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12. September 2025

Neu von Godox: Adjustable Diffusion Serie AD21/AD32/AD33​

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Heute möchte ich euch schon einmal die neue Godox Adjustable Diffusion Serie vorstellen. Die Transcontinenta GmbH, Distributor für Godox in Deutschland, hat mir ein AD33-Testmuster zur Verfügung gestellt, das ich bei den nächsten Workshops ausgiebig testen werde, um dann hier darüber zu berichten.

Mit der Adjustable Diffusion Serie– bestehend aus den Modellen AD21, AD32 und AD33 – präsentiert Godox eine bahnbrechende Lösung für professionelle Lichtgestaltung. Die elektronische Steuerung, innovative Technologien und durchdachtes Design eröffnen völlig neue kreative Möglichkeiten am Set.

Lichtkontrolle neu gedacht​

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Die Adjustable Diffusion Panels ermöglichen eine stufenlose Anpassung der Lichtstreuung – von klaren, harten Schatten bis hin zu gleichmäßiger, weicher Ausleuchtung. Die präzise elektronische Steuerung erlaubt es, die Diffusion schnell und exakt an die eigenen Anforderungen anzupassen – für mehr Flexibilität und Effizienz im Drehalltag. Die Panels lassen sich über USB-C, V-Mount oder NPF-Akkus betreiben. Eine Laufzeit von bis zu 20 Stunden bei voller Leistung mit nur einem 100Wh-Akku macht die neue Serie besonders ausdauernd – ideal für lange Produktionstage. Zwei Dimm-Modi stehen zur Auswahl: Der Level Mode erlaubt eine intuitive, visuell gesteuerte Anpassung von 0 bis 100 %, während der Light Reduction Mode eine Belichtungsreduktion von -0,1 bis -2,0 EV ermöglicht – präzise abgestimmt auf professionelle Workflows.

Die integrierte, patentierte Frequenzanpassungstechnologie stellt sicher, dass das Licht auch bei hohen Bildraten bis zu 300fps absolut flimmerfrei bleibt. Durch fünf wählbare Frequenzstufen lässt sich das Licht optimal auf verschiedene Kameraeinstellungen abstimmen. Der Rahmen ist zusammenklappbar und ermöglicht somit eine kompakte Aufbewahrung sowie einen schnellen Aufbau. Das per Klett befestigte Diffusionstuch ist leicht zu wechseln und dank IP54-Zertifizierung bestens für den Außeneinsatz geeignet.

Die Adjustable Diffusion Serie ist in drei Größen erhältlich – AD21, AD32 und AD33 – und lässt sich somit auf unterschiedliche Set-Größen und Anforderungen anpassen. Für jedes Modell stehen zwei Controller-Optionen zur Verfügung, sodass Sie die Steuerung perfekt auf Ihre tägliche Arbeit abstimmen können. Bedient werden die Panels wahlweise über Controller, Bluetooth-App oder DMX. Der AD00-01 Controller bietet zusätzlich ein integriertes CRMX-Modul, das eine stabile, latenzarme Funkübertragung ermöglicht. Mit der Lead/Follow-Funktion lassen sich mehrere Panels synchronisieren und zentral steuern – für einen reibungslosen Ablauf am Set.

Verfügbarkeit und Preis​

Die neue Adjustable Diffusion Serie von Godox – bestehend aus den Modellen AD21, AD32 und AD33 – ist in Kürze bei den autorisierten Godox-Händlern erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 139,99 € für den AD21, 219,99 € für den AD32 und 329,99 € für den AD33.

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Helga Paris. für uns

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Werke der Berliner Ausnahmefotografin aus fünf Jahrzehnten
»I have always only been interested in people,« , äußerte einst Helga Paris (1938 – 2024), eine der bedeutendsten fotografischen Stimmen Ostdeutschlands. Das tiefe Interesse an Menschen zog sich konstant durch das künstlerische Werk der Fotografin. Die Publikation erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung von Helga Paris, die zunächst vom 6. September 2025 bis zum 25. Januar 2026 bei Fotografiska Berlin gezeigt wird. Sie gewährt umfangreiche Einblicke in ihr beeindruckendes Lebenswerk und zeigt zentrale Serien aus fünf Jahrzehnten, darunter die bisher unveröffentlicht New York Serie. Helga Paris war eine Chronistin ihrer Zeit – mit ihren ehrlichen, ungeschönten und intimen Fotografien hielt sie die Geschichten der Menschen fest, die innerhalb des kollektiven Systems der DDR lebten. Sie fotografierte Häuser und Straßenszenen, aber auch Fabrikarbeiter*innen, Müllmänner, Kinder und ganz gewöhnliche Bürger*innen. Dabei begegnete sie den Menschen, die sie fotografierte, stets mit großer Sensibilität und Respekt. Ihre Bilder sind nicht nur Dokumente der sozialistischen Ära, sondern auch Porträts von Nähe und Würde, die die gelebte Zeit einfangen.

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Mit ihren Aufnahmen gab sie auch jenen ein Gesicht, die in der offiziellen Darstellung der DDR vernachlässigt wurden. Gerade in dieser Aufmerksamkeit für die scheinbar unbedeutenden Dinge liegt die Kraft von Helga Paris Werk: es gibt tiefgehende Einblicke in eine Epoche und ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten preis. Ihre Fotografie erinnert uns daran, dass Geschichte nicht nur von Politiker*innen geschrieben wird, sondern im Alltag – auf Straßen, in Fabriken und Bars – von den Menschen, die ihre eigenen Kämpfe, Hoffnungen und Ängste tragen. Neben der bislang unveröffentlichten Serie und selten gezeigten Fotografien präsentiert diese Sonderpublikation zudem erstmals Originaltexte, die Helga Paris persönlich mit einer Schreibmaschine verfasst hat. Ihre Zeilen geben seltene Einblicke in ihre Gedanken. Voller leiser Ironie, poetischer Klarheit und politischer Sensibilität sind diese Dokumente ebenso persönlich und vielschichtig wie ihre Bilder selbst. Um die Intimität ihrer Selbstporträt-Serie erlebbar zu machen, wurden die Seiten aufwendig im Altarfalz gestaltet. Diese Präsentation lädt den Betrachter ein, in Helga Paris' Leben einzutauchen und es aktiv zu erkunden. Aus dem Vorwort von Udo Kittelmann, langjähriger Direktor der Nationalgalerie Berlin und Kurator dieser Ausstellung, zusammen mit Marina Paulenka, Ausstellungsdirektorin bei Fotografiska Berlin: Diese Ausstellung ist keine Retrospektive. Sie will nicht weniger sein als ein Akt des Gedenkens, der Solidarität und Dankbarkeit. Sie würdigt eine Frau, die ihr Leben der Enthüllung des Unsichtbaren gewidmet hat und die mit dem sanften Klick ihres Kameraverschlusses sagte: »Ich sehe dich.«

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Helga Paris wurde im Mai 1938 im heute polnischen Gollnow geboren. Nach einem Modedesign-Studium zunächst als Dozentin für Kostümentwurf sowie als Grafikerin und Fotolaborantin. Mitte der 1960er Jahre wandte sie sich autodidaktisch der Fotografie zu. 2004 wurde Helga Paris für ihr fotografisches Lebenswerk mit dem Hannah-Höch-Preis ausgezeichnet.

Fotos: Helga Paris/ © Nachlass / Estate Helga Paris

Helga Paris. für uns erschien im Kehrer Verlag. Mit Texten von Udo Kittelmann, Helga Paris, Marina Paulenka, gestaltet von Kehrer Design (Laura Pecoroni). Festeinband, 20 × 28,5 cm, 240 Seiten, 150 Duplexabbildungen, Englisch.

ISBN: 978-3-96900-219-3
Preis: 48,00 €
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*Partnerlink: Für Käufe über Partnerlinks erhält das Netzwerk Fotografie kleine Provisionen. Am Preis für dich als Kunden ändert sich nichts.

Mehr Infos hier:

Die Ausstellung zum Buch:​

Fotografiska Berlin
Helga Paris – für uns

Vom 7. September 2025 bis 25. Januar 2026
Oranienburger Str. 54, 10117 Berlin - Mitte
Montag bis Sonntag 10:00–23:00

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Bernd & Hilla Becher – Geschichte einer Methode​

Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Kooperation mit dem Bernd & Hilla Becher Studio, Düsseldorf

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Das Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher (1931–2007 / 1934–2015) hat mit seinem Werk Maßstäbe in der Geschichte der Photographie gesetzt. Seit 1959 arbeiteten sie über Jahrzehnte hinweg nahezu ununterbrochen an einem gemeinsamen Œuvre, das sie in Deutschland, den Beneluxstaaten, Großbritannien, Frankreich, Italien, den USA und Kanada entwickelten. Ihr künstlerischer Stil, geprägt von einer sachlich-dokumentarischen Bildsprache und verbunden mit methodischer Systematik, fand insbesondere in der Minimal Art und Konzeptkunst bedeutende Resonanz. Vor dem Hintergrund der Neuen Sachlichkeit und inspiriert von der dokumentarischen Photographie des 19. Jahrhunderts schufen sie eine Bildgrammatik, deren Einfluss bis heute in der zeitgenössischen Photographie spürbar ist.

Erstmals in Europa präsentiert die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur eine umfangreiche Werkschau, die mit über 300 originalen Schwarz-Weiß-Photographien und ergänzenden Exponaten die Vielfalt und Tiefe des Schaffens von Bernd und Hilla Becher inhaltlich wie formal sichtbar macht.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die von ihnen entwickelten Themen und Methoden: Konsequente, planvolle Annäherungen an das photographische Motiv, die über Jahrzehnte hinweg variierend angewandt wurden. Die Ausstellung zeigt, wie diese Methoden entstanden, wie sie sich entfaltet haben und welche Sicht auf die unterschiedlichen Formen von Industriebauten, auf ihre Funktionalität und Einbe-ziehung in der Landschaft zugrunde liegt.

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In der Ausstellung sind seltene Einzelarbeiten aus der Frühzeit beider Künstler zu sehen – entstanden zwischen den 1950er- und 1970er- Jahren, zu einem großen Teil erstmals öffentlich gezeigt. Diese Arbeiten geben Einblick in die Entwicklung ihrer gemeinsamen Ästhetik.

Und nicht zuletzt werden sogenannte Typologien präsentiert: Photographische Zusammenstellun-gen von Kohlebunkern, Getreidesilos, Förder- und Wassertürmen, Hochöfen oder Kühltürmen, die zeigen, wie spezifische Darstellungsweisen, systematische Ordnung und Variation zur künstlerischen Aussage werden. Die einzelnen Photographien, entstanden in unterschiedlichen Ländern zwischen den 1960er- und frühen 2000er-Jahren, machen die von Bernd und Hilla Becher entwickelte Bildgrammatik in konzentrierter Form nachvollziehbar.

Die Exponate stammen aus dem Bernd und Hilla Becher Archiv in der Photographischen Samm-lung/SK Stiftung Kultur sowie dem Bernd & Hilla Becher Studio in Düsseldorf, geleitet von Max Be-cher. Weitere Leihgaben kommen von Sprüth Magers und dem LVR-Landesmuseum Bonn.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Schirmer/Mosel Verlag, München, mit Texten von Max Becher, Gabriele Conrath-Scholl, Marianne Kapfer und Urs Stahel. (Erscheinungstermin Anfang November 2025). Das Ausstellungs- und Buchprojekt wird großzügig von der KUNSTSTIFTUNG NRW gefördert.

Bernd & Hilla Becher – Geschichte einer Methode
5. September 2025 – 1. Februar 2026
Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur,
Mediapark 7, 50670 Köln
Eintritt: 7,50 € (ermäßigt 4,50 €), erster Donnerstag im Monat freier Eintritt!

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
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