
27. Juni 2025
AstrHori 25 mm F2,8 2-5x Makro-Objektiv

Makroobjektive sind schon per Definition Spezialwerkzeuge. Erst recht, wenn sie Abbildungsmaßstäbe über 2:1 bieten. Diese Objektive sind reine Makrolinsen und nur für den eigentlichen Einsatzzweck, für den Nahbereich, korrigiert. Das gilt uneingeschränkt auch für das AstrHori 25 mm F2.8 2-5x Makroobjektiv, das für Ultra-Makroaufnahmen bis zu 5:1 ausgelegt ist. Das ist dann bereits eine extreme Vergrößerung, die schon eine gewisse Erfahrung oder Übung mit der Makrofotografie voraussetzt! Dazu kommt auch noch spezielles Zubehör, ohne die Aufnahmen in diesen Arbeitsbereichen kaum gelingen.

Makroobjektive haben ihren Preis, und obwohl das AstrHori 25 mm F2.8 2-5x Makro mit 249 Dollar finanziell erschwinglich ist, bringt die Auslegung des Objektivs gewisse Anforderungen bei der Verwendung mit sich. Um mit einem solchen Objektiv gute Bilder zu erzielen, sind gute Technik, wie ein stabiles Stativ, mindestens ein, besser zwei Makroschlitten, Geduld und oft auch eine Bildbeschreibung erforderlich, um zu erklären, was der Betrachter eigentlich sieht.

Bauweise und Handling
Das AstrHori 25 mm F2,8 2-5x Makro hat eine untypische Form, die eher wie ein langes Rohr denn ein typisches Kameraobjektiv aussieht. Es ähnelt am ehesten dem Laowa 25 mm F2,8 2,5-5x Ultra Makro, da es sich um sehr ähnliche Objektive mit identischem Verwendungszweck handelt. Das Objektiv hat einen Durchmesser von nur 61 mm, ist aber viel länger. Diese Form wird noch länglicher, wenn man auf den Makrobereich 5:1 fokussiert, da sich die Länge des Objektivs nach meinen Messungen von etwa 95 mm (3,74″) auf etwa 174 mm (6,5″) verlängert. Das Objektiv besteht vollständig aus Metall und Glas und wiegt 474 g. Es liegt gut in der Hand und fühlt sich im vollständig eingefahrenen Zustand schwer an, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass sich die Länge des Objektivs bei voller Fokussierung im 5-fach-Makrobereich fast verdoppelt.
Das AstrHori 25 mm F2,8 2-5x Makro ist für Nikon Z, Sony E, Canon RF, Leica L und Fuji X-Mount erhältlich, getestet wurde die Nikon-Version. Es handelt sich um ein Vollformatobjektiv, das jedoch natürlich auch auf APS-C-Kameras verwendet werden kann, wo es dann einer Brennweite von 37,5 mm entspricht. Es gibt an dem manuellen Objektiv (leider) keine elektronischen Kontakte, so dass man, falls notwendig, alle Aufnahme-Parameter notieren muss. Es werden lediglich Verschlusszeit und ISO von der Kamera generiert und in den EXIF-Einstellungen der Bilder angezeigt. Wenn die Kamera über IBIS verfügt, muss (sollte) man die Brennweite manuell eingeben, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Das Objektiv verfügt über zwei Einstellringe. Ganz vorne befindet sich der Blendenring. Es handelt sich um eine Rastblende mit Klicks für die ganzen Blendenstufen von F2,8 bis F16.

Setup Gewindeaufnahme.

Fazit
Das AstrHori 25 mm F2,8-5x reiht sich in eine sehr kurze Liste von Objektiven ein, die eine 5-fache Makrovergrößerung bieten. Der Umgang mit diesem Objektiv ist schon sehr speziell, und es erfordert etwas Übung und Geduld. Aber es steht außer Frage, dass man damit einzigartige Bilder schaffen kann, die eine ganz neue Perspektive auf die Welt eröffnen. Man braucht unbewegliche Motive und eine Kamera die entsprechend positioniert werden kann (s. Bild oben). Wenn man diese Bedingungen erfüllt, bekommt man mit dem AstrHori 25 mm F2,8 2-5x Makro einiges geboten! Etwas ärgerlich ist die Schwergängigkeit für den Vergrößerungsmaßstab im Neuzustand in der Praxis, da sich das gesamte Setup dadurch schnell ungewollt verstellt.Der günstige Preis ist hier ein großes Plus, neben den weiteren Vorteilen wie ein großer Vergrößerungs-Maßstab, wenig Aberrationen, geringe Vignettierung und Verzerrung, der guten Verarbeitungsqualität und der guten Makroauflösung. Wer also in völlig neue Bildwelten vordringen möchte, dem kann ich das Objektiv wirklich empfehlen!
Mehr Infos hier:
25mm F2.8 Full-frame Ultra Macro Lens for E/L/RF/Z/FX
The 25mm F2.8 can be used with the Macro Focusing Rail Slider. See more: https://bit.ly/3UtwHsl
www.astrhori.cn

Ghaleb Cabbabé. How Can It Still Be Home?

Trotz allem eine Heimat: eine berührende Dokumentation aus dem krisengeplagten Libanon!
Wie kann man sich an einem Ort sicher und geborgen fühlen, der von Krieg und Desillusionierung gezeichnet ist? Dieser Frage geht Ghaleb Cabbabé in seinem überaus intimen, emotionalen und vielschichtigen Dokumentarwerk „How Can It Still Be Home?“, nach, in dem er sich mit seinem Heimatland, dem Libanon, auseinandersetzt. In seiner Arbeit, die in einem Zeitraum von über fünf Jahren entstanden ist, hinterfragt er die Wahrnehmung sowie die ambivalente Vorstellung von Heimat, Bindungen und Zugehörigkeit.
Aus dem Text von Ghaleb Cabbabé:
It might be that warm and soothing light.
It could be the meals that we share.
Maybe it’s about childhood memories,
and the quiet family house nested in the mountains.
Is it simply because it can’t be somewhere else?
How could one feel safe and relieved
in the very same place that constantly shatters all dreams? Through war and disillusion, how can Lebanon still be home?

Cabbabé erzählt von Eindrücken seiner kriesengeschüttelten Heimat fast ganz ohne die Fotos, die uns meist aus der Region erreichen. Das ist wohltuend und zeigt uns, dass Fotografien uns auch Hoffnung und Zuversicht vermitteln können!
Der Fotograf:
Ghaleb Cabbabé wurde während des Bürgerkriegs in Beirut geboren. Er ist ausgebildeter Architekt und studierter Fotograf. Seine Arbeiten zählten zu den besten Einsendungen bei den Lens Culture und Magnum Photography Awards und wurden bereits in international bekannten Publikationen wie Fotofilmic und National Geographic veröffentlicht.Ghaleb Cabbabé. How Can It Still Be Home? erschien im Kehrer Verlag. Texte von Ghaleb Cabbabé, gestaltet von Kehrer Design (Victor Balko). Festeinband, 21 x 24 cm, 120 Seiten, 82 Farbabbildungen, Englisch.
ISBN 978-3-96900-192-9
Preis: 45 €
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*Partnerlink: Für Käufe über Partnerlinks erhält das Netzwerk Fotografie kleine Provisionen. Am Preis für dich als Kunden ändert sich nichts.
Weitere Informationen:
Ghaleb Cabbabé - Kehrer Verlag
Wie kann man sich an einem Ort sicher und geborgen fühlen, der von Krieg und Desillusionierung gezeichnet ist? Dieser Frage geht Ghaleb Cabbabé in seinem überaus intimen, emotionalen und vielschichtigen Dokumentarwerk How Can It Still Be H

Fotofestival Rencontres d’Arles 2025

Die Leica Camera AG präsentiert sich mit einem vielfältigen Programm auf dem Fotofestival Rencontres d’Arles 2025. Zu den Programmhighlights zählen Ausstellungen, Vorträge und die exklusive Vorpremiere des Films „Leica, A Century of Vision“ von Reiner Holzemer.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Leica I ist die Leica Camera AG mit einem vielseitigen Programm auf den Rencontres d’Arles vertreten – einem der bedeutendsten internationalen Festivals für Fotografie. Seit 1970 zieht das Festival jährlich Kunstschaffende, Kurator*innen, Galerist*innen und Fotografiebegeisterte aus aller Welt in die Provence. In diesem inspirierenden Umfeld feiert Leica gemeinsam mit dem Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) die Kraft der Fotografie – mit Ausstellungen, Vorträgen und Begegnungen, die den kulturellen Auftrag der Marke unterstreichen und ihr fotografisches Erbe lebendig werden lassen.
„Street Magic“ – Hommage an ein fotografisches Genre
In der Galerie Belle Etoile in Arles zeigt Leica einen exklusiven Auszug aus der Ausstellung „Street Magic“. Die Schau versammelt ikonische Arbeiten aus dem Leica Archiv – erstmals in dieser Form kuratiert von Karin Rehn-Kaufmann (Art Director & Chief Representative Leica Galleries International) und Inas Fayed (Chefredakteurin LFI). Gezeigt werden Werke u. a. von Henri Cartier-Bresson, René Burri, Elliott Erwitt, Jane Evelyn Atwood, Martine Franck und William Klein – Namen, die die Geschichte der Street Photography geprägt haben. Ihre Bilder erzählen in spektakulären, geometrischen oder auch stillen Kompositionen von einem Jahrhundert urbaner Beobachtung und künstlerischer Freiheit.Ausstellungsdauer: 7. bis 12. Juli 2025
Vernissage: Montag, 7. Juli, 18:30 Uhr
Ort: La Belle Etoile, 7 rue des Pénitents Bleus, F-13200 Arles, Frankreich
Leica & BFF Talks im Hôtel Jules César
Fotograf:innen geben Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren aktuelle Themen der Bildkultur. Die Leica Talks finden vom 9. bis 13. Juli im Hôtel Jules César statt – inmitten der pulsierenden Atmosphäre der Eröffnungswoche.Ausgewählte Termine:
- Mittwoch, 9. Juli:
11:00 Uhr – Benita Suchodrev über Berliner Clubkultur
15:00 Uhr – Alwin Maigler: Zwei Fotobücher auf einen Schlag
17:00 Uhr – Ingrid Hertfelder: Schauspielporträts im Theater Stuttgart - Donnerstag, 10. Juli:
11:00 Uhr – Gespräch mit Jane Evelyn Atwood & Karin Rehn-Kaufmann zum Leica Oskar Barnack Award - Freitag, 11. Juli:
11:00 Uhr – Michael Schnabel über Landschaftsfotografie
15:00 Uhr – Ragnar Axelsson: „Grönland, Arktis und der Klimawandel“
17:00 Uhr – Dominic Nahr: Herausforderungen des modernen Fotojournalismus
Exklusive Filmvorführung: Leica, A Century of Vision
Ein besonderes Highlight ist die Vorpremiere des Dokumentarfilms von Reiner Holzemer über die Geschichte und Gegenwart der Leica Fotografie. Der Film „Leica, A Century of Vision“ wird am 10. Juli um 15:00 Uhr in der École Nationale Supérieure de la Photographie in Arles in privater Runde gezeigt.Weitere Informationen über das Programm sind auf der offiziellen Website zu finden.
Mehr Infos hier:
Homepage | Leica Camera DE
Global manufacturer of high-end cameras and lenses, observation, and fine mechanical instruments and high-tech devices of the best standards in imaging quality.
© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter