ebenenbasierte Anpassungen direkt in Photoshop, wodurch es einfacher wird, Textur, Tiefe und Details präzise zu verfeinern.
    • Kreative können nun mit der Funktion Körnung Bildern mehr Dimension verleihen, mit Dunst entfernen atmosphärischen Dunst durchbrechen und die Beleuchtung ausgleichen und mit Klarheit die Struktur und Schärfe des Motivs verbessern, während sie jede Anpassung nahtlos maskieren und überblenden können, um die vollständige kreative Kontrolle über das Endergebnis zu behalten.
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  • Verbesserungen bei den Firefly-basierten Funktionen Generatives Füllen, Generatives Erweitern und das Entfernen-Werkzeug
    • Die Firefly-basierten Funktionen Generatives Füllen, Generatives Erweitern und das Entfernen-Werkzeug sind jetzt allgemein verfügbar und liefern Ergebnisse in höherer Qualität mit einer Auflösung von 2K, schärferen Details und weniger Artefakten.
    • Diese Verbesserungen sorgen für eine präzisere Umsetzung der Prompts, reduzieren Übergänge und schaffen eine natürlichere Beleuchtung und Tiefe für realistischere, ausgefeiltere Bearbeitungen.
  • Mehr kreative Kontrolle über Objekte, die in Referenzbild für Generatives Füllen erstellt wurden
    • Die Funktion Referenzbild für Generatives Füllen wurde umfassend verbessert und bietet Kreativprofis mehr Kontrolle, da die Identität eines Referenzobjekts beim Generieren und Compositing erhalten bleibt.
    • Referenzbilder mit Objekten liefern geometrische Ergebnisse, die besser zur Szene passen und sich an die richtige Skalierung, Drehung, Beleuchtung, Farbe und Perspektive anpassen.
  • Dynamischer Text (Beta)
    • Die neue Beta-Funktion Dynamischer Text macht es einfach, jede Textebene mit nur einem Klick in kreisförmige, gewölbte oder gebogene Formen umzuwandeln.
    • Einfach Dynamischer Text und eine Form auswählen und Photoshop passt den Text automatisch an und ändert seine Größe, sodass Nutzer:innen Text entlang von Pfaden schnell erstellen, verschieben und verfeinern können, ohne umständliche Umwege gehen zu müssen.

Verfügbarkeit​

Die aktuellen Innovationen sind ab sofort in Photoshop Desktop verfügbar. Die Firefly-basierten Updates für Generatives Füllen, Generatives Erweitern und das Entfernen-Werkzeug werden in Photoshop im Web verfügbar sein.

Mehr Infos hier:

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Mareike Foecking: SOMETHING OLD SOMETHING NEW​

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Die Leica Galerie Düsseldorf freut sich, vom 23. Januar bis 23. April 2026 die Ausstellung SOMETHING OLD SOMETHING NEW der Künstlerin und Fotografin Mareike Foecking zu präsentieren. Im Zentrum stehen mehrteilige, raumgreifende Fotoinstallationen, die sich mit den Herausforderungen und Umbrüchen der zeitgenössischen Bildkultur auseinandersetzen.

Foeckings Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer Fotografie und konzeptueller Inszenierung; zwischen analoger Aufzeichnung und digitaler Generierung. Ihre Serien zeigen, wie stark sich reale und virtuelle Bildwelten heute überlagern, durchdringen und in neuen ästhetischen Formen begegnen.

Gezeigt werden vier zentrale Werkreihen:
  • In There Out There: Eine poetisch verdichtete Form der Street Photography, in der Spiegelungen, Lichtstimmungen und Farbräume das alltägliche Stadtleben in eine fast surreale Bildwelt transformieren.
  • Blocked Shops: Aufnahmen aus der Karnevalszeit auf der Düsseldorfer Königsallee, in denen verbarrikadierte Luxusfassaden, Logos und spontane Graffiti miteinander kollidieren und so urbane Bildinszenierungen zwischen Konsum und Chaos erzeugen.
  • Imagine: Eine Reflexion über Bildherkunft und -zukunft, in der analoge Kontaktbögen mit selbst produzierten Bildern und KI-generierten Bildwelten verschmelzen. Die auf Glas gedruckten Werke schlagen zudem eine Brücke zu den Anfängen der Fotografie.
  • something old, something new: In den tagebuchartigen, visuellen Aufzeichnungen hält die Fotografin alltäglich Momente fest. Fotografisch wird hier traditionelle Technologie der Leica R3 und dem Festschreiben von Licht auf analogem Filmmaterial mit einer gegenwärtigen Methode der Weiterverarbeitung verbunden. Zugleich findet sich diese Thematik der alten und neuen Technologie auch in den Motiven wieder.
Mareike Foecking stellt mit ihrer Arbeit nicht nur Bilder aus, sie stellt sie auch zur Diskussion: Wie beeinflussen digitale Bilder unsere Vorstellungen von Realität, Gesellschaft und Identität? Welche Rolle spielen sie in einer Zeit zunehmender algorithmischer Steuerung, politischer Verschiebungen und visueller Reizüberflutung?

„Das ich mit der Fotografie in Kontakt gekommen bin, ist die beste Sache, die mir in meinem ganzen Leben passiert ist.“ – Mareike Foecking

Über die Künstlerin​

Mareike Foecking, geboren 1966 in Burgsteinfurt, studierte Fotografie und Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Professorin Magdalena Jetelová. Nach Jahren als freie Fotografin vor allem auch in journalistischen Kontexten folgte sie 2011 dem Ruf an die Fachhochschule Dortmund und leitet seit 2014 den Lehrstuhl für Fotografie an der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt und publiziert. Als Künstlerin und Forscherin zählt Foecking zu den wichtigen Stimmen im Diskurs um die Rolle der Fotografie in der digitalisierten Welt.

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Die Ausstellung SOMETHING OLD SOMETHING NEW ist vom 23. Januar 2026 bis zum 23. April 2026 in der Leica Galerie Düsseldorf in der Königsallee 60 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Samstag jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr. Die Werke sind in limitierter Auflage erhältlich.

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
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