
20. Juni 2025
China Objektive ll (Aktualisierung)

Seit ich meinen Artikel zu den China-Objektiven 2023 geschrieben habe, hat sich viel getan, vor allen Dingen was die Entwicklung und Qualität der Vollformat-AF-Objektive aus China angeht. Daher hier nun eine Aktualisierung des alten Berichts. Link hierzu:
Erfahrungsbericht - „China Objektive“
Dritthersteller von Objektiven in Asien - Überlegungen zur aktuellen Marktsituation
www.nikon-fotografie.de
Da damals häufig das Thema „China-Objektive“ auch hier im Forum aufploppte, habe ich 2023 versucht, den damaligen aktuellen Stand, was diesen Markt anging, zusammenzufassen. Im Gegensatz zu den System-Kameras sind Objektive als wesentliches Zubehör für dieses Kamerasegment ein nach wie vor expandierender Markt – auch für Drittanbieter. Objektive machen umsatzmäßig momentan etwa ein Drittel des Kameramarktes aus. Lange am Markt etablierte bekannte japanische Drittanbieter sind z.B. Tamron und Sigma, die hochwertige AF-Objektive anbieten, und Samyang (Süd-Korea). Vor dem Hintergrund des wachsenden Marktes haben bis zum Jahr 2021/22 die Drittanbieter aus China ihren Marktanteil hauptsächlich im Niedrigpreissegment mit manuellen Objektiven erhöhen können. In diesem Bereich finden sich fast ausschließlich chinesische Hersteller

Die chinesische Gals- und Fotolinsen-Qualität ist inzwischen auf einen Top-Niveau angekommen!
Die Tatsache, dass auch die hochwertigen Systemkameras, Objektive, Blitzgeräte und weiteres Zubehör längst nicht mehr nur in Japan, sondern im ganzen asiatischen Raum gefertigt werden, ist ausreichend belegt. Da verwundert es nicht, dass ähnlich wie in der Autoindustrie auch fast die gesamte Zulieferindustrie in dieser Region angesiedelt ist. Wie nicht anders zu erwarten, ist auch China einmal als Billiglohnland und zum anderen mit seiner inzwischen hochentwickelten Elektronik-Industrie zu einem der großen Player in diesem Bereich, und zur „Werkbank“ der Kameraindustrie geworden. Längst kommen viele Teile oder Baugruppen für die Kameras und Objektive der Marktführer aus China.
Objektive von Drittanbietern sind nichts Neues
Dritthersteller, speziell für Objektive, sind kein neues Phänomen. Sie sind schon seit den Anfängen der Fotografie im Fotomarkt aktiv. Tatsächlich begannen viele der wichtigsten Kamerahersteller von heute mit der Produktion von Objektiven, bevor sie zu Kameras und ganzen Systemen übergingen. Damit sich die Herstellung von Objektiven und Zubehör für einen (Dritt-) Anbieter wirtschaftlich lohnt, muss sie natürlich auf Kamerasysteme mit Wechselobjektiven und möglichst hoher Verbreitung abzielen. Die Basis für dieses Massen-Geschäft ist heute die digitale Systemkamera.Der Ausgangspunkt für alle Drittanbieter ist ein kostengünstiger, risikoarmer Einstieg in den Markt. Der einfachste Weg, dies zu erreichen, war die Herstellung von Objektiven mit manueller Fokussierung und einfachen optischen Formeln. Derartige Designs sind leicht verfügbar und erfordern meist nur eine relativ einfache Produktion und Montage. Durch den Verkauf zu niedrigen Preisen und in großen Mengen besteht dann die die Möglichkeit, das jeweilige Know-How zu verbessern und einen größeren Marktanteil zu gewinnen. Stimmt dann auch die Qualität, kann das Ganze sogar lohnenswert für den jeweiligen Hersteller werden.
Die Basis hochwertiger Objektive ist sehr gutes optisches Glas und Vergütungen. Lange Zeit dominierten deutsche und japanische Unternehmen wie Schott, Hoya, AGC und Ohara diesen Markt. Aber schon in den 1950er Jahren begann in China die Gründung einer eigenen Glas-Industrie. Inzwischen liefert der chinesische Hersteller Chengdu Guangming optisches Glas der Spitzenklasse und hat sich zum globalen Player entwickelt. Die Firma hat inzwischen einen Anteil am Weltmarkt von 40% und liefert mittlerweile sogar Glas für japanische Spitzenobjektive – zu niedrigeren Preisen.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist die optische Konstruktion eines Objektivs. Modernste Simulationssoftware revolutionierte das Objektivdesign grundsätzlich. Während früher das Optikdesign manuell stattfand, ermöglichen heute leistungsfähige Entwicklungsumgebungen die digitale Modellierung und präzise Simulation optischer Leistung. Diese „Demokratisierung“ des Entwicklungsprozesses hat es auch chinesischen Ingenieuren ermöglicht, in kürzester Zeit vom vorherrschenden Reverse-Engineering zu eigenständigen Konstruktionen übergehen zu können.

Viltrox hat sich mittlerweile zum (chinesischen) Marktführer gemausert.
Mit dem Auftreten der Firma Viltrox und den ersten DSLM AF Objektiven änderte sich alles
Anscheinend war es Viltrox im Sommer 2021 gelungen, endlich über sehr gutes optisches Glas und entsprechende Vergütungen zu verfügen, um AF-Objektive auf höchsten Niveau herstellen zu können. Da Sony seine Anschlussprotokolle an Dritthersteller herausgab, kamen ein AF 1.8/35mm und ein AF 1.8/85mm mit E-Mount auf den Markt, und schon kurze Zeit später konnten mittels Reverse-Engineering auch Z- und R-Mount Varianten angeboten werden. Leider zog Canon sofort die Notbremse und klagte dagegen und die Canon-Varianten wurden zurückgezogen. Inzwischen werden von den genannten Drittherstellern auch APS-C Modelle für verschiedene Kamera-Mounts angeboten.Die wichtigsten chinesischen Player für AF-Objektive sind momentan: Viltrox, Meike, Yongnuo, 7Artisans, Sirui und Laowa. Darüber hinaus werden in verschiedenen Märkten der Welt, laufend neue Labels mit einer fast identischen Produktpalette etabliert. Das führende Unternehmen dürfte hier Viltrox sein. Inzwischen bietet Viltrox fünf unterschiedliche Baureihen, die Air-, die Pro-, die LAB-, die Standard-AF-, und die Standard Cine Serie an.
Da ich mich schon länger regelmäßig mit den aktuellen chinesischen AF-Objektiven beschäftige, habe ich vor einigen Wochen einen kleinen Vergleichstest der momentan erhältlichen 1.8/85mm Objektiven mit Z-Mount durchgeführt. Vergleichsbasis war ein Nikkor 1.8/85mm S, daneben standen ein Viltrox, ein Meike und ein Yongnuo mit gleichen Basisdaten zur Verfügung. Als Kamera kam eine Nikon Z8 zum Einsatz.

Die Testkandidaten

Der Testaufbau war ganz einfach gehalten: Eine Kunststoff-Ente in Originalgröße war auf einem Stativ schräg zur Kamera, die ebenfalls auf einem Stativ eine feste Position einnahm, angeordnet. Mit den Testobjektiven wurde dann jeweils eine Blendenreihe aufgenommen, um die Schärfeleistung zu prüfen. Durch die schräge Anordnung zur Kamera ließ sich so an der fein nachgebildete Oberfläche (Gefieder) der Schärfeverlauf praxisnah kontrollieren und vergleichen.

Die „Prüf-Ente“…
Da ich die Drittanbieter Objektive schon einzeln getestet hatte, sollte hier nun die Nagelprobe hinsichtlich der Qualität im Vergleich mit dem Original stattfinden. Alle Bilder JPGs „out of cam“.

Der Lichtabfall in den Ecken ist bei allen Objektiven kaum wahrzunehmen. Hinsichtlich der Schärfe liegen alle vier Kandidaten auch auf dem gleichen Level, aber Unterschiede bei den JPGs aus der Kamera gibt es sehr wohl. Diese sind zwar gering, aber im direkten Vergleich sichtbar. Der Grund dafür ist die interne Kamera-Korrektur, die natürlich die Fremdobjektive nicht (er)kennt und hilfsweise immer als Ersatz das entsprechende Nikon-Objektivprofil anwendet. Bei einer RAW-Entwicklung, bei der die Objektivprofile erkannt und angewendet werden, ist das natürlich kein Problem.
Das hier gezeigte Beispiel und Ergebnis für die 85er Drittanbieter-Objektive gilt auch prinzipiell für 16, 35, 50 und neuerdings auch für 135mm Objektive, wie die Vergleiche mit den anderen Nikon-Brennweiten gezeigt haben. Die jüngst erschienenen Viltrox Objektive wie das AF 1.4/35mm LAB, AF 1.4/85mm Pro und das AF 1.8/135mm LAB zeigen aktuell, wo jetzt qualitativ die Reise hingeht.

Die drei Neuen von Viltrox
Aber nicht nur international gibt es immer wieder neue Anbieter, wie jetzt gerade das jüngste Beispiel von Rollei zeigt.

Rollei trat bisher als Vertriebspartner von Viltrox in Deutschland in Deutschland auf, bringt aber nun, wie das Unternehmen sagt, mit Unterstützung von Viltrox eine eigene AF-Objektivreihe auf den Markt. Das erste Produkt ist ein AF 1.8/85mm Objektiv im KB-Format. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören ist, kommt das Objektiv anscheinend von 7Artisans, was ein näherer Vergleich der technischen Daten beider Objektive tatsächlich zu bestätigen scheint.
Fazit
In Zukunft wollen offenbar die chinesischen Marken, wie die jüngsten Beispiele zeigen, über den Preiswettbewerb hinausgehen und zunehmend hochwertige Vollformat-Objektive mit hoher Lichtstärke (f 1,2- und f 1,4) entwickeln, die mit japanischen und deutschen Pendants konkurrieren können. Darüber hinaus werden über kurz oder lang sicherlich auch AF-Zoom-Objektive, auch mit langen Brennweiten, auf den Markt kommen.Die bisherige Entwicklung der chinesischen Objektivhersteller, besonders im Segment der Vollformat AF-Objektive, lässt erwarten, dass sie innerhalb weniger Jahre Mitbewerber wie Samyang überholen und auch die etablierten Drittanbieter wie Tamron und Sigma unter Druck setzen könnten, indem sie das Preis-Leistungsverhältnis immer weiter verschieben und sich so weiter stark am globalen Markt etablieren werden.
Probleme schaffen sich die chinesische Objektivmarken am Markt möglicherweise selbst durch ihr teilweise identisches Angebot im jeweiligen Angebots-Portfolio, das zur Fragmentierung des Marktes führen wird. Anderseits bedeutet Wettbewerb auch günstige Anschaffungspreise für die User. Es bleibt spannend!

Adobe Firefly

Adobe hat seine Position als Vorreiter im Bereich der kreativen Ideenfindung mit einer bedeutenden Erweiterung von Firefly – dem Ort für KI-gestützte Ideenfindung, Kreation und Produktion von Inhalten – ausgebaut und bringt die Firefly Bild- und Videoerstellung auf das Smartphone. Die neue Firefly-App für iOS und Android, die ab heute verfügbar ist, gibt Kreativen die Freiheit, Ideen zu entwickeln und Bilder und Videos mithilfe von KI von überall aus zu erstellen und zu bearbeiten. Kreative können ihre Arbeit in der Firefly-App, die sowohl als eigenständige Anwendung als auch als Teil von Creative Cloud verfügbar ist, nahtlos mit allen Kreativprodukten von Adobe synchronisieren. Die App macht es einfach, Projekte auf Mobilgeräten oder im Web zu beginnen und sie auf anderen Geräten oder in anderen Apps fortzusetzen, wodurch kreative Workflows von der Idee bis zur Produktion optimiert werden.
Firefly Boards, das bereits in der öffentlichen Beta verfügbar ist, verändert die Art und Weise, wie Kreativteams Ideen entwickeln und an Konzepten zusammenarbeiten. Die KI-gestützte Moodboarding-Oberfläche ermöglicht es Kreativprofis, mit KI-gestützter Video- und Bildbearbeitung über verschiedene Medientypen hinweg zusammenzuarbeiten. Adobes wachsendes Ökosystem an generativen KI-Modellen umfasst nun Modelle von Ideogram, Luma AI, Pika und Runway sowie Modelle von OpenAI, Google und Black Forest Labs und bietet Kreativen eine beispiellose Flexibilität, um mit verschiedenen ästhetischen Stilen zu experimentieren.
Die Firefly-App ermöglicht es Kreativen, Assets für verschiedene Medientypen zu erstellen und mit verschiedenen KI-Modellen von einem einzigen Ort aus zu experimentieren. Dabei haben sie eine unübertroffene kreative Kontrolle, können Konzepte iterieren, gemeinsam weiterentwickeln und diese nahtlos in die Produktion überführen. So können sie zum Beispiel ein Bild mit ihren genauen Anweisungen generieren, es in ein Video umwandeln und mit verschiedenen Variationen ihrer Designs experimentieren, indem sie Modelle mischen und anpassen, ohne die Benutzeroberfläche zu verlassen. Bei der Erstellung von Assets können Designer*innen die KI-Modelle anweisen, den Stil und/oder die Komposition hochgeladener Referenzbilder mit den Funktionen Style Reference und Structure Reference zu verwenden, Farbe, Beleuchtung, Kamerawinkel und Farbton anzupassen und mit Scene to Image (Beta) sogar Bilder auf der Grundlage von 3D-Szenen zu erstellen.
Während der Bearbeitung von Assets können Bilder erweitert und mit den Werkzeugen Generatives Erweitern, Generatives Entfernen und Generatives Füllen Objekte entfernt oder neue hinzugefügt werden. Im Web können Kreative Vektoren und Designvorlagen generieren, Texteffekte erstellen, Soundeffekte erzeugen und Audio in neue Sprachen übersetzen. Im Laufe des Monats werden Nutzer*innen außerdem in der Lage sein, Videos in verschiedene Sprachen zu übersetzen, Videos mit virtuellen Avataren zu erstellen, die Sprachqualität in ihren Videos zu verbessern und Audio- und Videoclips mit dem Klang ihrer Stimme zu synchronisieren.
Neue Firefly Mobile App jetzt für iOS und Android verfügbar
Mit Firefly Mobile haben Kreative die Freiheit, von überall aus Bilder und Videos mit Hilfe von Prompts zu erstellen (Text zu Bild, Text zu Video), Bilder in Videos umzuwandeln (Bild zu Video), Objekte wie Menschen oder unschöne Straßenschilder hinzuzufügen oder zu entfernen (Generatives Füllen) und die Größe eines Bildes zu erweitern, indem neue Bereiche mit KI-generierten Inhalten gefüllt werden (Generatives Erweitern). Kreative können Konzepte mit den generativen KI-Modellen der Firefly-Familie von Adobe, GPT-Image-1 von OpenAI oder Imagen 3 und 4 von Google sowie Veo 2 und 3 erforschen. Inhalte, die in der Firefly-Applikation sowohl auf dem Handy als auch im Web erstellt werden, werden automatisch mit dem Creative Cloud-Konto synchronisiert, sodass ein Projekt problemlos in der mobilen App begonnen und im Web oder in Desktop-Applikationen wie Adobe Photoshop und Adobe Premiere Pro fortgesetzt werden kann.Firefly ergänzt Adobes wachsendes Ökosystem mobiler Applikationen, die inzwischen auch Photoshop, Lightroom und Adobe Express umfassen. Diese Apps basieren auf der gleichen Technologie wie die erstklassigen Desktop-Anwendungen von Adobe und ermöglichen es Kreativen, auch unterwegs professionelle Inhalte zu erstellen, die für die Verwendung in sozialen Netzwerken, Präsentationen, Druckerzeugnissen und vielem mehr geeignet sind.
Preise und Verfügbarkeit
Firefly mobile ist ab sofort für iOS und Android im App Store und Google Play Store verfügbar.Firefly Boards ist in der Beta-Version der Firefly-Web-App verfügbar. Die Angebote der Firefly-Tarife finden Sie hier. Die Web- und Mobile-Applikationen von Firefly sowie die neuesten Funktionen sind auch im Rahmen des Creative Cloud Pro-Tarifs verfügbar.
Weitere Informationen:
Adobe Firefly – kostenlose generative KI für Kreative
Generiere Bilder, Audio und Video. Auf einer Plattform: Adobe Firefly. Arbeite nahtlos von der Ideenfindung bis zur Produktion mit kommerziell nutzbaren Firefly-Modellen.
www.adobe.com

Nikon Female Facets 2025

Nikon Female Facets – Startschuss für den neuen Fotowettbewerb 2025
Bunt, bewegend und unglaublich facettenreich – Nikon Female Facets zelebriert die Kraft der weiblichen Perspektive in der Fotografie. Die erfolgreiche Initiative von Nikon bietet Fotografinnen aller Erfahrungsstufen ein inspirierendes Netzwerk, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und eine Plattform, um ihre einzigartigen Geschichten mit der Welt zu teilen.
Ein zentrales Element von Female Facets ist ein großer Fotowettbewerb: Von Dienstag, 10.06.2025, 12:00 Uhr bis Donnerstag, 18.09.2025, 24.00 Uhr MESZ können Fotografinnen mit insgesamt fünf Fotos in bis zu sechs spannenden Kategorien am Fotowettbewerb teilnehmen. Egal, ob Anfängerin, Fortgeschrittene oder Expertin – alle Fotografinnen sind herzlich eingeladen ihre Lieblingsbilder zu präsentieren. Auf die Gewinnerinnen warten attraktive Preise!
Die Kategorien:
- Architektur & Street
- Landschaft & Reisen
- Makro & Still Life
- People & Porträt
- Tiere & Wildlife
- Action & Sport (neue Kategorie)
Plätze 2 – 3 je Kategorie: Gutschein für Nikon Equipment im Wert von 500 €
Zudem werden zwei Sonderauszeichnungen vergeben: Zum einen für die „Beste Perspektive“, welche das beste Bild des Wettbewerbs unabhängig der Kategorie hervorhebt, und zum anderen für die „Junge Perspektive“, welche besonders junge Fotografinnen fördert. Auch hier erhalten die Gewinnerinnen je einen Gutschein für Nikon Equipment im Wert von 2.500,00 €.
Weitere Informationen zum Fotowettbewerb sowie die genauen Teilnahmebedingungen finden sich unter
Nikon Female Facets | myNikon.de
Nikon Female Facets als wachsende Community
Nikon Female Facets hat sich zu einer wichtigen Community entwickelt, wenn es darum geht, Frauen in der Fotografie sichtbar zu machen und zu fördern. Sie begleitet Fotografinnen auf ihrer kreativen Reise und bietet ihnen wertvolle Ressourcen, um ihre Ziele zu erreichen. Mit Tanja Brandt, Marion Payr, Alexandra Evang, Heike Jasper, Alina Rudya und neu dabei, Kathrin Schafbauer (mit den Schwerpunkten Sport, Lifestyle und Mode), stellt Nikon den Teilnehmerinnen weiterhin erfahrene und inspirierende Nikon Fotografinnen & Expertinnen als Mentorinnen zur Seite, die mit kreativen Ideen und fotografischem Know-how zum Austausch und Lernen einladen.Umfangreiches Kurs-Programm der Nikon School
Auch in diesem Jahr bietet die Nikon School allen Interessierten ein nochmals erweitertes Kurs-Programm mit unseren Mentorinnen und weiteren talentierten Fotografinnen an. Die Workshops, Webinare und Talkrunden decken dabei ein breites Spektrum an Themen ab, von Kamera- und Aufnahmetechniken, über kreative und inspirative Themen wie Storytelling in der Fotografie, eigene Stilfindung oder Posing bei Mensch und Tier, worauf es bei der Sportfotografie ankommt bis hin zu businessrelevanten Themen wie z.B. Selbstvermarktung in der Fotografie. In diesem Jahr werden auch englisch sprachige Webinare angeboten.Hier geht es zu den Kursen und der Anmeldung:
Kurse | Nikon Female Facets | myNikon.de
Auch innerhalb der Nikon „Female Facets“ Facebook-Gruppe sowie auf Instagram können Interessierte Fragen stellen und sich mit den Nikon Mentorinnen und anderen Fotografinnen austauschen.
Bruce Gilden. A Closer Look

Die Versicherungkammer Bayen schreibt:
Seit 1995 gibt es das kulturelle Engagement der KUNSTFOYER-Ausstellungen der Versicherungskammer Bayern innerhalb der Münchner Museumsmeile. Der kuratorische Fokus liegt vor allem auf Retrospektiven der Fotografie und auf Themen der Filmwelt. Nach kurzer Ausstellungspause (August 2024 – April 2025) ist das Kunstfoyer von der Maximilianstraße 53 an den Thierschplatz 6 in München umgezogen und bleibt ein Garant für interessante Themenausstellungen mit bedeutenden künstlerischen Positionen. Aus einer ehemaligen Pizzeria entstand in einer baulichen Metamorphose ein Ausstellungsraum für alle: das Kunstfoyer heißt mit seinen gesellschaftsrelevanten Themen jeden Besucher willkommen, und das ganz ohne Eintrittsgebühren. Bisher kamen rund 100.000 Besucher zu den drei Ausstellungen pro Jahr und im gleichen Zeitraum mehr als 300.000 digitale Besucher auf unsere Website. An diesen Erfolg möchten wir gerne mit unserem Ausstellungsprogramm auch in Zukunft anknüpfen.

Seit dem 8. Mai 2025 haben wir in unserem neu gestalteten innerstädtischen Ausstellungsraum einen transatlantischen Perspektivwechsel vorgenommen: zuletzt hatten wir die Fotografien und Fotoreportagen der 14 aktuellen Magnum Fotografinnen präsentiert. Nun kommt - ebenfalls aus der legendären Magnum Agentur – der weltweit herausragende street photographer und Porträtist Bruce Gilden. Die Ausstellung hat Isabel Siben gemeinsam mit Bruce Gilden konzipiert: gezeigt werden 50 schwarz-weiße street Fotografien, die seit 1969 u.a. auf Coney Island, in New York City, Haiti, Japan, Irland, London und Paris entstanden sind. Hinzu kommen 22 Groß-Porträts, die sogenannten „faces“, die mit ihrer Authentizität monumentale Power im Raum entfalten. Bruce Gilden (*1946 in Brooklyn, New York) hat in den vergangenen 5 ½ Jahrzehnten die Straßen unzähliger Städte durchstreift und dort gearbeitet – seit 1998 als offizieller Magnum-Fotograf. Von Anfang an lenkt er seinen Blick auf die Peripherien, auf die prekären Realitäten, die die Gesellschaft gerne über-sieht. Bildwürdig für ihn sind nicht die Stars, die Promis oder die selbsternannten Influencer. Er interessiert sich für die „Unsichtbaren“, die „underdogs“ und „misfits“ – für die Menschen am Rande der Gesellschaft, die bestenfalls vom streetworker oder von den Blaulichtorganisationen wahrgenommen werden. Aber Bruce Gilden ist kein Moralist.

Zum besseren Verständnis seines Werkes sind die beiden Interpretationen von Freddy Langer und von Max Blagg in die Ausstellung integriert. Vor allem der Kommentar aus erster Hand darf nicht fehlen: Bruce Gilden erklärt seine Arbeitsweise im „Kino“-Raum des Kunstfoyers sowie auf der 360 Grad Tour der Website und auf YouTube.
Öffentliche Führungen übernimmt der Fotohistoriker Hans-Michael Koetzle. Zur Ausstellung „Bruce Gilden. A closer look“ erscheint ein Katalog im Format eines „Kartenspiels“.
Mehr Infos hier:
Ausstellungen • Versicherungskammer Kulturstiftung
Die Versicherungskammer Kulturstiftung ist eine offene Bühne für Künstler und ihre Themen. Wir geben Kunst und Kultur Raum zur Darstellung und zur kritischen Auseinandersetzung. Wir fördern den Dialog über gesellschaftlich relevante Themen und setzen uns ein für kulturelle Vielfalt. Wir...
© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter