Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
kuerzundbuendig_Header.jpg
19. September 2025

anTON - neue Digitalkamera im Retro-Design​

Anton-1.jpg

„Es ist Zeit, Fotografie wieder zu fühlen! Mit der anTON Screen Free Digital Camera im beliebten Retro-Design der 60er- und 70er-Jahre kehrt der Zauber der analogen Fotografie wieder zurück – vereint mit moderner Technik von heute. Die Digitalkamera lässt den Bauch wieder kribbeln, wenn der Auslöser klickt. Ganz ohne Display lädt sie dazu ein, den Moment zu genießen – ohne Ablenkung. Einfach sehen, spüren, auslösen. Das eingebaute Objektiv sorgt in Kombination mit dem CMOS-Sensor und integriertem Blitz für kontrastreiche, scharfe Aufnahmen – auch bei schwachem Licht. Leicht, kompakt und unglaublich intuitiv wird die 8 Megapixel Kamera mit acht Farbfiltern schnell zum treuen Begleiter auf Reisen, Partys oder beim Streifzug durch die Stadt.“, das sagt der Hersteller zu seinem Produkt. Und in der Tat, die Kamera erinnert doch sehr stark an die Einmal- oder Ein-Klick-Kameras, die es früher zahlreich gab!

Bei unserem kleinen Test begeisterte sie sogar die „Smartphone-Generation“! Die anTON-Kamera eignet sich auf Grund ihrer Konzeption hervorragend dazu, Kinder (wieder) an die Fotografie heranzuführen, da sie eben das gemachte Bild nicht sofort zeigt, sondern den Benutzer animiert am Computer mit den aufgenommenen Fotos weiter zu experimentieren. Die Fotos aus der Einfachkamera können sich durchaus sehen lassen und lassen auch eine Bildbearbeitung zu. Aber auch die internen Filter sorgen auf jedem Geburtstag für Staunen. Besonders gut hat mir die SW-Variante gefallen!

Anton-2.jpg

Fotografie wird mit der anTON Screen Free Digital Camera wieder zum Erlebnis, das Freude schenkt und Menschen verbindet. Wer sie in die Hand nimmt, spürt sofort: Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Emotion – um das Gefühl, den Augenblick in authentischen Bildern einzufangen. Die bildschirmlose Digitalkamera versprüht das Flair der 60er und 70er Jahre mit der Technologie von heute. Das fest eingebaute 28mm/f2.2 Objektiv sorgt in Kombination mit dem CMOS-Sensor mit 8 Megapixeln für kontrastreiche Aufnahmen in gestochen scharfer Digitalqualität. Sie verfügt darüber hinaus über acht Farbfilter, die wahlweise von Farb- über Retro- bis Schwarzweiß mittels eines Rädchens eingestellt werden können und jedem Bild einen persönlichen Look verleihen.

Anton-3.jpg

Kein Film, keine Entwicklung, keine Wartezeit – die Bilder werden auf einer Micro SD-Karte als JPG Datei mit 3264 x 2448 Pixel gespeichert. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Aufnahmen auf den PC oder das Tablet übertragen und können nach Wunsch bearbeitet oder mit Freunden geteilt werden. Der Kamera-Akku hält für über 1.000 Bilder und ist innerhalb von ca. zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Mit einem Gewicht von 91 g bzw. Traummaßen von 115 x 67 x 28,5 mm passt die stylische Retro-Kamera mühelos in jede Hosen- bzw. Handtasche. Kleine Stöße können ihr nichts anhaben – das Gehäuse besteht aus einem robusten Kunststoff.

Anton-4.jpg

Ob in Weiß, Rot, Grün, Blau, Braun oder Schwarz – die anTON Free Screen Digital Camera ist ideal für Hobbyfotografen, die echte Momente einfangen wollen.

Preis und Verfügbarkeit​

Die anTON Screen Free Digital Camera ist ab sofort in sechs Farbdesigns im Handel für 69,90 Euro (UVP) erhältlich.

Mehr Infos hier:

Hinweis Ausstellung.jpg

FOTODOKS – „Long Time No See”​

Fotodok-1.jpg

Das internationale Festival für zeitgenössische Dokumentarfotografie FOTODOKS geht in die nächste Runde: Unter dem Titel „Long Time No See“ öffnet das Festival vom 10. Oktober bis 2. November 2025 in München seine Tore.

Mit seinem klaren Fokus auf die dokumentarische Fotografie hat sich FOTODOKS seit 2008 als wichtigstes Forum dieser Kunstform in Deutschland etabliert. Alle zwei Jahre widmet sich das Festival einem aktuellen Themenschwerpunkt und versammelt internationale Fotografen, deren Arbeiten gesellschaftliche Fragen auf eindrucksvolle Weise verhandeln. 2025 geht es um die Poetik des Erinnerns: Wie lässt sich Vergangenheit im Bild festhalten, wie werden Erinnerungen visuell transformiert und neu kontextualisiert? Zehn ausgewählte Positionen, darunter Sander Coers, Edgar Martins, Anya Tsaruk und Yun Ping Li, präsentieren ihre Projekte in einer groß angelegten Gruppenausstellung.

Fotodok-2.jpg

Besonders spannend: Schauplatz der diesjährigen Ausgabe ist ein umgebauter, ehemaliger Luftschutzkeller – ein Ort, dessen Geschichte das Festivalthema atmosphärisch verstärkt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen, Workshops und Führungen.

FOTODOKS ist ein internationales Festival für aktuelle Dokumentarfotografie, das sich seit 2008 als größtes Festival dieser Art in Deutschland etabliert hat und in zweijährigem Turnus in München stattfindet. Den Blick auf ein Festivalthema gerichtet, werden in einer zentralen Gruppenausstellung fotografische Arbeiten internationaler Künstler:innen gezeigt. Während des 3-tägigen Festivals bietet ein Rahmenprogramm in lebendiger und persönlicher Atmosphäre Vorträge, Werkstattgespräche und Podiumsdiskussionen mit ausstellenden Fotograf:innen sowie weiteren Expert:innen und Gesprächspartner:innen.

Die Ausstellung bleibt über die Festivalzeit hinaus zu sehen und wird durch regelmäßige Führungen begleitet. Das unabhängige Festival wird von Fotografen:innen im Kollektiv kuratiert und möchte dabei den Blick auf ein erweitertes Feld dokumentarfotografischer Positionen und die dabei beleuchteten Lebenswelten öffnen.

Festivaladresse:
Architekturgalerie München
Blumenstr. 22, 80331 München
Öffnungszeiten während der Ausstellung: Mi - Fr, 15-19h, Sa / So & Feiertag 12-19h / Mo - Die geschlossen

Weitere Informationen und das detaillierte Programm unter:

Daniel Spoerri „Ich liebe Widersprüche“​

Spoerri-1.jpg

27. September 2025 – 26. April 2026
Sammlung Falckenberg/Deichtorhallen Hamburg


Die Ausstellung Ich liebe Widersprüche in der Sammlung Falckenberg eröffnet einen neuen Blick auf das Werk Daniel Spoerris (1930–2024) und die ungebrochene Relevanz seines künstlerischen Denkens. Nach seiner ersten Karriere als klassischer Tänzer gründete Spoerri 1960 in Paris zusammen mit Yves Klein, Jean Tinguely und anderen befreundeten Künstlern die Gruppe der Nouveau Réalistes und entwickelte sich zu einem prägenden Vertreter der Objektkunst. Bekannt wurde Spoerri durch seine Fallenbilder, in denen er flüchtige Alltagsszenen – die Spuren eines Festmahls mit Tellern, Gläsern und Essensresten – zu Assemblagen verklebte und so auf spielerisch-subversive Weise zu Kunst – oder Anti-Kunst – erhob. Die letzte noch in Abstimmung mit Harald Falckenberg entwickelte Ausstellung gibt auf vier Etagen einen umfassenden Überblick über das Werk Daniel Spoerris – mit Arbeiten aus der Zeit von 1959 bis 2018, darunter auch weniger bekannte Werkgruppen. Dabei setzt sie dessen Kunst in einen direkten Dialog mit Arbeiten aus der Sammlung Falckenberg – US-amerikanischen und deutschen Counter-Culture-Positionen von Ray Johnson über Hanne Darboven bis Jonathan Meese. So wird Spoerris Werk in einer breiteren kulturellen und politischen Avantgarde verortet, die seit den 1960er Jahren die Konventionen in Kunst, Leben und Gesellschaft herausforderte.

In Entgegensetzung zur abstrakten Kunst und anknüpfend an die Readymades und den Neo-Dada der 1960er Jahre schuf Daniel Spoerri mit seinen Fallenbildern eine eigene Kunstgattung. Ähnlich wie später mit der Eat Art, als deren Begründer er gilt. Zufällige Situationen, Momentaufnahmen unmittelbarer Realität, fixierte er als eine Art »Anti-Stillleben« unverändert auf ihrer Unterlage: Das Horizontale wird ins Vertikale gebracht und das Resultat zur Kunst erklärt. Selbst ein künstlerischer Autodidakt, hinterfragt Spoerri damit auch das Prinzip der Autorschaft. Seine Werke gehen aus der Kollaboration mit den Personen hervor, die soeben noch an den jeweiligen Tischen gegessen haben. Brotkrümel, Zigarettenstummel, benutzte Servietten fügen sich zu eigenwilligen Gesellschaftsporträts – fernab des Schönen und Erhabenen und des bürgerlich guten Geschmacks. Eine Haltung, die in ihrem Humor und ihrem Sinn fürs Groteske auch Harald Falckenbergs Kunstverständnis entsprach.

Die Ausstellung zeigt selten präsentierte Werkgruppen Spoerris: etwa die ab 1972 entstandenen Brotteigobjekte oder die Serie Morduntersuchungen – eine Reihe von Assemblagen, die auf Fotografien aus Polizeiarchiven reagieren und in denen jeder beliebige Gegenstand zum Corpus Delicti werden kann. Dazu kommen jüngere Textilarbeiten aus der Serie Fadenscheinige Orakel (ab 2014), in denen der Künstler gefundene, mit Sprüchen bestickte Wandtücher auseinanderschnitt und neu zusammensetzte, sodass ganz neue Bedeutungsebenen entstehen. Überhaupt sind Ironie und Sprachwitz ein Grundzug von Spoerris Werk, die exemplarisch in seinen zusammen mit Robert Filliou entwickelten »Wortfallen« (1964) zum Ausdruck kommen.

Spoerri-2.jpg

Im Dialog mit Werken aus der Sammlung Falckenberg entfalten sich die vielfältigen Bezüge zwischen Daniel Spoerris künstlerischem Ansatz und den antikonsumistischen, gesellschaftskritischen Haltungen, die sich in der Sammlung finden. Künstler wie etwa Gianfranco Baruchello oder Dieter Roth weisen ästhetische und konzeptuelle Parallelen zu Spoerris Arbeitsweise auf. Ihre Werke verdeutlichen die interdisziplinären Verschränkungen, die Spoerris Kunst inmitten einer experimentellen, oft subversiven Gegenkultur positionieren – einer Kultur, die sich über nationale Grenzen hinweg zwischen Fluxus, Nouveau Réalisme und Konzeptkunst entwickelte. Das für Spoerri typische Spiel mit Alltagsmaterialien, das kritische Hinterfragen des Werkbegriffs und der ironische Umgang mit der Bedeutung von Autorschaft prägt auch die Kunst von Mark Dion, Astrid Klein, Mariella Mosler, Markus Schinwald, Thomas Grünfeld oder John Miller. Darin wird sein nachhaltiger Einfluss auf nachfolgende Künstler*innengenerationen unmittelbar sichtbar.

Die Ausstellung ist zugleich eine Hommage an die langjährige Zusammenarbeit mit Harald Falckenberg (1943–2023): Es ist die letzte Schau, deren Konzept noch in enger Abstimmung mit dem visionären Sammler entwickelt wurde.

Über den Künstler​

Daniel Spoerri wurde 1930 unter dem Namen Daniel Isaac Feinstein in Galati in Rumänien geboren. 1942 floh er mit seiner Mutter und fünf Geschwistern vor den Nationalsozialisten nach Zürich. Er war als Bühnenbilder und Tänzer aktiv und wandte sich in den 1950er Jahren als Autodidakt der bildenden Kunst zu. Sein erstes Fallenbild entstand 1959. Viele weitere folgten, die heute in den bedeutendsten Kunstsammlungen weltweit vertreten sind. Als begeisterter Koch lud Daniel Spoerri oft zum Essen ein – er liebte es, zu feiern und Menschen zusammenzubringen. 1968 eröffnete er in Düsseldorf das Restaurant Spoerri und seine Eat Art Galerie, in der er regelmäßig Ausstellungen mit Werken verschiedener Künstler, die mit Lebensmitteln arbeiteten, organisierte. In dem Restaurant entstanden nach serviertem Essen eine Reihe von Fallenbildern. In Hamburg gestaltete er 1978 das Bühnenbild für Peter Zadeks Inszenierung Das Wintermärchen von Shakespeare. Im Skulpturenpark »Il Giardino di Daniel Spoerri« in der Toskana versammelt er 115 Installationen von über 50 verschiedenen Künstler*innen. In diesem Jahr wäre Daniel Spoerri 95 Jahre alt geworden.

Fotos: Daniel Spoerri © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025. Courtesy Galerie LEVY

Sammlung Falckenberg Hamburg-Harburg
Wilstorfer Str. 71, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Jeden Sonntag von 12–17 Uhr geöffnet. Im Rahmen von Führungen samstags 12 + 15 Uhr, für die eine Buchung im Ticketshop erforderlich ist. Montags bis freitags nur für Gruppen auf Anfrage.

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten