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01. August 2025

Die SD-Karte feiert 2025 ihr 25-jähriges Jubiläum.​

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Die SD Association (SDA) würdigt in diesen Tagen die traditionsreiche Speicherkarte, die seit ihrer Einführung im Jahr 2000 eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Über 12 Milliarden SD- und microSD-Karten wurden laut SDA weltweit inzwischen verkauft, und sie sind in fast allen Fotoapparaten und vielen anderen Geräten zu finden. Ohne digitale Speichermedien wie z.B. die SD-Karte wäre die digitale Fotografie in der Form, wie wir sie kennen, kaum vorstellbar! Natürlich kennen wir die digitale Fotografie schon deutlich länger als 25 Jahre, aber die Speicherkarte ist ein gutes Beispiel, wie technische Innovationen zum Booster einer ganzen Industriesparte werden können. Erst recht, wenn das Produkt mit der Anwendungstechnologie Schritt hält und z.B. Speicherkapazität und -geschwindigkeit rasant mitwachsen.

Eine gute Gelegenheit, sich den Werdegang der Speicherkarte noch einmal anzuschauen!​

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Im Laufe der letzten Jahrzehnte kamen dabei diverse unterschiedliche Speichermedien zum Einsatz: Neben klassischen 3,5-Zoll-Disketten unter anderem CompactFlash-Karten, Memory Sticks oder XQD-Karten. Während die meisten Speicherkartenstandards nur für einen begrenzten Zeitraum genutzt wurden, ist eine Art von Speichermedium seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert im Einsatz: die Secure Digital Memory Card, kurz SD. Die durch den SD-Standard festgelegte Kapazitätsgrenze von 2GB lag damals nicht nur in weiter Ferne, höhere Kapazitäten kosteten auch schnell dreistellige DM- bzw. Euro-Beträge. Die erste SD-Karte kam im Jahr 2000 auf den Markt und bot eine Kapazität von 8MB, 2002 kam dann die erste 64 MB-SD-Karte auf den Markt, sie kostete etwa 50 Euro.

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Die SD-Karte, eine Entwicklung von SanDisk, Toshiba und Panasonic, hat sich als Standard für digitale Speicherung in Fotokameras etabliert. Sie basiert auf dem Flash-Speicherprinzip und ist in verschiedenen Formaten wie SD, miniSD, microSD und SDHC verfügbar, wobei microSD-Karten oft mit Adaptern für die Verwendung in SD-Slots angeboten werden.

Nachdem sich der SD-Karten-Standard recht schnell durchsetzen konnte und dazu der Speicherbedarf Anfang des Jahrtausends bei mobilen (Foto-)Geräten schnell zugenommen hatte, wurde der SD-Standard bald um die kleineren miniSD und microSD Kartentypen erweitert. Die im Jahr 2003 vorgestellten miniSD-Karten kommen mittlerweile nicht mehr zum Einsatz, die 2005 präsentierten microSD-Karten sind dagegen immer noch bei vielen Geräten (Smartphones, Tablets) Standard. Mittels eines SD-Adapters kann man diese Karten in herkömmlichen SD-Slots einsetzen. Sofern der Adapter das Interface der Karte unterstützt, ergeben sich dabei in der Regel keine Nachteile. Allerdings findet die „Adapterlösung“ im Bereich Fotografie keine uneingeschränkte Akzeptanz.

Durch stetig ansteigende Auflösungen oder auch höhere Bildraten gab es Mitte der 2000er-Jahre bald Bedarf nach höheren Kapazitäten sowie Geschwindigkeiten. Diesen Anforderungen trug die SD Association mit den SD-2.0-Spezifikationen Rechnung. Darin ist nicht nur der neue SDHC-Standard (Secure Digital High Capacity mit bis zu 32GB Kapazität) definiert, sondern auch die Verdopplung der Geschwindigkeit auf 25MB/s. Nur wenige Jahre später, konkret im Januar 2009, erfolgte dann die Vorstellung des SDXC-Standards (Secure Digital eXtended Capacity). Dieser ermöglichte SD-Karten mit einer Kapazität von bis zu 2TB sowie mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 104MB/s.

Speicherkarten Typen​

Speicherkarten unterscheiden sich durch ihre Bauform. In der Fotografie sind für die Nutzung je nach Kameramodell ein oder zwei Kartenslots geräteseitig üblich, bei zwei Slots sind z.B. auch zwei unterschiedliche Varianten möglich.

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Bei (Foto-) Speicherkarten unterscheidet man aktuell zwischen folgenden Bauformen:
  • SD (Secure Digital Memory Card)
  • microSD
  • CF (Compact Flash)
  • CFast (nicht kompatibel mit CF-Slot
  • XQD
  • CFexpress Typ B (nicht kompatibel mit CF-Slot)
  • CFexpress Typ A
SD-Speicherkarten gibt es in verschiedenen Varianten, die sich in ihrer Speicherkapazität und den Geschwindigkeitsklassen unterscheiden. SD, SDHC, SDXC und SDUC sind die gängigen Typen, wobei die Kapazität von wenigen Gigabytes (SD) bis zu 128 Terabytes (SDUC) reicht. Die Geschwindigkeitsklassen (Class 2, 4, 6, 10 und UHS-I, UHS-II, UHS-III) geben die minimale Schreibgeschwindigkeit an, die für verschiedene Anwendungen wie Videoaufnahmen wichtig ist. Zukünftig sind sogar SDUC-Karten mit einer Kapazität von 2TB bis unglaubliche 128TB zu erwarten.

SD Speicherkarten Typen und Kapazitäten:​

  • SD (Secure Digital): Bis zu 2 GB Kapazität.
  • SDHC (Secure Digital High Capacity): Zwischen 4 GB und 32 GB Kapazität.
  • SDXC (Secure Digital Extended Capacity): Zwischen 32 GB und 2 TB (Terabyte) Kapazität.
  • SDUC (Secure Digital Ultra Capacity): Über 2 TB bis zu 128 TB Kapazität.

Geschwindigkeitsklassen:​

  • Class 2, 4, 6, 10:
    Bezeichnet die minimale Schreibgeschwindigkeit in MB/s. Eine Class 6 Karte hat beispielsweise eine minimale Schreibgeschwindigkeit von 6 MB/s.
  • UHS (Ultra High Speed) Klassen:
    UHS-I, UHS-II, UHS-III und SD Express. Diese Klassen sind auf schnellere Datentransfer ausgelegt.
    • UHS-I: Bis zu 104 MB/s.
    • UHS-II: Bis zu 312 MB/s.
    • UHS-III: Bis zu 624 MB/s.
    • SD Express: Bis zu 985 MB/s.
Die Bezeichnungen, hier am Beispiel einer SD-Karte:

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Kompatibilität​

Eigentlich sollten die verschiedenen SD-Karten von der Geräteseite her abwärtskompatibel sein, was im Fotobereich auch grundsätzlich zutrifft. Allerdings werden sich die Schreib- und Leseraten zwischen älteren und aktuellen Karten unterscheiden. Das liegt zum einen an unterschiedlichen Interfaces (UHS-l und UHS-ll) und zum anderen natürlich an unterschiedlichen Protokollen und Controllern. Auch hört man immer wieder, dass bestimmte Karten nicht mit bestimmtem Kameramodellen reibungslos und voller Nenn-Leistung funktionieren. Hier ist Testen dann unabdingbar. Es lohnt sich auch bei neuen Karten/Anbietern abzuwarten, wie die Ergebnisse von Tests und die Resonanz in der Szene ausfallen!

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Eine sehr gute Lösung sind zwei Kartenfächer, eines für CFexpress und eines für SD-Karten, die sich schon heute in den meisten Top-Kameras wiederfinden.

Wissen sollte man aber, dass das Nadelöhr bei superschnellen Karten meist nicht in den Kameras liegt, sondern eher beim Überspielen zum Computer, wenn dieser keinen USB-4x4-Eingang hat.

Zum Thema Speicherkarten würde ich raten, beim Kauf hier mal auf den „freundlichen Chinesen“ zu verzichten…

Also noch einmal:
Herzlichen Glückwusch zum Jubiläum, SD-Karte!


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Adobe launcht neue Photoshop KI-Tools: Harmonize, Upscale und mehr​

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Adobe hat am Mittwoch leistungsstarke Neuerungen für Photoshop vorgestellt, die kreative Prozesse beschleunigen, Bearbeitungen präziser machen und Kreativen weltweit noch mehr Möglichkeiten eröffnen. Ganz gleich, ob zur Erstellung von Kampagnenassets, der Retusche von Bilddetails oder der Produktion von Social-Media-Inhalten unterwegs – die neuen Funktionen machen Photoshop noch intuitiver und flexibler, damit sich Kreative stärker auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: ihre Ideen.

Die neuen Funktionen im Überblick​

  • Harmonize (Beta): Die neue Funktion analysiert automatisch Farben, Licht, Schatten und den visuellen Ton und passt sie an neue Objekte an. Dadurch lassen sich Elemente mit nur wenigen Klicks nahtlos in bestehende Kompositionen integrieren – ohne zeitaufwendige manuelle Korrekturen.
  • Generative Upscale (Beta): Mit dieser Neuerung lassen sich Bilder bis zu 8 Megapixel hochskalieren, ohne dass Details verloren gehen. Die Funktion liefert gestochen scharfe Ergebnisse und eignet sich ideal, um Bilder für den Druck, Social Media oder ältere Dateien auf ein neues Qualitätsniveau zu bringen.
  • Verbessertes Remove Tool: Das bekannte Tool wurde mit dem neuesten Firefly Image Model aktualisiert. Es entfernt störende Objekte jetzt noch präziser, erzeugt realistischere Füllinhalte und minimiert sichtbare Artefakte, sodass Ergebnisse natürlicher wirken und sofort teilbar sind.
  • Projects (Beta): Diese neue Organisationslösung bündelt Assets an einem Ort, erleichtert die Zusammenarbeit und vermeidet Versionsprobleme. Kreative Teams können komplette Projektdateien teilen, statt einzelne Assets manuell hin- und herzuschicken.
  • Gen AI Model Picker: Diese neue Funktion gibt Nutzer:innen die Möglichkeit, direkt in Photo-shop zwischen verschiedenen Firefly-Bildmodellen zu wählen. Dadurch lassen sich Ergebnisse leichter an den individuellen Stil und die kreative Vision anpassen.
Die neuen Funktionen sind darauf ausgelegt, kreative Workflows zu optimieren und die Qualität der Ergebnisse weiter zu verbessern. Mit diesen Erweiterungen unterstreicht Adobe seinen Anspruch, leistungsstarke und gleichzeitig benutzerfreundliche Lösungen für professionelle und kreative Anwender:innen bereitzustellen.

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Katalog des Festival La Gacilly-Baden Photo 2025​

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AUSTRALIEN & DIE NEUE WELT ist das Motto des Festival La Gacilly-Baden Photo 2025, das vom 13. Juni bis 12. Oktober in Baden bei Wien zum achten Mal stattfindet. Mit rund 320.000 Besuchern ist es das größte Open-Air-Fotofestival Europas. 1.500 großformatige Bilder der weltbesten Fotograf:innen in den Parks und Gärten verwandeln die Stadt Baden für vier Monate in eine Bilderstadt. 2025 sind australische Fotograf:innen Botschafter:innen der Schönheit ihres einzigartigen Kontinents, die es zu bewahren gilt.

Dem Festival La Gacilly-Baden Photo ist es seit seiner Gründung herausfordernde Verpflichtung, die Natur, die uns Leben schenkt, immer wieder in den Mittelpunkt der Ausstellungen zu stellen. Fotografische Erzählungen beschreiben die Schönheit unseres Planeten Erde ebenso wie dessen Umwelt-Probleme.

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Buchauszug​

Australien, fast hundertmal so groß wie Österreich, zählt kaum 26 Millionen Einwohner. Die australischen Fotograf:innen sind Botschafter:innen der Schönheit eines einzigartigen Kontinents, die es zu bewahren gilt. Sie lieben ihr Land so sehr, dass sie sogar Fehler nur mit Poesie anprangern, und eine visuelle Handschrift verwenden, die vor Kreativität überquillt. Ihre Werke erforschen die Themen Identität und Umwelt und bewegen sich zwischen Drama, schwarzem Humor, Fiktion und Realität: Matthew Abbot, Narelle Autio, Tamara Dean, Adam Ferguson, Bobby Lockyer, Trent Parke, Anne Zahalka sowie Viviane Dalles.

In der Neuen Welt begegnen wir in den USA den Arbeiten von Louise Johns und Joel Meyerowitz. Mitch Dobrowners Fotografien sind Zeugnisse der Apokalypse extremer Wetterphänomene. George Steinmetz, beantwortet mit seinem Opus magnum „Feed The Planet“ die Frage, ob die Welt auch 10 Milliarden Menschen wird ernähren können. Alessandro Cinque präsentiert seine Langzeitarbeit über die Folgen des Bergbaus in den Andenstaaten. Mit Ulla Lohmann reisen wir zu Vulkanvölkern nach Papua-Neuguinea. Und Gaël Turine führt uns in die heiligen Wälder Benins, wo Voodoo-Götter als wahre Hüter der Biodiversität gelten.

Mit künstlerische Positionen führen uns Alice Pallot, Sophie Zenon und Bernard Plossu in die Bretagne. Brent Stirton wird das beinahe Unsichtbare sichtbar machen und das Leiden im Verborgenen der zirka 80.000 ME/CFS-Kranken in Österreich ins Licht bringen. Hans-Jürgen Burkard hat für seine Arbeit An Tagen wie diesen eine musikalisch-fotografische Reise durch Deutschland unternommen. Dem Global Water Summit 2025 sind die Unterwasserfotografien von Herbert Frei gewidmet.

Dazu kommen: Artist in Residence Reiner Riedler, die Fotografien der niederösterreichischen Berufsfotograf:innen, das Fotoprojekt der Schulen des Morbihan in der Bretagne und in Niederösterreich, die Ausstellung „Our World is Beautiful“, die Gewinner des CEWE Fotowettbewerbes würdigt – sowie die Sonderausstellungen Die Bahn im Wandel der Zeit, Code of the Universe und 100 Jahre Bundesforste.

Unter dem Leitgedanken Culture of Solidarity wird die Zusammenarbeit mit den Festivalpartnern Garten Tulln und Monat der Fotografie Bratislava auch 2025 fortgesetzt. Neu ist die Partnerschaft mit der Stadt Budapest, wo der Global Peace Photo Award ab 21. September 2025 gezeigt werden wird.

Der Katalog ist sehr gut gemacht, und für alle die noch nicht in Baden waren, nicht hinkönnen oder sich vorher informieren möchten, eine prima Informationsquelle!

Australien & Die Neue Welt. Katalog des Festival La Gacilly-Baden Photo 2025 von Cyril Drouhet, Vinzent Jolly, Lois Lammerhuber, Mélina Le Blaye, Jacques Rocher, Lionel Scur. Herausgeber: Edition Lammerhuber. Softcover, 21 × 28 cm, 296 Seiten, 219 Fotos, Deutsch, Englisch.
ISBN 978-3-903462-15-1
Preis: € 29.00

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Martin Parr. Early Works​

13. September – 30. November 2025 in Berlin

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Martin Parr (*1952, Epsom, Surrey, GB) ist einer der wichtigsten britischen Dokumentarfotografen und Fotojournalisten. International bekannt wurde er mit seinen großformatigen, farbenfrohen Fotografien, welche die britische Gesellschaft humorvoll unter die Lupe nehmen. Mit seinem ironischen und sozialkritischen Blick auf Alltagssituationen hat er Fotografie-Geschichte geschrieben.

Die Ausstellung Martin Parr. Early Works im f³ – freiraum für fotografie Berlin konzentriert sich auf das frühe Werk des MAGNUM Fotografen und präsentiert 75 selten gezeigte Schwarz-Weiß Aufnahmen. Vogelklub-Aktivitäten im englischen Surrey, Pilgerfahrten zum Papst in Irland, Urlaubsreisen in die schottischen Highlands, Fußballspiele in der Provinz und traditionelle Dorffeste sind nur einige der gesellschaftlichen Aktivitäten, die das Interesse des jungen Martin Parr wecken. Die Übertreibung und Zuspitzung – zwei Schlüsselelemente seines Werkes – ziehen sich wie ein roter Faden durch die Fotografien. Die Stärke seiner Aufnahmen liegt in der präzisen Beobachtung alltäglicher Situationen und in ihrer Konzentration auf das scheinbar Unspektakuläre. Lokale Traditionen, das Straßenleben und das wechselhafte Inselwetter: Martin Parr bringt uns dazu zweimal hinzusehen und die skurrilen, humorvollen Seiten des Lebens zu entdecken.

Teil der Werkschau sind auch einige von Parrs eindrucksvollsten Aufnahmen, darunter »Mayor of Todmorden’s Inaugural Banquet«, eine Szene an einem Buffet, an dem sich hungrige Gäste Schulter an Schulter drängen, um den besten Happen zu ergattern, aus dem Jahr 1977. Herausragend auch die Fotografie »Surrey Bird Club«, auf der zwei Paare zu sehen sind, die sich 1972 mit Feldstechern ausgestattet ihrem liebsten Hobby widmen: der Beobachtung von Vögeln. Oder »Glastonbury Tor«, die Aufnahme einer tierischen Protagonistin – einer Kuh – die wie eine Ausflüglerin auf der Jagd nach Sehenswürdigkeiten an dem touristischen Hotspot Glastonbury Tor posiert.

Auf den ersten Blick dominieren Nostalgie oder Romantik die Aufnahmen, doch Martin Parr hinterfragt die Akteur:innen seiner Fotografien und deren scheinbar alltägliche Handlungen. Mit nahezu anthropologischem Interesse seziert er unser Verhalten, regt uns zur Reflexion an und zeigt auf komische und kritische Weise die Komplexität und Absurdität des modernen Lebens auf.

Biografie​

Martin Parr (*1952 in Epsom, Surrey, GB) studierte Fotografie am Manchester Polytechnic und begann seine Karriere in den 1970er-Jahren. Zunächst arbeitete er in Schwarz-Weiß, wechselte aber Mitte der 1980er-Jahre zur Farbfotografie. Seit 1994 ist er Mitglied der renommierten Agentur MAGNUMPhotos. Parr hat über hundert eigene Bücher veröffentlicht und war bei zahlreichen Festivals als Kurator tätig, darunter Rencontres d`Arles und Brighton Biennale. Seine Fotografien werden weltweit ausgestellt und sind in vielen Museumssammlungen vertreten. 2014 gründete er die Martin Parr Foundation mit Sitz in Bristol.

Martin Parr. Early Works wurde kuratiert von Celina Lunsford (Fotografie Forum Frankfurt) in enger Zusammenarbeit mit dem Fotografen und der Martin Parr Foundation. Begleitend zur Ausstellung ist im f³– freiraum für fotografie die Publikation »MARTIN PARR. Early Works« erhältlich.

Achtung! Neue Adresse:
f³ – freiraum für fotografie | Prinzessinnenstraße 30 | 10969 Berlin
Öffnungszeiten: Di – So, 13 – 19 Uhr | Eintritt: 7 €, erm. 5 €

Eröffnung: Fr., 12. September 2025, 19 Uhr. Es spricht: Celina Lunsford.
Künstlerische Leitung Fotografie Forum Frankfurt. Eintritt frei!

Foto-Führung: So., 5. Oktober und 2. November 2025, 11 Uhr (DE) / 12 Uhr (EN)
Foto-Führung & Drinks: Mi., 16. Oktober und 20. November 2025, 19 Uhr

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter.
 
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